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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 8,00 Euro Kino 1  
    9,00 Euro Kino 1 Film + Gespräch  
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro für Kinder bis 14 Jahre  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
 
   
    
 
 

literatur live im Babylon

  literatur live im BABYLON präsentiert im außergewöhnlichen Ambiente des Babylon die interessantesten Lesungen der Stadt auf großer Bühne. Nationale und Internationale Schriftsteller von Rang stellen bei diesen Buchpremieren ihre neusten Werke live vor! Lesungen, Buchpremieren, Gespräche mit den Autoren, Autogrammstunden „literatur zum anfassen“ widmet sich allen Genres, ist für groß und klein hat sich zu einem eigenen Format entwickelt.
 
 

Allgemeine Informationen:
Alle Veranstaltungen sind bestuhlt bei freier Platzwahl. Ungefähr 30 Minuten vor der Vorstellung beginnt der Einlass. Im Anschluss an die Buchpremieren gibt es eine Signierstunde. Tickets für alle Lesungen erhalten Sie im Babylon und an vielen Vorverkaufskassen (+ Gebühr). Reservierungen können wir leider nicht entgegennehmen.

 
  26.-28. April 2018
WRITING IN MIGRATION - African Book Festival Berlin
 
  Fr, 18. Mai 2018 19:30  Ein Leben ist zu wenig. Lesung und Gespräch von Gregor Gysi
                                         Mit Hans-Dieter Schütt
 
 

WRITING IN MIGRATION - African Book Festival Berlin

 

26.-28. April 2018

  Tickets Prices and Information for the Daypasses
  - 3-Tage-Festivalpass | Festivalpass 50,- €     TICKETS-ONLINE 
-  Daypass/Tagesticket Für den 27.3.  25,- Euro  TICKETS-ONLINE  
-  Daypass/Tagesticket für Sa, 28.3.  25,- Euro    TICKETS-ONLINE
   
  Programm und Tickets 
  Donnerstag 26.04.2018
16:00-18:00 Uhr 
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)   TICKETS-ONLINE

Runder Tisch “Writing in Migration” – Führende afrikanische Schriftsteller*innen diskutieren Migration als persönliche Erfahrung und Thema in der Literatur.
Migration ist das europäische Schlagwort unserer Tage. Gleichzeitig ist das In-Bewegung-Bleiben im Sinne des Fortschritts als Metapher für den Menschen so alt wie das menschliche Dasein selbst. Wie gehen Schriftsteller*innen mit Veränderungen um, die mit neuen Lebensmittelpunkten einhergehen? Was lassen sie hinter sich bei einem – erzwungenen oder freiwilligen – Schritt in die Fremde? Wie finden der „falsche“ Ort, die „falsche“ Sprache Eingang in die literarische Arbeit, wenn der eigene Ausdruck erst wieder neu erlernt werden muss?
Die Autorin und Kuratorin des Festivals, Olumide Popoola, lädt drei preisgekrönte Schriftsteller*innen zur Eröffnung zu einem Runden Tisch ein, um über persönliche Erfahrungen und neue Perspektiven auf Migration durch Literatur zu diskutieren.

Roundtable Discussion “Writing in Migration” – Leading African writers discuss personal experiences and perspectives of writing in or about migration.
Although migration is certainly the buzzword of our current European time, being on the move, being in movement is as old a metaphor for our lives as life itself. How do writers negotiate the changes that come with displacement, forced or chosen? What do they leave behind, how does their voice change? What does it mean when things are in the “wrong” place, in the “wrong” language? Do we disappear when language is no longer at our disposal and we have to learn to speak (again)?
Acclaimed author and curator of the festival Olumide Popoola invites three award-winning writers for a round table discussion to talk about personal experiences and new perspectives on migration through literature.

