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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
StummfilmLive im Babylon |
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| Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit | |
BERLIN – BABYLON. Das StummfilmLiveFestival #1 |
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| in Zusammenarbeit mit
Il Cinema Ritrovato, Bologna Festivalpate: Volker Schlöndorff Partner: Italienisches Kulturinstitut Berlin / Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz |
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Ab dem 16. bis zum 25. Juli 2010 |
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| DAS PROGRAMM DIE MUSIKER TICKET-ONLINE PREISE FOTOGALERIE ENGLISH | |
In
Zusammenarbeit mit IL CINEMA RITROVATO,
einem der renommiertesten Festivals für das internationale Filmerbe, das
seit 25 Jahren in Bologna stattfindet, zeigt das Babylon zehn Tage lang
mehr als vierzig der besten Stummfilme aus den Jahren 1910- 1929.„BERLIN-BABYLON. Das Stummfilmfestival“ macht es sich zur Aufgabe, sowohl die Klassiker als auch weniger bekannte Filme einem breiten Publikum durch neue Aufführungsformen nahe zu bringen. Dies gelingt vor allem mit der Musik. Die erfahrensten europäischen Stummfilmmusiker wie Neil Brand (GB), Javier Pérez de Azpeitia (SP), Marco Dalpane (I), Joachim Bärenz (D), aber auch Elektro-Formationen wie Tronthaim (D), DJ Raphael Marionneau (F) und Trioglyzerin (D) kommen im Juli 10 Tage lang im Babylon zusammen um das alte Medium Stummfilm zu entstauben und in ungeahnte Zusammenhänge zu bringen. Zur Eröffnung des Festivals am 16. Juli gibt es gleich eine Entdeckung; MACISTE ALL’INFERNO von 1926: Federico Fellini’s erstes und nachhaltiges Kinoerlebnis ist ein kurzweiliges Überraschungsgeschenk aus Bologna, live mit Orchester in einer Neu-Vertonung von Marco Dalpane Geplant ist weiterhin eine Open-Air-Vorführung von METROPOLIS umsonst und draußen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in der Vertonung von DJ Raphael Marionneau.
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Der spektakulärste Event aber wird die Vorführung von Walter
Ruttmanns BERLIN – DIE SINFONIE DER GROSSTADT sein, die als Weltpremiere
am 17. Juli ab 20:00 Uhr auf über 3000 Monitoren des Berliner Fensters
in ca. 1000 Wagons der Berliner U-Bahn gezeigt wird. Als „Die Sinfonie
unter der Großstadt“ wird der 1927 gedrehte Film in die Berliner
Umlaufbahn geschickt. Anschließend wird der Film mit dem Elektroduo
Tronthaim im Babylon aufgeführt |
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| mit freundlicher Unterstützung von | |
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| DAS PROGRAMM DIE MUSIKER TICKET-ONLINE PREISE ENGLISH | |
| STUMMFILMMUSIKER: | |
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Javier Pérez de Azpeitia Joachim Bärenz Neil Brand Günter Buchwald Marco Dalpane Trioglyzerin Jürgen Kurz Tronthaim Stephen Horne Eunice Martins Ekkehard Wölk Stand: 15.07.2010 Änderungen vorbehalten! |
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Fr 16.7.10 |
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19.30
Eröffnung
MACISTE ALL` INFERNO I 1925, R.: Guido Brignone; mit Bartolomeo Pagano, 95 Min. Musik: Marco Dalpane und Mitglieder des “Ensemble Mosaik“ Der Teufel persönlich nimmt den Kraftmenschen Maciste zu sich in die Hölle, um ihn ins Verderben zu stürzen. Doch Kraftmensch Maciste weiß sich zu wehren… Ein surreales, visuell betörendes Spektakel, das Federico Fellinis erstes und nachhaltig prägendes Filmerlebnis wurde. |
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22.00
Rosa-Luxemburg-Platz (Open Air) METROPOLIS D 1927, R.: Fritz Lang; mit Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Heinrich George, 150 Min. Die komplettierte Fassung von Fritz Langs monumentaler Zukunftsvision in einer elektronischen Neuvertonung vom Meister der abstrait-Musik Raphael Marionneau. |
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Sa 17.7.10 |
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16.00
TAGEBUCH EINER VERLORENEN D 1929, R.: Georg Wilhelm Pabst; mit Louise Brooks, André Roanne, Fritz Rasp, Franziska Kinz, Sybille Schmitz , Valeska Gert, Kurt Gerron 104 min. Musik: Javier Pérez de Azpeitia Die junge Thymian, selbst noch ein Kind, wird vom Gehilfen ihres Vaters verführt und nach der Geburt ihres unehelichen Kindes von der Familie in ein Heim gesteckt. Dort leidet sie, wie die anderen Mädchen, unter dem sadistischen Regiment des Vorsteher-Paares. Sie flüchtet mit Hilfe des jungen, mittellosen Grafen Osdorff und landet in einem großstädtischen Bordell... Nach einer Romanvorlage der populären Schriftstellerin Margarethe Böhme liefert der Film einen zeitgenössischen Kommentar zum Thema Mißbrauch. Das schöne Gesicht der Louise Brooks gewinnt durch ihr Leiden noch an Reiz. |
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17.00 CABIRIA I 1914, R.: Giovanni Pastrone; mit Carolina Catena, Lidia Quaranta, Gina Maragnoni, 123 Min. Musik: Joachim Bärenz Wir schreiben das 3. Jahrhundert v. Chr. Nach einem Ausbruch des Ätna gerät die junge Cabiria in die Gewalt von Seeräubern… Italiens erster und bedeutendster Monumentalfilm in einer restaurierten Fassung. 18.30 STRAIGHT SHOOTING
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20.00
THREE BAD MEN USA 1926, R.: John Ford; Goerge O’Brien, Olive Borden, Lou Tellegen, 92 Min. Musik: Joachim Bärenz Drei Outlaws des Wilden Westens kommen einem jungen Mädchen zu Hilfe, dessen Vater von Pferdedieben getötet wurde. Sie nehmen es in ihre Obhut und beschließen, einen Mann für sie zu finden. Liebevolle Charakterzeichnung und deftiger, augenzwinkernder Humor in einem frühen Meisterwerk John Fords. |
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20.00
FOOLISH WIFES USA 1922, R.: Erich von Stroheim; mit Erich von Stroheim, Miss DuPont, Maude George, 117 Min. Musik: Javier Pérez de Azpeitia ‘Graf‘ Sergius Karamzin lebt in Saus und Braus zusammen mit zwei ‘Cousinen‘ in der Villa ‘Amorosa‘ in Monte Carlo. Das Geld für ihren üppigen Lebensstil erwerben sie sich durch Hochstapelei und mit dem Waschen von Falschgeld im hauseigenen Casino. Wie lange wird das gut gehen? Stroheims bissige Satire auf naive reiche Amerikanerinnen und den Dünkel des europäischen Adels stieß nicht auf die Gegenliebe der Produzenten, die die acht (!) Stunden dauernde Urfassung des Films radikal kürzten – sehr zur Enttäuschung Stroheims. |
