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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
WILHELM DIETERLE Reihe: |
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| WILHELM DIETERLE | |
Samstag, 6.3. , 17.00 Uhr |
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DIE GEIER-WALLY D 1921 R/B: Ewald André Dupont, mit Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Albert Steinrück, Eugen Klöpfer, 35mm, 87 Min., Stummfilm. Live am Klavier begleitet von François Regis. |
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Freitag, 19. März 20.00 |
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| LUDWIG DER ZWEITE, KÖNIG VON BAYERN | |
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D 1929, R: Wilhelm Dieterle, mit Wilhelm Dieterle, Rina Marsa, Theodor
Loos, Trude von Molo, 35mm, ca. 120 Min., Stummfilm. Live am Klavier begleitet von François Regis. Ein frühes Biopic von WILHELM DIETERLE; eine in den historischen Fakten um Genauigkeit bemühte Chronik über „die Tragödie eines unglücklichen Menschen“ – vier Jahrzehnte vor Visconti. Doch die akribische Leistung des Drehbuchautors und Regisseurs Dieterle fand keine Anerkennung: Dem Film wurde vorgeworfen „die Verwandtschaft des Königs zu beschmutzen und das Ansehen des deutschen Reiches im Ausland zu beeinträchtigen“. Die Zensur schritt ein und verstümmelte den Film; in Bayern wurde er verboten. Wir zeigen die restaurierte Fassung. |
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Samstag, 27. März 20.00 |
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WILHELM DIETERLE GESCHLECHT IN FESSELN. DIE SEXUALNOT DER STRAFGEFANGENEN D 1928, Regie: Wilhelm Dieterle, mit Wilhelm Dieterle, Gunnar Tolnaes, Mary Johnson, Paul Henckels, 35mm, 92 Min., Stummfilm. Live am Klavier begleitet (N.N.) |
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| DIE GEIER-WALLY | |
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Deutschland 1921 Regie: Ewald André Dupont Drehbuch: E. A. Dupont nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern (1875) Kamera: Arpád Virágh, Karl Hasselmann Bauten: Paul Leni Produktion: Henny-Porten-Film GmbH für Gloria-Film GmbH Uraufführung: 12.9.1921 im UFA-Palast am Zoo mit Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Albert Steinrück, Eugen Klöpfer, Wilhelm Diegelmann, Gerd Fricke, Julius Brandt, Elise Zachow-Vallentin u. a. Stummfilm, 35 mm, mit Live-Filmmusik: Francois Régis, Klavier |
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| Im Team mit erstklassigen Mitarbeitern wie dem Filmarchitekten Paul Leni, hat Regisseur Dupont – später weltberühmt mit „Varieté“ - aus dem populären Schnulzenstoff einen kraftvollen Film geschaffen: Hart, ja brutal wird das bäuerliche Milieu geschildert. Außergewöhnlich, geradezu avantgardistisch wird die Bergwelt visualisiert. Neben dem Star Henny Porten hatte WILHELM DIETERLE hier seine erste große Filmrolle. Der fotogene Hüne (1,95 m) war fortan in Rollen männlich-romantischen Zuschnitts ein beliebter Partner weiblicher Stars der 20er Jahre. | |
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Ludwig der Zweite, König
von Bayern Deutschland 1929/30 Regie: Wilhelm Dieterle Drehbuch: Charlotte Hagenbruch, Wilhelm Dieterle, Ludwig Biro Kamera: Charles Stumar Bauten: Ernst Stern, Erich Grave Kostüme: A. Becker, Ernst Stern Produktion: Universal Pictures Corporation GmbH, Berlin Produzent: Carl Laemmle Produktionsleitung: Joe Pasternak Uraufführung: 10.3.1930 im Titania-Palast, Berlin-Steglitz mit Wilhelm Dieterle, Rina Marsa, Theodor Loos, Trude von Molo, Gerhard Bienert, Hans Heinrich von Twardowski, Eugen Burg, Hubert von Meyerinck, Hedwig Pauly-Winterstein, Ferdinand von Alten, Max Schreck u. a. Stummfilm, 35 mm, ca. 120 Min., mit Live-Filmmusik: Francois Régis, Klavier Ein frühes Biopic von Dieterle; eine in den historischen Fakten um Genauigkeit bemühte Chronik über „die Tragödie eines unglücklichen Menschen“ – vier Jahrzehnte vor Visconti. Doch die akribische Leistung des