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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
StummfilmLive im Babylon |
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WILHELM DIETERLE Reihe: |
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| 6.3., 19.3. und , 23.3. more | |
Samstag, 6.3. , 17.00 Uhr |
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DIE GEIER-WALLY D 1921 R/B: Ewald André Dupont, mit Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Albert Steinrück, Eugen Klöpfer, 35mm, 87 Min., Stummfilm. Live am Klavier begleitet von François Regis. |
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Mi, 10.3. 20:00 |
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METROPOLIS |
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| Neue Lange Version im originalen Ambiente. Eine Zeitreise ins Jahr 1927 | |
| Stephen Horne aus London gehört zu den weltweit führenden Stummfilmmusikern! | |
Wiederaufführung
von Metropolis!Musik: Stephen Horne (Piano, Flöte und Orgel) Die restaurierte Fassung des Stummfilms Metropolis von Fritz Lang wird nach der Berlinale regelmäßig im Berliner Stummfilmkino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz aufgeführt. Metropolis
[Fritz Lang, D 1927] |
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Stephen
Horne has long been considered one of the leading silent film
accompanists. Based at London's BFI Southbank, but playing at all the
major UK venues such as the Barbican Centre and the Imperial War Museum,
he has recorded music for DVD releases, BBC TV screenings and museum
installations of silent films. Although principally a pianist, he often
incorporates flute and keyboards into his performances, sometimes
simultaneously.He regularly performs internationally and in recent years his accompaniments have met with acclaim at film festivals in Pordenone, Telluride, San Francisco, Berlin and Bonn. He has performed his score for A Cottage on Dartmoor at many venues, including New York's Lincoln Centre and Washington's National Gallery of Art. As an adjunct to his work in silent film, he occasionally collaborates with a small group which recreates magic lantern shows. He is also a specialist in dance accompaniment and plays regularly at the London dance academies. In addition to his musical activities, he writes screenplays, and his short film 'Fatherspace' was shown on Channel 4 and at the London Film Festival. |
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Samstag, 6.3. , 17.00 Uhr |
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DIE GEIER-WALLY D 1921 R/B: Ewald André Dupont, mit Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Albert Steinrück, Eugen Klöpfer, 35mm, 87 Min., Stummfilm. Live am Klavier begleitet von François Regis. |
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Freitag, 19. März 20.00 |
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LUDWIG DER ZWEITE, KÖNIG VON BAYERN D 1929, R: Wilhelm Dieterle, mit Wilhelm Dieterle, Rina Marsa, Theodor Loos, Trude von Molo, 35mm, ca. 115 Min., Stummfilm. Live am Klavier begleitet von François Regis. |
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Samstag, 27. März 20.00 |
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WILHELM DIETERLE GESCHLECHT IN FESSELN. DIE SEXUALNOT DER STRAFGEFANGENEN D 1928, Regie: Wilhelm Dieterle, mit Wilhelm Dieterle, Gunnar Tolnaes, Mary Johnson, Paul Henckels, 35mm, 92 Min., Stummfilm. Live am Klavier begleitet (N.N.) |
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| DIE GEIER-WALLY | |
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Deutschland 1921 Regie: Ewald André Dupont Drehbuch: E. A. Dupont nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern (1875) Kamera: Arpád Virágh, Karl Hasselmann Bauten: Paul Leni Produktion: Henny-Porten-Film GmbH für Gloria-Film GmbH Uraufführung: 12.9.1921 im UFA-Palast am Zoo mit Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Albert Steinrück, Eugen Klöpfer, Wilhelm Diegelmann, Gerd Fricke, Julius Brandt, Elise Zachow-Vallentin u. a. Stummfilm, 35 mm, mit Live-Filmmusik: Francois Régis, Klavier |
