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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro für Kinder bis 14 Jahre Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

NEUER DEUTSCHER FILM

 

Die Reihe NEUER DEUTSCHER FILM präsentiert brandneuen deutschen Filme als Premiere. Ein Überblick und Vorgeschmack auf alle wichtigen neuen deutschen Filme des kommenden Kinojahres- in Anwesenheit der Regisseure und Hauptdarsteller! Die Veranstaltungen sind natürlich öffentlich. Zu den Vorführungen werden regelmäßig Filmemacher, Schauspieler und/oder Filmteam anwesend sein, um anschließend über die Filme zu sprechen. Mit dieser Reihe soll dem neuen deutschen Film eine angemessene Plattform in der Berliner Kinolandschaft gegeben werden und die ein oder andere Premiere gebührend gefeiert werden.

   
 

Übersicht:

  Do, 06.4.2017   20:00    Premiere: Geschichte einer Liebe – Freya     TICKETS-ONLINE
Mit den Regisseuren Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn, der Cutterin Anne Berrini & Helmuth Caspar von Moltke

Do, 27.04. 16:30      TICKETS-ONLINE
Berlin-Premiere "Maikäfer, flieg!" – mit Regisseurin Mirjam Unger

   
 

Do, 6.4.2017  20:00 Premiere: Geschichte einer Liebe – Freya

 

Mit den Regisseuren Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn, dem Schauspieler

 

Ulrich Matthes, der Cutterin Anne Berrini & Helmuth Caspar von Moltke

  D 2016, R: Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn, 87 Min
Mit den Stimmen von Nina Hoss und Ulrich Matthes

Keine Reservierung möglich.
Eintritt 9,- Euro   TICKETS-ONLINE

Ist die Liebe stärker als der Tod? Freya Deichmanns Leben ändert sich von Grund auf, als sie mit 18 Jahren Helmuth James von Moltke (1907-1945) kennenlernt. "Ich sah ihn und mein Herz stand still." Er ist die Liebe ihres Lebens, die im Sommer 1929 beginnt und sich im Alltag des Dritten Reiches bewähren muss.

Dramatischer Höhepunkt ist die Zeit der Inhaftierung von Helmuth im Januar 1944. Es ist eine Zeit zwischen Hoffnung und Abschied. Jeder Tag kann der letzte sein. Ihr großes Glück: Fast täglich schreiben sie sich Briefe, geschmuggelt durch den Gefängnispfarrer Harald Poelchau (1903-1972). Eine Liebe im Widerstand, die auch mit der Hinrichtung des geliebten Menschen nicht endet.

Nina Hoss und Ulrich Matthes leihen dem Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth ihre Stimmen. Diese sehr persönlichen Briefe sind einmalige Zeugnisse der Zeitgeschichte, die noch intensiver wirken, wenn man die 90jährige Freya (1911-2010) vital und ausdrucksstark, mit ihrem rheinischen Humor und ihrer Lebenszugewandtheit im Film erlebt. Eine Geschichte, die das Leben geschrieben hat.

„Danke für diese wunderbare, poetische und zugleich außergewöhnliche Liebesgeschichte. Es ist schon ein Kunstwerk, aus dem zur Verfügung stehenden Material und eigenen Aufnahmen einen sehr interessanten, berührenden und jederzeit spannenden Film zu montieren. Und ein gelungener Kunstgriff ist es, die wunderbare Nina Hoss und Ulrich Matthes aus den Briefen von Freya und Helmuth von Moltke zitieren zu lassen. Die Sprache der beiden Liebenden ist sehr besonders und ein ebensolches Erlebnis.“

(Adrian Kutter, Intendant Biberacher Filmfestspiele)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=S8J7yw5Rar8

   
 

Do, 27.04. 16:30

 

Berlin-Premiere "Maikäfer, flieg!" – mit Regisseurin Mirjam Unger

  AT 2016, R: Mirjam Unger mit Ursula Strauss, Gerald Votava, Heinz Marecek, 109 Min, FSK: 12

Keine Reservierung möglich.
Eintritt 9,- Euro   TICKETS-ONLINE

Wien 1945: Das Ende des Zweiten Weltkrieges, gesehen mit Kinderaugen. Die neunjährige Christl weiß vom Frieden genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen. Ausgebombt und vollkommen mittellos flüchtet sie mit ihrer Familie in eine noble Villa in Neuwaldegg. Nach der Kapitulation der Nazis quartieren sich Soldaten der Roten Armee im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden Russen. Nur Christl nicht. Für sie ist die allgemeine Anarchie vor allem ein großes Abenteuer und in Cohn, dem russischen Koch, findet sie sogar einen richtigen Freund.

„Maikäfer, flieg!“ nimmt ganz die Perspektive der kleinen Heldin ein. So muss Krieg gewesen sein, so lapidar im Alltag, so stechend im Bauch, so lustig, weil man an einem Wundertag den Teller ablecken durfte, ohne geschimpft zu werden. Herausragend: Jungstar Zita Gaier, die Courage, kindliche Widerborstigkeit und Neugier in ihrer Rolle als Christl vereint und für herzerwärmende Momente sorgt.

Generationen sind mit Christine Nöstlingers Roman über ihre Kindheit nach dem Krieg groß geworden. Die Österreicherin Mirjam Unger hat den Kinderbuchklassiker erstmals liebevoll fürs Kino adaptiert. „Maikäfer, flieg!“ ist ein unterhaltsamer und zugleich ernsthafter Familienfilm, der von Flucht und großer Not, aber auch von Freundschaft und Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit erzählt.

Regisseurin Mirjam Unger: „Ich habe „Maikäfer, flieg!“, dieses wundervolle Buch, erst als Erwachsene entdeckt und da passierte einiges gleichzeitig mit mir: Ich war gebannt, hingerissen, belustigt und vor allem habe ich etwas über den Zweiten Weltkrieg und die unmittelbaren Nachkriegswochen erfahren, so wie ich es von Niemandem bislang geschildert bekommen hatte.

Der prägendste Satz aus den vielen Gesprächstunden, die wir mit Christine Nöstlinger in der Vorbereitung erleben durften, war: „Die Wochen aus „Maikäfer, flieg!“, die Wochen im Sommer 1945, als alles in Schutt und Asche lag, waren die aufregendsten und spannendsten und vielleicht sogar schönsten Wochen meiner Kindheit.“