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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro für Kinder bis 14 Jahre Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

NEUER DEUTSCHER FILM

 

Die Reihe NEUER DEUTSCHER FILM präsentiert brandneuen deutschen Filme als Premiere. Ein Überblick und Vorgeschmack auf alle wichtigen neuen deutschen Filme des kommenden Kinojahres- in Anwesenheit der Regisseure und Hauptdarsteller! Die Veranstaltungen sind natürlich öffentlich. Zu den Vorführungen werden regelmäßig Filmemacher, Schauspieler und/oder Filmteam anwesend sein, um anschließend über die Filme zu sprechen. Mit dieser Reihe soll dem neuen deutschen Film eine angemessene Plattform in der Berliner Kinolandschaft gegeben werden und die ein oder andere Premiere gebührend gefeiert werden.

   
 

Mi, 29.06.2016 20:00

 

Preview "Meier Müller Schmidt"

  D 2015, R: Sebastian Peterson mit Ferenc Graefe, Jules Armana, Nicolás Artajo, Anna Thalbach, 85 Min.

In Anwesenheit von Sebastian Peterson und der Filmcrew

TICKETS-ONLINE    Pressestimmen

Putzpläne, leere Bierkästen und eine explodierende Kaffeemaschine sind in der Kreuzberger WG von Julian Meier, Kasimir Müller und Max Schmidt das geringste Problem – die drei Jungs könnten nicht unterschiedlicher sein.

Während ‚Drehbuchautor‘ Julian gerade das Mädchen seiner Träume kennenlernt und ganz unverhofft einen lukrativen Auftrag als Hobbydetektiv an Land zieht, weil das mit dem Schreiben noch nicht so läuft, verliebt sich der ewige ‚Geschichtsstudent‘ Kasimir das erste Mal in seinem Leben – und zwar in einen anderen Mann.

‚Marketing-Spezialist‘ Max beobachtet amüsiert das Treiben seiner Mitbewohner, fährt zu Demonstrationen, von denen es in Berlin reichlich gibt, arbeitet an seinem Blog und ist fasziniert von der neuen Modedroge FOG, die einem einfach die Erinnerung nimmt.

Trailer:
 

  Pressestimmen:
Programmkino.de
„Der sympathische Film lebt von seinem flotten Soundtrack und einem hohem Maß an inszenatorischer und stilistischer Experimentierfreude. Der eigentliche Hauptgewinn für den Film, der nahezu ohne öffentliche Förderung auskam, sind aber die drei frischen, glaubwürdigen Jung-Darsteller.“

TV Spielfilm/ Cinema.de:
"Verspielte, erfrischend spontane Episoden aus einer Kreuzberger Männer-WG"

Blickpunkt Film:
„Regisseur Sebastian Peterson (…) setzt vor allem auf Authentizität bei seinem aus Einzelgeschichten zusammengefügten Drama. Er wirft einen Blick auf die Sorgen und Themen heutiger Mittzwanziger bis Mittdreißiger als würde sich sein Film selbst vom Fluss des Lebens treiben lassen.“

Choices Köln:
„Eine launige, charmante Komödie aus dem heutigen Berlin, die neben der neuen Unsicherheit auch die schöne neue Medien- und Marketingwelt aufs Korn nimmt.“

Spielfilm.de
"Sebastian Petersons Spielfilm über drei Männer in einer Berliner Wohngemeinschaft unterhält mit treffendem Zeitgeist und profitiert von der reichen Erfahrung des Regisseurs mit dieser Lebensform."

Kino.de:
„Regisseur Sebastian Peterson (“Helden wie wir“) widmet sich in seiner neuen Komödie dem Berliner Alltag in Szeneviertel Kreuzberg. Zwischen Drogen, Partys und dem ganz alltäglichen Wahnsinn entsteht der authentische Blick auf das Zusammenleben zwischen drei Männern.“
   
 

Mo, 04.07. 20:15 Berlin-Premiere mit Gästen

 

Dennis Hopper: Uneasy Rider

  D 2016, R: Hermann Vaske mit Diane Kruger, Michael Madsen, Isabella Rossellini, Julian Schnabel, Wim Wenders, Frank Gehry, Ed Ruscha, Dave Stewart, 89 Min, OmU

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Dennis Hoppers Trip durchs Leben war nicht immer leicht.