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22.00
BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADTD 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min. Musik: Tronthaim Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der späten 1920er Jahre. |
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22.15
DR. JEKYLL AND MR. HYDE USA 1921, R.: John S. Robertson; mit John Barrymore, Charles Lane, Brandon Hurst, Cecil Clovelly, Nita Naldi, 67 Min. Musik: Joachim Bärenz Eine frühe, packende Version des Horror-Klassikers. In der Titelrolle verkörpert John Barrymore einen wohlsituierten Arzt, der sich ein Serum zusammen braut, das ein grausames Alter-Ego zutage treten lässt. Doch wie lange kann seine doppelte Identität überleben, ehe eine der beiden Persönlichkeitshälften die Macht über die andere übernimmt? |
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So 18.7.10 |
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14.30 DIE ABENTEUER DES PRINZEN
ACHMED D 1926, R.: Lotte Reiniger; Scherenschnitt, 60 Min. Musik: Trioglyzerin Der junge, attraktive Prinz Achmed reist auf seinem fliegenden Pferd in ferne Länder und erlebt magische Abenteuer. Dabei schließt er Freundschaft mit einer Hexe, trifft Alladin, kämpft mit Dämonen und verliebt sich in eine Prinzessin. Lotte Reinigers Film ist ein Meisterwerk der durch sie begründeten Scherenschnitt-Technik, die Generationen Kindern und Erwachsene gleichermaßen verzaubert. |
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16.00
MACISTE ALL‘ INFERNO I 1925, R.: Guido Brignone; mit Bartolomeo Pagano, 95 Min. Musik: Joachim Bärenz Der Teufel persönlich nimmt den Kraftmenschen Maciste zu sich in die Hölle, um ihn ins Verderben zu stürzen. Doch Kraftmensch Maciste weiß sich zu wehren… Ein surreales, visuell betörendes Spektakel, das Federico Fellinis erstes und nachhaltig prägendes Filmerlebnis wurde. |
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16.15
LA PASSION DE JEANNE D’ARC
F 1928, R.: Carl Theodor Dreyer; mit Maria Falconetti, Eugene Silvain, André Berley, Maurice Schutz, 110 min. Musik: Javier Pérez de Azpeitia Carl Theodor Dreyers bewegende Chronik des Prozesses gegen Jeanne d’Arc wegen des Vorwurfs der Ketzerei und der vergebliche Versuch ihrer klerikalen Ankläger, sie zum Widerruf ihrer übersinnlichen Erscheinungen zu bewegen, ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. |
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18.30
QUEEN KELLYUSA 1929, R.: Erich von Stroheim; Gloria Swanson, Walter Byron, Seena Owen, 101 Min. Musik: Joachim Bärenz Prince Wolfram ist mit der wahnsinnigen Königina Regina V. von Kronberg verlobt. Ihr Wort ist Gesetz – und er ist ein Playboy. Eines Tages begegnet er einer Internatsschülerin, die er augenblicklich begehrt. Noch in der gleichen Nacht entführt er sie und bringt sie auf sein Zimmer. Als seine Verlobte die beiden am nächsten Morgen findet, nimmt das Unheil seinen Lauf… Ein Film voller bizarrer Figuren und unverhüllter erotischer Anspielungen, weshalb er, wie die meisten Werke Stroheims, gekürzt und verstümmelt wurde. Wir zeigen eine rekonstruierte weitgehend wieder hergestellte Fassung. |
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19.00
GÖSTA BERLINGS 1924, R.: Mauritz Stiller; Greta Garbo, Lars Hanson, Gerda Lundequist, Otto Elg-Lundberg, 183 Min. Musik: Javier Pérez de Azpeitia Der junge, attraktive Priester Gösta Berling wird als Hauslehrer auf das Schloss einer Gräfin engagiert und verliebt sich in deren Stieftochter, die er unterrichten soll. Greta Garbos erster Film mit Mauritz Stiller, dem sie wenig später über Deutschland nach Hollywood folgte, entstand nach dem Roman von Selma Lagerlöf. Stillers großartige Bilder und Inszenierung bringen die Magie der “göttlichen“ Garbo bereits voll zum Tragen. |
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Mo 19.7.10 |
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17:30 HARAKIRI D 1919, R.: Fritz Lang; mit Paul Biensfeld, Lil Dagover, 80 Min Musik: Joachim Bärenz Fritz Langs Film schildert die Liebesgeschichte einer früh verwaisten Japanerin, die ihr Herz an einen Europäer verschenkt, sehnsüchtig auf dessen Rückkehr wartet und sich, als sie sich betrogen sieht, genau wie ihr Vater durch Harakiri entleibt. |
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18.00 DAS GLÜCK 1934 UdSSR, R.: Alexander Medwedkin; mit Pjotr Sinowjew, Jelena Jegorowna, L. Nenaschewa, W. Uspenskij, G. Migorjan, 95 Min. Musik: Javier Pérez de Azpeitia Ein Märchen vom armen, habsüchtigen Chmyr, von seiner Frau Anna und dem Pferd, dem satten Nachbarn Foka und auch vom Popen, der Nonne und anderen Vogelscheuchen. Gewidmet, laut Original-Vorspann, dem “letzten Taugenichts der Kolchose". Diese bereits 1934 hergestellte, aber erst ein Jahr später freigegebene Satire auf das Schicksal der Bauern vor der Oktoberrevolution und nach Einführung der Kolchosen ist einer der letzten Stummfilme von außerordentlichem Rang. In zahlreichen geistreichen und witzigen Details schildert Medwedkin darin den Weg des ausgebeuteten Bauern Chmyr in die Gemeinschaft der Kolchose, die als durchaus anfällig für Korruption und individuelle Faulheit dargestellt wird. Eines der interessantesten Werke des Sowjetfilms der 30er Jahre. |
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19.30
GREEDUSA 1924, R.: Erich von Stroheim; Zasu Pitts, Gibson Gowland, Jean Hersholt, Dale Fuller, 128 Min. Musik: Joachim Bärenz Trina, die krankhaft geizige Frau des Zahnarztes McTeague, gewinnt im Lotto 5.000 Dollar. Sie hortet das Geld ebenso wie die Einkünfte ihres Mannes, der von schlichtem Gemüt ist. Als McTeague durch einen früheren Verehrer Trinas seinen Beruf verliert, schreitet der Gedemütigte zur Tat. Stroheims packende Studie über menschliche Obsessionen schlägt auch mehr als 80 Jahre nach ihrer Entstehung die Zuschauer in ihren Bann – nicht zuletzt durch eine der irrwitzigsten Schluss-Szenen der Filmgeschichte. |
