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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1  
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder   more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro  -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro für Kinder bis 14 Jahre Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
  FELSENSTEIN IM BABYLON
  03. JANUAR 2016 BIS 06. FEBRUAR 2016
  FILMVERANSTALTUNGSREIHE IM BABYLON
  Filmerlebnis der Walter Felsenstein                                       PROGRAMM und Tickets
Edition auf großer Leinwand

FELSENSTEIN IM BABYLON
Filmerlebnis der Walter Felsenstein Edition auf großer Leinwand

Karten online oder an der Babylonkasse erhältlich
Eine Veranstaltung der Walter Felsenstein Erbengemeinschaft und des Babylon, in Kooperation mit Deutsches Rundfunkarchiv (DRA), rbb und ORF, unterstützt von Akademie der Künste, Berlin, Arthaus Musik, Komische Oper Berlin.

Alle Veranstaltungen im Kino 1
Eintritt: 10,- Euro
zusammen mit nichtkommerzieller Vorführung Dokumentarfilme
Felsenstein-Paket: 24,00 Euro (Nur an der Babylon Kasse)
Photos © Clemens Kohl / Walter Felsenstein Archiv

Felsenstein-Paket – so funktioniert es:
- Alle 5 Filme für 24 Euro.
- Es muss der Name auf das Ticket notiert werden.
- Das Ticket gilt nur mit einem Ausweis.
- Der Inhaber des Felsenstein-Pakets muss sich für jeden Film eine Freikarte an der Kasse besorgen. Dieses wird dann auf dem Paket-Ticket notiert.

   
  FELSENSTEIN IM BABYLON

Vom 3. Januar bis 6. Februar 2016 zeigt das Kino Babylon weiterhin fünf Filme aus der 2008 bei Arthaus Musik erschienenen WALTER FELSENSTEIN EDITION. In Bild und Ton aufwändig restauriert erschließt die Edition das künstlerische Erbe des Opernvisionärs. Auf dem Programm stehen mit RITTER BLAUBART (1973), DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN (1965), OTHELLO (1969) und HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN (1970) vier legendäre Produktionen des Deutschen Fernsehfunks (DFF), gedreht in den DEFA Studios Babelsberg, sowie FIDELIO, den einzigen in den 1950er Jahren produzierten Opernfilm. Auf der großen Leinwand entfalten sich Dramatik und Poesie der Filme auf einzigartige Weise. Zusätzlich geben die Dokumentarfilme WALTER FELSENSTEIN – WELCHE KUNST IST GÜLTIG, DIE NICHT WAHR IST? (1971, Deutsches Rundfunkarchiv) und THEATER IST IMMER ETWAS EINMALIGES (1995, rbb), sowie Mitschnitte des ORF am Burgtheater in Wien von „Das Käthchen von Heilbronn“ (1974) und „Torquato Tasso“ (1975) Einblick in das schöpferische Universum eines der bedeutendsten Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts.

Walter Felsenstein (1901-1975) gründete 1947 die Komische Oper in Berlin und war bis zu seinem Tod ihr Intendant. Zuvor inszenierte Felsenstein als Schauspielregisseur u. a. in Aachen, Köln, Zürich und am Burgtheater in Wien, bevor er von Heinrich George an das Schiller Theater Berlin verpflichtet wurde. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens: Felsenstein setzte neue Maßstäbe im Bereich der Opernregie und prägte den Begriff des „Musiktheaters“. Zeit seines Schaffens lag sein Fokus auf dem Ensemble – vom künstlerischen Personal bis hin zum Bühnentechniker.

Das OEuvre dieses genialen Regisseurs umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpflichtet. Die konsequente Arbeit Walter Felsensteins an einer musikalisch-szenischen Bildsprache des Opernfilmes ist auch heute noch wegweisend.

