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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 8,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
  29.9.-4.10.14 International Uranium Film Festival Berlin 2014
  Das INTERNATIONALE URANIUM FILM FESTIVAL ist das weltweit einzige Filmfest, das sich der gesamten atomaren Kette widmet: Vom Uranbergbau bis zum Atommüll, von der Atombombe bis zum Supergau, von Hiroshima bis Fukushima. Es wurde 2010 in Rio de Janeiro gegründet, um "atomare" Filme, die kaum im TV oder im Kino gezeigt werden, eine internationale Plattform zu geben und sie auf den "Big Screen" zu bringen und um zu verhindern, dass atomare Katastrophen wie Hiroshima oder Tschernobyl in Vergessenheit geraten.

Die besten Filme zeichnet das Festival in Rio de Janeiro mit seinem Filmpreis, dem Yellow Oscar aus. Dank des Uranium Film Festivals haben kritische Filme wie z.B. "High Power" aus Indien ein großes Publikum weltweit bekommen. Das Festival ist ein Projekt der in Brasilien als gemeinnützig anerkannten Institution für Kultur & Bildung, Arquivo Amarelo. Unterstützen Sie das Uranium Film Festival. Helfen Sie uns mit Ihrem Beitrag!

FESTIVAL PASS für  6 Filme:  TICKETS-ONLINE
FESTIVAL PASS für 10 Filme: TICKETS-ONLINE
FESTIVAL PASS  KOMPLETT/Für alle Filme:  TICKETS-ONLINE

Festivalpass-Inhaber 10 % Rabatt in Sauers Café, Rosa-Luxemburg-Platz 31, bekommen.

  www.uraniumfilmfestival.org
   
  Mo, 29. September
  17.30 Uhr
Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch
D 2013, R: Marianne Kapfer & Olga Delane, digital, 87 Min

Regisseurinnen Marianne Kapfer & Olga Delane anwesend

Endstation Krasnokamensk. Kurz vor der chinesischen Grenze, tief in der sibirischen Steppe endet die Bahnstrecke. Als hier vor 40 Jahren Geologen Uran fanden, wurde die „geheime Stadt“ Krasnokamensk gegründet. Dieser Ort existierte lange Zeit auf keiner Landkarte. Heute ist dort Asiens größte Uranmine und ein Straflager. "Verstrahlt, verdammt, verlassen." Das war das einhellige Urteil über die Stadt, als sie durch die Verbannung des Oligarchen Chordorkowskij für kurze Zeit in den Focus der Weltpresse gelangte. Ein Heimatbesuch. Olga Delane lebte 16 Jahre in Krasnokamensk. Radioaktivität war damals kein Thema. Sie war wie die meisten Bewohner stolz auf ihre schöne neue Stadt. 16 Jahre später besucht sie ihre alte Heimat.
   
  19.30 Uhr
FINAL PICTURE
D 2013, R: Michael von Hohenberg, 92 Min
www.white-lake-city.de
YELLOW OSCAR WINNER 2014

Der Spielfilm handelt vom Leben und Sterben in den Bunkeranlagen nach einem globalen Atomkrieg. FINAL PICTURE wurde in Wunsiedel, Weißenstadt und am Schneeberg in Oberfranken gedreht.
REGISSEUR VON HOHENBERG UND HAUPTDARSTELLER HUBERT BURCZEK ANWESEND
 
   
  21.30 Uhr
INHERITANCE
UK 2013, R: Margaret Cox, 10 min, OV

Der Film erzählt die Geschichte der britischen Re-Kolonisierung Afrikas durch Ressourcenkriege und die britische Beteiligung am Einsatz von Uran-Waffen im Irak-Krieg.