Drehbuchautors und Regisseurs Dieterle fand keine Anerkennung: Dem Film wurde vorgeworfen „die Verwandtschaft des Königs zu beschmutzen und das Ansehen des deutschen Reiches im Ausland zu beeinträchtigen“. Die Zensur schritt ein und verstümmelte den Film; in Bayern wurde er verboten. Wir zeigen die restaurierte Fassung. „Dieser Film stützt sich auf ernste geschichtliche Forscherarbeit, deren wirkliche Tatsachenschilderung außer Zweifel steht. – Der Vorwurf, mit dem traurigen Schicksal eines Gekrönten Sensation erregen zu wollen, entkräftet sich dadurch, daß bei dieser Darstellung das Tragische im Geschick des Königs in den Vordergrund gestellt worden ist.“ (Programmheft-Text von 1930) |
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Wilhelm Dieterle, später in den USA
William Dieterle, spielte im deutschen Kino ab 1921 eine bedeutende
Rolle. Seine „Filmkarriere reflektiert im wesentlichen die Geschichte
des deutschen Films der 20er Jahre im Wechsel zwischen künstlerischen
Ambitionen und kommerziellen Zwängen.“ Als Darsteller wirkte er in mehr
als 60 Stummfilmen mit. „Dieterle, ein Hüne von Gestalt (1,95 m), fand
im Film vor allem in Rollen männlich-romantischen Zuschnitts großen
Anklang. ... Er lernte, seine äußere Robustheit in natürliches,
spontanes Spiel umzusetzen. Dadurch und dank seiner absoluten
Fotogenität bot Dieterle sich als kongenialer Partner für weibliche
Stars wie Henny Porten und Asta Nielsen an.“ (Reclams deutsches
Filmlexikon)Ab 1923 führte Dieterle auch Regie – schließlich so erfolgreich, dass Hollywood ihn holte. Sein Spezialgebiet wurden dort biographische Filme u.a. über Pasteur und Zola. Die Reihe mit drei Stummfilmen begleitet die Ausstellung Das Dramatische Theater des Wilhelm Dieterle Ein Bühnenabenteuer im Berlin der Zwanziger Jahre dargestellt in Texten, Bildern und Dokumenten 4. bis 28. März 2010 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6, Berlin-Mitte. Täglich 10 - 18 Uhr Wilhelm Dieterle, 1893 in Ludwigshafen geboren, ab 1911 an kleinen Provinzbühnen engagiert, kam über Zürich und München nach Berlin. Dort erreichte er 1920 das Traumziel aller Bühnenschaffenden jener Zeit: Er gehörte als Schauspieler zum Ensemble von Max Reinhardts Deutschem Theater. Doch er wollte selbst Intendant werden. Nach erfolgreichen Verhandlungen mit einem kunstbegeisterten Bankhaus mietete er ein Bühnengebäude in der Chausseestraße, engagierte ein großes Ensemble, nahm eine Vielzahl von Stücken zur Aufführung an, saß auf dem Intendantensessel des „Dramatischen Theaters“ – und einem riesigen Schuldenberg. Zu Dieterles künstlerischem Beirat gehörten der Stararchitekt Hans Poelzig, der Maler Max Pechstein sowie die Dichterin Else Lasker-Schüler, zu seinem Ensemble bekannte Namen wie Leopold Lindtberg, Hubert von Meyerinck und Maria Eis. Der neue Intendant stellte einen literarisch ambitionierten und sozial engagierten Spielplan vor, vertraute auf die Zugkraft seines Namens als Schauspieler und startete am 28. August 1924 in die Theatersaison. Mit nur fünf Produktionen, darunter drei Uraufführungen, sollte Dieterle ein kurzes, eindrucksvolles Kapitel Berliner Theatergeschichte schreiben: „Dann stürzte der französische Franc ins Bodenlose. Unsere Bankiers stürzten mit – und wir mussten die Tore schließen“, schreibt er in seinen Erinnerungen. „Da geschah wie so oft in meinem Leben ein Wunder. Eines Abends läutete das Telefon und eine fremde Stimme fragte: Wollen Sie nach Hollywood?“ Mit den folgenden Engagements – zunächst als Schauspieler - konnte Dieterle die Schulden von mehr als 100.000 Mark zurückzahlen. Bald verlegte er sich ganz auf das Regieführen, wurde sogar 1937 mit dem Oscar ausgezeichnet. „Hollywood ermöglichte es mir, alle Schulden zu bezahlen, die mich nach dem Zusammenbruch des Dramatischen Theaters zu ersticken drohten. Dafür bin ich dem Film dankbar. Aber mein Herz gehört dem Theater.“ Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Alfred Hübner. |
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