   
  PROGRAMM
So 03.01.16 15.15 Uhr Eröffnung Veranstaltungsreihe „Ritter Blaubart“ Film   TICKETS-ONLINE
Sa 09.01.16 15.15 Uhr Wiederholung „Ritter Blaubart“ Film   TICKETS-ONLINE
So 10.01.16 14 Uhr Doku rbb-media und ORF, 15.15 „Das schlaue Füchslein“ Film TICKETS-ONLINE 
So 10.01.16 15.15 Uhr  „Das schlaue Füchslein“ Film  TICKETS-ONLINE 
Sa 16.01.16 15 Uhr Wiederholung „Das schlaue Füchslein“ Film  TICKETS-ONLINE  
So 17.01.16 14 Uhr Doku DRA + ORF, 15.15 „ Fidelio“ Film  TICKETS-ONLINE
So 17.01.16 15.15 „ Fidelio“ Film    TICKETS-ONLINE
Sa 23.01.16 15 Uhr Wiederholung „Fidelio“ Film    TICKETS-ONLINE 

Ausnahmsweise diesen Sonntag wird die Doku nach dem Film Othello gezeigt:
So 24.01.16 15:15 „Othello“ Film  17:15 Uhr Doku rbb-media und ORF    TICKETS-ONLINE
Sa 30.01.16 15 Uhr Wiederholung „Othello“ Film    TICKETS-ONLINE
So 31.01.16 14 Uhr Progress Wo-schau Film, 15:15 „Hoffmanns Erzählungen“ Film   TICKETS-ONLINE
Sa 06.02.16 15 Uhr Wiederholung „Hoffmanns Erzählungen“ Film    TICKETS-ONLINE

Karten  10,00 Euro inkl. nichtkommerzieller Dokumentarfilme
Felsenstein-Paket 24,00 Euro (an der BABYLON KASSE erhältlich!)

Pressekarten für FELSENSTEIN IM BABYLON sowie Interviews mit Christoph Felsenstein, dem Sohn Walter Felsensteins und Vertreter der Walter Felsenstein Erbengemeinschaft können angefragt werden bei:
Franziska Weigold
Arthaus Musik GmbH Tel: +49 (0) 345 2 99 89 49 60
Große Brauhausstraße 8 Fax: +49 (0) 345 2 99 89 49 99
06108 Halle (Saale) email: fweigold@arthaus-musik.com
Eine Veranstaltung der Walter Felsenstein Erbengemeinschaft, von Arthaus Musik und des Babylon, in Kooperation mit Deutsches Rundfunkarchiv (DRA), rbb und ORF. Mit freundlicher Unterstützung von Akademie der Künste, Berlin, Komische Oper Berlin
www.arthaus-musik.com

   
  FILME
  WALTER FELSENSTEIN.  Welche Kunst ist gültig, die nicht wahr ist?
  DDR 1971, Regie: Gitta Nickel, Produktion: DEFA-Studio für Kurzfilme Arbeitsgruppe Effekt, Deutsches Rundfunkarchiv (DRA), 60 min
Ein Versuch, das schöpferische Arbeitsprinzip des genialen Opernregisseurs filmisch darzustellen.

Das erste große Filmporträt über den einzigartigen Intendanten und Regisseur gibt Einblick in das schöpferische Arbeitsprinzip Walter Felsensteins und sein Musiktheater. Gezeigt werden Probenausschnitte aus „Ritter Blaubart“, „Ein Sommernachtstraum“, „Fiedler auf dem Dach“ und Ausschnitte aus den Produktionen „Othello“ und „Hoffmanns Erzählungen“, zu denen Felsenstein im Gespräch mit der Regisseurin Stellung zu seiner Arbeitsmethode bezieht. Im Interview aus dem Wochenschaufilm „Hoffmanns Erzählungen“ 1958 bekennt sich Felsenstein zur dramaturgischen Annäherung an das Werk: „Der Kern des Stückes ist die erfundene Liebestragödie zwischen Hoffmann und der Sängerin Stella. Sie ist der Anlass zu den drei Erzählungen Hoffmanns, durch die er zu seiner Aufgabe als Dichter zurückfindet. Wie sie nun an die Person des Dichters Hoffmann geknüpft und neu gedeutet werden, ist sowohl von der Musik Offenbachs wie von der Konstruktion des Schauspiels her, genial. Darin liegt die Größe von Offenbachs Absicht. Dieser Absicht nahezukommen und sie aufzuzeigen, war das einzige Anliegen unserer Bearbeitung und unserer Aufführung.“

Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube der DEFA 1971

Eine Veranstaltung der Walter Felsenstein Erbengemeinschaft, Arthaus Musik und des Babylon, in Kooperation mit Deutsches Rundfunkarchiv (DRA) Babelsberg und rbb media. Mit freundlicher Unterstützung von Akademie der Künste Berlin, Komische Oper Berlin und Sascha Film Wien.

