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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

Paris kann warten [Paris can wait]

  USA 2017, R: Eleanor Coppola mit Diane Lane, Alec Baldwin, Arnaud Viard, 92 Min, OmU

Die Coppolas haben einen der imposantesten Familienstammbäume Hollywoods - inklusive Oscar-Preisträgern in drei Generationen: Francis Ford Coppola wurde gleich fünf Mal mit dem Goldjungen bedacht, sein Vater Carmine Coppola hat für die Musik von „Der Pate II“ gewonnen, seine Tochter Sofia Coppola wurde für ihr Drehbuch zu „Lost In Translation“ und sein Neffe Nicolas Cage als Bester Hauptdarsteller in „Leaving Las Vegas“ ausgezeichnet. Eher im Hintergrund hielt sich dagegen stets Eleanor Coppola, die Ehefrau des Clanpatriarchen Francis. Sie war bisher so etwas wie die offizielle Hinter-den-Kulissen-Chronistin des familiären Filmschaffens und hat neben ihrer aufsehenerregenden Dokumentation „Reise ins Herz der Finsternis“ über die stürmische Entstehungsgeschichte von „Apocalypse Now“ auch Making-ofs für ihre Kinder Roman („CQ“) und Sofia („Marie Antoinette“) gedreht. Nun setzt Eleanor allerdings eine eigene rekordverdächtige Marke und gibt im Alter von 80 Jahren ihr Regiedebüt bei einem Spielfilm. Aber auch wenn die federleichte Road-Trip-Romanze „Paris kann warten“ autobiografische Züge trägt, wirkt der sonnendurchflutete und oft durchaus charmante Bilderreigen über weite Strecken nicht viel persönlicher als eine herkömmliche Feinschmecker-Doku oder ein touristischer Frankreich-Werbefilm.

In Cannes ist gerade das jährliche Filmfestival zu Ende gegangen. Der Produzent Michael Lockwood (Alec Baldwin) wollte eigentlich noch ein paar Tage mit seiner Frau Anne (Diane Lane) in Frankreich verbringen, aber dann kommt ihm ein wichtiger Termin in Budapest dazwischen. Anne entscheidet sich, ihren Mann nicht nach Ungarn zu begleiten, stattdessen will sie mit dem Zug nach Paris vorausfahren. Nach einigem Hin und Her bietet Michaels französischer Geschäftspartner Jacques Clément (Arnaud Viard) an, Anne im Auto nach Norden zu fahren. Sie nimmt das Angebot an und geht davon aus, noch am selben Abend in Paris einzutreffen. Doch Jacques nutzt die Gelegenheit zu einigen Abstechern und unterbricht die Fahrt immer wieder – so wird aus dem Tagestrip eine denkwürdige mehrtägige Frankreichreise…