IN MY LIFETIME: THE NUCLEAR WORLD PROJECT
USA 2011, R: Robert E. Frye, 109 Min, OmU
www.thenuclearworld.org

Der Film ist ein Weckruf für die Menschheit. Robert Frye: "In My Lifetime erzählt die Geschichte des Atomzeitalters aus der Perspektive meiner persönlichen Erfahrung, die mit den drei ersten Atombomben-Explosionen im Jahre 1945 beginnt. Die jüngsten Ereignisse in der Ukraine zeigen die aktuelle Bedrohung eines Atomkriegs zwischen USA und Russland, die plötzlich wiederGegner sind. Wir leben in unvorhersehbaren Zeiten und der Dokumentarfilm soll ein Verständnis für die Gefahren der anhaltenden Präsenz von Kernwaffen geben: 17.000 Atombomben in den Arsenalen von 9 Staaten.
   
  Di, 30. September
  17.30 Uhr
DII’GO TO BAAHAANE: FOUR STORIES ABOUT WATER -
USA 2012, R: Deborah Begel & David Lindblom, 37 Min, Navajo und Englisch

Uranbergbau hauptsächlich für die Atombomben der USA hat die Trinkwasserquellen der Navajo kontaminiert. Der Film handelt von Menschen, die mit diesem Problem zu kämpfen haben und von Menschen, die versuchen zu helfen. Kontaminiertes Wasser betrifft etwa jede dritte Navajo-Familie.

URANIUM DRIVE-IN: HALF LIFE OF THE AMERICAN DREAM
USA 2012, R: Michelle Maughan & Suzan Beraza, 70 Min, OV
www.uraniumdrivein.com

Eine verarmte Bergbaugemeinde in Colorado. Eine Uran-Fabrik verspricht neue Jobs, doch Umweltschützer sind dagegen. Arbeitsplätze gegen die Gesundheit und die Umwelt.
   
  19.30 Uhr
TO DIG OR NOT TO DIG: THE BATTLE FOR GREENLAND
Norway 2013, R: Espen Rasmussen, 8 min, OmenglU

Herrliche Aufnahmen zu einem ernsten Thema. Am 25. Oktober 2013 hob Grönlands Parlament das seit langem bestehende Uranabbau- Verbot auf. Soll Grönland nun mit Uranbergbau beginnen? Ja oder nein, das ist die Frage von "To Dig or Not to Dig".



WAKE UP
Australia 2011, R: David Bradbury, 12 Min, Engl

Uranabbau und Atomindustrie in Australien, Sandstürme mit radioaktivem Staub. WAKE UP mit dem australischem Filmstar Tony Barry als Komentator ist ein "atomarer" Kurzfilm zum Aufwachen!

AUF AUGENHÖHE
D 2010, R: Kerstin Schnatz, 11 Min
www.strahlendesklima.de/augenhoehe/

Aktivisten aus dem Niger, Namibia und USA berichten über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften vom Uranabbau.

   
  TAILINGS
USA 2012, R: Sam Price-Waldman, 12 Min, OV
www.tailingsfilm.com

Tailings sind radioaktive und giftige Abraumberge, “Abfall” des Uranabbaus. Und davon hat New Mexiko jede Menge, vor allem in Grants, der ehemaligen Uran-Hauptstadt der Welt. Boden, Wasser und Luft sind kontaminiert. Ein preisgekrönter Film über 30 Jahre fehlgeschlagene Bereinigung der Tailings in New Mexico.
   
  YELLOW CAKE. DIE LÜGE VON DER SAUBEREN ENERGIE
D 2010 / 14, R: Joachim Tschirner, 35 min (neue Kurzfassung)
www.yellowcake-derfilm.de
YELLOW OSCAR WINNER 2014

Über dem Uranbergbau liegt seit Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. In Sachsen und Thüringen existierte bis zur Wende die drittgrößte Uranmine der Welt mit dem Tarnnamen Wismut. Bis 1990 lieferte sie Yellow Cake für die Atombomben der Sowjetunion und hinterließ Berge von
radioaktivem Abraum. Seit 20 Jahren versuchen Tausende ehemalige Bergleute den gefährlichen "Dreck" wegzuräumen, was den Steuerzahler bislang fast sieben Milliarden Euro kostete. Der Film begleitet das weltweit erste und größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranabbaus.
REGISSEUR JOACHIM TSCHIRNER ANWESEND
   
  21.30 Uhr
WARM - GLOW
Schweiz 2013, R: Marina Belobrovaja, 50 Min
www.goldeneggproduction.ch

Tourismus: Eine Gruppe aus Schweizer Politikern & Journalisten reist nach Tschernobyl und besucht die "Geisterstadt" Prypjat. Der Film wurde mit einem iPhone gedreht, um intime, authentische Eindrücke zu erhalten.

