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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1  
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

17.-31.08.2017

 

Hong Kong Film: Über 40 Filme – von Arthouse bis Martial Arts.

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  17.-31.08. Hong Kong Film: Das aufregendste Kino der Welt – 40 Filme, 5 Jahrzehnte
Exotik, Kinetik, Action, Arthouse, Romantik, Tanz und Peking-Oper – Zwei Wochen lang vom 17. bis 31. August gibt es im Babylon mit knapp 40 Filmen aus fünf Jahrzehnten von 1966 bis 2017 den besonderen Hongkong Touch und ein oftmals spektakuläres Film-Raum-Erlebnis.

Ein Weltkino, das Ausdruck der asiatischen Kultur ist und andere Kinonationen beeinflusst hat.

Das große Hongkong Kino hat viele internationale Stars zu bieten, Namen wie die Schauspieler Bruce Lee, Jackie Chan (Ehren-Oscar 2016), Michelle Yeoh, Maggie Cheung, Ziyi Zhang, Tony Leung, Sammo Hung, Donnie Yen, Jet Li, Chow Yun-Fat; Regisseure wie Wong Kar-Wai, Ang Lee, King Hu, Chen Kaige, Stephen Chow und Ann Hui sowie den Kampfchoreografen und Regisseur Woo-ping Yuen, der auch Nicht-Hongkong-Aficionados durch „Matrix“ und „Kill Bill“ bekannt ist. Einige der Filmschaffenden sind inzwischen Mitglieder der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ (AMPAS), die die Oscars vergibt (Maggie Cheung, Tony Leung, Donnie Yen, Ann Hui und Johnnie To). Alle genannten Stars sind auf dem Festival „Best of Hong Kong Film“ im Babylon mit herausragenden und stilprägenden Filmen zu sehen.

Hongkong reüssiert aktuell (nicht nur) in China, dem zweitgrößten Kinomarkt der Welt mit 1,24 Milliarden Kinotickets (Stand 2015): Unter die Top 50 Boxoffice Hits schafften es im vergangenen Jahr 15 Hongkong-Filme (Regie oder Koproduktion) im Vergleich zu 12 chinesischen Filmen (Festland).

Der Live Action und Animations-Hybrid „Monster Hunt“ (2015; 21./23.+24/ 26.08.), eine Fantasy Action-Komödie, wurde damals nach nur zwei Wochen im Kino zum erfolgreichsten, chinesischen Film aller Zeiten. In „Monster Hunt“ versucht die verfolgte, schwangere Monsterkönigin auf ungewöhnliche Weise ihr ungeborenes Baby zu retten. Sie pflanzt es einem hinkenden, jungen Mann ein, damit er es beschützt und auf die Welt bringt. Doch dessen Begleiterin ist eine junge, ungestüme Monsterjägerin.

Die Macher – Regisseur Ramon Hui („Shrek 3“), der für Dreamworks gearbeitet hat, und der berühmte Produzent Bill Kong („Tiger & Dragon“(17./ 19./ 25./ 28.08.), „Hero“(18./ 23./ 25.+29.08.)) – haben zuvor einen steinigen und kostenintensiven Produktionsweg zurückgelegt: Als der erste Hauptdarsteller Kai Ko zusammen mit Jackie Chans Sohn Jaycee von der Polizei beim Marihuana-Rauchen erwischt wurde, musste „Monster Hunt“ mit Sänger und Schauspieler Jing Boran größtenteils nochmals gedreht werden. Andernfalls hätte ein Verbot durch die chinesischen Zensurbehörden gedroht.

Eine weitere aktuelle Produktion ist als Preview zu sehen: „Mr. Long“ von Regisseur SABU mit Chen Chang („Tiger & Dragon“, „2046“) in der Hauptrolle (Kinostart: 14.09.).

Produzent Bill Kong und Regisseur Ang Lee gelang im Jahr 2000 der Hit „Tiger & Dragon“ (17./ 19./ 25./ 28.08.), der in den USA zum erfolgreichsten, ausländischen Film avancierte und eine neue Eastern-Welle auslöste. Vier Oscars krönten den Film (Bester fremdsprachiger Film, Beste Filmmusik, Beste Kamera, Beste Ausstattung).

Stars waren nicht nur Yun-Fat Chow, Michelle Yeoh und Ziyi Zhang. Regisseur Ang Lee verpflichtete für die Rolle der Jadefuchs auch Cheng Pei-Pei, Hongkong’s frühe Kung Fu Queen. 1966 wurde sie als 20-Jährige in King Hu’s Avantgardefilm „Come Drink With Me“ („Das Schwert der gelben Tigerin“; 24./ 26./ 27./ 28.08.+30.08.) zum Star: Golden Swallow kämpft – zunächst als Mann verkleidet - unerschrocken gegen eine Räuberbande, um ihren entführten Bruder zu retten.

Nicht ohne Grund zeigt das Babylon dieses Werk als frühesten Hong Kong Film: Regisseur King Hu (1931-1997) hat den Martial Arts Film nicht nur mit Hilfe der Montage revolutioniert. King Hu, der „Kalligraf der Leinwand“ (arte.tv), verwob Elemente der Peking Oper, mit Tanz und Performance sowie Elementen der asiatischen Kunst und erreichte erstmals einen hohen, filmischen Schauwert der Kampfkunst. Obwohl in Taiwan produziert, darf auf dem Festival nicht King Hus Meisterwerk „A Touch of Zen“ (1971, 20./22.+27.08.+30.8.) fehlen, das Generationen von Regisseuren beeinflusst hat. 1975 gewann es als erster chinesischer Wuxia-Film in Cannes einen Preis, 40 Jahre später wurde dort die neue 4K-Restaurierung vorgestellt, die nun in Deutschland zu sehen ist.

„King Hu war der Schlüssel für die Erforschung und Exegese einer ganzen Populärkultur.“ (Österreichisches Filmmuseum). Bruce Lee (1940-1973) hingegen hat das Genre zum Pop-Phänomen gemacht.

Im Babylon in jeweils nur einmaliger Vorführung zu sehen: Der weltweite Erfolg „The Way of the Dragon“ (1972, 18.08. 21:30) mit Chuck Norris und „Enter the Dragon“ (1973, 19.08. 22:00), die erste Koproduktion mit den USA.

Nach dem frühen Tod von Bruce Lee war Hongkong auf der Suche nach einem neuen Star. Dem Perfektionisten Jackie Chan gelang die Erneuerung und Weiterentwicklung des Genres mit Hilfe von Komödien über Underdogs, in denen er sich auch von Stummfilmgrößen wie Buster Keaton und Harold Lloyd inspirieren ließ – und die im Babylon immer wieder geehrt werden (wie zuletzt die große Buster Keaton Retrospektive in „Stummfilm um Mitternacht“).

