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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 7,00 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
| Eine besondere Attraktion | |
Im Babylon ist die im Jahre 1929 von Philips gebaute historische |
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Multiplex – Kino Orgel |
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| Programm mit der Orgel | |
Die
als einzige in Berlin noch an ihrem alten Platz steht und jetzt wieder
spielbar ist, nachdem sie zwischendurch etliche Jahre außer Betrieb war.Der im großen Kinosaal links vorn stehende Orgelspieltisch hat 2 Manuale, 1 Pedal , 100 Register, Tremolo 4 freie Kombinationen, 8 Pistons, 1 Schwellwerk und vieles mehr. Die eigentliche Orgelanlage, welche auf 2/3 Höhe links hinter der seitlichen Holzverkleidung steht, hat 66 Pfeifenregister aus 913 Orgelpfeifen, davon 280 Zungenstimmen, sowie 137 Klangteile und 34 Effekten ,das sind vielseitigste Geräusche, die zu einer Stummfilmbegleitung nötig sind. Die größte Orgelpfeife ist 3,10 m hoch, die kleinste 10mm plus Fuß. Der total verkommene Spieltisch wurde 1994 von der Kunsttischlerei Hans Joachim Eichberg in Berlin Pankow völlig generalüberholt, wobei auch vieles erneuert werden musste, was abhanden gekommen oder unbrauchbar geworden war. Die äußerst aufwändige und langwierige Generalüberholung der eigentlichen Orgelanlage wurde von Herrn Dr.Ing. Dagobert Liers aus Berlin-Lichtenberg von 1993 bis 1998 durchgeführt. Von 2005 bis 2008 wurde die gesamte Orgelanlage von dem jetzt 78 jährigen Orgelbauer H. – J. Eichberg aus Berlin-Pankow ehrenamtlich nochmals in allen Teilen überholt, repariert, gereinigt und gestimmt. |
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Der
78 jährige Orgelbauer Hans-Joachim
Eichberg aus Berlin-Pankow wurde von der Robert-Bosch-Stiftung am
4.8.2008 in Baden-Baden
für sein
ehrenamtliches Engagement bei der Wiederherstellung der Kino-Orgel im
Babylon ausgezeichnet. |
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Technische Besonderheiten der Kino-Orgel im Babylon |
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Im Gegensatz zu herkömmlichen Kirchen-Orgeln. |
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1.) Diese Werk ist eine Multiplex-Orgel. Aus 13 Registern (davon 4
Zungenregister, das sind die roten Wippen) werden sämtliche Register auf
elektro-mechanisch-pneumatischen Wege angespielt. Die namentlichen
Bezeichnungen der einzelnen Register im 1. oder 2. Manual und im Pedal
sind aber z.T. unterschiedlich. Siehe anhängende Liste. 2.) Im Spieltisch rechts oben der viereckige rote Knopf ist der Motorschalter. Diesen kurz drücken, dann hat der Motor in einer Minute volle Leistung und der Knopf leuchtet! Zum Ausschalten kurz den weißen Knopf drücken! Die gesamte Spieltischbeleuchtung geht über den weißen runden Knopf rechts neben dem 1. Manual. Die notenbeleuchtung ist an der Lampe rechts separat abschaltbar. Am Notenständer nach dem Aufrichten hinten den Stützwinkel nach rechts drehen! 3.) Die gesamte Orgel mit allen Orgelpfeifen, Zungenstimmen und den Effekten stehen in einem Schwellwerk! Der rechte Schwelltritt über dem Pedal betätigt nacheinander 10 große Schwellklappen! 4.) Der linke Schwelltritt schaltet die Register von Piano bis Forte! Allerdings wird dabei das 2. Manual nicht registriert. Dieses läßt sich aber mit den Registerwippen nach Wunsch registrieren! 5.) Der Tuttiknopf rechts unterm 1. Manual aber registriert beidemanuale und das Pedal etwas unterschiedlich! 6.) In allen festen und freien Registrieungen sind grundsätzlich keine Koppeln enthalten! Diese müssen immer zusätzlich von Hand geschaltet werden und zwar mit den Metalltasten rechts über dem 2. Manual! Sie lösen sich aber gegenseitig aus! Will man also 2 oder 2 Koppeln schalten, müssen diese gleichzeitig gedrückt werden! Ganz rechts ist der Abschalter! 