Gäste/Guests:
Chika Unigwe
Jude Dibia
Yewande Omotoso
Moderation: Olumide Popoola
   
   
  Donnerstag 26.04.2018
19:00-22:00 Uhr
Eintritt: € 5,-     TICKETS-ONLINE

Eröffnungsfeier “Writing in Migration” African Book Festival Berlin 2018
„Writing in Migration“ ist das erste afrikanische Literaturfestival in Berlin. Zusammen mit der Kuratorin Olumide Popoola bringt die Agentur InterKontinental afrikanische Star-Autor*innen nach Berlin.
Am 26. April wird das Festival feierlich eröffnet. Seien Sie dabei, wenn der vielfach ausgezeichnete Autor, Poet und Headliner Chris Abani über Kreativität und Widerstand spricht. Lernen Sie mehr als 30 der bekanntesten, afrikanischen Autor*innen persönlich kennen. Erfahren Sie, welche Bücher zu den literarischen Visionen des Kontinents gehören und welche international Trends gesetzt haben. „Writing in Migration“ ist Inspiration, Unterhaltung und intellektueller Austausch. Das Festival bietet allen Buchliebhaber*innen drei spannende Tage voller Lesungen, Diskussionen und Vorträge, aber auch Konzerte, Poetry und Theater-Performances.

Opening Ceremony Writing in Migration African Book Festival Berlin 2018
Writing in Migration is the first African literature festival in Berlin. For three days, curator Olumide Popoola and the literary agency InterKontinental bring leading African authors to Berlin. On 26th of April the festival will celebrate its official opening. Be part of it, when headliner Chris Abani, award-winning author and poet, speaks about creativity and resistance. Learn which books are written by the most visionary of the continent and set trends internationally. Writing in Migration is inspiration, entertainment and intellectual exchange. The festival offers all book lovers three exciting days of readings, discussions, lectures as well as concerts, poetry and theatre performances.
   
   
  Freitag 27.04.2018
14:00-15:30 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)    TICKETS-ONLINE

Die Kompaktversion – Renaissance der Kurzgeschichte?
Kurzgeschichten erfreuen sich international größerer Aufmerksamkeit als in Deutschland. Das Genre bietet Autor*innen einzigartige Möglichkeiten. Als literarische Schnappschüsse zeigen Kurzgeschichten eine Tiefe, die im Vergleich zu anderen literarischen Formen wenig Platz braucht. Kurzgeschichten sind voller Überraschungen, nachhaltig effektvoll und können Leser*innen schlichtweg von den Füßen hauen. Drei der bekanntesten und mehrfach preisgekrönten Kurzgeschichten-Autor*innen sprechen über diese kleinen Texte mit großer Wirkung.

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
A Compact Vision – Renaissance of the Short Story?
Lately, there is a renaissance of the short story that is propelling the genre into a new limelight internationally, putting the novel (in the true sense of the word) into the shorter form. Short stories are full of surprises and long-lingering impact that can sweep readers of their feet. They are snapshots that resonate deeply because they penetrate all by showing so little. Three leading writers discuss their work and why they think short stories are the compact vision with a big impact.

Gäste/Guests:
Lesley Nneka Arimah
Igoni Barrett
Henrietta Rose-Innes
Moderation: Jörg Petzold (Flux FM)
   
   
  Freitag 27.04.2018
15:30-17:00 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)    TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
Immer in Bewegung – Afrikanische Identität & afrikanisches Schreiben?

Überholt sind die Ideen einer homogenen Tradition. Oder doch nicht? Wie gehen Schriftsteller*innen mit konstanten Veränderungen des Umfelds um, mit Wandel und Identität? Gibt es eine Verbundenheit mit Tradition und einen Wunsch nach Authentizität, „afrikanischer Identität“ etwa? Wie wird Identität geformt? Wie entstehen neue, literarische Visionen?

Always on the move – African identity & African Writing?
Long gone are the ideas of fixed traditions. Or are’nt they? How do writers approach the constant flux of place, and identity? Are we still bound by tradition or being truthful to notions of an “African Identity”? How are our identities shaped and shaping a new literary vision? Are unheard voices entering the conversation as disruptive or welcome additions?

Gäste/Guests:
Leye Adenle
Clementine Burnley
Romeo Oriogun
Moderation: Sarah Ladipo Manyika

   
   
  Freitag 27.04.2018
19:00-20:30 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)   TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
Zwischen Mythos und Trauma – Wie schreiben Autor*innen über das Unaussprechliche?

