homehomehomehome

Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 6,50 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
 

NEUER DEUTSCHER FILM

 

IMMER DONNERSTAG - IMMER 21:15

 

Die Reihe NEUER DEUTSCHER FILM präsentiert einmal in der Woche (Donnerstags, 21:15 Uhr) einen brandneuen deutschen Film als Premiere. Ein Überblick und Vorgeschmack auf alle wichtigen neuen deutschen Filme des kommenden Kinojahres- in Anwesenheit der Regisseure und Hauptdarsteller! Die Veranstaltungen sind natürlich öffentlich, soll aber branchenintern dahin gehend kommuniziert werden, dass sich Donnerstag 21:15 Uhr als fester Termin für die Filmschaffenden und -interessierten Berlins etabliert, um die aktuellsten Produktionen zu sehen. Zu den Vorführungen werden regelmäßig Filmemacher, Schauspieler und/oder Filmteam anwesend sein, um anschließend über die Filme zu sprechen. Mit dieser Reihe soll dem neuen deutschen Film eine angemessene Plattform in der Berliner Kinolandschaft gegeben werden und die ein oder andere Premiere gebührend gefeiert werden.

  Präsentiert von:
     
  Wir danken:
     
   
  Archiv:
  vom 11.1. bis 15.03.07:       vom 22.3 bis 24.05.07:        vom 24.5. bis 12.07.07:    
  vom 26.7. bis 20.09.07:       vom 27.9 bis 20.12.07:      vom 17.1. bis 17.04.08:
  vom 17.7. bis 04.09.08:     vom 11.9. bis 20.11.08:       vom 08.1. bis 19.02.09:    
  vom 09.7. bis 03.09.09: 
   
 

Do, 11.3. – 21:15

 

Parkour

  D 2009, R: Marc Rensing, mit Christoph Letkowski, Nora von Waldstätten, Marlon Kittel, Arved Birnbaum, Constantin von Jascheroff, Georg Friedrich, Lilly Marie Tschörtner, 35mm, 92 Min
Berlin-Premiere mit Regisseur, Darstellern und Team

Bei der Extremsportart Parkour geht es darum, sich die geistigen und körperlichen Voraussetzungen anzueignen, um jegliche Hindernisse, die sich einem in seiner Umgebung in den Weg stellen, effizient und sicher zu überwinden. Der Gerüstbauer Richie ist ein Naturtalent beim Parkour-Laufen, aber auch Weltmeister darin, sich selbst Hindernisse aufzubauen. Mit seinen beiden besten Kumpels Nonne und Paule entspannt sich Richie von seinem anstrengenden Job bei der gemeinsamen Leidenschaft: Parkour. Richies andere Leidenschaft ist seine hübsche Freundin Hannah, die er über alles liebt. Sie macht gerade ihr Abitur nach und steckt mitten im Lernstress für ihre letzte Prüfung in Mathematik. Da sie fast gar nichts davon versteht, bietet Richie ihr an, seinen Kumpel Nonne zu fragen, denn der war früher in der Schule ein Mathe-Ass. Je mehr Zeit sie jedoch mit Nonne verbringt, desto beunruhigter wird Richie. Sein Freund Janko, der ein Problem mit Frauen hat, warnt ihn, ein Auge auf Hannah zu haben, wenn sie von Nonne Nachhilfe bekommt, denn letztlich seien alle Frauen gleich.
Gestresst, weil sein Auftraggeber ihm seinen Lohn nicht auszahlt, steigert sich Richie immer mehr in einen Eifersuchtswahn hinein. Er prügelt sich in einer Disko und verursacht einen schweren Unfall auf der Baustelle. Wie in einem nie enden wollenden Albtraum hetzt er von einer unkontrollierbaren Situation zur nächsten, und es scheint so, als hätten sich alle und alles gegen ihn verschworen. So zieht sich die Schlinge um Richies Hals immer enger zusammen …
   
 

Do, 25.3. 2010 – 21:15

 

Immergut – Der Film

  D 2010, R: Hagen Decker, mit Tocotronic, Sportfreunde Stiller, Pale u.a., 60 Min
Premiere mit Regisseur, Team, Band & Party

Zum zehnten Mal feiert das Immergut Festival im Mai 2009 zusammen mit 5000 Fans Indie-Popkultur. Der Regisseur Hagen Decker und sein Team machen sich auf den Weg in die Mecklenburger Seenplatte und kehren eine Woche später mit großen Bildern zurück. Zusammen mit den Köpfen hinter dem Festival und ihren Wegbegleitern lässt Hagen Decker die vergangene Zeit Revue passieren und zeichnet ein emotionales und in dieser Art einzigartiges Bild einer Symbiose aus Freundschaft, Heimatverbundenheit, Natur, Musik, Kreativität und vor allem Engagement. Viel mehr als eine schlichte Dokumentation einer Veranstaltung. Der Film transportiert Werte und Gefühle, die mehr und mehr ins Hintertreffen geraten.
Interesse an Kultur. An Freundschaften als Lebensmittelpunkt. Am eigenen Leben im Heimatkontext. Dinge selbst in die Hand nehmen, weil man Spaß daran hat, Sachen zu verändern. Dass all das möglich - und wichtiger denn je ist - zeigt Hagen Deckers "Immergut - Der Film". Kinobilder, unterhaltsame Anekdoten, Interviews mit den Machern, den Bands, der Peripherie und natürlich den Fans - all das im Rahmen einer wunderbaren Musikkulturdokumentation.

