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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 6,50 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
 

17.,18., 23.8. 19:30

 

Welcome To Tijuana - 3 Filme über Tijuana

  Welcome To Tijuana (D 2008, R: Joerg Steineck, Nicolas Martin, DV, 39 Min, Span/Engl mdUT)
Transgresiones [Überschreitungen] (D 2006, R: Diana Grothues, Florian Geierstanger, DV, 35 Min, Span mdUT)
Que suene la calle [Let the Street be Heard] (Mex 2006, R: Itzel Martinez)
 
  In Anwesenheit der Regisseure
 
  Tijuana ist die wohl bekannteste Grenzstadt zwischen den USA und Mexiko. Migration, Militarisierung, Maquiladoras, Drogenhandel und Prostitution sind gängige Schlagwörter, mit denen Tijuana als Sinnbild einer Grenzregion verbunden wird. Wie nirgendwo sonst manifestiert sich hier auf drastische Weise, was es bedeutet, wenn der 'reiche Norden' auf den 'armen Süden' trifft: Alles scheint in Bewegung. Das einzig Konstante ist 'la lanea', jene starr verlaufende Metallwand, die die Region zu einer "offenen Wunde" macht. Durch all ihre Probleme, die sie beherbergt, ist Tijuana reich an Innovation und kulturell geprägt von ihrer Existenz: 'Zwischen zwei Welten' zeigt drei Dokumentarfilme mit verschiedenen Schwerpunkten, und schafft ein umfassendes Gesamtbild dieser einzigartigen Stadt.
 
  Welcome To Tijuana (D 2008, R: Joerg Steineck, Nicolas Martin, DV, 39 Min, Span/Engl mdUT) erzählt von der berüchtigten Mexikanischen Grenzgroßstadt und ihren stetig wachsenden Problemen, die sich aus der zunehmenden Migration ergeben: Tijuana ist ein sozialpolitisches Pulverfass und Auffanglager gescheiterter Existenzen, die versuchen über die stark bewachte und gefährliche Grenze in die USA zu immigrieren, um dort ein besseres Leben zu führen. Der Film zeigt Migranten in ihrem sozialen Umfeld und schildert Probleme mit korrupten Polizisten, Drogensucht, Zielverlust aber auch Wahrung der Hoffnung letztlich doch noch den amerikanischen Traum leben zu können.
 
 
  Transgresiones [Überschreitungen] (D 2006, R: Diana Grothues, Florian Geierstanger, DV, 35 Min, Span mdUT)
   Der Vorhang hebt sich, die Grenzen fallen: eine Stadt zwischen dritter und erster Welt. Ein Stück für zwei Fotografen, drei bildende Künstler und vier Schriftsteller, interpretiert von zwei Europäern. Ein Gärtner baut einen japanischen Zen-Garten aus Hitachi-Fernsehern. Eine junge Frau fotografiert den Weltraum in einer Lagerhalle. Eine Schriftstellergruppe verkauft Gedichte in einem Imbissstand und ein Literaturprofessor spricht mit den Raben. Der Grenzraum ist geöffnet, der Vorhang fällt.
 
  Que suene la calle [Let the Street be Heard] (Mex 2006, R: Itzel Martinez)
  ist ein Dokumentarfilm der durch die Augen wohnungsloser junger Menschen die Dynamik der Stadt Tijuana darstellt. Vier minderjährige, junge Frauen teilen ihre Geschichten und Erfahrungen mit dem Betrachter und verdeutlichen, indem sie über einen Zeitraum ihr Leben mit einer eigenen Kamera aufzeichnen, Höhen und Tiefen innerhalb dieser pulsierenden Grenzstadt und die besonderen Umstände des Erwachsenwerdens in Tijuana.