   
   
  Theater ist etwas Einmaliges - Erinnerungen an Walter Felsenstein
  D 1995, R: Birgit von Gagern, 60 Min
Kombi-Ticket für Dokumentation und Opernfilm am selben Tag!

Anlässlich des 20. Todestages von Walter Felsenstein 1995 erinnert das Filmportrait an den großen Theatermann, der die Entwicklung des Musiktheaters in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat. 1947 übernahm Felsenstein die Intendanz der wieder gegründeten Komischen Oper in Ostberlin. Seine Inszenierungen brachten nicht nur ihm, sondern auch dem Ensemble Weltruhm.

Im Dokumentarfilm kommen neben Walter Felsenstein wesentliche Zeitzeugen im Interview mit oder über Walter Felsenstein und seinem Vermächtnis des Musiktheaters zu Wort.

Beide Dokumentarfilme zeugen von dem Kulturerbe Walter Felsensteins, das auch noch heute, vierzig Jahre nach seinem Ableben, nachhaltig weiterwirkt und das Publikum in seinen Bann einbezieht.

Erstausstrahlung: 1995, rbb

Eine Veranstaltung der Walter Felsenstein Erbengemeinschaft, Arthaus Musik und des Babylon, in Kooperation mit Deutsches Rundfunkarchiv (DRA) Babelsberg und rbb media. Mit freundlicher Unterstützung von Akademie der Künste Berlin, Komische Oper Berlin und Sascha Film Wien.

   
 

Jacques Offenbach: Ritter Blaubart

  Oper in drei Akten, Bearbeitung von Walter Felsenstein und Horst Seeger
Verfilmte Inszenierung von Walter Felsenstein
Land/Jahr: Deutschland 1973, Farbfilm i.A. DFF, hergestellt DEFA-Studio für Spielfilme, Babelsberg 1973, restaurierte Fassung 2008
Regie: Walter Felsenstein, Georg Mielke
Musik: Jacques Offenbach
Darsteller: Hanns Nocker, Anny Schlemm, Werner Enders u.a.; Ensemble und Orchester Komischen Oper Berlin unter Leitung von Karl-Fritz Voigtmann
Länge: 139 Min.
Art des Materials: Digi Beta/DVD
Sprache: deutsch

Ritter Blaubart – ein für Deutschland eher unbekanntes Werk – hatte am 24. September 1963 seine Premiere an der Komischen Oper, in der Neuinszenierung von Walter Felsenstein. Nach 163 erfolgreichen Aufführungen entschied sich Felsenstein die Oper Ritter Blaubart schließlich zu verfilmen. Somit ist die Oper nun in restaurierter Form auf dieser DVD zu erleben. „Anfangs zweifelte ich an den Möglichkeiten zur filmischen Gestaltung gerade dieses Werks, doch im Laufe der Dreharbeiten fand ich immer mehr Freude an diesem Projekt und entdeckte Chancen, meine Konzeption im anderen Medium zum Teil unmissverständlicher umzusetzen.“, sagte Felsenstein. Die Musik stammt von Jacques Offenbach, zu dessen Werken Walter Felsenstein eine besonders große Vorliebe hatte.
Walter Felsenstein (1901 – 1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens. Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpfl ichtet.

