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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 8,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
 

KONZERTE:

 
  Sa, 22. November 2014 - 20:00
  ALTAG - Barbara Thalheim & Band
  Songs und Filme über das Altern von Menschen und Vorurteilen.
  Ticket: 19.90 €, ermäßigt: 17,00 €
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Foto von Inge Zimmermann

Barbara Thalheim voc/git - Topo Gioia perc - Bartek Mlejnek bass - Rüdiger Krause git

Wann erhält man den Alterseinberufungsbefehl? Kommt der per Post? Wird der vom Arbeitgeber, Rententräger, Finanzamt, Freunden, Feinden, den eigenen Kindern oder vom Arzt ausgestellt? In der Mitte des Lebens wird die Weltsicht retrospektiv. Die Zeit, die noch bleibt, ist kürzer als die bereits gelebte … wenn nix dazwischenkommt.

Die Französin Jeanne Calment aus Arles war mit 122 Jahren und 164 Tagen der bisher älteste Mensch der Welt. „Gott hat mich vergessen!“ sagte sie in die Mikrofone der Weltpresse. Ihr Credo. Von ihren Ur-Urenkeln gebadet und gesalbt, starb sie 1997 mit glücklichem Säuglingslächeln. Das war’s?

Ein sächsischer Jude, der als amerikanischer Soldat 1945 nach Deutschland zurück- kehrte, hielt 1994 81’jährig als Alterspräsident die Eröffnungsrede im 13. Deutschen Bundestag. Vor ihm eine Mauer steif in ihre Sitze gerammter Christ-Demokraten. In offener Feindseligkeit versagten sie ihm den Respekt. Den Befehl dazu erhielten sie von einem Bundeskanzler, der dem Berufsstand des Parlamentariers, der nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet sein sollte, damit einen Bärendienst erwies. Besser?

Bevölkerungsstatistiker prognostizieren, dass heutige Vorschulkinder im Durchschnitt 100 Jahre alt werden. Ist das Geschenk des längeren Lebens bei relativer Gesundheit Hoffnung oder Fluch? Dieser Frage stellt sich Barbara Thalheim als Liedarchäologin im Programm AltTag, um Alltag hinter den Schlagzeilen und Sinn gewonnener Lebenszeit zu ergründen. Wer will das wissen? Uli Hoeneß weiß es schon!

   
  HEINZ RENNHACK
  „Lasst mich froh und munter sein!“
  Ein höchst weihnachtliches Rendezvous
   
  Mi, 17. Dezember 2014 18:00 
  Karten ab 32 EUR zzgl. Gebühren
  Das Publikum weiß es längst – Heinz Rennhack ist immer gut für eine Überraschung – eine angenehme.
Diesmal erweist er sich als ausgesprochener Kenner der weihnachtlichen Szene.
In seiner humorvollen, witzigen Art verblüfft er wieder einmal mit einer neuen Facette seines Könnens.
Natürlich darf man erwarten, dass der gesangserprobte Vollblutkomödiant einige ausgewählte Kostproben weihnachtlichen Liedschaffens zum Besten geben wird. In der ihm eigenen Interpretation, versteht sich.
Man kann auch sicher sein, dass man mit ihm fiebert, wenn in seinen vorweihnachtlichen Bemühungen nicht alles wunschgemäß abläuft und er so manches unerwartete Hindernis mit viel List überwinden muss.
Doch was für ein Glücksfall, wenn ein hervorragender Künstler seiner Art auch noch aus einem großen Wissensschatz an weihnachtlichen Sitten, Unsitten und Gebräuchen aus aller Welt schöpfen kann. Heinz Rennhack kann das. Er schöpft und schöpft und schöpft....
Selbstverständlich übernimmt seine langjährige Pianistin Ines Paschke wieder auf einfühlsame Weise die musikalische Begleitung.
Zum Schluss kann sich das erstaunte Publikum mit allerhand neuen Erkenntnissen über Weihnachten, wie es wirklich war und ist, in die eigenen Vorbereitungen auf das Fest stürzen. Vor allem – bestens gelaunt.
   
  Mo, 11. 5. / Di, 12.5. / Mi, 13.5.15. - 20:00
  FIL „Pullern im Stehn - Die Geschichte meiner Jugend“
  Lesung mit Musik. Premiere

Billetts im Vorverkauf: 15€ / AK: 18€
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Keine Reservierungen möglich. Karten im Babylon und an vielen Vorverkaufskassen
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Fil ist Berliner, ein echter, aufgewachsen im Märkischen Viertel, dem Nordberliner Pendant zur Sozialhölle Gropiusstadt, und Ex-Punk ist er auch. In seinen gefeierten Bühnenshows setzt er sich mit dieser maßvoll rauen Herkunft schon seit längerem auseinander. Nun schreibt er über sich als Kind in der Hochhaussiedlung, als Erziehungsobjekt in einer raumschiffartigen Gesamtschule der Siebziger, als Punk in feindlicher Umwelt, als Sklave in der McDonald’s-Küche und als Heranwachsender, der nicht weiß, wer ihm mehr Rätsel aufgibt: die Eltern, die Lehrer, die Mädchen oder er sich selbst.

«Und noch etwas kommt in FIL zusammen: Professionalität und Dilettantismus. Das Resultat ist kultiviertes Chaos. (…) Und das ist lustig? Ich schwöre, das ist es.» (Titanic)

«Er ist echt gut, obwohl er lustig ist.» (Hamburger Morgenpost)

  TICKETS
  TICKETS-ONLINE für Mo, 11.5.15  20:00
TICKETS-ONLINE für Di, 12.5.15  20:00
TICKETS-ONLINE für Mi, 13.5.15  20:00