Auf dem Festival sind folgende Jackie Chan Filme zu sehen: „Snake in the Eagle’s Shadow“ (1978, 19./ 23.+29.08.), Regiedebüt von Yuen Woo Ping, „Drunken Master“ (1978, 24.8./ 26. + 28. + 30.8.), „Project A“ (1983, 18./ 21./ 24.+28.08.), „Police Story“ (1985; 19.08.) und „Armour of God“ (1986, 23.08.). Ein jüngerer, äußerst erfolgreicher Vertreter der selbstreflexiven Ironisierung eines Filmgenres ist Stephen Chow, dessen weltweiter Kinohit „Kung Fu Hustle“ (2004, 20./ 21./ 22./29.08.) im Babylon zu sehen ist.

Pop und Martial Arts - hier darf Quentin Tarantino nicht unerwähnt bleiben, der dem Genre viel zu seiner Popularität verholfen hat. Dabei ist nicht nur an seine Hommage an den Eastern mit „Kill Bill“ zu denken. U.a. hat er dem berauschend und außergewöhnlich erzählten Historienopus „Hero“ von Zhang Yimou (2002; 18./ 23./ 25.+29.08.) in den USA zum Kinostart verholfen und es unterstützt mit „Presented by Quentin Tarantino“.

Eine Ausnahmeerscheinung in der Hongkonger Filmszene ist Regisseur Wong Kar-wai, der auch als „Meister der asiatischen ‚Nouvelle Vague‘“ (Spiegel) gilt. Das Babylon zeigt „In the Mood for Love” (2000, 17./ 20./ 22.+26.08.), „Days of being Wild“ (1990, 22.08.) „Ashes of Time” (1994, 18.+26.08.), „My Blueberry Nights” (2007, 20./ 23./ 25.+27.+30.8.), und „The Grandmaster” (2013, 17.8. 21:30 + 18.8. 17:00/ 21.8. 17:15 / 22.8. 21:15 + 30.8. 17:30). Bedeutende Wong Kar-wai Filme wie „Chungking Express“, „Fallen Angel“ und „Happy Together“ sind (zumindest zur Zeit) leider nicht für das Kino lizenzierbar.

Das Festival wird abgerundet durch den Filmkritiker Ralph Umard, bedeutender, deutscher Experte des Hongkong Kinos. Am 26.08. um 18 Uhr wird er unter dem Thema „Hongkong – Das aufregendste Kino der Welt“ Insider-Einblicke in das dortige Filmschaffen geben, seine Dokumentation „Film ohne Fesseln – Das Neue Hongkong Kino“ zeigen und im Anschluss sich den Fragen des Publikums stellen.

Gern senden wir Ihnen Filmfotos und das Presseheft zu.

   
   
  FILMLISTE ALPHABETISCH

2046 HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, OmeU

A Simple Life  [Tao Jie - Ein einfaches Leben] HK 2011, R: Ann Hui mit Andy Lau, Anthony Wong, Deanie Ip, 118 Min, OmU

A Touch of Zen (4K-Restaurierung) [Xia nü/ Ein Hauch von Zen] TW 1971, R: King Hu mit Feng Hsu, Chun Shih, Ying Bai, 180 Min, OmU

A Woman, a Gun and a Noodle Shop [San qiang pai an jing qi] CN/HK 2009, R: Yimou Zhang mit Dahong Ni, NI Yan, 95 Min, OmU

Armour of God [Der rechte Arm der Götter) HK/ JUG 1986 R: Jackie Chan und Eric Tsang mit Jackie Chan, Alan Tam, Rosamund Kwan, 98 Min, OmU

Ashes of Time [Dung che sai duk/ Die verlorene Zeit] HK/TW 1994, R: Wong Kar-Wai mit Brigitte Lin, Maggie Cheung, Leslie Cheung, 100 Min, OmU

Blade Runner Hongkong, USA, UK 1982 R: Ridley Scott mit Harrison Ford, Sean Young, Rutger Hauer, Daryl Hannah, 113 min, OmU

Come drink with me, HK 1966, R: King Hu mit Pei-Pei Cheng, Hua Yueh, Hung Lieh Chen, 95 min, DF

Curse of the Golden Flower (Der Fluch der goldenen Blume), CN/HK 2006, R: Zhang Yimou mit Gong Li, Chow Yun-Fat, Liu Ye, 114 Min, OmU

Days of being Wild, HK 1990, R: Kar Wai Wong mit Leslie Cheung, Maggie Cheung, Andy Lau, 94 Min, OmU

Drunken Master [Zui quan], HK 1978, R: Woo-Ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tin Yuen, Jng Lee Hwang, 111 Min, OmeU

Dumplings, HK 2004, R: Fruit Chan mit Bai Ling, Miriam Yeung, Tony Leung Kar-fai, 87 min, OmU

Enter The Dragon (Der Mann mit der Todeskralle) HK, USA 1973 R: Robert Clouse mit Bruce Lee, Jim Kelly, John Saxon, Bolo Yeung, 102 min, OmU

Exiled, HK 2006, R: Johnnie To mit Nick Cheung, Anthony Chau-Sang Wong, Francis Ng, 110 Min, OmU

Farewell My Concubine (Lebewohl, meine Konkubine), CN, 1993, R: Chen Kaige mit Leslie Cheung, Gong Li, Lu Qi, Ying Da, Zhang Fengyi, 170 min, DF Synchronisiert

Fearless, HK/ USA 2006, R: Ronny Yu mit Jet Li, Collin Chou, Masato Harada, Nathan Jones, 105 Min, OmeU

Full Contact [Xia dao Gao Fei] HK 1992, R: Ringo Lam mit Yun-Fat Chow, Simon Yam, Ann Bridgewater, 96 Min, OmeU

Hero, CN 2002, R: Zhang Yimou mit Jet Li, Donnie Yen, Zhang Ziyi, Tony Leung Chiu Wai, 105 min, OmeU

Infernal Affairs, HK 2002, R: Wai-Keung Lau mit Andy Lau, Tony Chiu-Wai Leung, Anthony Chau-Sang Wong, 131 Min, OmU

In the Mood for Love, F/HK/ TH 2000, R: Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung, Ping Lam Siu, 98 Min, OmeU