Vier führende Schriftsteller*innen sprechen über den Umgang mit Trauma, Mythen und Fabeln sowie das Schreiben über diesbezüglich unterschiedliche Wahrnehmungen. Welche Funktionen erfüllen der mythische Ort, das Unerklärliche? Welchen Einfluss und Zusammenhang gibt es zum jeweiligen Umgang mit Traumata? Wie schwierig ist es, über das Unaussprechliche und das Unsichtbare zu schreiben?

Between Myth and Trauma – How to write about the unspeakable?
Four leading writers deal with issues of trauma as well as playing with perceptions, myths, fables and those things that are there, yet not entirely graspable. What is the function of the mythical place, the unexplainable? And how does it relate to how we experience and deal with trauma? How does one write the difficult, the unsee-able?

Gäste/Guests:
Brian Chikwava
Chinelo Okparanta
Michael Goetting
Ayobami Adebayo
Moderation: Arlette-Louise Ndakoze

   
   
  Freitag 27.04.2018
21.00-22:30 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)    TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
Poesie & Spoken Word

Dichter sind die Geschichtsschreiber unserer Zeit, manchmal (an)klagend, manchmal lobend, berühren sie uns mit ihren Stimmen, die amüsant, freudig, aber auch traurig sein können. Hier treffen vier herausragende Stars der afrikanischen Poesie aufeinander und bieten einen facettenreichen Abend des gesprochenen Worts, jenseits deutschen Alltags.

Poetry & Spoken Word
Poets are the chroniclers of our times, sometimes lamenting, sometimes praising but always reaching across with voices that are entertaining, joyful and sad at times. Join us for an evening of poetry and spoken word with four outstanding stars of poetry from Africa.

Performing Artists:
Linda Gabriel, Romeo Oriogun, Musa Okwonga, Nick Makoha
Moderation: Maroula Blades

   
   
  Samstag 28.04.2018
11:00-12:30 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)  TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
Akzente setzen, Debatten gestalten. Wie viel Einfluss haben Literaturschaffende?
Es sind spannende Zeiten für die Literatur aus Afrika. Autor*innen und die Suche nach ihnen waren nie vielseitiger, nie wagemutiger. Kleinere Verlage und Literaturinitiativen eröffnen neue Räume für Werke, die mit den fixen Ideen, was „afrikanisches“ Schreiben sei und was es kann, brechen.
Blicken afrikanische Herausgeber*innen, Verleger*innen, Kurator*innen und Förderer der Literatur in Richtung Europa und USA oder etablieren sie einen kompromisslosen und unabhängigen afrikanischen Markt? Wie reagiert der deutsche Buchmarkt? Gibt es einen Unterschied zwischen dem Schreiben auf dem Kontinent und in der Diaspora? Welche Visionen für die Zukunft des Buchmarktes in und aus Afrika gibt es?

Curating the Conversation. Influencing the Agenda. How do publishers and promoters of literature open the Gates?
It is an exciting time for literature from Africa. The voices, and the call for them, have never been more diverse, more daring. Smaller presses and literary initiatives are pushing the agenda, carving out a space for new writing that breaks with fixed ideas of what African writing can or should be. Are African publishers, editors, curators and promoters of literature looking towards Europe or the US, or are they establishing an unapologetic and independent African writing market? What’s the reaction of the German market? How do they bridge the gap between writing on the continent and the diaspora? And what are the visions for the future?

Gäste:
Bibi Bakare (Cassava Republic Press)
Anita Djafari (Litprom)
Zukiswa Wanner (Autorin)
Moderation: Sharmaine Lovegrove
   
   
  Samstag 28.04.2018
12:30-14:00 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)     TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin

Eine Frage der Sprache – Literatur im Kontext des kolonialen Erbes.
Ngũgĩ wa Thiong’o stellte 1986 die Frage wie afrikanische Schriftsteller je dem erbarmungslosen kolonialen Griff entkommen könnten, wenn sie weiterhin in der Sprache ihrer Kolonisator*innen schrieben. Bis heute ist dieses Thema umstritten. Es scheint keine universelle Wahrheit oder Lösung möglich, schon deshalb, da es keine essentielle „afrikanische Identität“ gibt. Aber wie gehen Schriftsteller*innen mit dieser Frage im Jahr 2018 um? Drei preisgekrönte Autor*innen diskutieren über die Frage welche Möglichkeiten Sprache bietet, wie sie geformt und ggf. genutzt werden kann, koloniales Erbe zu überwinden.

