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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 7,00 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
 

NEUER DEUTSCHER FILM

 

FAST IMMER DONNERSTAG - FAST IMMER 20:15

 

Die Reihe NEUER DEUTSCHER FILM präsentiert einmal in der Woche (Donnerstags, 20:15 Uhr) einen brandneuen deutschen Film als Premiere. Ein Überblick und Vorgeschmack auf alle wichtigen neuen deutschen Filme des kommenden Kinojahres- in Anwesenheit der Regisseure und Hauptdarsteller! Die Veranstaltungen sind natürlich öffentlich, soll aber branchenintern dahin gehend kommuniziert werden, dass sich Donnerstag 21:15 Uhr als fester Termin für die Filmschaffenden und -interessierten Berlins etabliert, um die aktuellsten Produktionen zu sehen. Zu den Vorführungen werden regelmäßig Filmemacher, Schauspieler und/oder Filmteam anwesend sein, um anschließend über die Filme zu sprechen. Mit dieser Reihe soll dem neuen deutschen Film eine angemessene Plattform in der Berliner Kinolandschaft gegeben werden und die ein oder andere Premiere gebührend gefeiert werden.

  Präsentiert von:
   
  Wir danken:
     
   
  Do, 06.06.2013 - 20:15  
  White Cube
  D 2013, R: Lars Jordan, mit Nea Twietfurth, Thomas Hintze, Stefan Faupel, digital, 90 Min

Premiere mit Regisseur, DarstellerInnen & Team

www.white-cube-film.de

  Gleich zu Beginn von Lars Jordans Mystery -Thrillers `WHITE CUBE` findet sich die hochschwangere Sie in einer albtraumhaften Situation wieder: Eben noch war sie noch mit ihrem Mann auf einer netten Kunstvernissage – doch schon kurz darauf ist sie zwar nicht in, aber offenbar knapp unter einen brutalen Banküberfall geraten...
Als `White Cube` wird normalerweise ein kahler, weißgestrichenen Raum bezeichnet, der als Kunstgalerie genutzt wird - doch in dieser Nacht wird die Hochschwangere zur Gefangenen in einem ganz anderen `White Cube`...
 

THE ULTIMATE BOX SET INFOMERCIAL from The Cryptic Corp on Vimeo.

   
 

Do, 13.06. - 20:15

 

Einzelkämpfer

  D 2013, R: Sandra Kaudelka, mit Brita Baldus / Ines Geipel / Marita Koch / Udo Beyer, digital, 93 Min

Preview mit Regisseurin

Ein Dokumentarfilmdebüt über ehemalige Spitzensportler der DDR und ihr Leben
in zwei politischen Systemen.

„Einzelkämpfer“ erzählt die Geschichte von Menschen, die bis an die Grenzen ihrer mentalen und körperlichen Leistungsfähigkeiten gegangen sind - und darüber hinaus:
Olympiasiegerin Marita Koch ist die beste 400-Meter-Läuferin aller Zeiten. Sie erzielte fünfzehn Weltrekorde, ihr letzter ist bis heute ungebrochen. Sie avancierte zum Aushängeschild der DDR und wurde Erich Honeckers Lieblingssportlerin. Was sie nicht davor geschützt hat, auch unter die wachsamen Augen der Stasi zu geraten, denn solch einen Schatz galt es zu hüten.
Kugelstoßer Udo Beyer war das älteste von sechs Kindern einer Arbeiterfamilie. Der Leistungssport ermöglichte ihm, Abitur zu machen und die Welt zu sehen. Er wurde Olympiasieger und dreifacher Weltrekordler und blieb jahrelang Kapitän der DDR-Leichtathletikmannschaft. Heute betreibt der ewige Optimist ein Reisebüro in Potsdam.
Viel Optimismus braucht auch Brita Baldus Die ehemals beste Wasserspringerin der DDR hat es im wiedervereinigten Deutschland schwer Fuß zu fassen. Trotz zweier abgeschlossener Hochschulabschlüsse ist es nicht leicht, in ihrer Heimatstadt Leipzig einen Job zu finden, von dem man auch leben kann.
Die Sprinterin Ines Geipel wollte die Olympischen Spiele1984 in Los Angeles nutzen, um aus der DDR zu fliehen und für immer mit ihrem mexikanischen Geliebten zusammen zu sein. Sie geriet in die Mühlen der Stasi und erfährt erst durch die Aufarbeitung ihrer Akten von den stillen Zersetzungsmethoden des DDR Geheimdienstes. Sie hat großes Glück, diese überlebt zu haben. Heute ist sie Schriftstellerin und Professorin an einer der renommiertesten Schauspielschulen Deutschlands.