WYHL? NAI HÄMMER GSAIT! Der Widerstand gegen das Atomkraftwerk am Kaiserstuhl
D 2013, R: Goggo Gensch, 44 Min

Im Juli 1973 gibt die Regierung Baden-Württemberg den Standort eines geplanten Kernkraftwerks bekannt: Wyhl im Kaiserstuhl. Kaum haben die Wyhler von den Plänen erfahren, regt sich der Widerstand. Bauern, Winzer, ganz "normale" Bürger demonstrieren gegen das Atomkraftwerk. Die Polizei hält dagegen mit Wasserwerf und Gummiknüppel. Doch der lokale Widerstand hatte Erfolg: Das Kraftwerk wurde niemals gebaut.
   
  Mi, 1. Oktober
  17.30 Uhr
ETERNAL TEARS
Ukraine 2011, R: Kseniya Simonova, 11 Min, Sand-Animationsfilm
www.simonova.tv/en/blog/

Ein herrlicher, aus Sand gemachter Animationsfilm. Eternal Tears ist den Kindern von Tschernobyl
gewidmet. 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe steigen wieder die Krebsraten gerade bei Kindern in der Ukraine. Kseniya Simonova: “Das Wichtigste ist, sich zu erinnern.”
  ABITA. CHILDREN FROM FUKUSHIMA
D / Japan 2012, R: Shoko Hara & Paul Brenner, 4 Min
www.shokohara.de
YELLOW OSCAR WINNER 2013

Animationsfilm über die Kinder von Fukushima, die nicht mehr draußen spielen dürfen.
   
  A2-B-C
Japan 2013, R: Ian Thomas Ash, 71 Min, Japanisch & Englisch, englUT
www.a2documentary.com

Ein engagierter Fukushima-Film über Kinder mit Schilddrüsenkrebs und warum nur die wenigsten Familien evakuiert wurden. Thomas Ash: “Was in Fukushima passiert, betrifft uns alle. Es ist noch lange nicht vorüber!
Everything is about Money!"
REGISSEUR IAN THOMAS ASH ANWESEND
   
  19.30 UHR
AFTER ALL
Polen 2013, R: Bogna Kowalczyk, 5 min, Animationsfilm
YELLOW OSCAR WINNER 2014

Ein metaphorischer Striptease zeigt die Gefahren von Atomkraft und Radioaktivität.

KERN
D / Taiwan 2013, R: Szu Ni Wen & Yichen Huang, 9 Min, Animationsfilm

Das Wort Kern hat wie im Chinesischen zwei Bedeutungen. Zwei junge Trickfilmer aus Taiwan reflektieren in Deutschland über Kernenergie.
REGISSEURE ANWESEND
   
  FUKUSHAME. THE LOST JAPAN
I 2013, R: Alessandro Tesei, 64 Min, OmenglU, Gast: Regisseur Alessandro Tesei!
www.teatroprimostudio.it
YELLOW OSCAR WINNER 2014

Fukushima, März 2011: Ein Atomreaktor explodiert. Eine Sperrzone von 20 km im Durchmesser wird evakuiert. Sieben Monate später betritt ein Fotoreporter aus Italien die verbotene Zone. Alessandro Tesei: "Wir dürfen die unschuldigen Opfer des dreckigen Spiels, genannt Atomenergie, nicht vergessen. "
   
  21.30 Uhr
ATOMIC BOMBS ON THE PLANET EARTH
UK / NL 2011, R: Peter Greenaway, 13 Min

Ein Experimentalfilm über den Wahnsinn der von 1945 bis 1989 durchgeführten überirdischen Atombombentests, wie ihn nur Star-Regisseur und Multi-Artist Peter Greenaway machen
kann. 2201 explodierende Atombomben.