**PRODUZIERT IM DEFA-STUDIO BABELSBERG 1973**

**Eine Filmproduktion in der Inszenierung von WALTER FELSENSTEIN**

Operette in 3 Akten – neue deutsche Fassung von WALTER FELSENSTEIN und HORST SEEGER, basierend auf dem Original von HENRI MEILHAC und LUDOVIC HALÉVY

Uraufführung: 5. Februar 1866 im Théâtre des Variétés in Paris

Sire de Barbe-Bleue HANNS NOCKER
Boulotte ANNY SCHLEMM
King Bobèche WERNER ENDERS
Queen Clémentine RUTH SCHOB-LIPKA
Princess Hermia (Fleurette) INGRID CZERNY
Prince Saphir (Daphnis) MANFRED HOPP

ORCHESTER UND CHOR DER KOMISCHEN OPER BERLIN Musikalische Leitung KARL-FRITZ VOIGTMANN

Inszenierung WALTER FELSENSTEIN, GEORG MIELKE
Bühnenbild PAUL LEHMANN (verwendet Elemente des Bühnenbilds von Wilfried Werz)
Kostüme HELGA SCHERFF

   
 

Leoš Janáček: Das schlaue Füchslein

  Oper in drei Akten, deutsche Übersetzung Walter Felsenstein, Adaption von Max Brod
Inszenierung von Walter Felsenstein
Land/Jahr: Deutschland 1965 s/w, Studioaufzeichnung DFF, restaurierte Fassung 2008, Regie: Walter Felsenstein, Georg Mielke
Darsteller: Irmgard Arnold, Rudolf Asmus, Werner Enders, Manfred Hopp u.a.; Ensemble und Orchester Komische Oper Berlin unter Leitung von Václav Neumann
Länge: 103 Min.
Art des Materials: Digi Beta/DVD
Sprache: deutsch

„Das Füchslein ist ein Werk, in das ich mich auf seltsame Art verliebt habe.“, sagte Felsenstein und schuf eine Fabel mit
einem ganz unverkennbaren Charakter. Das schlaue Füchslein stammt vom tschechischen Komponisten Leoš Janácek und basiert auf der Novelle von Rudolf Tesnohlídek. Felsensteins Inszenierung soll die philosophische Tiefe und poetische Dichte des Stücks durch eine dramaturgisch klar gegliederte Handlung verdeutlichen. Die charakterlichen Parallelen zwischen Mensch und Tier werden aus diesem Grund mit ein und der selben Person dargestellt.
Die Oper blieb in Deutschland zunächst erfolglos. Erst die neue Inszenierung von Felsenstein brachte mit insgesamt 218 Vorstellungen den gewünschten Erfolg. Die Premiere von Das schlaue Füchslein war am 30. Mai 1956. Die vorliegende Aufzeichnung fand 1965 im Studio Adlershof während der Umbauten der Komischen Oper statt.

Walter Felsenstein (1901 – 1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens. Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpfl ichtet.

**PRODUZIERT IM STUDIO ADLERSHOF 1965**

Oper in 3 Akten – deutsche Übersetzung von WALTER FELSENSTEIN und HORST SEEGER, basierend auf der Textfassung von MAX BROD
Uraufführung: 6. November 1924 in Brünn

**Die Tiere**
Das Füchslein IRMGARD ARNOLD
Der Fuchs MANFRED HOPP
Der Dachs JOSEF BURGWINKEL
Der Hund WERNER ENDERS
Die Menschen
Der Förster RUDOLF ASMUS
Die Frau Försterin RUTH SCHOB-LIPKA
Der Schulmeister WERNER ENDERS
Der Pfarrer JOSEF BURGWINKEL
ORCHESTER UND CHOR DER KOMISCHEN OPER BERLIN Musikalische Leitung VÁCLAV NEUMANN
Inszenierung WALTER FELSENSTEIN
Bühnenbild RUDOLF HEINRICH, HERBERT MICHEL
Kostüme RUDOLF HEINRICH GUNDOLF FOIZIK

   
 

Ludwig van Beethoven: Fidelio

  Oper in zwei Akten
Opernfilm von Walter Felsenstein
Land/Jahr: Österreich 1956 s/w, restaurierte Fassung 2008
Textversion und Drehbuch: Walter Felsenstein, Hanns Eisler
Darsteller (Sänger): Erwin Gross (Alfred Pöll); Hannes Schiel (Heinz Rehfuß); Richard Holm; Claude Nollier (Magda László); Sonja Schöner u.a.
Wiener Symphoniker unter Leitung von Fritz Lehmann
Länge: 85 Min.
Art des Materials: Digi Beta/DVD
Sprache: deutsch
Akkord-Film, Weltvertrieb Sascha Film, Wien
   
  Als Walter Felsenstein Anfang der 50er Jahre angeboten wird, die Geschichte um Fidelio/Leonore und Florestan zu verfi lmen sagt er zu. Zusammen mit Hanns Eisler erarbeitet er eine ganz neue Fassung der Geschichte durch Textveränderungen, Striche und Umstellungen. Die Ouvertüre wird in die fi lmische Umsetzung einbezogen und erzählt die Vorgeschichte. Felsenstein nutzt das Medium hier ganz neu. Die Musik soll nicht einfach nur bildbegleitend sein: Fidelio wird ein Musikfilm.

Jedoch ist das Projekt von Anfang an mit Schwierigkeiten belastet, zeitweilig ist die komplette Finanzierung unklar. Obwohl der fertige Film heftige politische Kontroversen auslöst, ist er beim Publikum ein Erfolg. „Das ist der einzige Musikfilm, den ich je gedreht habe – wenn auch mit einigen Fehlern. Die anderen Filme waren zwar für den Film adaptierte und bearbeitete Objekte, denen eine Theateraufführung zugrunde lag. Sie sollten Dokumente der Felsenstein-Inszenierungen an der Komischen Oper sein. Sie wurden filmgerecht bearbeitet, aber Grundlage waren die Theaterinszenierungen. Der eigentliche Musikfilm war Fidelio.“, so Felsenstein.

Walter Felsenstein (1901 – 1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens. Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpfl ichtet.

**Oper in 2 Akten
Libretto: JOSEPH SONNLEITHNER, STEPHAN VON BREUNING und GEORG FRIEDRICH TREITSCHKE.**

Uraufführung: 20. November 1805 im Theater an der Wien

Don Fernando ERWIN GROSS, gesungen von ALFRED PÖLL
Pizarro HANNES SCHIEL, gesungen von HEINZ REHFUSS
Florestan RICHARD HOLM
Leonore, unter dem Namen Fidelio CLAUDE NOLLIER, gesungen von MAGDA LÁSZLÓ,
gesprochen von GRETE ZIMMER
Rocco GEORG WIETER, gesprochen von WOLFGANG HEBENSTREIT

WIENER SYMPHONIKER, WIENER STAATSOPERNCHOR

Musikalische Leitung FRITZ LEHMANN
Inszenierung WALTER FELSENSTEIN
Bühnenbild und Kostüme ROCHUS GLIESE, LEO METZENBAUER
Chorleiter HERMANN LÜDDECKE
   
 

Giuseppe Verdi: Othello

  Oper in vier Akten, deutsche Übersetzung Walter Felsenstein, Mitarbeit Carl Stueber
Verfilmte Inszenierung von Walter Felsenstein
Land/Jahr: Deutschland 1969, Farbfilm i.A. DFF, hergestellt DEFA-Studio für Spielfilme, Babelsberg 1969; restaurierte Fassung 2008.
Regie: Walter Felsenstein, Georg Mielke
Darsteller: Hanns Nocker, Christa Noack, Vladimir Bauer u.a.; Ensemble und Orchester Komische Oper Berlin unter Leitung von Kurt Masur
Länge: 120 Min.
Art des Materials: Digi Beta/DVD
Sprache: deutsch

 

„Ich halte Verdi neben Mozart für den führenden Komponisten des Musiktheaters überhaupt. Aber selbst innerhalb des Werkes von Verdi muss ich den Othello an die Spitze stellen. Dieses Werk ist ein Schulbeispiel musikdramatischer Gestaltung, wie ich in der gesamten Weltliteratur kein zweites kenne.“ So beschrieb Walter Felsenstein die Stellung der Verdischen Oper in seinem Schaffen.
Als erster Farb-Opernfilm des Deutschen Fernsehfunks der DDR wurde Othello 1969 im DEFA-Studio Babelsberg gedreht. Verdis Othello war die vorletzte Oper und bescherte ihm einen großen Erfolg. Nach der literarischen Vorlage von William Shakespeare hatte der Dichterkomponist Arrigo Boito eines der besten Opernbücher geschrieben.
Walter Felsenstein (1901 - 1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens. Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpflichtet.
**PRODUZIERT IM DEFA-STUDIO BABELSBERG 1969**