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20.00
DER GOLEM D 1920, R.: Paul Wegener und Carl Boese; mit Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova, ernst Deutsch, Otto Gebühr, 85 Min. Musik: Javier Pérez de Azpeitia und Günter Buchwald Im Ghetto von Prag hat Rabbi Löw einen künstlichen Menschen, den Golem, erschaffen, der als eine Art Roboter gute Dienste leistet. Doch als der von Eifersucht gegen einen Nebenbuhler getriebene Schüler Löws sich des Golems bemächtigt, gerät dieser außer Kontrolle. Ein Klassiker des deutschen Expressionistischen Films wurde DER GOLEM Vorbild für zahlreiche spätere Monsterfilme. |
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22.00
BLIND HUSBANDS USA 1919, R.: Erich von Stroheim; mit Sam de Grasse, Francelia Billington, Erich von Stroheim, Gibson Gowland, 90 Min. Musik: Javier Pérez de Azpeitia Ein österreichischer k.u.k.-Offizier und Schürzenjäger versucht, die Frau eines Arztes zu verführen. Die beiden Männer treffen sich zum Duell – mit überraschendem Ausgang. Erich von Stroheims erste Regie-Arbeit, die bereits sein ganzes Können zeigt: die ironisch-bissige Zeichnung seiner Charaktere, die gnadenlose Abrechnung mit dem (Klein)Bürgertum, die geprägt war von seiner eigenen Herkunft. |
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22.15 THE UNKNOWN USA 1927, R.: Tod Browning; mit Lon Chaney, Norman Kerry, Joan Crawford, Nick De Ruiz, 63 Min. Musik: Joachim Bärenz Alonzo arbeitet beim Zirkus, wo er als armloser Messerwerfer auftritt, der die Messer mit seinen Füssen wirft. Doch Alonzo täuscht seine Behinderung nur vor. Als er sich in die Tochter des Zirkusdirektors verliebt, die wiederum von einem Kollegen verehrt wird, beginnt eine unheilvolle Dreiecksgeschichte. Tod Brownings Milieustudie vermittelt ein eindrucksvolles Panoptikum gesellschaftlicher Außenseiter. |
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Di 20.7.10 |
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17.30 BUSTER KEATON SHORTS Ca. 60 Min. Musik: Neil Brand Keaton zählte neben Charles Chaplin und Harold Lloyd zu den erfolgreichsten Komikern der Stummfilmzeit. Wegen seines bewusst ernsten, stoischen Gesichtsausdrucks wurde er The Great Stoneface und Der Mann, der niemals lachte genannt. Ein weiteres Markenzeichen ist sein pork pie hat, ein runder, flacher Hut aus Filz. Wir zeigen einige seiner frühen Kurzfilme aus den frühen 20er Jahren. |
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19.30
DAS CABINET DES DR. CALIGARI D 1919, R.: Robert Wiene; mit Werner Krauß, Conrad Veidt, Lil Dagover, Hans Heinrich von Twardowski, 75 Min. Musik: Raphael Marionneau Dr. Caligari stellt auf dem Jahrmarkt ein somnambules Medium namens Cesare aus und lässt es hellsehen. Zwei Freunde besuchen gemeinsam die Vorstellung. Einer der beiden wird in der darauffolgenden Nacht ermordet, nachdem ihm Cesare zuvor den Tod prophezeite. Caligari entpuppt sich als Wahnsinniger, der Cesare als Mordinstrument benutzt. Kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs entstanden, wirkt Robert Wienes expressionistisches Meisterwerk wie der Fiebertraum einer Epoche. |
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19.30
THE CROWD USA 1928, R.: King Vidor; mit James Murray, Eleanor Boardman, 104 Min. Musik: Neil Brand In realistischen Bildern entwickelt King Vidors Film den Alltag eines Paares in New York und begleitet ihr Liebe, ihre Kämpfe und Niederlagen. Schon seit seiner Kindheit glaubt John, dass er einmal etwas ganz Besonderes werden wird. Die Wirklichkeit als Versicherungsangestellter in einem Heer mehr oder weniger anonymer Kollegen sieht freilich anders aus. Ein wehmütiger, vor dem Hintergrund der jüngsten Wirtschaftskrise hochaktueller Film. |
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21.15 DIE FREUDLOSE GASSE D 1925, R.: Georg Wilhelm Pabst, mit Greta Garbo, Asta Nielsen, Agnes Esterhazy, Henry Stuart, Robert Garrison, 178 Min. Musik: Günter Buchwald In einer von Armut geprägten Wiener Gasse arbeiten Frauen in einem Nachtclub, um ihre bei der Besitzerin aufgenommen Kredite mit sexuellen Dienstleistungen abzubezahlen. G.W. Pabsts Film entwirft ein düsteres Gesellschaftsbild der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt die spätere Hollywood-Diva Greta Garbo in ihrem ersten und einzigen deutschen Film. |
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21.30 BALLET MECANIQUE / MAN RAY
Kurzfilme Ca. 60 Min. Musik: Jürgen Kurz Ein pulsierendes Kaleidoskop stetig wechselnder Bilder: eine junge Frau schaukelt in einem Garten, eine andere Frau lächelt, sich drehende Zylinder, Turbinen in Bewegung Küchengeräte, eine mit einem Sack beladene Frau, die wieder und wieder eine Treppe hinaufsteigt: Fernand Légers Experimentalfilm ist ein faszinierendes Dokument abstrakter Filmkunst. |
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Mi 21.7.10 |
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18.00
DIE BERGKATZE D 1921, R. Ernst Lubitsch; mit Pola Negri, Victor Janson, Paul Heidemann, 79 Min. Musik: Trioglyzerin Alexis, ein attraktiver Leutnant, der auf eine Bergfestung versetzt wurde, verliebt sich in Rischka, die wilde Tochter eines Räuberhauptmanns. Damit sie nicht auf dumme Gedanken kommt, verheiratet der Vater sie an den einfältigen Räuber Pepo. Doch als Rischka von der bevorstehenden Hochzeit zwischen Alexis und der Tochter des Festungskommandanten hört, rastet Rischka aus… Umwerfende Komik vor bayerischer Alpenkulisse. Ein Klassiker des frühen Lubitsch. |
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18.15 DIE FRAU NACH DER MAN SICH SEHNT D 1929, R.: Kurt Bernhardt; mit Marlene Dietrich, Fritz Kortner, Frida Richard, Oskar Sima, Uno Henning, Karl Etlinger, Edith Edwards, Bruno Ziener, 76 Min. Musik: Neil Brand Henri Leblanc soll im Auftrag seiner Familie eine reiche Frau heiraten. Deren Vermögen soll das vor der Pleite stehende Familienunternehmen retten. Auf einer Zugreise begegnet er einer geheimnisvollen jungen Frau: Stascha. Er verliebt sich in sie und bietet ihr seinen Schutz vor einem gewissen Dr. Karoff an, von dem sie sich verfolgt fühlt. Henri beschließt, Familie und Firma sausen zu lassen, um mit ihr zu fliehen. Damit setzt er eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Gang… Marlene Dietrichs letzter, eindrucksvoller Auftritt in einem Stummfilm, ehe sie Joseph von Sternberg kennen lernte und mit ihm DER BLAUE ENGEL drehte. |