Karten 10€
Keine Reservierungen! Karten im Babylon und an vielen Vorverkaufskassen erhältlich!
   
 

Do, 1.4. – 21:15

 

Verhältnisse

  D 2009, R: Stefan Kornatz, mit Devid Striesow, Nicolette Krebitz, Lars Eidinger, Harald Schrott, 88 Min
Berlin-Premiere mit Regisseur und Darstellern

Philipp führt ein glückliches Privatleben, doch beruflich geht es bergab. Die Zukunft seines Büros hängt einzig von einem Projekt ab. Machtlos gegen die Geschäftspraktiken seiner Auftraggeber bittet er seine Frau vergeblich, eine weitere Hypothek auf das Haus aufzunehmen. Als Philipp sie eines Abends bei einem Streit ohrfeigt, verlässt sie ihn mit den Kindern. Chancenlos verkauft er das Büro. Beruflich und privat am Boden, setzt er alles daran, seine Familie zurück zu gewinnen.
   
 

Do, 8.4. – 20:15

 

Tatort – Hitchcock und Frau Wernicke

  D 2010, R: Klaus Krämer, mit Dominic Raacke, Boris Aljinovic, Ernst-Georg Schwill, Barbara Morawiecz, 90 Min
Premiere mit Regisseur, Darstellern und Team

Zum zweiten Mal wird im BABYLON ein rbb-Tatort einige Wochen vor seiner Ausstrahlung als Premiere auf der großen Leinwand präsentiert!

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Irmgard Wernicke (Barbara Morawiecz), eine der letzten Trümmerfrauen Berlins. Einsam lebt die Rentnerin in einer kleinen Wohnung, spricht mit ihren Wellensittichen, sieht fern und beobachtet die Fabriketage gegenüber. Eines Morgens geht bei der Mordkommission Frau Wernickes Hilferuf ein: Sie behauptet fest, im Haus gegenüber sei eine Frau ermordet worden. Ritter (Dominic Raacke) und Stark (Boris Aljinovic) sprechen mit der alten Dame und stellen wenig später erste Ermittlungen in dem Loft an, das sie meint. Der dort lebende Weinhändler Benkelmann (Hans-Jochen Wagner) gibt freundlich Auskunft - eine Leiche oder Spuren, die auf einen Mord hinweisen, existieren jedoch nicht.

Dennoch geraten Ritter und Stark mehr und mehr in den Bann der Schilderung der liebenswürdigen alten Frau, die Ritter an seine Mutter erinnert. Die Kommissare lernen auch Frau Wernickes Krankenpflegerin Renate Müller (Lotte Ohm) und den Zivi Timo (Robert Höller) kennen – die einzigen Menschen, mit denen sie näher Kontakt hat. Als herauskommt, dass Frau Wernicke in der angeblichen Mordnacht Hitchcocks Film „Fenster zum Hof“ im Fernsehen gesehen hat, rühren sich Zweifel: Hat sich die alte Dame anstecken lassen und ihre Aussagen nur erfunden? Und weiß Herr Benkelmann im Haus gegenüber, dass er beobachtet wurde?

Kurz darauf verschwindet Irmgard Wernicke, dafür tauchen weibliche Leichenteile auf. Ritter und Stark sind bestürzt. Haben sie die Situation falsch eingeschätzt und hätten sie die alte Dame schützen sollen?
   
 

Do, 15.4. – 20:15

  achtung berlin – new berlin film award präsentiert:
 

Lychener 64

  D 2010, R: Jakob Rühle, Fabio Dondero, Teresina Moscatiello, 83 Min.
Berlin-Premiere mit Regisseuren und Team

20 Jahre nach der Wende ist das größte Sanierungsvorhaben Europas beinahe beendet. Im Stadtteil Prenzlauer Berg in Berlin wird eines der letzten alten Häuser der Gegend saniert: Das Mehrfamilienhaus in der Lychenerstraße 64. "Lychener 64" ist ein Film über den Alltag und die Veräanderung. Der Dokumentarfilm begleitet die Bewohner und das Haus bei dem Prozess der
Transformation vom Substandard zum normierten Leben. Der Film zeichnet in dieser Umbruchphase die Arbeiten am Haus auf, begleitet alle, die diesen Prozess der räumlichen und sozialen Transformation mitgestalten, dokumentiert Verhandlungen, Entwicklungen und Stimmungsschwankungen einer Hausgemeinschaft, die sich mehr und mehr zusammenfindet. Protest,
Abschiedsstimmung, Auszüge, Umzüge in neue Wohnungen, neues Leben.

Der Film zeigt den Prozess der Gentrifizierung eines Stadtteils anhand von persönlichen Schicksalen auf. Eine Reise von der Gegenwart in die wechselhafte Geschichte des Prenzlauer Bergs.
   