The language question - Writing outside a colonial legacy?
In 1986, Ngũgĩ wa Thiong’o raised the question how to escape the grip of colonialism if the African writer is using the language of the coloniser. A hot topic that bears no universal truth as there is no essential “African Identity”. But how do writers approach the language question now, in 2018? Three acclaimed authors discuss how to use and form language, in the end to write against and outside of a colonial legacy.

Gäste/Guests:
JJ Bola
Helon Habila
Bernardine Evaristo
Moderation: Abdilatif Abdalla
   
   
  Samstag 28.04.2018
14:00-15:30 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)     TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
Dekolonisierung des Denkens
Ngũgĩ wa Thiong’o zählt zu den wichtigsten Schriftstellern Afrikas. In seiner Essay-Sammlung Decolonising the Mind (Heinemann Educ Books) aus dem Jahr 1986 analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und die damit einhergehende Zerstörung der Kulturen. Wie beeinflussen Europas Sprachen, der europäische Blick auf Geschichte und Gegenwart das Selbstverständnis vieler Afrikaner*innen bis heute? Wie aktuell ist also Ngũgĩ wa Thiong’os Forderung nach einer Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen mithilfe "afrikanischer Sprache"?

Darüber sprechen Mũkoma wa Ngũgĩ, Schriftsteller und Verfasser eines Schlagwortes in der kürzlich erschienenen deutschen Ausgabe von Dekolonisierung des Denkens (Unrast, 2017) und Minna Salami, feministische Publizistin und Betreiberin des Blogs MsAfropolitan.
Moderation: Andreas Bohne (Rosa-Luxemburg-Stiftung).

Decolonising the Mind
Ngũgĩ wa Thiong’o is one of the most important writers of Africa. In his essay collection, Decolonising the Mind (Heinemann Educ Books) from 1986 he analyses the consequences European colonialism, the suppression of local languages and the destruction of culture, have on the “African mind”. How do European languages, the European gaze, still influence history and self-awareness of many Africans today? How relevant is Ngũgĩ wa Thiong’o´s call for a liberation from colonial and power structures through the use of „African language”?

These questions are addressed by Mũkoma wa Ngũgĩ, writer and author of a foreword to the recently published German issue of Decolonising the Mind (Unrast, 2017) and Minna Salami, feminist author and owner of the blog MsAfropolitan. Moderation: Andreas Bohne (Rosa Luxemburg Foundation).

Gäste/Guests:
Mũkoma wa Ngũgĩ
Minna Salami
Moderation: Andreas Bohne (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Afrikareferat)
   
   
  Samstag 28.04.2018
15:30-17:00 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)   TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
Frauen gestalten. Das F-Wort im literarischen Raum.
Nicht erst seit Chimamanda Ngozi Adichie die Selbstbezeichnung „Feministin“ populär gemacht hat, ist das F-Wort ist in der Literatur aus Afrika und unter Buchliebhaber*innen heiß debattiert und umkämpft. Manche behaupten, es sei nicht relevant für die Frauen aus Afrika, eher ein westlicher Import.
Gibt es so etwas wie eine gemeinsame aktuelle afrikanisch-feministische Perspektive überhaupt? Wie zeigt sich diese in der Literatur? Wie lassen weibliche Autorinnen heute die Freuden und Belastungen durch den Feminismus in ihre Arbeit einfließen. Darüber diskutieren vier der bekanntesten und mehrfach ausgezeichneten Autorinnen Afrikas.

The F-Word. Women shaping the literary space Not least since Chimamanda Ngozi Adichie popularised being a feminist – and urging us all to be one – is the f word hotly debated and contested amongst African literati and book lovers. Some claim it is not relevant to the African woman, a Western import.
Is there a current common African feminist perspective? How is it mirrored in literary works? How do women writers themselves carry the joys or burden of feminism in to their writing and living? Four leading and award-winning female writers from Africa. discuss those questions.