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20.00
PANZERKREUZER POTEMKIN UdSSR 1925, R.: Sergei Eisenstein; mit Alexander Antonow, Wladimir Barski, Grigori Alexandrow, Iwan Bobrow, Michail Gomorow, Alexander Lewschin, N. Poltawzewa,75 Min. Musik: Jürgen Kurz, Paul Schwingenschlögl (Trompete), Willi Kellers (Perkussion) Russland 1905. Die Besatzung eines Kriegsschiffes beginnt gegen ihre zaristischen Offiziere zu meutern. Es ist der Auftakt zur Revolution, die dann aber blutig niedergeschlagen wird. Mit seiner suggestiven Bildsprache und der vorbildhaften Montagetechnik gehört Eisensteins Film zu den Meisterwerken des Weltkinos. |
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20.00
BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADT D 1927, R.: Walter Ruttmann; 60
Min. Musik: Trioglyzerin Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der späten 1920er Jahre. |
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21.45
THE LODGER GB 1927, Alfred Hitchcock; mit Marie Ault, Arthur Chesney, June, Malcolm Keen, Ivor Novello, 100 Min. Musik: Neil Brand Eine Hausbesitzerin verdächtigt ihren neuen Mieter, der gefürchtete Londoner Frauenmörder zu sein, dem bereits sieben blonde Frauen zum Opfer gefallen sind. Zu dumm, dass ihre eigene Tochter ebenfalls schöne, blonde Haare trägt… Suspense vom Feinsten in einem Thriller, den Hitchcock selbst als seinen ersten richtigen Film bezeichnet hat. |
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22.00 THE UNKNOWN USA 1927, R.: Tod Browning; mit Lon Chaney, Norman Kerry, Joan Crawford, Nick De Ruiz, 63 Min. Musik: Günter Buchwald Alonzo arbeitet beim Zirkus, wo er als armloser Messerwerfer auftritt, der die Messer mit seinen Füssen wirft. Doch Alonzo täuscht seine Behinderung nur vor. Als er sich in die Tochter des Zirkusdirektors verliebt, die wiederum von einem Kollegen verehrt wird, beginnt eine unheilvolle Dreiecksgeschichte. Tod Brownings Milieustudie vermittelt ein eindrucksvolles Panoptikum gesellschaftlicher Außenseiter. |
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Do 22.7.10 |
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17.00 J’ACCUSE F 1919, R.: Abel Gance; mit Romuald Joubé, Séverin-Mars, 144 Min. Musik: Stephen Horne Sommer 1914. Freudig begrüßen die Bewohner eines Dorfes in der Provence die Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland. Unter denen, die sich freiwillig an die Front melden, ist auch ist François Laurin, ein zu Eifersucht und Gewalt neigender Alkoholiker. Dieser verdächtigt – nicht zu Unrecht - seine Frau, eine Affaire mit dem jungen Dichter Jean zu haben. Doch als sich die beiden Männer als Soldaten des gleichen Bataillons im Schützengraben begegnen, werden sie zu Freunden. Der Antikriegsfilm des Meisters monumentaler Kino-Epen galt lange als verschollen und wirkt wegen seiner unkonventionellen Bildsprache auch heute noch aktuell. 18.00 STRAIGHT SHOOTING USA 1917, R.: John Ford; mit Harry Carey, Duke R. Lee, George Berrell, Molly Malone, Ted Brooks, 71 Min. Musik: Neil Brand Cowboy Flint schneidet die Wasserversorgung des Farmers Sims ab. Als Sims‘ Sohn Wasser schöpfen möchte, wird er durch einen von Flints Leuten erschossen. Cheyenne soll nun auch Sims erledigen, doch als er ihn und seine Familie vor dem frisch ausgehobenen Grab seines Sohnes antrifft, wechselt er die Seiten… STRAIGHT SHOOTING ist einer der wenigen frühen Filme John Fords, die ungekürzt und –beschädigt überliefert sind. Eine Art Prototyp für viele seiner späteren Western, die vom rauhen Alltag amerikanischer Siedler erzählen. |
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20.00 MR. WEST IM LANDE DER BOLSCHEWIKIUdSSR 1924, R.: Lev Kuleshov; mit Porfirij Podobed, Boris Barnet, Vsevolod Pudovkin, Sergej Komarov, Vera Lopatina, 94 Min. Musik: Jürgen Kurz Mr. West, ein netter und harmloser Yankee, will mit der jungen Sowjetunion Geschäfte machen und reist in das Land der Bolschewiken: ein unbekanntes Territorium voll böser Überraschungen und wilder Kerle, die sich als Bolschewiken ausgeben. |
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20.00 BLACKMAIL GB 1929, R.: Alfred Hitchcock; mit Anny Ondra, Sara Allgood, Charles Paton, 84 Min. Musik: Günter Buchwald Alice White, die Freundin des Polizisten Frank Webber, tötet in Notwehr einen Künstler, der sie vergewaltigen wollte. Ein Ganove beobachtet die Tat und erpresst die junge Frau. Obendrein ermittelt ihr Freund Frank in dem Fall. Hitchcocks nachträglich vertonter Thriller verliert auch in seiner stumm gedrehten Ur-Fassung nichts von seiner beklemmenden Wirkung. |
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22.00 A COTTAGE ON DARTMORE S/GB 1929, R.: Anthony Asquith; mit Uno Henning, Norah Baring, Hans Adalbert Schlettow, 84 Min. Musik: Stephen Horne Der Barbier-Gehilfe Joe ist über beide Ohren verliebt in seine Kollegin Sally. Doch die gibt seinem Werben nur zaghaft nach, hat sie doch eine lukrativere Partie an der Angel: den Großbauern Harry. Als der Sally gegenüber immer zudringlicher wird, dreht Joe vor Eifersucht durch und schreitet zu einer grausamen Tat… |
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Fr 23.7.10 |
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17.30
BLOOD AND SANDUSA 1922, R.: Fred Niblo; mit Rudolph Valentino, Lila Lee, Nita Naldi, Rosa Rosanova, Walter Long,108 Min. Musik: Neil Brand Juan, ein armer Dorfjunge wird – gegen den Willen seiner Mutter – Stierkämpfer und bald einer der berühmtesten Matadore Spaniens. Doch der Ruhm steigt ihm zu Kopf, und er betrügt seine Frau Carmen mit einer reichen Witwe. Als Juan seinen Fehltritt einsieht und zu Carmen zurückkehren will, rächt sich die verlassene Geliebte – mit furchtbaren Folgen. Hin und her gerissen zwischen zwei Frauen, glänzt Rudolf Valentino als tragischer Held eines perfekt inszenierten Hollywood-Melodrams. 18.00 THE UNKNOWN USA 1927, R.: Tod Browning; mit Lon Chaney, Norman Kerry, Joan Crawford, Nick De Ruiz, 63 Min. Musik: Stephen Horne Alonzo arbeitet beim Zirkus, wo er als armloser Messerwerfer auftritt, der die Messer mit seinen Füssen wirft. Doch Alonzo täuscht seine Behinderung nur vor. Als er sich in die Tochter des Zirkusdirektors verliebt, die wiederum von einem Kollegen verehrt wird, beginnt eine unheilvolle Dreiecksgeschichte. Tod Brownings Milieustudie vermittelt ein eindrucksvolles Panoptikum gesellschaftlicher Außenseiter. 19.30