Ip Man [Yip Man] HK/CN 2008, R: Wilson Yip mit Donnie Yen, Simon Yam, Siu-Wong Fan, 106 Min, OmU

Kitchen, HK/JP 1997 R: Ho Yim mit Jordan Chan und Yasuko Tomita, 124 Min, Deutsche Fassung

Kung Fu Hustle [Kung fu] USA 2004, R: Stephen Chow mit Stephen Chow, Wah Yuen, Qiu Yuen, 99 Min, OmeU

Last Hero of CHina [Wong Fei Hung V: Tit gai dau ng gung] HK 1993, R: Jing Wong, Woo-Ping Yuen mit Jet Li, Man Cheung, Dicky Cheung, 103 Min, OmU

Man of Tai Chai, CN/HK/USA 2013, R: Keanu Reeves mit Keanu Reeves, Iko Uwais, Tiger Hu Chen, Simon Yam, Karen Mok, 105 Min, OmU

Monster Hunt [Zhuo yao ji] CN/HK 2015, R: Raman Hui mit Baihe Bai, Boran Jing, Wu Jiang, 121 Min, OmU

PREVIEW: Mr. Long [Ryu san] JP/HK/TW/D 2017, R: SABU mit Chen Chang, Runyin Bai, Yiti Yao, Sho Aoyagi, 129 Min, OmU

My Blueberry Nights, CN/HK/F 2007, R: Wong Kar-Wai mit Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman, Rachel Weisz, 95 Min, OF

Police Story HK 1985 R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Maggie Cheung, Brigitte Lin, 102 Min, OmU

Project A ['A' gai wak/ Der Superfighter] HK 1983, R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, 105 Min, ENGLISH VERSION

So Close, HK 2002, R: Corey Yuen mit Qi Shu, Wei Zhao, Karen Mok, 111 Min, OmeU

Snake in the Eagle Shadow (Die Schlange im Schatten des Adlers) HK 1978 R: Woo-ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tien Yuen, Hwang Jang‑lee, 92 min, Synchronisiert (Englisch)

Sparrow, HK 2008, R: Johnnie To mit Hsi Lei Kelly Lin, Da Wah Simon Yam, Ka Tung Lam, Xue Lin, 87 Min, OmeU

The 36th Chamber of Shaolin (Die 36 Kammern der Shaolin) HK 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 min, OmeU

The Grandmaster, CN/ HK 2013, R: Wong Kar-wai mit Tony Leung, Zhang Ziyi, Chang Chen, 123 Min, OmU

The Way of the Dragon (Die Todeskralle schlägt wieder zu) HK 1972 R: Bruce Lee mit Bruce Lee, Chuck Norris, Nora Miao, Robert Wall, 99 Min, OmU

Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon], CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU  

   
  Programm
 

Do, 17. August 2017

  19:30 Hong Kong Film: Full Contact [Xia dao Gao Fei] HK 1992, R: Ringo Lam mit Yun-Fat Chow, Simon Yam, Ann Bridgewater, 96 Min, OmeU

20:00 Hong Kong Film, Eröffnung: In the Mood for Love, F/HK/ TH 2000, R: Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung, Ping Lam Siu, 98 Min, OmeU

21:30 Hong Kong Film: The Grandmaster, CN/ HK 2013, R: Wong Kar-wai mit Tony Leung, Zhang Ziyi, Chang Chen, 123 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon], CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU
   
 

Fr, 18. August 2017

  17:00 Hong Kong Film: The Grandmaster, CN/ HK 2013, R: Wong Kar-wai mit Tony Leung, Zhang Ziyi, Chang Chen, 123 Min, OmU

17:45 Hong Kong Film: Dumplings, HK 2004, R: Fruit Chan mit Bai Ling, Miriam Yeung, Tony Leung Kar-fai, 87 min, OmU

19:30 Hong Kong Film: Hero, CN 2002, R: Zhang Yimou mit Jet Li, Donnie Yen, Zhang Ziyi, Tony Leung Chiu Wai, 105 min, OmeU

19:30 Hong Kong Film: Mr. Long, Japan/Taiwan/Hongkong, China/Deutschland, 2017, R: Sabu mit Chang Chen, Sho Aoyagi, Yiti Yao, Runyin Bai, 128 Min, OmU

20:00 Hong Kong Film: Ashes of Time [Dung che sai duk/ Die verlorene Zeit] HK/TW 1994, R: Wong Kar-Wai mit Brigitte Lin, Maggie Cheung, Leslie Cheung, 100 Min, OmU

21:30 Hong Kong Film: The Way of the Dragon [Die Todeskralle schlägt wieder zu] HK 1972 R: Bruce Lee mit Bruce Lee, Chuck Norris, Nora Miao, Robert Wall, 99 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: Project A ['A' gai wak/ Der Superfighter] HK 1983, R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, 105 Min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Fearless, HK/ USA 2006, R: Ronny Yu mit Jet Li, Collin Chou, Masato Harada, Nathan Jones, 105 Min, OmeU

23:30 Hong Kong Film: Blade Runner HK, USA, UK 1982 R: Ridley Scott mit Harrison Ford, Sean Young, Rutger Hauer, Daryl Hannah, 113 min, OmU
   
 

Sa, 19. August 2017

  17:30 Hong Kong Film: A Woman, a Gun and a Noodle Shop [San qiang pai an jing qi] CN/HK 2009, R: Yimou Zhang mit Dahong Ni, NI Yan, 95 Min, OmU

17:45 Hong Kong Film: Curse of the Golden Flower [Der Fluch der goldenen Blume], CN/HK 2006, R: Zhang Yimou mit Gong Li, Chow Yun-Fat, Liu Ye, 114 Min, OmU

19:00 Hong Kong Film: Snake in the Eagle Shadow [Die Schlange im Schatten des Adlers] HK 1978 R: Woo-ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tien Yuen, Hwang Jang‑lee, 92 min, Synchronisiert (Englisch)

19:30 Hong Kong Film: Hong Kong Film: Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon], CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU

21:45 Hong Kong Film: Police Story HK 1985 R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Maggie Cheung, Brigitte Lin, 102 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: Ip Man [Yip Man] HK/CN 2008, R: Wilson Yip mit Donnie Yen, Simon Yam, Siu-Wong Fan, 106 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: Enter The Dragon (Der Mann mit der Todeskralle) HK, USA 1973 R: Robert Clouse mit Bruce Lee, Jim Kelly, John Saxon, Bolo Yeung, 102 min, OmU
   
 

So, 20. August 2017

  13:30 Hong Kong Film: A Simple Life [Tao Jie - Ein einfaches Leben] HK 2011, R: Ann Hui mit Andy Lau, Anthony Wong, Deanie Ip, 118 Min, OmU