   
  Do, 27.06.2013 - 20:15  
  Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch
  D 2013, R: Marianne Kapfer & Olga Delane, digital, 87 Min

Premiere mit Regisseurinnen

Endstation Krasnokamensk. Kurz vor der chinesischen Grenze, tief in der sibirischen Steppe endet die Bahnstrecke. Als hier vor 40 Jahren Geologen Uran fanden, wurde die „geheime Stadt“ Krasnokamensk gegründet. Dieser Ort existierte lange Zeit auf keiner Landkarte. Heute ist dort Asiens größte Uranmine und ein Straflager.

"Verstrahlt, verdammt, verlassen." Das war das einhellige Urteil über die Stadt, als sie durch die Verbannung des Oligarchen Chordorkowskij für kurze Zeit in den Focus der Weltpresse gelangte.

Ein Heimatbesuch. Olga Delane lebte 16 Jahre in Krasnokamensk. Radioaktivität war damals kein Thema. Sie war wie die meisten Bewohner stolz auf ihre schöne neue Stadt.

16 Jahre später besucht sie ihre alte Heimat mit dem Wissen, dass sich hier eine Umweltkatastrophe abspielt. Wie leben und überleben die Menschen, ihre Freunde dort angesichts der Strahlenbelastung? Wo ist ihr Vater, den sie nie kennenlernte, von dem sie aber weiß, dass er – wie fast jeder in der Stadt - im Urankombinat arbeitet? Berührend und zugleich heiter zeigt der Film die schwierige Suche nach der Antwort auf diese Fragen.

 
  www.facebook.com
   
  Do, 04.07.2013 - 20:15  
  IT’S NOT ABOUT FAME
  D 2013, R: Anne Bürger, digital, 83 Min, OmenglUT

Teampremiere mit Regisseurin & Team

IT’S NOT ABOUT FAME - Es geht nicht um Ruhm, sondern darum, einen Platz für sich selbst im Leben zu finden. Einen Weg, mit dem man sich wohl und richtig fühlen kann, um für alle kommenden Schwierigkeiten gewappnet zu sein.

Der Film porträtiert kreative Freiberufler der Generation „um-die-30“ und beobachtet wie die Mischung aus Privatleben, (digitalem) Arbeitsplatz und dem bedingungslosen Streben nach der Erfüllung persönlicher Träume und Ziele heutzutage funktioniert.
Hat sich die Bohème im digitalen Zeitalter verändert? Sind persönliche Ängste, der Kampf um Anerkennung und die Suche nach Inspiration immer noch dieselben, auch wenn Kunst und Kulturschaffende innerhalb der Gesellschaft mittlerweile größtenteils respektiert werden? Und vor allem: Ist es nur der Ruhm, der zählt oder gibt es am Ende doch etwas Wichtigeres?

Für mehr als ein Jahr lang begleitet IT’S NOT ABOUT FAME fünf ganz unterschiedliche Kreative in diversen europäischen Hauptstädten und beobachtet sie zwischen den Höhen der Selbstverwirklichung und den Unwegsamkeiten der alltäglichen Realität.

CAST
Rosa Prodromou, Schauspielerin, Athen
Magali Attiogbé, Illustratorin, Paris
Aydo Abay, Musiker, Berlin
Jacob Borges, Konzeptkünstler, Kopenhagen
Key Portilla-Kawamura, Architekt & Designer, Madrid

Trailer
https://vimeo.com/48843992

   
  Do, 18.07. 2013 – 20:15
  Real World - ( Berlin Stories)
  D 2013, R: Alex Falk, digital, 136 Min

Berlin-Premiere mit Regisseur u.a.

