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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
Ab Do, 18.8. |
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EXPERIMENTALFILMKUNST AUS JAPAN |
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Kinema Nippon ist ein BENEFIZVERANSTALTUNG FÜR DIE |
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Projekt von Aily Nash und KATASTROPHENHILFE |
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IN JAPAN Nine Yamamoto-Masson |
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| Kinema Nippon ist eine Reihe von Benefizfilmscreenings
von kuratiereten Experimentalfilm- und Videokunstprogrammen sowie
Filmklassikern, die weltweit in mehreren internationalen Städten in
Zusammenarbeit mit lokalen Kunst- und Filminstitutionen gehalten werden.
Die von Kinema Nippon präsentierten Film- und Videoarbeiten zelebrieren die visionäre Filmkunst Japans und mobilisieren das Bewegtbild als Katalysator für kulturelles Bewusstsein und Solidarität während dieser kritischen Zeit. Der Merherlös der Filmscreenings wird zu 100% der Katastrophen- und Aufbauhilfe gespendet, in Zusammenarbeit mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin. Viele herausragende japanische Künstler und Filmemacher haben Werke für das zweiteilige von Kinema Nippon kuratierte Experimentalfilmprogramm, Nippon Re-Read, beigesteuert. Vital Signals, ein Programm früher japanischer Videokunst, wird in Zusammenarbeit mit Experimental Arts Intermix (EAI) und Ann Adachi präsentiert. Die Mitwirkenden Künstler und Kuratoren haben alle großzügigerweise ihre Arbeit und die Vorführungsrechte für die Nutzung innerhalb des Rahmens der Benefizveranstaltungen gespendet. Auswahl aus Vital Signals: Early Video Work from Japan (Gesamtlaufzeit 71 min) Japanische Künstler der 1960er und 70er Jahre verwandelten Immaterielles wie Zeit, Gestik und elektronisches Signal in ein Rohmaterial für vielschichtige künstlerische Kompositionen. in technischen Experimenten, aktivistischen Statements und konzeptuellen Performances. Dieses Programm wirft ein Schlaglicht auf mehrere der Werke aus Vital Signals, das einen Überblick über die lebendige, interdisziplinäre Videokunst-Szene dieser Zeit des kreativen Engagements in Japan vermittelt. Die Videoarbeiten zeigen die Vielfalt der Techniken dieser Generation experimentaller Filmemacher auf, angefangen von den minimalistischen algorithmischen Animationen des japanischen Kollektivs Computer Technique Group (CTG), bis hin zu komplexen Bildüberlagerungen in Ando Koheis Oh My Mother (1969). Andere Künstler hatten einen rebellischeren Ansatz und benuzten Video als subversives Instrument zur Untergrabung der kulturellen Dominanz des Fernsehen. In Image of Image-Seeing (1973), von Saburo Muraoka, Tatsuo Kawaguchi und Keiji Uematsu, einer Auftragsarbeit für eine Fernseh-live-Übertragung, sehen wir wie die Künstler absichtlich die elektronischen Signale von TV-Monitoren stören und diese letztlich zerstören. CTG (Computer Technique Group), Computer Movie No. 2, 1969, 8 min,16 mm film auf Video Katsuhiro Yamaguchi, Image Modulator, 1969, 0:45 min, Katsuhiro Yamaguchi, Ooi and Environs, 1977, 1:30 min, Kohei Ando, Oh! My Mother, 1969, 14 min, 16 mm film auf Video Takahiko Iimura, Camera, Monitor, Frame, 1976, 7 min, Toshio Matsumoto, Magnetic Scramble, 1968, 0:30 min, Mako Idemitsu, What a Woman Made, 1973, 10:50 min, Katsuhiro Yamaguchi, Eat, 1972, 1:30 min, Tatsuo Kawaguchi/Saburo Muraoka/Keiji Uematsu, Image of Image-Seeing, 1973, 11:20 min Shigeko Kubota, My Father, 1973-75, 15:24 min Kuratiert von Ann Adachi. Diese Werke sind eine Auswahl aus