In „Dennis Hopper: Uneasy Rider“ reisen wir zurück auf der Straße der Erinnerungen, die uns zu der Legende Dennis Hopper führt. Von seinen bescheidenen Anfängen in der staubigen Prärie von Kansas bis hin zum Wahnsinn von „Apocalypse Now“. Von den Hippies New Mexikos zum Glamour Hollywoods. Von der schwarzen Liste der Studios zum anerkannten Künstler. Vom Box Office Flop zum Arthouse Top – Dennis Hoppers Leben war kein Easy Ride, aber ein höllisch guter Trip.

  In „Uneasy Rider“ treffen wir Freunde und Weggefährten der Hollywood-Ikone. Regisseure wie Wim Wenders, Isabel Coixet und Alex Cox, Schauspielerinnen wie Isabella Rossellini und Diane Kruger, Schauspieler wie Michael Madsen und Harry Dean Stanton, Künstler wie Julian Schnabel und Ed Ruscha, Fotografen wie Anton Corbijn, Architekten wie Frank Gehry, Musiker wie Kris Kristofferson sowie den Produzenten und Oscar-Gewinner Jeremy Thomas.

Der Titeltrack von „Dennis Hopper: Uneasy Rider“ wurde exklusiv von Dave Stewart von den Eurythmics komponiert.
    
    
   
 

Di, 12.7.2016 20:00 Uhr  Berlin-Premiere in Anwesenheit von Martin Keßler!

 

Neuer Dokumentarfilm „Count Down am Xingu V“

  D 2016, R: Martin Keßler, 90 min   TRAILER

über den Kampf gegen Megastaudämme und Korruption in Brasilien.

Ende Juni 2016, wenige Wochen vor den olympischen Spielen in Rio de Janeiro, bringen wir unseren neuen Dokumentarfilm „Count Down am Xingu V“ heraus. Er erzählt die vorerst letzte Etappe beim Bau des Megstaudamms „Belo Monte“ im brasilianischen Amazonasgebiet: die Flutung des drittgrößten Staudamms der Welt.

Mit dramatischen Folgen: ganze Stadtviertel der Provinzhauptstadt Altamira sind dem Erdboden gleichgemacht, werden geflutet. Der Urwald gerodet, niedergebrannt. Die Lebensgrundlagen von Tausenden Fischern, Flussbauern und Indigenen zerstört. 40 000 Menschen zwangsumgesiedelt.

Aus dem wilden, sauerstoffreichen Fluss Xingu wird ein toter See. Strom für multinationale Aluminiumkonzerne und das Schwellenland Brasilien. Alles gegen das Gesetz. „Wir erleben hier das Ende des Rechtsstaates“, sagt die zuständige Staatsanwältin. Und der katholische Bischof Dom Erwin Kräutler: „Das ist ein Massaker an Mensch und Natur!“.

Anfang Mai 2016 hat die brasilianische Präsidentin den Staudamm offiziell eingeweiht, gehen die ersten Turbinen ans Netz. Es war eine ihrer letzten Amtshandlungen. Inzwischen ist sie suspendiert. „0pfer“ eines bizarren Machtkampfes, ausgelöst durch den Korruptionsskandal um den Erdölkonzern „Petrobras“ und die großen brasilianischen Baukonzerne. Jene Baukonzerne, die auch den Megastaudamm Belo Monte gebaut haben. Und die Stadien zur Fußball – WM und zur Olympiade.

Der Film „Count Down am Xingu V“ erzählt auch diese Geschichte. „Denn ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden“, sagt Bischof Kräutler. Wir berichten über die Verwicklung europäischer Unternehmen wie Siemens, die die Turbinen für den „Staudammwahn“ in Amazonien liefern. Und den Kampf von AktivistInnen wie Antonia Melo und Maria Luisa Mundurku gegen Belo Monte und weitere Großstaudämme am Fluß Tapajos im brasilianischen Amazonasgebiet.