Eine Dokumentarfilm-Trilogie von Alex Falk

Teil I: Marie Lu „She is my father“ (47 Min)
Teil II: Gregor Best „Tales of Cold War“ (43 Min)
Teil III: Bruno Adams „Real World“ (47 Min)

Kurzinhalt der Dokumentarfilm Trilogie
Berlin und seine Geschichte üben nicht nur in Europa, sondern weltweit eine ungebrochene und ständig wachsende Anziehungskraft auf Kunstschaffende und besondere Charaktere aus aller Herren Länder aus. Der Mix aus multikultureller Atmosphäre, geringen Lebenshaltungskosten und global einmaligen Freiräumen für Kultur, Kunst und individuelle Lebensentwürfe in Kontrast zur Historie Berlins kreieren die Anziehungskraft der Stadt. Künstler, Kreative, Maler, Musiker, Schauspieler, Filmemacher, Bildhauer - viele von ihnen suchen neue Freiräume und finden deshalb in Berlin eine Heimat.

„Berlin Stories“ erzählt im Zeitraum von 2005 bis 2012 parallel drei überaus besondere und ungewöhnliche Berliner Lebensgeschichten.
Die Protagonisten gehören verschiedenen Generationen mit unterschiedlicher Geschichte an und ähneln sich trotzdem in ihrer Haltung zu Berlin - in der Exzentrik ihrer Lebensentwürfe. Ohne voneinander zu wissen oder sich je zu begegnen, kreuzen sich ihre Wege doch am selben Platz und zur gleichen Zeit. Am Boxhagener Platz in Berlin Friedrichshain, in Kreuzberg und an anderen Orten.

Teil I: „She is my father“ Maria Luise Bätz & ihr Vater Miriam Grace Palma
Die Photographin Maria Luise Ätz, Marie Lu, wurde am 07. Juni 1984 in Berlin geboren. Sie studierte Photographie in England. Seit 2002 lebt die allein erziehende Mutter zusammen mit ihrer Tochter in einer kleinen Dachgeschosswohnung in Berlin Kreuzberg. Sie führt ein Leben zwischen den Grenzen gesellschaftlicher Konventionen und bewegt sich durch ihre familiäre Konstellation zwischen Religionen und multikultureller Herkunft.
Ihr biologischer Vater, geboren 1957, ist heute eine zum Islam konvertierte und im Geschlecht umgewandelte Frau. Sie hält sich streng an die islamischen Kleidervorschriften und heiratete Ende 2009 ihren damals vierundneunzigjährigen protestantischen Lebenspartner. Nicht immer war Marie Lus Vater so streng gläubig. Mitte der 1980er Jahre Mitglied einer Rocker Band, hat Marie Lus Vater drei Kinder aus drei unterschiedlichen Beziehungen.

Wir lernen Marie Lu im Jahr 2005 kennen und begleiten sie und ihr Leben als allein erziehende Mutter, tauchen mit ihr in das exaltierte Kunstleben der Hauptstadt ein, sind an ihrer Seite auf
wilden Partys, exklusiven Salons und Akt-Shootings. So wie Marie Lu sich wankend zwischen den Strudeln ihrer Existenz bewegt, so beraubend ist der Blick auf ihr Leben in mitten verschiedener Nationen, Religionen und Kulturen, mit denen Marie Lu auf eine ganz besondere Art und Weise in harmonischem Umgang ist. Die Kamera begleitet die gebürtige Kreuzbergerin durch ihren Heimatkiez. Marie Lu spricht fließend Türkisch. Das hat sie in der Schule gelernt - als Wachfach. Denn sie wollte ihre „Umwelt besser verstehen“. Wir folgen ihr auf Besuche zu ungewöhnlichen Charakteren der Berliner Off-Kunstszene und begleiten sie bei ihrer Arbeit als Fotografien. Bei der sie sich auf die Frau als „Objekt ästhetischer Schönheit“ konzentriert. Dazu in Kontrast stehen ihre Dokumentationen der Kreuzberger Straßenszenerien, die sie festhält, um „den Moment und die Geschichte zu konservieren“. Im Sommer 2010 sehen wir Marie Lu und ihre Tochter ein letztes Mal. Nach den vergangenen stürmischen Jahren scheint mehr Ruhe in ihr Leben eingekehrt, doch...