dem Programm Vital Signals, organisiert von Electronic Arts Intermix (EAI) in New York, in Zusammenarbeit mit dem Yokohama Museum of Art und einem Team von japanischen Kuratoren und Akademikern. *1 Katsuhiro Yamaguchi, Image Modulator, 1969; *2 CTG (Computer Technique Group), Computer Movie No. 2, 1969; *3 Takahiko Iimura, Camera, Monitor, Frame, 1976; *4 Toshio Matsumoto, Magnetic Scramble, 1968; *5 Mako Idemitsu, What a Woman Made, 1973; *6 Katsuhiro Yamaguchi, Eat, 1972; *7 Tatsuo Kawaguchi, Saburo Muraoka, Keiji Uematsu, Image of Image-Seeing, 1973; *8 Kohei Ando, Oh! My Mother, 1969 Nippon Re-Read: Radical Fragments and Abstractions from Japan I & II Ein breites Spektrum von experimentellen Bewegtbildwerken aus Japan, vom Ende der 60er Jahre bis hin zu zeitgenössischen Werken, werden Im zweiteiligen von Kinema Nippon kuratiertem Programm präsentiert. Obwohl sie sich in ihren formalen und ästhetischen Anliegen sehr unterscheiden, sind sie thematisch verwandt in ihrer rigorosen Untersuchung der Phänomäne des Alltags anhand ihrer jeweiligen Experimente und Innovationen in ihrem Medium. Durch direkte Auseinandersetzung mit der Materialität ihres Mediums (anstatt sich auf einen visuellen Referenten zu beziehen) verarbeiten die grafischen Filme in Programm I Abstraktionen des Banalen. In White Calligraphy Re-Read (1967) aktiviert Takahiko Iimura die japanischen Schriftzeichen des Kojiki, der frühesten historischen Chronik Japans, indem er den Text in seine konstitutiven grafischen Chiffren dekonstruiert. Diese Werke, darunter Lika (2007) von Stom Sogo, und Still in Cosmos (2009) von Takashi Makino, lenken die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Bildhafte, betont malerischerischen Interessen, Digital- und Celluloid-Texturen, die tiefgehende Korrelation von Bild und Ton und der Spannung zwischen Ebene Takahiko Iimura, White Calligraphy Re-Read (1967) und figürlichen Tiefe. Die Werke in Programm II bieten eine poetische Untersuchung der fragmentarischen Erfahrung des Alltags. Sie verzichten dabei auf narrative Elemente, und arbeiten statdessen kulturelle Momentauf-nahmen auf, um das Unheimliche inmitten des Vertrauten zu enthüllen. Tomonari Nishikawas in-camera Manipulationen von belebten Metrohaltestellen in Shibuya-Tokyo und Tokyo-Ebisu (2010), sowie Shiho Kanos nachdenklichen Betrachtun-gen über spezifisch japanische Themen bilden einen Kontrapunkt zu Toshio Matsumotos filmischen Split- Tomonari Nishikawa Shibuya-Tokyo/Tokyo-Ebisu (2010), Screen-Halluzinationen der Uder- groundkultur der späten 60er-Jahre, For the Damaged Right Eye (1969). Programm I (Gesamtlaufzeit 68 min) Takahiko Iimura, White Calligraphy Re-Read, 1967, 12 min, 16 mm Takashi Makino, Still in Cosmos , 2009, 18 min, 35 mm/16 mm/video (Musik von Jim O'Rourke), Yoi Suzuki, Naoto Kawamoto, Manami Tanaka, Takehiro Nakamura, Kengo Yagawa, Gerelyn Rhine R. Bernardino, Adi Bersales, Jacques Palami, Kimberly Batac Accoreza, Marie Joseph Foz Baquiran, See-Sea-Saw, 2010, 10 min, 16 mm Daisuke Nose, Down the Line, 2000, 2:30 min, 16 mm Stom Sogo, Lika (Licre), 2007, 26 min, video Programm II (Gesamtlaufzeit 67 min) Tomonari Nishikawa, Shibuya–Tokyo, 2010, 10 min, 16 mm Tomonari Nishikawa, Tokyo–Ebisu, 2010, 5 min, 16 mm Eriko Sonoda, Kagi, 2005, 6:30 min, 8 mm Toshio Matsumoto, For the Damaged Right Eye, 1969, 12 min, 16 mm Shiho Kano, Shinonome Omogo Ishizuchi, 2008, 15 min, video Shinkan Tamaki, One Record on December, 2007, 6:30 min, 16 mm Daisuke Nose, Time for Radio Exercise, 2003, 11:30 min, video Toshio Matsumoto, For the Damaged Right Eye (1969) |
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