14:00 Hong Kong Film: Kung Fu Hustle [Kung fu] USA 2004, R: Stephen Chow mit Stephen Chow, Wah Yuen, Qiu Yuen, 99 Min, OmeU

16:00 Hong Kong Film: In the Mood for Love, F/HK/ TH 2000, R: Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung, Ping Lam Siu, 98 Min, OmeU

17:30 Hong Kong Film: My Blueberry Nights, CN/HK/F 2007, R: Wong Kar-Wai mit Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman, Rachel Weisz, 95 Min, OF

18:00 Hong Kong Film: 4K RESTAURIERUNG: A Touch of Zen, [Xia nü/ Ein Hauch von Zen] TW 1971, R: King Hu mit Feng Hsu, Chun Shih, Ying Bai, 180 Min, OmU

18:30 Hong Kong Film: Farewell My Concubine [Lebewohl, meine Konkubine], CN, 1993, R: Chen Kaige mit Leslie Cheung, Gong Li, Lu Qi, Ying Da, Zhang Fengyi, 170 Min, DF Synchronisiert

19:30 Hong Kong Film: Exiled, HK 2006, R: Johnnie To mit Nick Cheung, Anthony Chau-Sang Wong, Francis Ng, 110 Min, OmU
   
 

Mo, 21. August 2017

  17:15 Hong Kong Film: The Grandmaster, CN/ HK 2013, R: Wong Kar-wai mit Tony Leung, Zhang Ziyi, Chang Chen, 123 Min, OmU

17:45 Hong Kong Film: Monster Hunt [Zhuo yao ji] CN/HK 2015, R: Raman Hui mit Baihe Bai, Boran Jing, Wu Jiang, 121 Min, OmU

18:00 Hong Kong Film: Kung Fu Hustle [Kung fu] USA 2004, R: Stephen Chow mit Stephen Chow, Wah Yuen, Qiu Yuen, 99 Min, OmeU

19:45 Hong Kong Film: Project A ['A' gai wak/ Der Superfighter] HK 1983, R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, 105 Min, OmeU

20:00 Hong Kong Film: The 36th Chamber of Shaolin [Die 36 Kammern der Shaolin] HK 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 min, OmeU

20:00 Hong Kong Film: Blade Runner, HK, USA, UK 1982 R: Ridley Scott mit Harrison Ford, Sean Young, Rutger Hauer, Daryl Hannah, 113 min, OmU

21:45 Hong Kong Film: Sparrow, HK 2008, R: Johnnie To mit Hsi Lei Kelly Lin, Da Wah Simon Yam, Ka Tung Lam, Xue Lin, 87 Min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Fearless, HK/ USA 2006, R: Ronny Yu mit Jet Li, Collin Chou, Masato Harada, Nathan Jones, 105 Min, OmeU

22:15 Hong Kong Film: Last Hero of China [Wong Fei Hung V: Tit gai dau ng gung] HK 1993, R: Jing Wong, Woo-Ping Yuen mit Jet Li, Man Cheung, Dicky Cheung, 103 Min, OmU
   
 

Di, 22. August 2017

  18:00 Hong Kong Film: Exiled, HK 2006, R: Johnnie To mit Nick Cheung, Anthony Chau-Sang Wong, Francis Ng, 110 Min, OmU

18:00 Hong Kong Film: 4K RESTAURIERUNG: A Touch of Zen, [Xia nü/ Ein Hauch von Zen] TW 1971, R: King Hu mit Feng Hsu, Chun Shih, Ying Bai, 180 Min, OmU

18:00 Hong Kong Film: Days of being Wild, HK 1990, R: Kar Wai Wong mit Leslie Cheung, Maggie Cheung, Andy Lau, 94 Min, OmU

19:30 Hong Kong Film: In the Mood for Love, F/HK/ TH 2000, R: Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung, Ping Lam Siu, 98 Min, OmeU

20:00 Hong Kong Film: Kung Fu Hustle [Kung fu] USA 2004, R: Stephen Chow mit Stephen Chow, Wah Yuen, Qiu Yuen, 99 Min, OmeU

21:15 Hong Kong Film: The Grandmaster, CN/ HK 2013, R: Wong Kar-wai mit Tony Leung, Zhang Ziyi, Chang Chen, 123 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: Blade Runner, HK, USA, UK 1982 R: Ridley Scott mit Harrison Ford, Sean Young, Rutger Hauer, Daryl Hannah, 113 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: A Simple Life [Tao Jie - Ein einfaches Leben] HK 2011, R: Ann Hui mit Andy Lau, Anthony Wong, Deanie Ip, 118 Min, OmU
   
 

Mi, 23. August 2017

  17:15 Hong Kong Film: Monster Hunt [Zhuo yao ji] CN/HK 2015, R: Raman Hui mit Baihe Bai, Boran Jing, Wu Jiang, 121 Min, OmU

17:30 Hong Kong Film: Snake in the Eagle Shadow [Die Schlange im Schatten des Adlers] HK 1978 R: Woo-ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tien Yuen, Hwang Jang‑lee, 92 Min, Synchronisiert (Englisch)

19:30 Hong Kong Film: Armour of God [Der rechte Arm der Götter] HK/ JUG 1986 R: Jackie Chan und Eric Tsang mit Jackie Chan, Alan Tam, Rosamund Kwan, 98 Min, OmU

20:00 Hong Kong Film: Mr. Long, Japan/Taiwan/Hongkong, China/Deutschland, 2017, R: Sabu mit Chang Chen, Sho Aoyagi, Yiti Yao, Runyin Bai, 128 Min, OmU

20:00 Hong Kong Film: My Blueberry Nights, CN/HK/F 2007, R: Wong Kar-Wai mit Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman, Rachel Weisz, 95 Min, OF

21:30 Hong Kong Film: Man of Tai Chai, CN/HK/USA 2013, R: Keanu Reeves mit Keanu Reeves, Iko Uwais, Tiger Hu Chen, Simon Yam, Karen Mok, 105 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: Hero, CN 2002, R: Zhang Yimou mit Jet Li, Donnie Yen, Zhang Ziyi, Tony Leung Chiu Wai, 105 min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Fearless, HK/ USA 2006, R: Ronny Yu mit Jet Li, Collin Chou, Masato Harada, Nathan Jones, 105 Min, OmeU
   
 

