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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
The Count and the Comrade - Der Junker und der Kommunist |
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D 2009, R: Ilona Ziok, Musik und Mischung: Manuel Göttsching,
Arbeiterlieder von Hans Eisler, Bertolt Brecht und Paul Dessau,
Mitwirkende: Reinhild von Hardenberg, Astrid von Hardenberg, Wally Perlitz, Hans Soch, Richard von Weizsäcker m u.a., 72 Min Berlin-Premiere mit Regisseurin am 23.4. um 21:15! |
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Am Fr, 1.5. um 17:15 findet die Vorstellung des Films in Anwesenheit der SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan statt, mit einem Kommentar zum Film statt |
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»Der
Junker und der Kommunist« zeichnet das Leben von Carl-Hans Graf von
Hardenberg nach, dem letzten Standesherrn auf Schloss Neuhardenberg, bei
Berlin, der in das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli
1944 involviert war, und das Leben von Fritz Perlitz, einem überzeugten
Kommunisten. Zwei Charaktere mit diametral entgegen gesetzten Idealen,
verbunden durch den gemeinsamen Feind: Hitler-Deutschland.
Der Film erzählt vom Leben im Widerstand und von einer Freundschaft wider Willen. 1944 begegnen sie sich im Krankenbau des KZ Sachsenhausen - der überzeugte Kommunist und Arbeiter Fritz Perlitz (1908-1972) und der überzeugte Monarchist Carl-Hans Graf Hardenberg (1991-1958). Dass sich der Weg dieser beiden Männer kreuzte, hat Hitler verursacht. Kämpfte der eine von Anbeginn gegen das NS-Regime, was ihn 1941 ins KZ brachte, geriet der andere durch seine Beteiligung an der 20. Juli-Verschwörung, der „Operation Walküre, in die Fänge der Nazis.
Nach 1945, nach Krieg und Befreiung, treten die unvereinbaren
politischen Auffassungen dann wieder zutage. Während Perlitz sich als 1.
Parteisekretär seines Heimatkreises Seelow, zu dem der Sitz der
Hardenbergs gehört, für den Aufbau des Sozialismus in der DDR einsetzt,
bleibt Hardenberg die Rückkehr verschlossen; er wird in der
Bundesrepublik Vermögensverwalter der Hohenzollern. So unterstreicht die
Teilung Deutschlands auch den unüberwindbaren Gegensatz zwischen Junker
und Kommunist. Die einstige Erfahrung des gemeinsamen Feindes jedoch
ließ die beiden Männer weiter füreinander freundschaftliche Achtung
empfinden. Der Film will weder zwei unterschiedliche
Gesellschaftskonzepte gegeneinander abwägen noch deren Schattenseiten
ergründen, sondern erzählt von zwei Biographien, die von sich aus fast
80 Jahre deutscher Geschichte beleuchten. Die Spuren dieser Lebensläufe
in den beiden deutschen Staaten reflektieren zugleich auch den
wechselhaften Verlauf der deutschen Erinnerungspolitik. Mit dem
weltweiten Kinostart des US-Films »Operation Walküre«, der den
Putschversuch der Gruppe um Graf Stauffenberg erzählt, zu der auch der
„Junker“ gehörte, gibt es großes internationales Interesse an deutschen
Widerstand und auch an diesen zwei Biographien, die von sich aus die
deutsche Geschichte beleuchten. |
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