Teil II: Gregor Best - „Tales of Cold War“
Die Dokumentation will vielmehr seine Erfahrungen als Zeitzeuge einer längst vergangener Ära einfangen.

Gregor Best geboren am 23. Juni 1925 in Berlin. Ehemaliger KGB-Agent, der in die Geschichte eingegangen ist. Über sein Leben wurden mehrere Bücher verfasst. „Old Priest“ von Gaylord W. Anguish ist immer noch ein US-Bestseller. Zu viele Scheinidentitäten lebte der Spion in seinem Leben. Die Bindung zu Berlin, seiner Heimat, hat Best trotz seiner weltweiten Aktivitäten als Agent und langjährigen Auslandsaufenthalten nie verloren.

Wir lernen Best im Frühjahr 2009 am Boxhagener Platz in Berlin Friedrichshain kennen. Dabei erinnert sich der alte Mann: „An dieser Stelle, im Jahr 1933, wurde mein Vater vor meinen Augen erschossen.“ Jetzt steht Best als ergrauter Mann vor dem Baum, an dem sein Vater starb und unter dessen Schatten sich heute junge Kiez-Bewohner sonnen. Einst Top Spion, ist der Rentner heute eher Lebenskünstler. Best bestreitet alle Schicksalswindungen auf heroische und seltsam humorvoll melancholische Weise. So meistert er auch sein Leben unterhalb der Armutsgrenze.
Best Lebensweg führt ihn und seine Familie nach der Machtübernahme der Nazis und der Ermordung des Vaters nach Schanghai und weiter in die Sowjetunion. Im Alter von siebzehn Jahren kehrt der junge Best als sowjetischer Soldat nach Berlin zurück. Kurz darauf ist er bereits weltweit für den KGB tätig. Best spricht in der Dokumentation über die harten und brutalen Zeiten unter Stalin und über die ausufernde Korruption in der DDR des Erich Mielke. Letztlich in den USA verhaftet, wird Best wegen Spionage zu Lebenslanger Haft verurteilt. Nach sechzehn Jahren Gefängnis kommt er durch einen Agententausch frei. Unter Vermittlung seines Rechtsanwalts Wolfgang Vogel kann Best 1978 nach Berlin (Ost) zurück kehren. Heute lebt der Rentner alleine in einer kleinen Wohnung in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg.

Berlin Stories dokumentiert sein Leben von 2005 bis 2012.

Die Dokumentation führt auf eine intensive Reise in Bests abenteuerliche Vergangenheit - zurück in seine Zeiten als KGB und Stasi Agent, der heute einer der letzten Zeitzeugen dieser längst vergangenen Ära ist.


Teil III: Bruno Adams - „Real World“

Brunos Adams ist ein international bekannter australischer Sänger und Songwriter, der 1985 die Band Once Upon a Time gründete und Nick Cave 1989 auf Europatournee begleitete. Im selben Jahr entschied er sich für Berlin als Wahlheimat.
Adams Band Once Upon a Time veröffentlichte 1990 ihr erstes Album, dem in den Jahren 1992 und 1994 Zwei weitere folgten. 1996 gründete Adams nach einer Reise durch das kriegsverwüstete Bosnien-Herzegowina die Band Fatal Shore, mit der er drei Alben veröffentlichte. Das letzte erschien im Jahr 2007. Von den 1990er Jahren bis zu seinem Tod 2009 war er eine wichtige Figur in der Berliner Musik-Szene. Seine vielen Konzerte mit seiner Band in Berlin waren beliebt und meist ausverkauft. Adams stirbt am Morgen des 18. April 2009 friedlich im Schlaf. Sein „Funeral Konzert“ mit mehr als 30 Bands im Bassy Club Berlin wurde dokumentiert. Diese besondere Musikergeschichte wurde in den Kontext der Berliner Musik- und Straßenmusikszene bis heute gesetzt. Adams Leben spiegelt die vielen Aspekte eines exaltierten Musikerdaseins wieder. Das unvorhergesehene Krebsleiden unterbricht dies mit dem unumgänglichen Ausblick auf den baldigen Tod. Der besondere Umgang mit seiner tödlichen Krankheit, zwischen Humor und Nachdenklichkeit bilden die Gedanken und die Hoffnungen, die diese Lebensgeschichte zu einer besondern machen.