Do, 24. August 2017

  16:45 Hong Kong Film: A Simple Life [Tao Jie - Ein einfaches Leben] HK 2011, R: Ann Hui mit Andy Lau, Anthony Wong, Deanie Ip, 118 Min, OmU

17:15 Hong Kong Film: Monster Hunt [Zhuo yao ji] CN/HK 2015, R: Raman Hui mit Baihe Bai, Boran Jing, Wu Jiang, 121 Min, OmU

18:00 Hong Kong Film: Come Drink With Me, HK 1966, R: King Hu mit Pei-Pei Cheng, Hua Yueh, Hung Lieh Chen, 95 min, DF

19:00 Hong Kong Film: Farewell My Concubine [Lebewohl, meine Konkubine], CN, 1993, R: Chen Kaige mit Leslie Cheung, Gong Li, Lu Qi, Ying Da, Zhang Fengyi, 170 Min, DF Synchronisiert

119:30 Hong Kong Film: Drunken Master [Zui quan], HK 1978, R: Woo-Ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tin Yuen, Jng Lee Hwang, 111 Min, OmeU

21:45 Hong Kong Film: The 36th Chamber of Shaolin [Die 36 Kammern der Shaolin] HK 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: 2046 HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, OmeU

22:15 Hong Kong Film: Project A ['A' gai wak/ Der Superfighter] HK 1983, R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, 105 Min, Englisch
   
 

Fr, 25. August 2017

  17:15 Hong Kong Film: Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon], CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU

17:30 Hong Kong Film: My Blueberry Nights, CN/HK/F 2007, R: Wong Kar-Wai mit Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman, Rachel Weisz, 95 Min, OF

18:00 Hong Kong Film: A Woman, a Gun and a Noodle Shop [San qiang pai an jing qi] CN/HK 2009, R: Yimou Zhang mit Dahong Ni, NI Yan, 95 Min, OmU

19:30 Hong Kong Film: Mr. Long, Japan/Taiwan/Hongkong, China/Deutschland, 2017, R: Sabu mit Chang Chen, Sho Aoyagi, Yiti Yao, Runyin Bai, 128 Min, OmU

20:00 Hong Kong Film: Hero, CN 2002, R: Zhang Yimou mit Jet Li, Donnie Yen, Zhang Ziyi, Tony Leung Chiu Wai, 105 min, OmeU

21:45 Hong Kong Film: 2046 HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Full Contact [Xia dao Gao Fei] HK 1992, R: Ringo Lam mit Yun-Fat Chow, Simon Yam, Ann Bridgewater, 96 Min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Ip Man [Yip Man] HK/CN 2008, R: Wilson Yip mit Donnie Yen, Simon Yam, Siu-Wong Fan, 106 Min, OmU

0:15 Hong Kong Film: Infernal Affairs, HK 2002, R: Wai-Keung Lau mit Andy Lau, Tony Chiu-Wai Leung, Anthony Chau-Sang Wong, 131 Min, OmU
   
 

Sa, 26. August 2017

  14:30 Hong Kong Film: Come Drink With Me [Das Schwert der gelben Tigerin] HK 1966, R: King Hu Chin-chuan mit Cheng Pei-pei, Hua Yueh, Chen Hung Lieh, 91 Min, OmeU

15:15 Hong Kong Film: Drunken Master [Zui quan], HK 1978, R: Woo-Ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tin Yuen, Jng Lee Hwang, 111 Min, OmeU

15:30 Hong Kong Film: Curse of the Golden Flower [Der Fluch der goldenen Blume], CN/HK 2006, R: Zhang Yimou mit Gong Li, Chow Yun-Fat, Liu Ye, 114 Min, OmU

17:30 Hong Kong Film: Ashes of Time [Dung che sai duk/ Die verlorene Zeit] HK/TW 1994, R: Wong Kar-Wai mit Brigitte Lin, Maggie Cheung, Leslie Cheung, 100 Min, OmU

17:45 Hong Kong Film: Blade Runner, HK, USA, UK 1982 R: Ridley Scott mit Harrison Ford, Sean Young, Rutger Hauer, Daryl Hannah, 113 Min, OmU

18:00  Hongkong – Das aufregendste Kino der Welt - Lecture mit Ralph Umard: Film ohne Fesseln und Q&A
 
  20:00 Hong Kong Film: In the Mood for Love, F/HK/ TH 2000, R: Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung, Ping Lam Siu, 98 Min, OmeU

21:00 Hong Kong Film: Monster Hunt [Zhuo yao ji] CN/HK 2015, R: Raman Hui mit Baihe Bai, Boran Jing, Wu Jiang, 121 Min, OmU

22:00 Hong Kong Film: 2046 HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, OmeU

22:30 Hong Kong Film: Dumplings, HK 2004, R: Fruit Chan mit Bai Ling, Miriam Yeung, Tony Leung Kar-fai, 87 min, OmU

23:15 Hong Kong Film: The 36th Chamber of Shaolin [Die 36 Kammern der Shaolin] HK 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 min, OmeU
   
 

So, 27. August 2017

  13:45 Hong Kong Film: Come Drink With Me [Das Schwert der gelben Tigerin] HK 1966, R: King Hu Chin-chuan mit Cheng Pei-pei, Hua Yueh, Chen Hung Lieh, 91 Min, OmeU

14:00 Hong Kong Film: A Woman, a Gun and a Noodle Shop [San qiang pai an jing qi] CN/HK 2009, R: Yimou Zhang mit Dahong Ni, NI Yan, 95 Min, OmU

14:15 Hong Kong Film: A Touch of Zen, [Xia nü/ Ein Hauch von Zen] TW 1971, R: King Hu mit Feng Hsu, Chun Shih, Ying Bai, 180 Min, OmU, 4K RESTAURIERUNG

15:45 Hong Kong Film: A Simple Life [Tao Jie - Ein einfaches Leben] HK 2011, R: Ann Hui mit Andy Lau, Anthony Wong, Deanie Ip, 118 Min, OmU

17:30 Hong Kong Film: My Blueberry Nights, CN/HK/F 2007, R: Wong Kar-Wai mit Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman, Rachel Weisz, 95 Min, OF

18:00 Hong Kong Film: Fearless, HK/ USA 2006, R: Ronny Yu mit Jet Li, Collin Chou, Masato Harada, Nathan Jones, 105 Min, OmeU

19:30 Hong Kong Film: Farewell My Concubine [Lebewohl, meine Konkubine], CN, 1993, R: Chen Kaige mit Leslie Cheung, Gong Li, Lu Qi, Ying Da, Zhang Fengyi, 170 Min, DF Synchronisiert
   
 