Gäste/Guests:
Jessica Horn
Irenosen Okojie
Yvonne Owuor
Chika Unigwe
Moderation: Zukiswa Wanner
   
   
  Samstag 28.04.2018
17:00-18:30 Uhr
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)   TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
Die Vergangenheit ist gegenwärtig
Beim Schreiben historischer Geschichten sehen sich Schriftsteller*innen vielerlei Fragen ausgesetzt, manchmal sogar Hindernissen. Geschichte ist nicht immer so faktenbasiert und universal wie allgemein angenommen wird. Was bekannt ist und was aus vergangenen Zeiten wieder ans Licht kommt, hängt von den Fragen ab, die wir stellen und von den Orten an denen wir die Antworten suchen.
Wie gehen Autor*innen mit Geschichte in ihrem Scheiben um? Was ist ihre Motivation? Geht es darum, historischen Figuren eine Stimme zu verleihen oder vergessene Geschichten wieder auszugraben? Sollen vergangene Zeiten wiederaufleben, um das Gegenwärtige zu verstehen? Welche Strategien gibt es, das lang Vergangene zu imaginieren und dabei doch bei der „Wahrheit“ zu bleiben?
Es diskutieren vier Autor*innen von vielfach diskutierten und ausgezeichneten historischen Romanen.

The past is present
When writing stories set in historical times writers are faced with many questions, even obstacles. History itself is not as factual as it is made to be, as universal as we are often made out to believe. What is known, or what emerges from times past depends on what questions are asked, where and how we look for answers. How do writers deal with historical times in their work? And why? Is it to give voice to historical figures, unearthing forgotten or silenced stories? Or to show what has been, imagining the past to understand the present? What strategies are there for envisioning times that have long gone and remain ‘truthful’?

Gäste:
Jennifer Nansubuga Makumbi
Sarah Ladipo Manyika
Niq Mhlongo
Chris Abani
Moderation: Elnathan John
   
   
  Samstag 28.04.2018
18:30 – 19:30 Uhr
Eintritt/Admission: 10,- €   TICKETS-ONLINE

WRITING IN MIGRATION African Book Festival Berlin
You Think You Know Me – A Play
Written and performed by Linda Gabriel
Directed by Zaza Muchemwa

You Think You Know Me, is a gripping one woman play that revolves around the life of one sex worker called Netsy. Through narratives of her life the audience is allowed into many avenues of other sex workers and men who have been in Netsy’s company.

Penned and performed by Linda Gabriel the play interrogates controversial themes of transactional sex, religion and other related issues that include Sexual and Reproductive Health, HIV/AIDS, Child Labour, Forced Child Marriages, Rape, Corruption, Livelihood, Unemployment, Migration, Discrimination.
The play is an adaptation from Linda Gabriel’s poem, ‘Sins of our Mothers’ in which a child chronicles what the mother had to endure for the betterment of the child’s life. This time it is no longer the voice of the child but that of the mother asking the world, ‘You Think You Know
Me


How much do we know about sex work besides judging it on moral grounds? Women in the Avenues, streets or at organized lodges and some flats, do they engage in it for personal fulfillment or to fend for a whole chain of beneficiaries?
“To engage in transactional sex is like going to war. They will be sacrificing for something to happen.”
The play leaves you asking yourself whether you know sex workers fully or you are obsessed by the stereotypes you grew up with about transactional sex work.

Linda Gabriel is one of the most exciting performance poets to emerge out of Zimbabwe and one of the few female members of the House of Hunger Poetry Slam in Harare und Johannesburg. A University Of Witwatersrand Johannesburg graduate the 30-year-old powerful orator has been hooked on performance poetry since high school and has since participated in major literary events in Zimbabwe, the rest of southern Africa and Europe. Mostly her work celebrates womanhood and its challenges. Belonging to the so-called born free generation, she uses the stage to tell untold stories and address taboo matters, which reflect a society facing political repression and economic crisis.

   
  Saturday, 28 April 2018
20.00-21.30
Kino 1
Admission: 10,- €   TICKETS-ONLINE

Closing Ceremony & Concert
BBXO (Brixtonboogie x Okwonga) is Musa Okwonga and Krisz Kreuzer combining their unique styles in music and poetry. Brixtonboogie’s instrumentals are a diverse blend of blues, soul and electronica and the perfect foil for the rapped, sung and spoken lyrics of Okwonga. Having crafted a bass-heavy and accessible sound that is urgent, passionate and powerful. BBXO´s songs explore urban socio-political issues of struggle, love and friendship in a distinctive way. Their tunes which travel from soul to dancehall, from blues to grime to pop are suitable for the whole range of moods; the late-afternoon euphoria of a midsummer festival, the quiet evening at home, the lonely but hopeful train journey towards a new adventure.