BLIND HUSBANDS USA 1919, R.: Erich von Stroheim; mit Sam de Grasse, Francelia Billington, Erich von Stroheim, Gibson Gowland, 90 Min. Musik: Stephen Horne Ein österreichischer k.u.k.-Offizier und Schürzenjäger versucht, die Frau eines Arztes zu verführen. Die beiden Männer treffen sich zum Duell – mit überraschendem Ausgang. Erich von Stroheims erste Regie-Arbeit, die bereits sein ganzes Können zeigt: die ironisch-bissige Zeichnung seiner Charaktere, die gnadenlose Abrechnung mit dem (Klein)Bürgertum, die geprägt war von seiner eigenen Herkunft. |
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20.00
THE GENERAL USA 1926, R.: Buster Keaton, Clyde Bruckman; mit Buster Keaton, Marion Mack, Glen Cavender Charles Henry Smith, 75 Min. Musik: Neil Brand Amerikanischer Bürgerkrieg 1861. Als Spione der Unionstruppen seine geliebte Lokomotive stehlen, setzt Lokführer Johnny Gray alles daran, sie zurück zu erobern. Auch wenn es dabei direkt in die feindlichen Linien geht. Und dann ist da noch Annabelle Lee, die gedroht hatte, ihn zu verlassen, wenn er es nicht schafft, ihren Respekt zu erlangen. Atemberaubende Eisenbahn-Stunts, wilde Feuergefechte und mittendrin ein kleiner Mann, der wahrhaft über sich hinauswächst… 21.30 INTOLERANCE USA 1916, R.: D.W. Griffith; mit Mae Marsh, Robert Harron, Lilian Gish, F.A. Turner, Sam de Grasse, Vera Lewis, Mary Alden, 180 Min Musik: Neil Brand Die Passion einer jungen Frau, die aufgrund gesellschaftlicher Vorurteile von Kind und Mann getrennt wird, bildet den Rahmen für ein Monumentalwerk, das in vier parallel erzählten Episoden die Geschichte der Intoleranz quer durch die Jahrhunderte und Zivilisationen erzählt. Neben seiner riesenhaften Ausstattung und einem Heer von Darstellern (darunter die wundervolle Lilian Gish) macht den Film vor allem seine ungewöhnliche Erzählstruktur absolut sehenswert. 22.00 HÄXAN DK/S 1922, R.: Benjamin Christensen; mit Maren Pedersen, Clara Pontoppidan, Elith Pio, Oscar Stribolt, Tora Teje, 107 Min. Musik: Stephen Horne In sieben Kapiteln reflektiert der Film das Thema Hexerei und Inquisition. Benjamin Christensen drehte HÄXAN von 1919 bis 1922. Nach der Uraufführung am 18. September 1922 löste der Film in Dänemark wegen der in ihm enthaltenen Gewalttätigkeiten Entrüstung aus. In Frankreich protestierte die Kirche gegen den Film. In Deutschland wurde er nach seiner dortigen Premiere im Februar 1924 verboten. |
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Sa 24.7.10 |
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15:00
CHAPLIN SHORTSCa. 60 Min. Musik: Ekkehard Wölk THE IMMIGRANT (USA 1917, 24 Min.), EASY STREET (USA 1917, 19 Min.), THE RINK (USA 1916, 19 Min.) |
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15.30 DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED D 1926, R.: Lotte Reiniger; Scherenschnitt, 60 Min. Musik: Stephen Horne Der junge, attraktive Prinz Achmed reist auf seinem fliegenden Pferd in ferne Länder und erlebt magische Abenteuer. Dabei schließt er Freundschaft mit einer Hexe, trifft Alladin, kämpft mit Dämonen und verliebt sich in eine Prinzessin. Lotte Reinigers Film ist ein Meisterwerk der durch sie begründeten Scherenschnitt-Technik, die Generationen Kindern und Erwachsene gleichermaßen verzaubert. |
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16.00
BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADT D 1927, R.: Walter Ruttmann; 60
Min. Musik: Ekkehard Wölk Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der späten 1920er Jahre. |
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17:30 GREEDUSA 1924, R.: Erich von Stroheim; Zasu Pitts, Gibson Gowland, Jean Hersholt, Dale Fuller, 128 Min. Musik: Neil Brand Trina, die krankhaft geizige Frau des Zahnarztes McTeague, gewinnt im Lotto 5.000 Dollar. Sie hortet das Geld ebenso wie die Einkünfte ihres Mannes, der von schlichtem Gemüt ist. Als McTeague durch einen früheren Verehrer Trinas seinen Beruf verliert, schreitet der Gedemütigte zur Tat. Stroheims packende Studie über menschliche Obsessionen schlägt auch mehr als 80 Jahre nach ihrer Entstehung die Zuschauer in ihren Bann – nicht zuletzt durch eine der irrwitzigsten Schluss-Szenen der Filmgeschichte. |
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18:00 HARAKIRI D 1919, R.: Fritz Lang; mit Paul Biensfeld, Lil Dagover, 80 Min Musik: Stephen Horne Fritz Langs Film schildert die Liebesgeschichte einer früh verwaisten Japanerin, die ihr Herz an einen Europäer verschenkt, sehnsüchtig auf dessen Rückkehr wartet und sich, als sie sich betrogen sieht, genau wie ihr Vater durch Harakiri entleibt. |
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19.45 DIE BÜCHSE DER PANDORA D 1929, R.: Georg Wilhelm Pabst; mit Louise Brooks, Francis Lederer, Carl Goetz, Alice Roberts, 133 Min. Musik: Eunice Martins Lulu ist ein junges, äußerst attraktives Showgirl, in das sich fast alle Männer (und auch Frauen) verlieben - und an ihr zugrunde gehen. Dr. Schön ist ein wohlhabender, Herausgeber einer Zeitung. Auch er erliegt den Reizen Lulus, die er aber aus Rücksicht auf seine gesellschaftliche Stellung nicht heiraten kann. Seine Entscheidung, stattdessen eine andere Frau zu heiraten hat tödliche Konsequenzen für ihn… Ein Film, der viele Regisseure beeinflusst und Louise Brooks in ihrer vielleicht bekanntesten Rolle zeigt. |
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20:00
BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADTD 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min. Musik: Neil Brand Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der späten 1920er Jahre. |
