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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1  
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

Fr, 1.12.2017 19:30; Sa, 2.12. 21:00; Mo, 4.12. 20:30

 

50 Jahre deutsche Fassung: Tanz der Vampire [The Fearless Vampire Killers]

  GB,USA 1967, R: Roman Polański mit Sharon Tate, Jack MacGowran, Alfie Bass, Jessie Robins, 108 Min, DF

Nachdem er wegen seiner umstrittenen Theorien zum Thema "Vampirismus" seinen Lehrstuhl an der Universität Königsberg verloren hat, reist der Vampirexperte Professor Ambronsius (Jack MacGowran) gemeinsam mit seinem Assistenten Alfred (Roman Polanski) nach Transsylvanien, um Beweise für die Existenz blutsaugender Untoter zu sammeln und seinen Ruf wieder herzustellen. Schon bald finden die beiden Abenteurer in einem Gasthaus Hinweise auf Vampire in der Umgebung: Knoblauchgirlanden an den Wänden! Der Wirt Shagal (Alfie Bass) versucht, die alarmierten Gäste davon zu überzeugen, dass es keine Vampire gäbe, doch schon bald entdecken diese die Existenz des Vampirfürsten Krolock (Fery Mayne). Der hat es sich zum Ziel gesetzt, die schöne Wirtstochter Sarah (Sharon Tate) zu seiner Gefährtin für die Ewigkeit zu machen....

Vor 50 Jahren kam die deutsche Fassung in die Kinos.

Roman Polanski, einer der wichtigsten Filmregisseure, zeichnet sich durch seinen Sinn für das Surreale, das Skurrile und Klaustrophobische aus, das immer Teil seines eigenen Lebens sein sollte.

Seine Suche nach Schönheit hat ihn aus Polen über Frankreich, England und die USA über die halbe Welt getrieben.

Dieser Cyrano de Bergerac hat mit Filmen wie Chinatown, Rosemaries Baby, Der Ekel oder Messer im Wasser mitten ins Herz des Kinos getroffen.

Es wäre im wahrsten Sinn leichtfertig, würde man seinen „Tanz der Vampire – The Fearless Vampire Killers“ nicht hoch genug schätzen. Aus meiner Sicht einer seiner besten und auch persönlichen Filme. Neben Buch und Regie spielt er zudem die Hauptrolle.

In einer märchenhaften Welt der Vampire hat er sich unter Anleitung des Professors auf den Weg gemacht, um das Gute und Liebliche endgültig aus der Gewalt und Herrschaft uralter, aristokratischer Blutsauger zu befreien. Durch die Verbiegung des Horror Genres zur Komödie setzt er hunderten Vampirstreifen bis heute die Krone auf. Statt billigem Grusel - komödiantische Leichtigkeit mit offener Erotik und die Ironisierung der Leidenschaft zum Weltverbessern, z.B. mit diesem genialen Finale:

Während das Schlittengespann weiter durch die winterliche Vollmondnacht gleitet, kommentiert eine Stimme aus dem Off: „In jener Nacht wusste Professor Abronsius noch nicht, dass er das Böse, das er für immer zu vernichten hoffte, mit sich schleppte. Mit seiner Hilfe konnte es sich endlich über die ganze Welt ausbreiten.“

Während der Dreharbeiten lernte er seine Frau Sharon Tate kennen und lieben, die mit ihrer eigenen tragischen Geschichte zur leidigen Fortführung des Filmes in der Realität beitrug.