   
  TRAILER
   
   
 

Mi, 13.7.2016 19:30  PREMIERE

 

RAMSTEIN – DAS LETZTE GEFECHT

  D 2016, R: Norbert Fleischer mit Wolfgang Jung, Otto Jäckel, Albrecht Müller, Brandon Bryant,  75 Min

TRAILER    TICKETS-ONLINE

Berlin-Premiere mit Gästen: Q&A mit dem Regisseur Norbert Fleischer und Schauspieler Wolfgang Jung

Während ganz Europa von einer Flüchtlingskrise abgelenkt ist, in deren Folge immer mehr EU-Staaten politisch nach rechts rücken, bereitet sich die NATO mittels massiver Aufrüstung in Osteuropa offensichtlich auf einen Krieg gegen Russland vor.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, die vor den Vereinten Nationen erklärt hat, die Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, regiert mit dem EU-Türkei-Abkommen gefährlich an der erlebten Realität der Kriegsflüchtlinge vorbei. Denn die wahren Fluchtursachen schlummern, von der öffentlichen Meinung immer noch weitgehend unbeachtet, auf einem Luftwaffenstützpunkt der USA, im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland: Ramstein-Miesenbach in Rheinland-Pfalz.

Hier setzt der spannende Aufklärungsfilm „RAMSTEIN – DAS LETZTE GEFECHT“ an, der von der Leipziger NuoViso Filmproduktion mit dem Zweck produziert wurde, die Rolle der Air Base und ihrer Drohnen-Relaisstation im militärischen Gesamtkonzept der Vereinigten Staaten publikumswirksam zu erklären und einzuordnen. Gedreht wurde 2015 und 2016, vor, während und nach der Demo der Ramstein-Kampagne, in Ramstein-Miesenbach und Landstuhl, beim NATO-Kongress JAPCC in Essen sowie am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Erklärtes Ziel der Dokumentation ist es, das Wegschauen von Bundesregierung und Justiz - bei den grundgesetzwidrigen Drohnenmorden als Fluchtursache – gezielt in den Fokus der Mainstream-Meinung zu rücken. Kritisch setzt sich der Film auch mit der aktuellen US-Kriegspropaganda auseinander. Der bekannte Friedensaktivist und Jahrzehnte langer Kenner der Station, Wolfgang Jung aus Kaiserslautern, den das Team über Monate mit der Kamera begleitet hat, erklärt exklusiv auf einem Lageplan, welche Funktionen die einzelnen Bereiche der Air Base bei der Führung der US-geführten Kriege im Mittleren und Nahen Osten haben.

Die Filmemacher machten bei ihren Dreharbeiten auch persönlich Bekanntschaft mit dem amerikanischen Militär, das offenbar ganz systematisch nicht davor zurückschreckt, die Pressefreiheit außerhalb seiner Liegenschaft zu behindern, um aktuelle, kritische Berichterstattung über Aktivitäten auf der Air Base von vornherein zu unterbinden. „Würde die Satcom-Relaisstation geschlossen, wäre der Drohnenkrieg als Fluchtursache mit einem Schlag beendet“, ist Drehbuchautor Norbert Fleischer überzeugt: „Deshalb ist Ramstein für den Frieden tatsächlich nichts Geringeres als 'Das letzte Gefecht'.“

„RAMSTEIN – DAS LETZTE GEFECHT“ - Über den Autor:
Norbert Fleischer (Baujahr '78), aufgewachsen in Karl-Marx-Stadt (jetzt Chemnitz), kennt sich gut mit der Anatomie der Mainstream-Meinung aus. Zu DDR-Zeiten Jung- und Thälmannpionier, erlebte er seine späte Kindheit und die Jugend unter den wechselhaften Eindrücken von Friedlicher Revolution, Wiedervereinigung, Irak- und Jugoslawienkriegen, was seine friedenspolitische Einstellung sehr geprägt hat. An der Hochschule Mittweida studierte er von 1998 bis 2004 Medienmanagement. Seit Studienbeginn als Freier Journalist tätig, arbeitete er von Anfang 2005 bis Ende 2011 als Journalist und Redakteur für die Chemnitzer- und die Dresdner Morgenpost, BILD Dresden, und diente weiterhin als Themen- und Materialzulieferer für MDR, zdf, RTL und weitere Medien. Heute lebt und arbeitet er freiberuflich als Journalist in Leipzig.

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