Wir lernen Bruno im Jahr 2005 kennen. Er und seine Frau Katka trotzen finanzieller Schwierigkeiten, führten aber ein entbehrliches Leben für ihre Liebe zur Musik und für ihre drei Kinder. Katka ist Bruno zuliebe Sängerin geworden. So ziehen Vater, Mutter und der älteste Sohn Konrad von einer Bühne zur nächsten, weil ständig Geld fehlt, um den Kindern ein ausreichend erfülltes Leben zu finanzieren. Bruno ist dennoch voller Liebe zur Musik und seine Hingabe überzeugt die Familie und das Publikum.
Als seine Krankheit fortschreitet reist er ein letztes Mal zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern in seine alte Heimat Australien. Zurück in Berlin besucht er Orte der Vergangenheit, die seine ersten Jahre in der Spree Metropole prägten. Doch bald nach der Rückkehr ins graue und kalte Berlin wird Brunos Leiden immer stärker. Einen neuen Sommer in seiner „Herzens-Heimat“ erlebt er nicht mehr.

   
  Do, 22.08. 2013 – 20:15
    präsentieren:
  Nach dem Brand
  D 2012, R: Malou Berlin, Produktion: credo:film GmbH / NDR, digital, 50 Min
Sondervorstellung: Eintritt 3 €

Filmgespräch mit Regisseurin, Hauptprotagonisten & Projektpräsentation; Moderation: Knut Elstermann

In Mölln legen in der Nacht auf den 23. November 1992 Neonazis einen Brand im Haus der türkischstämmigen Familie Arslan. Drei Familienangehörige kommen in den Flammen ums Leben, der Rest kann sich aus dem Haus retten – darunter auch der damals siebenjährige Ibrahim und seine Mutter Hava. Der Vater erreicht den Unglücksort als nur noch die verheerenden Folgen des Brandanschlags zu erkennen sind: Seine Mutter, seine Nichte und auch die kleine Tochter sind dem Brand zum Opfer gefallen.

Die Regisseurin Malou Berlin hat Familie Arslan vier Jahre bei dem Versuch begleitet, einen eigenen Weg zwischen Gemahnen, Trauerbewältigung und dem Wunsch nach einer unbekümmerten Gegenwart zu finden. Nach dem Brand ist das intime Porträt einer Familie, die 15 Jahre nach dem Anschlag noch immer mit den Folgen der erlebten Gewalt ringt und an der Sinnlosigkeit ihres Verlustes zu scheitern droht.

Der Dokumentarfilm „Nach dem Brand“ ist einer von zwölf Filmen, die in der Filmbroschüre der Amadeu Antonio Stiftung für die pädagogische Arbeit mit Filmen zum Thema Rechtsextremismus empfohlen werden. Er steht exemplarisch für das Konzept und den Ansatz des Projekts: Im Zentrum stehen die von rechter Gewalt betroffenen Menschen. Finanziert wurde das Projekt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.

   
   
  Archiv:
  vom 11.1. bis 15.03.07:       vom 22.3 bis 24.05.07:        vom 24.5. bis 12.07.07:    
  vom 26.7. bis 20.09.07:       vom 27.9 bis 20.12.07:      vom 17.1. bis 17.04.08:
  vom 17.7. bis 04.09.08:      vom 11.9. bis 20.11.08:       vom 08.1. bis 19.02.09:    
  vom 09.7. bis 03.09.09:      vom 15.4. bis 10.06.10: