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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 7,00 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
 

Mo, 27.02.2012 – 19:30

 

VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT?

   
      EINLADUNG 
  Film & Diskussion zum Thema: Stasi und kein Ende - Ist Versöhnung möglich?

gezeigt wird  Vaterlandsverräter*    Der Eintritt ist frei
D 2011, R: Annekatrin Hendel, mit Paul Gratzik, Matthias Hering, Ernstgeorg Hering, Ursula Karusseit, Produktion: IT WORKS! Medien GmbH, 35mm, 105 Min

Wenn man etwas nicht mehr hören kann, dann ist das wohl die Geschichte eines IM. Und wenn Paul Gratzik etwas nicht erzählen will, dann ist das die Geschichte eines IM. Seine Geschichte also. Und doch kommt es anders für den früheren IM und für den Zuschauer, der sich dem Sog dieses Porträts nicht entziehen kann. Arbeiterdichter, Gigolo, Stasispitzel und Einsiedler: Paul Gratziks Leben liest sich wie aus einem Katalog der Extreme. Die Filmemacherin Annekatrin Hendel hat daraus ein intimes Psychogramm des Scheiterns gemacht.

anschließend diskutieren:
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Wolfgang Templin, Direktor des Warschauer Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, DDR- Oppositioneller
Paul Gratzik, Autor und Protagonist des Filmes
Annekatrin Hendel, Regisseurin

Moderation: Christhard Läpple, ZDF



 
  Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.  BstU   unterstützt durch LStU Berlin
  *Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2012
Friedenspreis Osnabrück 2011
Winner Filmfest Augenweide 2011
   
 

Di, 28.02.2012 – 18:00

 

John Irving und wie er die Welt sieht

  D 2012, R: André Schäfer, digital, 90 Min

Preview mit Regisseur

Erstaufführung anlässlich des 70. Geburtstages von John Irving am 02.03.2012
Ab 01.03. 2012 täglich im BABYLON


„Gute Nacht, ihr Prinzen von Maine, ihr Könige von Neuengland“. Mit diesen Worten schickt Dr. Larch, der aufopferungsvolle Waisenhausarzt in John Irvings Roman „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ seine Schützlinge ins Bett. Dann geht er sterben. In der Welt, wie Irving sie sieht, stecken die Menschen voller Überraschungen, drehen und wenden ihr Leben in die unglaublichsten Richtungen, ohne je ihre Eigenart oder den Boden der Realität zu verlieren.
Irving schreibt in der Liga der Weltliteraten, aber unter diesen ist er ein Unikat. Irving ist ein transatlantischer Autor: ein US-Amerikaner, der in Europa – genauer: in Wien – zum Dichter geworden ist. Irvings Literatur ist Weltliteratur, die sonderbarerweise nicht selten auf Deutschland fokussiert und an die Tradition der großen, viktorianischen Literatur – zumal an die Werke von Charles Dickens – ebenso anknüpft wie an Arthur Schnitzler oder Günter Grass.
Im Herbst war John Irving auf großer Lesereise durch Europa. Der Film begleitet ihn dabei, wie er auf der Bühne die Menschen nicht nur mit seiner Literatur verzaubert, sondern auch als großer mündlicher Erzähler. John Irving hat das Drehteam zu sich nach Hause in Vermont eingeladen. Beim Schreiben in seinem Büro, beim Kochen, beim Fitnesstraining in seiner hauseigenen Turnhalle erklärt er sein Handwerk, seine Herangehensweise, die Konstruktion seiner eigenartigen Charaktere.  Wie könnte beispielsweise das Leben eines Dr. Larch aussehen? Was erfüllt sein Leben, was fehlt ihm zum Glück? Womit würde er ihm ein Ende setzen? Wie stirbt ein Arzt? Irving hat mit Ärzten gesprochen und gelernt, dass Äther das Mittel seiner Wahl wäre, Äther, der zu der Zeit, in der sein Roman spielt, ein extremes Suchtmittel für Ärzte und Anästhesisten war.