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21.30 NOSFERATU D 1922, R.: Friedrich Wilhelm Murnau; mit Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder, Alexander Granach, Ruth Landshoff, 94 Min Musik: Stephen Horne Der Häusermakler Knock beauftragt seinen jungen Mitarbeiter Hutter damit, nach Transsylvanien zu reisen, um einem gewissen Grafen Orlok ein verfallenes Haus anzubieten, das dieser in Hutters Heimatstadt Wisborg kaufen möchte. Hutters junge Frau Ellen reagiert voll Sorge und mit dunklen Vorahnungen auf das Vorhaben ihres Mannes. Als Hutter in Transsylvanien nach dem Schloss des Grafen fragt, warnen ihn die Einheimischen vor der Weiterreise… NOSERATU, der in Anlehnung an Bram Stokers Roman “Dracula“ entstand und den Zuschauern bis heute das Blut in den Adern gefrieren lässt, gilt nicht nur als der erste Vampir-Film überhaupt, sondern als eines der besten Beispiele des Horror-Genres. |
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22.15 A PAGE OF MADNESSJ 1926, R.: Teinosuke Kinugasa; mit Masao Inoue, Yoshie Nakagawa, 60 Min. Musik: Neil Brand Ein Mann lässt sich in einem psychiatrischen Heim anstellen, in der Hoffnung, seine dort internierte Frau befreien zu können. Der Film war fünfzig Jahre lang als verschollen und gilt wegen seiner radikalen Ästhetik, die sowohl die beängstigenden als auch die reizvollen Seiten des Wahnsinns zeigt, als ein Pionierwerk des japanischen Kinos. |
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23.15
BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADTD 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min. Musik: Tronthaim Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der späten 1920er Jahre. |
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So 25.7.10 |
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11:00 Neil Brand:
THE SILENT PIANIST SPEAKS Lecture Illustriert von zahlreichen Filmbeispielen gibt Neil Brand, einer der renommiertesten Stummfilmpianisten der Welt, Einblick in seine Arbeit und berichtet auf ebenso informative wie unterhaltsame Weise von seiner mehr als 25jährigen Erfahrung mit dem Medium. “A richly diverting hour of entertainment – Brand should break his silence more often”. (Metro, 2007) |
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14.00
MENSCHEN AM SONNTAGD 1930, R.: Robert Siodmak, Rochus Gliese, Edgar G. Ulmer und Fred Zinnemann; mit Erwin Splettstößer, Brigitte Borchert, Wolfgang von Waltershausen, Christl Ehlers, Annie Schreyer Musik: Neil Brand Nach einem Drehbuch von Billie Wilder erzählt Robert Siodmaks Film von einer Clique junger Berliner, die einen Sonntagsausflug an den Nikolassee unternehmen, lachen, baden, sich ein wenig streiten und wieder versöhnen. Und abends geht’s zurück nach Hause. Mit seiner schnörkellosen, halbdokumentarischen Erzählweise gehört der Film zu einem der gelungensten Beispiele des Kinos der ‘Neuen Sachlichkeit‘, eine Art vorweggenommenes Cinéma Verité. |
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14.15 LAUREL UND HARDY SHORTS |
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| DIE MUSIKER | |
JAVIER PÉREZ DE AZPEITIAIm spanischen Baskenland geboren, wurde Javier Pérez de Azpeitia in klassischer Musik ausgebildet. Seit den 1990er Jahren arbeitet er eng mit der Spanischen Filmoteca an der Wiederentdeckung und Interpretation von Stummfilmmusik - häufig gemeinsam mit seinem Kammerensemble “The Silent Band”. Javiers hat Musik für die DVDs u.a. folgender Stummfilmklassiker produziert: TARTÜFF (F.W. Murnau), ANNA BOLEYN und SUMURUN (E. Lubitsch), TAGEBUCH EINER VERLORENEN (G.W. Pabst), FRAU IM MOND (F. Lang) Javier ist bei zahlreichen Filmfestivals aufgetreten, u.a. der Berlinale, Il Cinema Ritrovato (Bologna), Toronto, San Sebastian, Ciné Concerts de Bordeaux, Film in Musik Stichting (Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Den Bosch, Utrecht). Außerdem unterrichtet Javier an der Hochschule für Musik des Baskenlandes. |
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Joachim BärenzJoachim Bärenz ist ist der dienstälteste Stummfilmpianist in Deutschland. Seit 1969 begleitet der Pianist und Komponist aus Essen Filme aus den Kindertagen des Kinos in Veranstaltungen des Frankfurter Kommunalen Kinos, bei den Retrospektiven der Berlinale, in Filmmuseen und bei den Bonner Stummfilmtagen und ist mitverantwortlich dafür, dass es ein neu erwachtes Interes-se für die Musik des stummen Films gibt. Er begleitete rekonstruierte Filme wie etwa "Metropo-lis" mit großem Erfolg rund um die Welt. Für das Fernsehen komponierte er zahlreiche neue Musikfassungen zu restaurierten Filmen. Joachim Bärenz verwendet zeitgenössische Motiv-kompilationen und bearbeitete Originalpartituren, ist aber auch ein Meister der Improvisation. |
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Neil
Brand‘WHETHER YOUR INTEREST IS MUSICAL, HISTORICAL, FILMOGRAPHIC, OR NONE OF THE ABOVE, NEIL BRAND IS CERTAINLY WORTH YOUR TIME’ - Edinburgh Guide Neil Brand ist Komponist, Autor, Pianist und Schauspieler, der seit über 20 Jahren Stummfilme begleitet, regelmäßig in Londons National Film Theatre sowie bei Stummfilm-Präsentationen und auf Festivals in aller Welt. Seine Arbeiten für Theater, Radio und Fernsehen wurden mehr-fach ausgezeichnet, darunter die Musicals »Talking with Mr. Warner« (Ken Hill Preis 1999) und »House of Dreams« (Vivian Ellis Preis 1989). |
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Günter