Mo, 28. August 2017

  17:30 Hong Kong Film: A Woman, a Gun and a Noodle Shop [San qiang pai an jing qi] CN/HK 2009, R: Yimou Zhang mit Dahong Ni, NI Yan, 95 Min, OmU

17:45 Hong Kong Film: Last Hero of China [Wong Fei Hung V: Tit gai dau ng gung] HK 1993, R: Jing Wong, Woo-Ping Yuen mit Jet Li, Man Cheung, Dicky Cheung, 103 Min, OmU

19:45 Hong Kong Film: Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon], CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU

19:45 Hong Kong Film: Dumplings, HK 2004, R: Fruit Chan mit Bai Ling, Miriam Yeung, Tony Leung Kar-fai, 87 min, OmU

21:30 Hong Kong Film: Project A ['A' gai wak/ Der Superfighter] HK 1983, R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, 105 Min, Englisch

21:45 Hong Kong Film: Come Drink With Me [Das Schwert der gelben Tigerin] HK 1966, R: King Hu Chin-chuan mit Cheng Pei-pei, Hua Yueh, Chen Hung Lieh, 91 Min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Drunken Master [Zui quan], HK 1978, R: Woo-Ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tin Yuen, Jng Lee Hwang, 111 Min, OmeU
   
 

Di, 29. August 2017

  17:15 Hong Kong Film: The 36th Chamber of Shaolin [Die 36 Kammern der Shaolin] HK 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 min, OmeU

17:45 Hong Kong Film: Curse of the Golden Flower [Der Fluch der goldenen Blume], CN/HK 2006, R: Zhang Yimou mit Gong Li, Chow Yun-Fat, Liu Ye, 114 Min, OmU

18:00 Hong Kong Film: Fearless, HK/ USA 2006, R: Ronny Yu mit Jet Li, Collin Chou, Masato Harada, Nathan Jones, 105 Min, OmeU

19:30 Hong Kong Film: A Simple Life [Tao Jie - Ein einfaches Leben] HK 2011, R: Ann Hui mit Andy Lau, Anthony Wong, Deanie Ip, 118 Min, OmU

20:00 Hong Kong Film: Snake in the Eagle Shadow [Die Schlange im Schatten des Adlers] HK 1978 R: Woo-ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tien Yuen, Hwang Jang‑lee, 92 Min, Synchronisiert (Englisch)

21:30 Hong Kong Film: So Close, HK 2002, R: Corey Yuen mit Qi Shu, Wei Zhao, Karen Mok, 111 Min, OmeU

21:30 Hong Kong Film: Kung Fu Hustle [Kung fu] USA 2004, R: Stephen Chow mit Stephen Chow, Wah Yuen, Qiu Yuen, 99 Min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Hero, CN 2002, R: Zhang Yimou mit Jet Li, Donnie Yen, Zhang Ziyi, Tony Leung Chiu Wai, 105 min, OmeU
   
 

Mi, 30. August 2017

  11:00 Kinderwagenkino: Hong Kong Film: 2046 HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, OmeU

17:15 Hong Kong Film: Come Drink With Me [Das Schwert der gelben Tigerin] HK 1966, R: King Hu Chin-chuan mit Cheng Pei-pei, Hua Yueh, Chen Hung Lieh, 91 Min, OmeU

17:30 Hong Kong Film: My Blueberry Nights, CN/HK/F 2007, R: Wong Kar-Wai mit Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman, Rachel Weisz, 95 Min, OF

17:30 Hong Kong Film: The Grandmaster, CN/ HK 2013, R: Wong Kar-wai mit Tony Leung, Zhang Ziyi, Chang Chen, 123 Min, OmU

19:15 Hong Kong Film: Drunken Master [Zui quan], HK 1978, R: Woo-Ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tin Yuen, Jng Lee Hwang, 111 Min, OmeU

19:30 Hong Kong Film: In the Mood for Love, F/HK/ TH 2000, R: Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung, Ping Lam Siu, 98 Min, OmeU

20:00 Hong Kong Film: Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon], CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU

21:30 Hong Kong Film: The 36th Chamber of Shaolin [Die 36 Kammern der Shaolin] HK 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 min, OmeU

21:30 Hong Kong Film: A Touch of Zen, [Xia nü/ Ein Hauch von Zen] TW 1971, R: King Hu mit Feng Hsu, Chun Shih, Ying Bai, 180 Min, OmU, 4K RESTAURIERUNG

22:15 Hong Kong Film: Blade Runner, HK, USA, UK 1982 R: Ridley Scott mit Harrison Ford, Sean Young, Rutger Hauer, Daryl Hannah, 113 Min, OmU
   
 

Do, 31. August 2017

  17:15 Hong Kong Film: The 36th Chamber of Shaolin [Die 36 Kammern der Shaolin] HK 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 min, OmeU

19:30 Hong Kong Film: 2046 HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, OmeU

22:00 Hong Kong Film: Kung Fu Hustle [Kung fu] USA 2004, R: Stephen Chow mit Stephen Chow, Wah Yuen, Qiu Yuen, 99 Min, OmeU
   
 

Fr, 1. September 2017

  17:30 Hong Kong Film: Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon], CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU
   
   
  FILME
   
  2046 HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, OmeU

ENGL: “2046” continues the story of Chow Mo Wan (Tony Leung) from Wong Kar-Wai's previous film, “In the Mood for love”, a few years after his ephemeral affair with Su Li-zhen (Maggie Cheung). The time is now the late 1960's Hong Kong, Chow is now an out of work journalist and pulp fiction writer.

 

DEU: Hongkong, 1966: Der Schriftsteller Chow schreibt in seinem Hotelzimmer an einem Science-Fiction-Roman. Je weiter er seine fiktive, in der Zukunft spielenden Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. Vor seinem inneren Auge treten die drei Frauen noch einmal auf, die für ihn wichtig waren.

Jede hat ihre unauslöschliche Spur in seiner Seele hinterlassen, doch vor allem die Gedanken an seine einzige wirkliche, unerfüllt gebliebene Liebe verfolgen ihn. In seinem Kopf entsteht ein geheimnisvoller, faszinierend schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und wilden Leidenschaften. Und bald wird klar, dass Phantasie und sehnsuchtsvolle Erinnerungen untrennbar miteinander verbunden sind...

2004 mit dem Europäischen Filmpreis als Bester, nicht-europäischer Film ausgezeichnet.