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| Im Team mit erstklassigen Mitarbeitern wie dem Filmarchitekten Paul Leni, hat Regisseur Dupont – später weltberühmt mit „Varieté“ - aus dem populären Schnulzenstoff einen kraftvollen Film geschaffen: Hart, ja brutal wird das bäuerliche Milieu geschildert. Außergewöhnlich, geradezu avantgardistisch wird die Bergwelt visualisiert. Neben dem Star Henny Porten hatte WILHELM DIETERLE hier seine erste große Filmrolle. Der fotogene Hüne (1,95 m) war fortan in Rollen männlich-romantischen Zuschnitts ein beliebter Partner weiblicher Stars der 20er Jahre. | |
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Wilhelm Dieterle, später in den USA
William Dieterle, spielte im deutschen Kino ab 1921 eine bedeutende
Rolle. Seine „Filmkarriere reflektiert im wesentlichen die Geschichte
des deutschen Films der 20er Jahre im Wechsel zwischen künstlerischen
Ambitionen und kommerziellen Zwängen.“ Als Darsteller wirkte er in mehr
als 60 Stummfilmen mit. „Dieterle, ein Hüne von Gestalt (1,95 m), fand
im Film vor allem in Rollen männlich-romantischen Zuschnitts großen
Anklang. ... Er lernte, seine äußere Robustheit in natürliches,
spontanes Spiel umzusetzen. Dadurch und dank seiner absoluten
Fotogenität bot Dieterle sich als kongenialer Partner für weibliche
Stars wie Henny Porten und Asta Nielsen an.“ (Reclams deutsches
Filmlexikon)Ab 1923 führte Dieterle auch Regie – schließlich so erfolgreich, dass Hollywood ihn holte. Sein Spezialgebiet wurden dort biographische Filme u.a. über Pasteur und Zola. Die Reihe mit drei Stummfilmen begleitet die Ausstellung Das Dramatische Theater des Wilhelm Dieterle Ein Bühnenabenteuer im Berlin der Zwanziger Jahre dargestellt in Texten, Bildern und Dokumenten 4. bis 28. März 2010 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6, Berlin-Mitte. Täglich 10 - 18 Uhr Wilhelm Dieterle, 1893 in Ludwigshafen geboren, ab 1911 an kleinen Provinzbühnen engagiert, kam über Zürich und München nach Berlin. Dort erreichte er 1920 das Traumziel aller Bühnenschaffenden jener Zeit: Er gehörte als Schauspieler zum Ensemble von Max Reinhardts Deutschem Theater. Doch er wollte selbst Intendant werden. Nach erfolgreichen Verhandlungen mit einem kunstbegeisterten Bankhaus mietete er ein Bühnengebäude in der Chausseestraße, engagierte ein großes Ensemble, nahm eine Vielzahl von Stücken zur Aufführung an, saß auf dem Intendantensessel des „Dramatischen Theaters“ – und einem riesigen Schuldenberg. Zu Dieterles künstlerischem Beirat gehörten der Stararchitekt Hans Poelzig, der Maler Max Pechstein sowie die Dichterin Else Lasker-Schüler, zu seinem Ensemble bekannte Namen wie Leopold Lindtberg, Hubert von Meyerinck und Maria Eis. Der neue Intendant stellte einen literarisch ambitionierten und sozial engagierten Spielplan vor, vertraute auf die Zugkraft seines Namens als Schauspieler und startete am 28. August 1924 in die Theatersaison. Mit nur fünf Produktionen, darunter drei Uraufführungen, sollte Dieterle ein kurzes, eindrucksvolles Kapitel Berliner Theatergeschichte schreiben: „Dann stürzte der französische Franc ins Bodenlose. Unsere Bankiers stürzten mit – und wir mussten die Tore schließen“, schreibt er in seinen Erinnerungen. „Da geschah wie so oft in meinem Leben ein Wunder. Eines Abends läutete das Telefon und eine fremde Stimme fragte: Wollen Sie nach Hollywood?“ Mit den folgenden Engagements – zunächst als Schauspieler - konnte Dieterle die Schulden von mehr als 100.000 Mark zurückzahlen. Bald verlegte er sich ganz auf das Regieführen, wurde sogar 1937 mit dem Oscar ausgezeichnet. „Hollywood ermöglichte es mir, alle Schulden zu bezahlen, die mich nach dem Zusammenbruch des Dramatischen Theaters zu ersticken drohten. Dafür bin ich dem Film dankbar. Aber mein Herz gehört dem Theater.“ Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Alfred Hübner. |
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