7.) Die Metalltasten links über dem 2. Manual sind festgelegte Registerzusammenstellung. Einzelheiten siehe Liste 8.) Die 4 Reihen Knöpfchen ganz oben sind die freien Kombinationen. Diese sind aber nur für bestimmte nummerierte Register. Zum einschalten werden diese reingedrückt! Durch das Schalten des entsprechenden Knopfes unter dem 1. Manual wird die jeweilige Knopfes unter dem 1.Manual wird die jeweilige Kombination aktiviert. Links ist der Auslöser dafür. Auch sie lösen auch gegenseitig aus! 9.) Grundsätzlich ist die linke obere Registerwippenreihe etwa bis zur Mitte für das untere 1. Manual zuständig. 10.) Die braune Wippe in der Mitte ist die Harfe I, die von G – g³ geht. 11.) Die Effekte auf den 8 bernsteinfarbigen Wippen, in der Mitte der oberen Reihe, werden nur beim Spielen im 1. Manual aktiviert, sonst nicht. Sämtliche Tasten im 1. Manual aktivieren diese Effekte beim Anschlagen! 12.) Die rechte obere Hälfte ist für das 2.Manual zuständig! 13.) Ganz rechts sind 4 braune Register, eines davon ist die Harfe II – auch diese geht logischerweise nur von G – g³. 14.) Die Kirchenglocken gehen von a – e². 15.) Die Orchesterglocken gehen von c – c4. Die oberee Oktav repetiert. 16.) Das Xylophon geht auch von c – c4 und repetiert ebenfalls. 17.) Die linke untere Reihe der Registerwippen ist fürs Pedal zuständig. 18.) In der Mitte ist die braune Wippe für die Kirchenglocken im Pedal zuständig. Der Effekt geht von A – e. 19.) Rechts davon schalten die 3 bernsteinfarbigen Wippen, auf jeder beliebigen Pedaltaste zusätzlich zum Ton, den eingeschalteten Effekt wie Pauke, Becken oder Trommel! 20.) Rechts davon die braune Wippe ist das Tremolo. 21.) Daneben rechts die braune Wippe ist das Tremolo Vox Humana. Dieser Tremolant ist nicht nur für das Vox Humana-Register geeignet, sondern auch für alle anderen gedeckten oder flötigen Register im 1. oder 2. Manual, wie auch für die hohen Register wie 2 2/3´ , 2´ oder 1 3/5´ bestens geeignet. Streicher sprechen kaum auf das Tremolo an. 22.) Die weiter rechts befindlichen weißen Wippen mit den 2 Querstrichen sind Effekte, die nur solange gehen, wie die Wippe runtergedrückt wird. 23.) Bei den Wippen mit einem Querstrich geht der Effekt solange, wie die Wippe eingeschaltet bleibt. 24.) Ganz rechts der Effekt Glockengeläut schaltet automatisch in unterschiedlichen Zyklen die Tönea, cs1 , e1 und fs1, solange die Wippe eingeschaltet bleibt. 25.) Die 8 Pistons überm Pedal reagieren auf einen Fußdruck und sind Wiederholungen von Effekten in der Handregistrierung, Bis auf Feueralarm und Donner, die sind Einmalig in der Disposition. 26.) Grundsätzliches: Ist der Motor eingeschaltet, stehen sämtliche Register und Effekte unter Winddruck von 350 mm Wassersäule. Bei einer evtl. auftretenden Störung oder einem Heuler bringt das abschalten des Registers gar nichts! Am Besten das Schwellwerk sofort schließen und den Motor sofort abschalten! Nach ca. 5 Minuten evtl. den Motor wieder einschalten. Vielleicht ist die Störung dann verschwunden! Ansonsten kurzfristig die Kinoleitung oder den Orgelbauer verständigen. |
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| PROGRAMM | |
Mo. 22.11. 20.00 StummfilmLive |
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Buster Keaton: OUR HOSPITALITY [Die verflixte Gastfreundschaft] |
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| Begleitung auf de Orgel und am Flügel: Ekkehard Wölk | |
USA 1923, R: John G. Blystone, Buster Keaton, mit Buster Keaton, 73 Min