„Eine berauschende Eloge auf die Kraft sehnsüchtiger Liebe, die mit assoziativen Bildkaskaden, Dialog- und Gedankenfetzen und einer wehmütigen Musik einen melancholischen Erzählteppich webt….“ (Lexikon des internationalen Films)

„Die einzelnen Erzählstränge reißen ab, spiegeln und verlängern sich in den Science-Fiction-Sequenzen, später tauchen sie unvermittelt wieder auf. … Dieses Kino schert sich nicht um Realismus und Plausibilität, es erschafft Formen und Bilder für die Nichtidentität. Hierin erreicht Wong eine Virtuosität, die ihresgleichen sucht.“ (taz)

“‘Jede Erinnerung ist in Tränen gebadet‘, heißt das Motto von ‚2046‘, und für Wong ist der heilige Ort der Erinnerung seine kleinbürgerliche Hongkong-Kindheitswelt der sechziger Jahre. … Wong ist auf sein in der Realität längst platt gemachtes Sehnsuchts-Hongkong nicht fixiert, weil er dort verwurzelt wäre, sondern im Gegenteil, paradoxerweise, weil er mit seiner Mutter als fünfjähriger Flüchtling aus Shanghai in dieser Fremde eine Zuflucht gefunden hat, an die er sich klammert“ (Der Spiegel)

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=3Tz6KgPfeuk

   
   
  A Woman, a Gun and a Noodle Shop,  [San qiang pai an jing qi] CN/HK 2009, R: Yimou Zhang mit Dahong Ni, NI Yan, 95 Min, OmU

19.8. 17:30; 25.8. 18:00; 27.8. 14:00; 28.8. 17:30

In einem kleinen Wüstennest am Jiayu-Pass unweit der Chinesischen Mauer betreibt Wang eine kleine Nudelküche, in der er mit seiner Frau und den Angestellten lebt. Doch das Zusammenleben mit Wang ist wenig angenehm. Er ist ein Geizhals, der nur an sich denkt und seinen Angestellten oft monatelang keinen Lohn zahlt.

Auch seine Frau leidet unter dem Haustyrannen, doch eine diskrete Affäre mit Li, dem schüchternen Koch, lässt sie ihr Los ertragen. Immer, wenn sie neues Rouge braucht und Li seine Chefin in die Stadt fahren muss, haben sie Sex. Um endlich glücklich leben zu können, kauft sie von einem persischen Händler ein Gewehr, denn Wang soll sterben. Aber die schöne Angewohnheit zwischen Li und Wangs Frau bleibt nicht unbemerkt.

Denn Wang ist mittlerweile nicht nur von Zhang, einem Polizisten, über die Liebesaffäre informiert worden. So feilscht Wang mit Zhang um die Höhe des Geldes, damit er das Liebespaar umbringt.

Und tatsächlich, schon am nächsten Tag kehrt Zhang mit einem blutdurchtränkten Kleidungsstück und zerfetzter Damenunterwäsche zurück…

Zhang Yimou: „Ich mag die Filme der Coen-Brüder. Als ich vor 20 Jahren auf einem Festival ihr Debüt BLOOD SIMPLE sah, hinterließ das einen starken Eindruck auf mich. Der Film fiel mir wieder ein, obwohl ich ihn seither nie wieder gesehen habe.“

Die Thriller-Farce des preisgekrönten Regisseurs Yimou Zhang („House of Flying Daggers”, “Hero”) ist ein Remake des Coen-Debütfilms “Blood Simple”, verlegt ins antike China.

„Anyone who sees both “Blood Simple” and “Noodle Shop” will be struck by the obsessive formal discipline that unites these otherwise disparate filmmakers, and also by Mr. Zhang’s preservation and alteration of certain details from the original” (The New York Times)

“A high-rolling but garish production with untranslatable regional ribald humor, it is aimed squarely at the China market, where the genre of ‘e gao’ (comic brawls and rascally high jinks) is all the rage.” (Hollywood Reporter)

“Coen aficionados won’t be surprised by any of the subsequent twists in the tale, and general auds will be pleasantly amused, as Zhang tries to manipulate events for his own purposes” (Variety)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=LMGBQDpfLnc

   
   
  The Way of the Dragon [Die Todeskralle schlägt wieder zu] HK 1972 R: Bruce Lee mit Bruce Lee, Chuck Norris, Nora Miao, 99 Min, OmU

ACHTUNG EINMALIG am  18.8.  21:30

Der junge Tang Lung (Bruce Lee) reist von Hongkong nach Rom, um dort einer Freundin (Nora Miao) beim Kampf gegen ein Verbrecher-Syndikat zu helfen, das ihr Restaurant übernehmen will. Kein Problem für den Martial-Arts-Experten mit der perfektionierten Kampftechnik und der vorbildlichen Körperbeherrschung.

Tang Lung schafft es mühelos, die Schläger in die Flucht zu schlagen, doch schon bald rückt Verstärkung in Gestalt eines amerikanischen (Bob Wall) und eines japanischen Kampfkunstexperten (Hwang In-shik) an. Nachdem auch die beiden scheitern, schickt der Gangsterboss den Amerikaner Colt (Chuck Norris) - und im Kolosseum von Rom entbrennt ein spektakulärer Zweikampf...

Ein weltweiter Erfolg! Viele Szenen wurden in Rom gedreht, das Kolosseum hingegen in Hongkong nachgebaut. Bruce Lee war nicht nur Hauptdarsteller und Regisseur, sondern auch Drehbuchautor und Choreograph der Kampfszenen.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=6Mv3p5w6IlM

   
  Days of being Wild, HK 1990, R: Kar Wai Wong mit Leslie Cheung, Maggie Cheung, Andy Lau, 94 Min, OmU

EINMALIGE VORFÜHRUNG: 22.8. 18:00

"Ein erotischer Reigen, ein exsistentialistischer Liebesfilm, der im HongKong der sechziger Jahre spielt, mit dem Dreamteam des HongKong-Kinos.
Die Verkäuferin Li Chen verliebt sich in den Playboy Yuddy, der schnell das Interesse an ihr verliert und mit dem Bargirl Fung Ying schläft. Der Polizist Tide begehrt Li Chen, aber die denkt nur an Yuddy. Yuddys Freund Sab ist Feuer und Flamme für Fung Ying, doch sie hat ihr Herz auch an Yuddy verloren. Der verläßt sie, weil er von Sehnsucht nach seiner Mutter besessen ist, aber die will nichts von ihm wissen."

