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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 6,50 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
  Im Rahmen der "Wolfgang Koeppen-Woche im Literaturforum im Brecht-Haus":
 

Das Treibhaus

  D 1987, R: Peter Goedel, nach dem Roman von Wolfgang Koeppen, mit Hanns Zischler, Rüdiger Vogeler, Jörg Hube, 90 Min

Aufführung in Anwesenheit des Regisseurs; Moderation: Hans-Ulrich Treichel

Mit Bezügen zur späten Bonner Republik hat Peter Goedel wenige Jahre vor der Wiedervereinigung Wolfgang Koeppens Roman »Das Treibhaus« aus dem Jahr 1953 verfilmt: »Alle Politik war schmutzig, sie glich den Gangsterkämpfen, und ihre Mittel waren dreckig und zerreißend; selbst wer das Gute wollte, wurde leicht zu einem Mephistopheles, der stets das Böse schafft.« (Wolfgang Koeppen). Eine filmische Lektüre nach dem vieldiskutierten Roman von Wolfgang Koeppen, der - bei seinem Erscheinen 1953 heftig umstritten - ein noch heute gültiges Portrait der jungen Bundesrepublik entwirft.

Den „Glücksfall einer Literaturverfilmung“ nannte der Tagesspiegel Peter Goedels Verfilmung von Wolfgang Koeppens Roman Das Treibhaus mit Christian Doerner, Rüdiger Vogler, Hanns Zischler u.a. als Darsteller.

Eintritt: € 5,- / erm. € 3,-

In Zusammenarbeit mit dem Literaturforum im Brecht-Haus
Wolfgang Koeppen - Woche 26. - 30. Juli 2010
www.lfbrecht.de
   
 
   
 

31.7.-4.8. 19:15

 

Ortelsburg - Szczytno. Es war einmal in Masuren

  D 1989/90, R: Peter Goedel, 82 Min

Eine Erinnerung Wolfgang Koeppens an den Ort seiner Kindheit.

Ortelsburg liegt am Rand der masurischen Seenplatte. Vor 1945 eine ostpreußische Stadt, gehört sie heute zu Polen und heißt Szczytno. Wolfgang Koeppen verbrachte hier Kindheit und Schulzeit. Dieser Film führt seine Erinnerungen an diese Zeit mit den Erzählungen eines vierzehnjährigen Jungen aus dem heutigen Szczytno zusammen. In einem imaginären Dialog begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart. Koeppen konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mit zu den Dreharbeiten fahren, der Text stammt jedoch von ihm und wurde auch von ihm selbst eingesprochen. Regisseur Peter Goedel arbeitete bei der Umsetzung in Bildern genau nach Koeppens Vorgaben.