   
   
  TICKETS

•Einzeltickets 8,-/Ermäßigt 6,- Euro

• 3-Tage-Festivalpass | Festivalpass 50,- €    TICKETS-ONLINE
- persönliches Ticket, nicht übertragbar, Kein Anlass bei Verspätung
- Zugang zu allen Veranstaltungen des Festivals
- Einzelne Frei-Tickets müssen an der jeweiligen Tageskasse abgeholt werden

• Tagesticket | Day Pass 25,- €     
-  Daypass/Tagesticket Für den 27.3.  TICKETS-ONLINE  
-  Daypass/Tagesticket für Sa, 28.3.   TICKETS-ONLINE
- Zugang zu allen Veranstaltungen des Festivals am 26., 27. oder 28. April
- Einzelticket Panel/Lesung 8,- € (Ermäßigung 6,- €)
- Sonderveranstaltungen (Konzert und Theater) 10,- €
- Freier Eintritt zu Meet The Author und Tête-à-Tête

   
 

Ein Leben ist zu wenig. Lesung und Gespräch von Gregor Gysi

 

Mit Hans-Dieter Schütt

 

Fr, 18. Mai 2018  19:30

  So offen und persönlich wie noch nie: Gregor Gysi stellt im Beisein von Hans-Dieter Schütt seine im Aufbau Verlag erschienene Autobiographie "Ein Leben ist zu wenig"

TICKETS-ONLINE

So offen und persönlich wie noch nie: Gregor Gysi stellt im Beisein von Hans-Dieter Schütt seine im Aufbau Verlag erschienene Autobiographie "Ein Leben ist zu wenig" im Babylon vor.

Gregor Gysi hat linkes Denken geprägt und wurde zu einem seiner wichtigsten Protagonisten. In seiner Autobiographie erzählt er von seinen zahlreichen Leben: als Familienvater, Anwalt, Politiker, Autor und Moderator. Entstanden ist ein Geschichts-Buch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise erlebbar macht.

 

  Gregor Gysi (Foto: (c) Joachim Gern), geboren 1948, Rechtsanwalt und Politiker. Sohn des DDR-Kulturministers Klaus Gysi und Neffe der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing. 1967 Eintritt in die SED. Vertrat als Rechtsanwalt u. a. Robert Havemann, Rudolf Bahro und andere Regimekritiker. 1989–1993 Parteivorsitzender der PDS. 1990–2002 und 2005–2016 MdB und Fraktionsvorsitzender der PDS und der Partei Die Linke. Seit Dezember 2016 ist er Präsident der Europäischen Linken. Zahlreiche Publikationen. Bei Aufbau erschienen zuletzt: „Was bleiben wird. Ein Gespräch über Herkunft und Zukunft“ (zusammen mit Friedrich Schorlemmer).

Hans-Dieter Schütt ist ein deutscher Journalist. Von 1984 bis zur Wende und friedlichen Revolution im Herbst 1989 war er Chefredakteur des FDJ-Zentralorgans Junge Welt. Von 1992 bis 2012 war er Feuilletonredakteur beim Neuen Deutschland.
 