NUCLEAR SAVAGE: THE ISLANDS OF SECRET PROJECT 4.1
USA 2012, R: Adam Jonas Horowitz, 87 min, OV
www.nuclearsavage.com
YELLOW OSCAR WINNER 2013

US-Atombombentests im Pazifik und ihre Folgen. Eine Anklage gegen die US-Regierung, die die Ureinwohner der Marshall Islands als "Versuchskaninchen" missbrauchte, um die Folgen von radioaktiver
Verseuchung zu testen. Ein von mehreren Filmfestivals preisgekrönter US-Dokumentarfilm - und dennoch will ihn das US-Fernsehen nicht zeigen.
REGISSEUR ADAM JONAS HOROWITZ ANWESEND
   
  Do, 2. Oktober
  17.30 Uhr
HERR HOPPE UND DER ATOMMÜLL
D 2011, R: Jan Lachauer & Thorsten Löffler, 4 Min
www.hilf-herrn-hoppe.de

Animationsfilm zum Thema: Wohin mit dem Atommüll?


NUCLEAR WINTER
Irland 2012, R: Eimhin McNamara & Schüler, 5 Min, Animationsfilm
www.pureproject.ie

Ein Schiff kippt atomaren Abfall in das Nordmeer. Seltsame Dinge geschehen...
   
  ATOMMÜLL IN MEINEM GARTEN
D 2012, R: Irja Martens, 29 Min
www.fechnermedia.com

Weltweit gibt es "Berge" von hoch radioaktiven Müll, doch noch kein einziges Endlager. Während sich die Bürger im Wendland gegen ein Endlager wehren, will Östhammar in Schweden Endlager- Standort sein.
   
  FIGHT FOR THE ISLAND - PUNSU NO TAO
Taiwan 2013, R: Kolas Yotaka, Chang, Jia-Wei, 65 Min, Mandarin &Tao, englUT

Taiwan will seinen Atommüll auf einer Nachbarinsel "entlagern". Die Insulaner wehren sich.
   
  19.30 Uhr
REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE
Schweiz 2013, R: Edgar Hagen, 100 Min
www.diereisezumsicherstenortdererde.ch

Weltweit haben sich ca. 350.000 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle angesammelt. Ein Endlager existiert noch nicht, während die Produktion von Atommüll weitergeht. Edgar Hagen auf der Suche nach dem "sichersten" Ort der Erde.
   
  21.30 Uhr
ZEITBOMBE
USA 2010, R: Edward Saint Pe’, 27 Min, OV

Der zweite Weltkrieg ist in seiner Endphase. Ein deutsches U-Boot soll Uran für eine Atombombe nach
Japan liefern. Nur der U-Boot-Kapitän kann dies verhindern. Edward Saint Pe’ ist bekannt durch den Film "The Big Easy – Der große Leichtsinn."
REGISSEUR EDWARD SAINT PÉ ANWESEND
   
  FALLOUT
Australien 2013, R: Lawrence Johnston, 86 Min, Engl

Preisgekrönte Dokumentation über Autor Nevil Shute, sein Buch "On the Beach" und den darauf basierenden, gleichnamigen Hollywoodfilm (auf deutsch "Das letzte Ufer"), gedreht 1959 mit Starbesetzung Gregory Peck und Ava Gardner in Australien. Plot: Der Krieg ist aus, niemand hat gesiegt. Nur Australien und die Besatzung eines amerikanischen U-Boots sind der atomaren Zerstörung der Erde bisher entronnen. Doch eine radioaktive Wolke nähert sich... Der damaligen US-Regierung Eisenhower war der Hollywoodfilm zu Atombomben-kritisch und versuchte ihn deshalb zu torpedieren.
   