A. BuchwaldStummfilmmusiker: Pianist, Violinist, Dirigent, Komponist ist einer der Pioniere der Stummfilmrenaissance und gilt heute weltweit als einer der besten Stummfilmmusiker. Seit nunmehr 30 Jahren begleitet er weltweit Stummfilme mit Klavier und Geige und hat ein Repertoire von mehr als 2000 Filmen. Seit 1984 spielt er zu den Stummfilmprogrammen im Rahmen der Berliner Filmfestspiele und den internationalen Festivals in Bonn Sommerkino, Pordenone Giornate del Cinema muto, München, Zürich, Nottingham British Silent, Bristol Int. Slapstickfestival, Kyoto Int. Filmfestival und New York. Als Dirigent arbeitet er sowohl mit großen Orchestern (Philharmonisches Orchester Freiburg, Island Symphonic Orchestra, Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, Zuger Sinfonietta, Filarmonica Banatul Timisoara ) Stummfilmprogramme als auch mit kleineren Ensembles. Er ist Preisträger des Prix européens der Regiostiftung Oberrhein (1995), des Int. Zeltmusikfestivals Freiburg (2000) und der „Goldenen Filmspule Allgäu“ (2005) Seine Stummfilmprojekte mit international renommierten Musikern (Giora Feidman seit 1997, Philip Catherine 1999, Teruo Mizuguchi 2007, Neil Brand seit 2001 und Markus Stockhausen 2009) finden ebenso große Beachtung wie seine Orchesterkompositionen für Stummfilmklassiker (Das Mädchen Sumiko ARTE 2002, André Carel, ARTE 2005, Blind Husbands DVD-Edition, Open Road (DVD BritishFilmInstitut), Paris qui dort, A Propos de Nice, RomaEurope XXI u.v.a) Er ist Gastdozent zu Themen der Filmmusik an den Universitäten Zürich und Freiburg, unterrichtet Klavierimprovisation an der Pordenone Masterclass (I) und ist Dozent für Jazzdidaktik an der Musikhochschule Basel |
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MARCO DALPANEwurde in Bologna geboren, wo er heute auch lebt. Nach seinem Musikstudium mit Schwerpunkt Klavier, Komposition und elektronische Musik trat er solistisch und mit verschiedenen Kammermusik-Ensembles auf. Er hat Musik für Theater- und Tanzproduktionen komponiert und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre als Pianist, Komponist und Dirigent für den Stummfilm. Er schrieb Musiken zu über 500 Stummfilmen und gastierte bei zahlreichen führenden Filmfestivals in Europa, den USA und Asien. Seine Musiken (etwa zu Ernst Lubitschs DIE BERGKATZE) wurden prämiert und von ZDF/arte ausgestrahlt. Dalpane arbeitet seit 1991 eng mit der Cineteca del Comune di Bologna zusammen und ist regelmäßiger Gast des Festivals “Il Cinema ritrovato“. |
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TrioglyzerinUnter dem Namen Trioglyzerin haben sich drei Musiker zusammengefunden, um die Kino-atmosphäre von damals nicht nur wieder erlebbar zu machen, sondern durch die Verwendung moderner Klangmittel eine eigene Stilistik mit einfliessen zu lassen. Klavier (Ulrich van der Schoor), Cello (Kristoff Becker) und Oboe (Tobias Becker) stellen den Bezug zur Tradition dar. Zusätzlich kommen Synthesizer zum Einsatz, um durch Geräusch- und Toncollagen eine grössere Klangvielfalt zu erreichen. Die Komposition spielt bei der Vertonung eine ebenso wichtige Rolle wie die Improvisation, die der Unmittelbarkeit der Live-Begegnung Nachdruck verleiht. TRIOGLYZERIN hat sich mittlerweile durch zahlreiche Auftritte im In- und Ausland einen Namen gemacht. Die langjährigen Erfahrung der Musiker mit den verschiedensten Spielarten der Musik trägt dazu bei, das jeder einzelne Film seine eigene, treffende musikalische Illustration erhält. |
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Stephen
Horne Stephen Horne begleitet Stummfilme seit einundzwanzig
Jahren. Am Londoner National Film Theatre zu Hause, gastiert er
regelmäßig an bedeutenden Häusern wie dem Barbican Centre und der Tate
Modern. Auch außerhalb Großbritanniens ist er bekannt. In den letzten
Jahren wurde er vom Publikum der Stummfilmfestivals in Pordenone,
Telluride und Bonn mit viel Beifall bedacht. Seine Komposition für A
COTTAGE ON DARTMOOR (GB/S 1929) wurde in Washington und New York
aufgeführt und von der BBC ausgestrahlt. Für das BFI hat er unter
anderem die DVD-Stummfilmedition RW PAUL – THE COLLECTED FILMS
musikalisch begleitet. Für die demnächst erscheinende DVD-Edition
TREASURES FROM AMERICAN ARCHIVES 3 wurde Stephen Horne mit der Musik für
SOUL OF YOUTH (USA 1920) beauftragt. Neben seiner Arbeit als
Stummfilmpianist wirkt er auch an Laterna-Magica-Vorführungen mit. |
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Jürgen KurzJürgen Kurz, seit 1981 als Stummfilmmusiker tätig, ist ein besonders vielseitiger Vertreter seines Fachs. Er tritt als Pianist und Organist auf und leitet "Das Exzentrische Filmorchester". Ein Markenzeichen sind seine Stummfilmbegleitungen am präparierten Flügel. Außerdem konnte er als Komponist von Theatermusik und Regisseur auf sich aufmerksam machen. Seine Stummfilmbegleitungen waren im Rahmen der Berlinale zu hören (u.a. Fritz-Lang-Retrospektive 2001 - auch an der Kinemathek Wien - und Murnau-Retrospektive 2003). Während mehr als 20 Jahren gastierte er im Filmkunsthaus Babylon, Berlin. Zu seinen letzten Projekten gehörten Auftritte bei dem Symposium "Der frühe Film" im Filmmuseum Berlin 2005, den Französischen Filmtagen Leipzig, Halle und Dresden 2005 und dem Cartoonfestival Halle 2006. Im Sommer spielt er bei Open-Air-Vorstellungen in Berlin, Leipzig und Dresden. Filmkonzerte mit dem "Exzentrischen Filmorchester" fanden u.a. im Konzerthaus Berlin, im Filmkunsthaus Babylon, in der Akademie der Künste, im Podewil und in der Musikakademie Rheinsberg statt. Bei den Internationalen Stummfilmtagen und im Kino in der Brotfabrik Bonn war Jürgen Kurz seit 1995 sowohl als Solist wie zusammen mit seinem "Exzentrischen Filmorchester" mehrmals zu Gast. |
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Eunice Martins1965 in Berlin geboren. Pianistin, Improvisation, Komposition. Studium an der Hochschule der Künste, Berlin und der Musikakademie Wiesbaden. Seit 2000 Hauspianistin des Kino Arsenal - Institut für Film- und Videokunst. Mit Musik zu Stummfilmen Gast bei zahlreichen Festivals, Theater und Kinematheken: Hong Kong International Film Festival, Il Cinema Ritrovato, Bologna, Jornada do Cinema Silencioso Sao Paulo, Istanbul International Film Festival, Internationale Filmfestspiele Berlin, South River Art Center, Shanghai, National Theater Taipei, Taiwan Auditorium du Louvre, Paris, Cinematek Royale Brüssel u.a. Performance, Komposition, Sounddesign für Kurzfilm, Theater. Lehraufträge u.a. an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main, Universität Paderborn. Workshops und Vorträge zu Film und Musik/Sound u.a. in Neu Delhi, Sao Paulo, Shanghai |
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Raphael