 
  literatur live im BABYLON
  Archiv literatur live im BABYLON
  Folgende Autoren & Sprecher waren seit 2005 zu Gast (Auswahl):
  Dominik Graf
Miguel Gallardo
Erin Hunter
Ulrich Matthes
Michel Houellebecq & Martin Wuttke 
Manfred Krug
Rufus Beck
Heike Makatsch
Markus Kavka
Sergej Lukianenko & Claude-Oliver Rudolph
Volker Kutscher & Sylvester Groth
Harald Hauswald
Jo Nesbo & Joachim Krol
Susanna Tamaro & Anna Thalbach
Jan Weiler
Erich Emanuel Schmitt
Ken Follett
Peter Sodann
Christopher Moore
Ralf Husmann & Christian Ulmen
Norbert Leisegang
Dotschy Reinhardt
Ernst-Georg Schwill
Dbc Pierre & Jan Josef Liefers
Maxim Biller & Christian Brückner
Thomas Binotto & Michael Ballhaus
Carlos Ruiz Záfon
David Sedaris
Donna Leon
Anna Gavaldá
Roger Willemsen
Christine Westermann & Jörg Thadeusz
Rafik Schami
Martina Gedeck
Hakan Nesser & Dietmar Bär
Bastian Pastewka
Wir sind Helden
Martin Sonneborn
Ian Rankin & Udo Wachtveitl
Daniel Glattauer & Nina Petri
Cordula Stratmann
Junot Diaz & Jasmin Tabatabai
T.C. Boyle
Anne Michaels & Katja Riemann
Gerhard Haase-Hindenberg
David Sedaris & Michael Kessler
Rafik Schami
Jeffrey Deaver & Peter Lohmeyer
Ursula Karusseit
Helene Tursten & Sabine Postel
Jutta Voigt
Juli Zeh & Slut
Jana Hensel
Audrey Niffenegger
Harry Rowohlt
Damian Galgut & Edgar Selge
Andrew Davidson & Heikko Deutschmann
Jakob Arjouny
Sten Nadolny & Jens Sparschuh
Val McDermid & Boris Aljinovic
Volker Wieprecht & Robert Skuppin
Eoin Colfer & Peter Lohmeyer
Volker Klüpfel & Michael Kobr & Wolf Haas
Jakob Hein
Judith Hermann
Philippe Djian
Alice Schwarzer
Paolo Giordano
Edward St Aubyn
Torsten Schulz & Milan Peschel
Hanif Kureishi
Knut Elstermann
Katharina Thalbach
Siri Hustvedt
Tommy Jaud
Diana Gabaldon
Martin Suter
Blixa Bargeld
  Carl Heinz Choynski
  Elke Heidenreich
Ferdinand von Schirach
 C.M. Herbst
Harald Martenstein
Alexander Osang
Eva Matthes
Daniel Depp
OL & RATTELSCHNECK
Josef Bierbichler
Daniel Krause
Doris Dörrie
Julia Friedrichs
Maxim Leo / Jochen-Martin Gutsch
Christiane Paul
Andreas Steinhöfel
Peter Bause
Mark & Lydia Benecke
Marion Brasch
Christopher Paolini
Kirsten Boie
Daniela Dröscher
Rachel Joyce
Thilo Wydra
Donata & Wim Wenders
Klaus Kordon
Helga Schütz
Ralf König
OLLI DITTRICH
  Thomas Enger
  Maxim Leo und Jochen-Martin Gutsch
  Friedrich Schorlemmer
  Ingrid Noll
  P.C. Cast
  Dieter Mann
  Dieter Moor
Günter Rössler
Boris Koch
  Thomas Rühmann
  Werner Sudendorf
  Paul Maar
  Kaminski
  Christa Wolf
  Petra Anwar, John von Düffel & Milan Peschel
  Daniela Dahn
  Meike Winnemuth
  T. C. Boyle
  Eduardo Mendoza
  Andreas Dresen
  Hosea Dutschke
  Gillian Flynn
  Arturo Pérez Reverte
  Irvine Welsh
  Jörg Gudzuhn
  Christine Westermann
  ERIN HUNTER
  Rachel Joyce
  Martina Gedeck
  Harald Hauswald & Lutz Rathenow
  Daniel Tammet
  Jonathan Lethem
  Marianne Birthler
  John Niven
  Andreas Altmann
  Dagmar Manzel
  Ursula Werner
  Horst Evers
  Susanne Schädlich
  JENKE VON WILMSDORFF
  Iris Berben, Lars Eidinger, Mechthild Großmann, Timur Vermes, Wulf Dorn, Zoë Beck
  Jochen  Distelmeyer
  Kai Twilfer
  Abini Zöllner
  Mechthild Grossmann
  Slavoj Žižek, Jela Krečič Žižek
  Gayle Tufts
  Deborah Feldman
  Paul Maar
  Volker Kutscher und Thomas Böhm