  Fr, 3. Oktober
  Filme & Diskussion
17.30 Uhr
WHEN THE DUST SETTLES
UK 2011, R: ICBUW & IKV, Pax Christi, 7 min, Animationsfilm
www.uranmunition.org

TODESSTAUB
D 2007, R: Frieder F. Wagner, 45 Min

Grimmepreisträger Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: Uranmunition. Der Wind trägt den Todesstaub dieser uranhaltigen Munition um die ganze Welt.
Gesprächsrunde mit Frieder Wagner, Martina Morawietz (Frontal 21), Dr. Angelika Claußen (IPPNW);
Moderation: Prof. Manfred Mohr (ICBUW/IALANA)

19.30 Uhr
DAS STRAHLENDE VERMÄCHTNIS
D 2013, R: Thomas Aders, 8 Min

Im letzten Irak- Krieg verschossen die Alliierten hunderte von Tonnen uranhaltiger Munition. Die panzerbrechende Waffe wirkt noch nach Jahren. Eine Reportage über die Spätfolgen des Krieges.

FALLUJAH: A LOST GENERATION? (Fallujah – verstrahltes Erbe)
Irak / F 2011, R: Feurat Alani, 48 Min, Engl/D

2004 bombardierten die USA die Rebellenhochburg Fallujah im Irak. Neun Jahre nach dem Krieg leben die Bewohner immer noch zwischen Ruinen. Der Iraker Feurat Alani reist in die zerstörte Stadt seiner Eltern.
Gesprächsrunde mit Karin Leukefeld (Korrespondent), Markus Matzel (Filmemacher), Birgit Malzahn (ICBUW), Moderation: Maximilian Kimmich (ICBUW)
   
  21.30 Uhr
NATUR UNTER BESCHUSS: ÖKOLOGISCHE FOLGEN DES KRIEGES
D, R: Max Mönch, 44 min

Film über die Ökologischen Folgen des Einsatzes von Uran-Waffen.

SARDINIENS TÖDLICHES GEHEIMNIS
I / D 2012, R: Birgit Hermes, 30 Min

Film über NATOs größten Truppenübungsplatz in Europa auf Sardinien und seine Folgen:
Gesprächsrunde mit Max Mönch, Prof. Peter Horn, Pitzente Bianco (Kulturbotschafter
Sardiniens), Prof. Manfred Mohr (ICBUW/IALANA)

URANIUM FILM FESTIVAL
www.uraniumfilmfestival.org

Festivalpartner und
Unterstützer in Berlin
ICBUW Deutschland
www.uranmunition.org
   
  Sa, 4. Oktober  19:00  Geheimsache Nazi-Uran: Atomjagd in Brandenburg
  D 2014, R: Thomas Claus & Maren Schibilsky, rbb Brandenburg, digital, 45 Min

Die spannende rbb-Dokumentation von Claus und Maren Schibilsky zeigt, dass der Wettlauf um die Atombombe zwischen Amerikanern und Russen seinen Ausgangspunkt in Berlin und Brandenburg hatte. Hier wurde die Kernspaltung entdeckt und bis Kriegsende intensiv an ihrer Nutzung gearbeitet. In Oranienburg wurde dafür Uranmetall aufbereitet, in Berlin-Dahlem und in Gottow bei Kummersdorf mit einfachen Reaktoren experimentiert.

Warum wurden am 15. 3. 1945 auf Oranienburg über 4000 Langzeitzünderbomben abgeworfen?
Die aufwändige rbb-Dokumentation von Maren Schibilsky und Thomas Claus zeigt, dass der Wettlauf um die Atombombe zwischen Amerikanern und Russen einen Ausgangspunkt in Berlin und Brandenburg hatte. Hier wurde die Kernspaltung entdeckt und bis Kriegsende intensiv an ihrer Nutzung gearbeitet. In Oranienburg wurde in den Auerwerken Uranmetall aufbereitet, in Berlin-Dahlem und in Gottow bei Kummersdorf mit einfachen Reaktoren experimentiert. Amerikaner und Russen starteten in den letzten Kriegswochen 1945 eine beispiellose Jagd auf Wissenschaftler, Technologie und Material des deutschen Atomforschungsprogramms.