Live-Begleitung: Ekkehard WölkZwischen den Familien McKay und Canfield herrscht seit Generationen eine Blutfehde. Weil der gerade einjährige William McKay der einzige Überlebende seiner Sippe ist, lässt ihn seine Mutter bei einer Tante aufwachsen. Mittlerweile volljährig geworden, bekommt er den Landbesitz der McKays übertragen und fährt nichtsahnend in die Heimat seiner Familie. Auf der Fahrt dahin verliebt er sich in Virginia, die zufällig mitreisende Tochter der feindlichen Familie Canfield. Sie lädt den netten Mann in das Haus ihrer Familie ein. Ihre Brüder erkennen Williams Identität und bei seinem Besuch im Haus der Canfields werden ihre Versuche ihm nach dem Leben zu trachten nur vom traditionellen Gesetz der Gastfreundschaft gebremst, solange William das Haus nicht verlässt. Nach haarsträubenden Gefahren und abenteuerlichen Verfolgungsjagden gelingt es ihm schließlich, die Fehde zu beenden, indem er das Mädchen ohne Wissen ihrer Familie heiratet. (wikipedia) |
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Die Geschichte um die Feindschaft zwischen den Familien „McKay“ und „Canfield“
basiert auf der echten Familienfehde der McCoys und Hatfields, die
berühmt-berüchtigt wurde. Im Film selbst spielt nicht nur Joe Keaton mit, der Vater Buster Keatons, der auch in vielen weiteren Filmen seines Sohnes mitwirkt. Keaton steht auch mit seiner damaligen Ehefrau Natalie Talmadge (in der weiblichen Hauptrolle) zum einzigen Mal gemeinsam vor der Kamera. Weiterhin im Prolog zu sehen: Busters Sohn James, damals noch ein Baby, als der sehr junge Willie McKay. Während der Produktion erlitt Keatons Langzeitfilmpartner und Lieblingsbösewicht Joe Roberts einen Herzinfarkt. Er konnte zwar seine Rolle als Patriarch der Canfields noch zu Ende spielen, verstarb jedoch etwa einen Monat später nach einem weiteren Herzinfarkt. Für Buster Keaton, der seinen Ruhm auch darauf aufbaute, die gefährlichsten Stunts selbst auszuführen, wurde es in dieser Produktion zwei Mal höchst gefährlich. So riss beim Dreh im Truckee River ein Draht, an dem Keaton zur Sicherheit festgebunden war. Er wurde von der Stromschnelle erfasst. Da der Kameramann die Anweisung hatte, weiterzudrehen, egal, was passiert, findet sich dieser Moment auch im fertigen Film. Risikoreich verlief auch der legendäre Stunt am Wasserfall: Der an einem Stück Seil festgebundene Willie McKay schwingt sich in dem Moment, als sie den Wasserfall hinabzustürzen droht, seiner Geliebten entgegen. Es gelingt ihm, sie an den Händen zu fassen und am sicheren Felsvorsprung abzusetzen. Die Geliebte wurde von einer Puppe gedoubelt, und auch der Wasserfall auf dem Studiogelände nachgebaut. Dennoch schluckte Keaton, als er unter dem Wasserfall hing, soviel Wasser, dass sein Magen ausgepumpt werden musste. (wikipedia) |
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Ekkehard WölkDer Pianist, Komponist und Arrangeur Ekkehard Wölk ist nach einem absolvierten klassischen Klavierstudium in Lübeck und Hamburg sowie einem Musikwissenschaftsstudium in Hamburg und Berlin mittlerweile einer der gefragtesten Musiker auch im Bereich der Film – und Stumm-filmvertonungen. Im Auftrag der Friedrich- Wilhelm- Murnau - Stiftung entstanden in den letzten Jahren u. a. auf DVD erschienene Kompositionen für die Stummfilmklassiker 'Die Finanzen Des Grossherzogs ' (Murnau, 1924) und 'Geheimnisse Einer Seele' (Pabst, 1926). Zu Wölks Live- Repertoire als Stummfilmpianist gehören aber auch bekannte Werke von u. a. Lang, Lubitsch, Sternberg sowie die großen Slapstickkomödien von Keaton, Chaplin und Lloyd. Daneben stellt Wölk in seinem Klavier- Trio mit Baß und Schlagzeug sowie seinem Streich - Quintett auf Festivals dem Publikum auch häufiger seine ausdrucksstarken jazz - geprägten Neuarrangements über klassisch gewordene Kinothemen von Nino Rota, Ennio Morricone und Bernard Herrmann vor |
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