**Oper in 4 Akten**
Libretto: ARRIGO BOITO
deutsche Übersetzung von WALTER FELSENSTEIN
Uraufführung: 5. Februar 1887 im Teatro alla Scala, Mailand
Othello HANNS NOCKER
Desdemona CHRISTA NOACK
Jago VLADIMÍR BAUER
Emilia HANNA SCHMOOCK
Cassio HANS-OTTO ROGGE
ORCHESTER UND CHOR DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Musikalische Leitung KURT MASUR
Nszenierung WALTER FELSENSTEIN
Bühnenbild ALFRED TOLLE, inspiriert von RUDOLF HEINRICH
Kostüme HELGA SCHERFF

   
 

Jacques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen

  Oper in fünf Akten, Bearbeitung von Walter Felsenstein
Verfilmte Inszenierung von Walter Felsenstein
Land/Jahr: Deutschland 1970, Farbfilm i.A. DFF, hergestellt DEFA-Studio für Spielfilme, Babelsberg 1970, restaurierte Fassung 2008
Regie: Walter Felsenstein, Georg Mielke
Darsteller: Melitta Muszely, Hanns Nocker, Rudolf Asmus, Werner Enders u.a., Ensemble und Orchester Komische Oper Berlin unter Leitung von Karl-Fritz Voigtmann
Länge: 131 Min.
Art des Materials: Digi Beta/DVD
Sprache: deutsch
   
  Die unvollendete Oper Les Contes d‘Hoffmann von Jacques Offenbach steht oft im Visier der Theatermacher, die das Werk angeregt durch Ihre Fantasie vollenden und immer wieder neu inszenieren. Felsenstein besorgte sich aus der Pariser Bibliothèque Nationale Kopien des Klavierauszuges von der Uraufführung, sowie das Libretto von Jules Barbier und des gleichnamigen Schauspiels von Jules Barbier und Michel Carré. Daraus entwickelt er seine eigene deutsche fünfaktige Fassung. Felsenstein kann sich eindeutig mit Offenbach identifi zieren, da auch er „eine dramatisch überzeugende Folge von gesprochenem Wort, Musik und Gesang erstrebt und nicht eine durckomponierte Oper.“ Die Aktfolge des Schauspiels nimmt er als Grundlage für seine Inszenierung und fügt den Giulietta-Akt folgerichtig an die dritte Stelle der Erzählungen ein. Die Bühneninszenierung und der Film haben unterschiedliche Schlüsse. Während die Bühneninszenierung mit der 4. Strophe des „Klein-Zack“-Liedes schließt, beendet die Muse hingegen den Film, indem sie Hoffmann an seine wahre Berufung erinnert.

Walter Felsenstein (1901 – 1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens. Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpfl ichtet.

PRODUZIERT IM DEFA-STUDIO BABELSBERG 1970
Oper in 5 Akten neue Fassung von WALTER FELSENSTEIN, basierend auf dem Drama von Jules Barbier und Michel Carré
Uraufführung: 10. Februar 1881 in Paris
Hoffmann HANNS NOCKER
Stella, Olympia, Antonia, Giulietta MELITTA MUSZEL
Lindorf, Coppélius, Doktor Mirakel,
Kapitän Dapertutto RUDOLF ASMUS
Andreas, Cochenille, Franz, Pitichinaccio WERNER ENDERS
Spalanzani VLADIMÍR BAUER
ORCHESTER UND CHOR DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Musikalische Leitung KARL-FRITZ VOIGTMANN
Inszenierung WALTER FELSENSTEIN
Bühnenbild REINHART ZIMMERMANN basierend auf dem Bühnenbild von Rudolf Heinrich
Kostüme HELGA SCHERFF