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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 7,00 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
  La French Connection
  Neue französische Filme
 
  La French Connection - alle 14 Tage Dienstags 20:30
    
  präsentieren  einen aktuellen französischen Film
   
  La French Connection
   
  Di, 24.01.2012 - 20:30 + 22:15 (Zusatzvorstellung)
  „PORT OF MEMORY“ + „Visit IRAQ“ 
  Aufführungen in Anwesenheit des Regisseurs Kamal Aljafari.  In Kooperation mit der französischen Botschaft

PORT OF MEMORY
F/ D 2009, R: Kamal Aljafari, 62 Min, Arabisch/Hebräisch mit engl UT

„Port of Memory“ handelt von der Familie des Filmemachers, die einen Räumungserlass für Ihr Haus im einst wohlhabenden Küstenbezirk Ajami in Jaffa erhält, ohne dass sie sich dagegen wehren könnte.
Radikal poetisch reflektiert der Film die absurde Situation der heute in Israel lebenden Palästinenser: gleichzeitig da und nicht da zu sein. Dabei ist die neue Produktion Kamal Aljafaris („The Roof“) viel mehr als ein Dokumentarfilm. In seiner betäubenden Mischung aus Stilelementen des Expressionismus, der vérité und Reflexion ist er ein ikonoklastisch kreatives Statement einer der aufregendsten Stimmen des palästinensischen Kinos. (Barbican Center London)

Ausgezeichnet mit dem Louis Marcorelles Preis beim Filmfestival Cinema du Reel im Centre Pompidou in Paris 2009.

Vorfilm: Visit IRAQ
D / F 2003, R: Kamal Aljafari, 26 Min, Arabisch/Französisch mit dUT
Im Genfer Viertel St. Gervais liegt das Büro der Fluggesellschaft Iraqi Airways. Das Reisebüro ist aufgrund des Embargos gegen den Irak seit 1990 geschlossen, die Miete wurde jedoch weiterhin gezahlt. Fußgänger ziehen an den großen Fenstern der Passage vorbei. Nur wenigen fällt jener besondere Ort auf, der mit seinem Mobiliar und seiner Ästhetik der 80er Jahre die ihn umgebende Gegenwart zu ignorieren scheint.

Best German short Documentary 2003

Kamal Aljafari studierte Theaterwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem und machte 2003 sein Abschluss im Fachbereich Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.
In 2004 erhielt er von der Stadt Köln den Friedrich-Vordemberge Förderpreis für bildende Künste. Von 2009 bis 2010 war er Benjamin White Whitney Fellow am Radcliffe Institute for Advanced Study and Film Study Center der Harvard Universität. Danach lehrte er Filmkunst an der New School in New York. In 2009 nahm er mit seinem filmischen Werk Teil an dem Robert Flaherty Film Seminar New York. Kamal Aljafari ist seit September 2011 leitender Dozent Regie an der DFFB. Zu seinen wichtigsten Arbeiten, die weltweit Beachtung fanden und auf zahlreichen Festivals gezeigt wurden, zählen neben Port of Memory (2009), The Roof (2006), und die Kurzfilme Balconies (2007) sowie My Father’s Video (2009). Sie reflektieren unaufgeregt und sehr persönlich die Geschichte und Lage der Palästinenser in Israel. Kamal Aljafaris Filme wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. erhielt Port of Memory den Louis Marcorelles Preis am Filmfestival Cinema du Reel des Centre Pompidou in Paris. The Roof gewann 2007 den Best International On Screen–Preis beim Film Festival in Toronto. Die Videoarbeiten von Aljafari wurden im Harvard Film Archive, MoMA, Tate Modern, Pacific Cinémathèque und im Whitney Museum ausgestellt.
   
  Di, 7.2. 20:30
  Andalucia 
  F 2007, R: Alain Gomis, mit Samir Guesmi, Delphine Zingg und Djolof Mbengue, digital, 90 Min, OmenglUT

Yacine möchte nur einmalige Ereignisse erleben. In seiner Welt, die aus seinem Wohnwagen, seiner Musik und seinen Helden besteht, ist er der Meister und kann die Spielregel selbst bestimmen. Eines Tages begegnet er zufällig seinem alten Jugendfreund Djibril. Plötzlich wird er mit seiner Herkunft, seiner Umwelt und seinem Frust konfrontiert. Er entscheidet alles hinter sich zu lassen und fährt nach Spanien.
   
  Di, 21.02.20120 – 20:30
  Vénus noire  
  F 2010, R: Abdellatif Kechiche, mit Olivier Gourmet, Jonathan Pienaar, Elina Löwensohn, digital, 160 Min, OmenglUT

Paris, 1817, enceinte de l'Académie Royale de Médecine. « Je n'ai jamais vu de tête humaine plus semblable à celle des singes ». Face au moulage du corps de Saartjie Baartman, l'anatomiste Georges Cuvier est catégorique. Un parterre de distingués collègues applaudit la démonstration. Sept ans plus tôt, Saartjie, quittait l'Afrique du Sud avec son maître, Caezar, et livrait son corps en pâture au public londonien des foires aux monstres. Femme libre et entravée, elle était l'icône des bas-fonds, la « Vénus Hottentote » promise au mirage d'une ascension dorée...