 

Do, 22.4. – 21:15

 

Dutschke

  D 2009, R: Stefan Krohmer, mit Christoph Bach, Emily Cox, Pasquale Aleardi, Matthias Koeberlin, Petra Kelling, 90 Min
Berlin-Premiere mit Regisseur, Darstellern und Team

Der Film folgt in Interviewpassagen und inszenierten Szenen der Biografie des Menschen und Revolutionärs der 68er-Bewegung, Rudi Dutschke, und nähert sich seiner außergewöhn-lichen Persönlichkeit, mit der sich die Ziele, Hoffnungen und Utopien einer ganzen Generation verbinden. Einsetzend mit dem Jahr 1964, spüren die Filmemacher die entscheidenden Stationen des Lebenswegs von Rudi Dutschke nach: Die Zeit, in der er zur zentralen Figur der 68er-Bewegung aufstieg, die Jahre 1967 und 1968 in denen er ihr maßgebliches Sprachrohr wurde, bis ihn im April 1968 ein Attentat aus dem politischen und öffentlichen Leben riss. Aber gerade auch die danach beginnende Phase des Exils bis hin zu den ersten öffentlichen Auftritten in den siebziger Jahren wird porträtiert. Maßgebliche Zeitzeugen, Weggefährten und auch Kontrahenten wie Wolfgang Kraushaar, Bernd Rabehl, Gaston Salvatore, Klaus Meschkat, Helga Reidemeister oder Eberhard Diepgen diskutieren Auftreten, Wirkung und Persönlichkeit von Rudi Dutschke und reflektierten dabei die Gründe, die ihn zum Symbol der 68er Bewegung und einer ganzen Generation machten. Auch Gret-chen Dutschke, deren Biographie „Wir hatten ein barbarisch, schönes Leben“ die Grundlage für das Projekt bildet, konnte für den Film als Beraterin und Interviewpartnerin gewonnen werden. Dabei folgt der Film nicht simpel chronologisch, sondern in der Struktur von Themenblöcken dem Lebensweg Dutschkes und liefert so eine außergewöhnlich moderne und zeitgemäße Definition der andauernden Debatte um die 68er aus Sicht der Folgegenera-tion.
 

   
 

Do, 29.4. – 21:15  DOK Leipzig präsentiert

 

Neue deutsche Animationsfilme

  Freunde der animierten Kunstwerke aufgepasst!
Kuratorin Jaqueline Zeitz (u.a. Dok Leipzig Animationsprogramm) hat eine Auswahl neuer deutscher Animationsfilme zusammengestellt. Bei einigen Filmen sind die Regisseure anwesend.


Aanaatt D 2008, R: Max Hattler, 4`45 Min
Die sich immer wieder ändernde Form des analogen Futurismus – ein visuelles Experiment zur Musik von Jemapur.

August D 2009, R: Matthias Hoegg, 4`25 Min
Unerwünschte Besucher stören die hochsommerliche Ruhe eines Campingplatzes. Während auf dem Rasen das Chaos ausbricht, macht eine Gruppe tapferer Ameisen im Gras neue Entdeckungen.

Cocoon Child D 2009, R: Sonja Rohleder, 5 Min
„Cocoon Child“ ist ein poetischer Film über die Phantastiewelt eines autistischen Kindes und zeigt einen Moment, in dem sich dessen innere Welt mit der äußeren verbindet.

Der Da Vinci Time Code D 2009, R: Gil Alkabetz, 3 Min
Hier wird ein Bild in seine Bestandteile zerlegt, um aus den einzelnen Fragmenten einen Animationsfilm zu kreieren. Verschiedene Ausschnitte, auf ähnlichen Formen basierend, decken versteckte Bewegungsabläufe auf. Die Menschen im Bild speisen, tanzen, diskutieren und streiten – bis schließlich alle zum Schweigen gebracht werden.

Juda & Jesus D 2009, R: Olaf Encke & Claudia Romero, 14`52 Min
War Judas Ischariot wirklich ein heimtückischer Verräter? Oder hatte er vielleicht gute Gründe, Jesus ans Kreuz nageln zu lassen? Und wer war die mysteriöse Maria Magdalena wirklich? Lebte Jesus Christus tatsächlich enthaltsam und litt selbstlos? Und hat sich Judas wirklich selbst erhängt? 2000 Jahre lang wurde nur Jesus Gehör geschenkt. Jetzt aber bricht Judas sein Schweigen – und die Geschichte des Abendlandes muss neu geschrieben werden.

Never drive a Car when you are dead D 2009, R: Gregor Dashuber, 9`55 Min
Der ungeschickte Held entdeckt ein lange vergessenes Klavier. Die Musik führt ihn aus seiner verwahrlosten Existenz hinaus in die Großstadt. Dort spielt er für die maroden Gestalten am Straßenrand einen letzten Trauermarsch.

One Minute Fly D 2008, R: Michael Reichert, 3`57 Min
Wie der Name schon sagt, hat die Einminutenfliege eine sehr kurze Lebenszeit. In einer Minute will sie alles erfahren, was das Leben lebenswert macht ...

Und weitere…