MarionneauBereits in jungen Jahren arbeitete er für verschiedene französische Radiosender, beispielsweise bei Radio Nantes und Radio Saga. 1996 entwickelte Marionneau das Konzept le café abstrait, welches als french chillout-Event jeden Monat im Mojo Club, Hamburg ausgetragen wurde. Es war das erste Chillout-Event in Hamburg und ist seitdem das bekannteste seiner Art in ganz Deutschland. Auch international genießt es einen hohen Bekanntheitsgrad. Auf Grund der ho-hen Resonanz seitens des Publikums und der Presse startete Marionneau im Juni 2001 das Konzept le classique abstrait, welches eine Mischung aus Chillout-, neuer und alter klassischer Musik sowie Filmmusik verkörpert. Der Event wurde durch das Plattenlabel Deutsche Grammo-phon unterstützt. Analog zu beiden Konzepten wurden die Kompilationen a tribute to le café abs-trait und le café abstrait vol. 1 veröffentlicht. Beim Radiosender Klassik Radio gestaltete Marionneau zwischen August 2001 und Februar 2003 eine eigene Sendung mit dem Titel le classique abstrait bei Klassik Radio, in der er Mi-schungen aus alter und neuer klassischer Musik präsentierte. Die Sendung lief zweimal die Woche für jeweils zwei Stunden und hatte durchschnittlich 70.000 Zuhörer. 2001 gründete er zusammen mit Nartak D. Schübel (DJ Nartak) das Plattenlabell Jubilee re-cords bei dem er als Designer und musikalischer Berater wirkte. Unter dem Label wurden Newcomer wie deep-dive-corp., The Havana Boys, Orbient oder Hippihaus veröffentlicht. Auf Grund des Erfolges seiner Kompilationen gründete er 2002 sein eigenes Musiklabel, Abstrait Music. |
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TronthaimDie clipartige Montagetechnik und die geschichtliche Faszination von Ruttmanns BERLIN – DIE SYMPHONIE DER GROSSTADT inspirierten TRONTHAIM zu einer völlig neuen Komposition, bei der die traditionelle Klavierbegleitung als Katalysator zwischen den Bildern und elektroni-scher Musik fungiert. Das Ergebnis ist eine 1stündige Live-Performance, die den Rausch der Bilder aus dem Jahre 1927 in das wiedererwachte Berlin im 21. Jahrhundert transformiert. Das Berliner Elektronik-Musik-Projekt TRONTHAIM sind der Theatermusiker Daniel Dorsch (39) und der Bild- und Sounddesigner Sascha Moser (38), In Zusammenarbeit mit der Berlin-Marketing Firma "Partner für Berlin" führten sie ihr Werk unter anderem in Florenz zum Kulturfestival „Notti d’Estate“, in Cannes zur Verlagsmesse "Midem", in der lettischen Haupstadt Riga beim Festival "Forte Riga", in Lissabon und in Paris zum „Salon du livre". Sie spielten in Oslo anlässlich der "Berlin-Tage" im dortigen Architekturmuseum. Neben vielen Auf-führungen in Deutschland eröffneten sie die Jubiläumsfeierlichkeiten im Berliner Kino Delphi anlässlich seines 50jährigen Bestehens. |
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Ekkehard WölkDer Pianist, Komponist und Arrangeur Ekkehard Wölk ist nach einem absolvierten klassischen Klavierstudium in Lübeck und Hamburg sowie einem Musikwissenschaftsstudium in Hamburg und Berlin mittlerweile einer der gefragtesten Musiker auch im Bereich der Film – und Stumm-filmvertonungen. Im Auftrag der Friedrich- Wilhelm- Murnau - Stiftung entstanden in den letzten Jahren u. a. auf DVD erschienene Kompositionen für die Stummfilmklassiker 'Die Finanzen Des Grossherzogs ' (Murnau, 1924) und 'Geheimnisse Einer Seele' (Pabst, 1926). Zu Wölks Live- Repertoire als Stummfilmpianist gehören aber auch bekannte Werke von u. a. Lang, Lubitsch, Sternberg sowie die großen Slapstickkomödien von Keaton, Chaplin und Lloyd. Daneben stellt Wölk in seinem Klavier- Trio mit Baß und Schlagzeug sowie seinem Streich - Quintett auf Festivals dem Publikum auch häufiger seine ausdrucksstarken jazz - geprägten Neuarrangements über klassisch gewordene Kinothemen von Nino Rota, Ennio Morricone und Bernard Herrmann vor |
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| PREISE | |
| Kleiner Saal 12,-/erm. 10,- Euro | |
| Großer Saal 14,-/erm. 12,- Euro | |
| Gestival Pass 100,-/erm. 60,- Euro (Ohne Eröffnung) | |
| OPEN AIR: umsonst und draussen (take a chair with you) | |
| Tickets an allen Vorverkaufkassen TICKET-ONLINE | |
| ENGLISH | |
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Honorary Chairman Klaus Wowereit, Mayor of Berlin BERLIN – BABYLON Silent Film Live Festival #1 In Cooperation with Il Cinema Ritrovato, Bologna Patron: Volker Schlöndorff July 16th – July 25th of 2010 At the Babylon Partners: Italian Cultural Institute Berlin / Association for Promoting Art and Culture, Rosa-Luxemburg-Platz In partnership with IL CINEMA RITROVATO, the renowned, Bologna based international film festival, the Babylon will screen forty of the best silent films from 1910-1929 over a period of 10 days. We make silent films popular! The goal of the „BERLIN-BABYLON Silent Film Live Festival #1“ is to bring both classics and lesser known films to a broad audience in a fresh and innovative way. Music stands at the center of this effort. Top European silent film musicians, including Neil Brand(GB), Javier Pérez de Azpeitia(SP), Marco Dalpane(I), Joachim Bärenz(D), as well as electro groups such as Tronthaim(D), DJ Raphael Marionneau(F), and Trioglyzerin(D) will spend 10 days together at the Babylon, reinvigorating the silent film genre, and moving the medium in a new direction. Kicking off the festival on July 16th is Maciste All‘Inferno, an exciting surprise delivered straight from Bologna. The film that was young Federico Fellini‘s first and most formative cinema experience will be made even more memorable by the live orchestral accompaniment, featuring Marco Dalpane‘s new scoring. A further highlight is the free open-air screening of METROPOLIS (27/10), shown here on Rosa-Luxembourg-Platz in fully restored form, with scoring by DJ Raphael Marionneau. The most spectacular event, however, will be the July 17th showing of Walter Ruttmann‘s Berlin: Symphony of a Great City, where the film will play at 20:00 on over 3000 monitors and 1000 cars of the Berlin U-Bahn, as „Berlin-Symphony Under a Great City“. In effect, this will create the longest cinema in history, with a combined length of over 16 kilometers, where the rhythms of 1920’s Berlin mix with those of today. Afterwards, the film will be shown at Babylon, accompanied by the electro duo Tronthaim. |
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