   
   
  Enter The Dragon [Der Mann mit der Todeskralle] HK/ USA 1973 R: Robert Clouse mit Bruce Lee, Jim Kelly, John Saxon, Angela Mao, 102 Min, OmU

 19.08. 22:00

Lee (Bruce Lee), Mitglied eines Shaolin-Ordens, reist im Auftrag des britischen Geheimdienstes zu einem Kampfsportturnier auf eine abgelegene Privatinsel. Dessen Veranstalter Han (Kien Shih, „A Better Tomorrow 3") steht im Verdacht, in Drogengeschäfte und Frauenhandel verwickelt zu sein.

Doch Lee hat auch ein persönliches Motiv für seine Mission, und das lautet Rache. Seine Schwester wurde von einem Handlanger des Bösewichts in den Selbstmord getrieben. In einer Abfolge von Turnierkämpfen und nächtlichen Ermittlungen kommt Lee dem Geheimnis der Insel näher, bis ihn in einem Spiegellabyrinth schließlich der finale Showdown erwartet...

Im Jahr 1973 kam es zu einer ersten chinesisch-amerikanischen Koproduktion, nämlich von Golden Harvest mit dem Hollywoodstudio Warner Brothers: Bruce Lee‘s Film „Enter the Dragon – Der Mann mit der Todeskralle“ wurde ein weltweiter Erfolg und gilt heute als ein Klassiker des Kung Fu Films.

Angela Mao (*1950) lernte als Kind 14 Jahre lang in einer Opera School in Taiwan. 1969 schloss sie einen Vertrag mit der Produktionsfirma Golden Harvest. Sie gilt als weibliches Gegenstück zu Bruce Lee und hat mit ihm in „Enter the Dragon“ gespielt. Auch die damals noch unbekannten Martial Arts Künstler Jackie Chan (*1954) und Sammo Hung (*1952) sind in einigen Szenen zu sehen.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=81jCPIag4KA

   
   
  Snake in the Eagle‘s Shadow [Die Schlange im Schatten des Adlers] HK 1978 R: Woo-ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tien Yuen, Hwang Jang‑lee, 92 Min, Synchronfassung (Englisch)

19.8. 19:00/ 23.8. 17:30 + 29.08. 20:00

Der alte, aber immer noch clevere Shaolin-Rebell Pai kommt als Bettler verkleidet in eine kleine Stadt. Doch es dauert nicht lange, bis die skrupellosen Häscher des mächtigen Mandschu-Kaisers ihn erkennen, angreifen und schwer verwunden. Mehr tot als lebendig wird der Alte von einem Küchenjungen der Kung-Fu-Schule gefunden. Er versteckt den alten Mann und pflegt ihn gesund.

Zum Dank dafür lehrt ihm Pai die Kunst des Shaolin-Kung-Fu. Der bisher immer nur verhöhnte Prügelknabe wird zum Superfighter. Die geniale Kampftechnik des Jungen bleibt jedoch auch von der Obrigkeit nicht unbemerkt. Schnell finden sie heraus, dass er seine perfekte Kampftechnik nur von dem König der Rebellen, dem alten Pai, gelernt haben kann.

Einer der bedeutenden Kampfchoreographen im Eastern und in Hollywood ist Yuen Woo Ping (* 1945 in Guangzhou/ China), der in Hongkong und in Hollywood Karriere gemacht und Filmgeschichte geschrieben hat. Sein Regiedebüt war 1978 „Snake in the Eagle’s Shadow“ mit Jackie Chan in der Hauptrolle. International ist er z.B. durch seine Kampfchoreographien in „Matrix“ und in „Kill Bill“ bekannt.

“Snake in the Eagle’s Shadow” not only launched Jackie Chan as a major film star, but also marked the directorial debut of Yuen Woo-ping, who would become a pioneer of martial arts cinema in terms of both local and global production.

It tells the story of an orphan adopted by a kung fu school (Chan) who is used as their janitor and often abused by the teachers until he befriends an elderly master and receives training in the Snake-style of kung fu. Prior to Snake in the Eagle’s Shadow, Chan had been under contract to Lo Wei, whose had unsuccessfully tried to mould the star as “the new Bruce Lee” in five films that had successively failed at the box office.

Chan was loaned to Seasonal Films and partnered with Yuen, who allowed the performer the freedom to develop his more comedic screen persona. This collaboration resulted in a box office smash that would serve as the template for Chan’s next film, Drunken Master (1978), while also showing that the local audience wanted something new rather than a rehash of former screen glories.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=POjzRfxpSls

   
   
  The 36th Chamber of Shaolin [Die 36 Kammern der Shaolin] Hongkong 1978 R: Lau Kar-Leung mit Gordon Liu, Lo Lieh, Wong Yue, Lau Kar‑wing, 119 Min, OmeU

21.8. 20:00; 24.8. 21:45; 26.8. 23:15; 29.8. 17:15; 30.8. 21:30; 31.8. 17:30

Nachdem Liu Yu-te, ein junger Krieger und Regimegegner in geheimer Mission, knapp einem Massaker entfliehen kann, bei dem all seine Gefährten, sein Meister und sein Vater den Tod finden, sucht er Zuflucht in einem geheimnisvollen Kloster.

Unter den strengen Augen des Shaolin Meisters schuftet er unermüdlich. Aber um die 36 Kammern der Shaolin durchschreiten zu können, stehen ihm zahlreiche schmerzhafte Kämpfe bevor. Kurz bevor Liu an sein lang ersehntes Ziel gelangt, erreicht ihn eine Botschaft: Endlich ist der Moment gekommen, in dem er Rache an den Mördern seiner Brüder und seines Vaters üben kann…

„Perfekt inszenierter Martial-Arts-Film, der neben Einblicken in die Philosophie des Kung-Fu auch Anmerkungen zur chinesischen Innenpolitik der späten 70er Jahre zu bieten hat. Durch die Ansätze einer Problematisierung innerhalb des Genres bemerkenswert.“ (Lexikon des internationalen Films)

Lau Kar-leung directs this revenge thriller, widely considered to be the greatest kung-fu flick of all time. Liu Yu-te (Gordon Lau Kar-fai) is a gentle ethics scholar until his family and friends are brutally slaughtered by a band of Manchu troops. Vowing revenge, he ventures to the fabled Shaolin temple hoping to become a one-man martial arts killing machine.

Rechristened San Te, his first year at the temple is spent largely doing menial chores. He begins training during his second year, which involves passing through 35 chambers where he learns the finer points of kung-fu through grueling and excruciating tests. After a year of training, he moves on to learn about weapons. He soon proves to be the finest student in the history of the temple, mastering the entirety of the training in mere five years. He is cast out of the temple, however, for wanting to teach his skills to the masses. Once out of the temple, he assembles a team of fighters and sets out to get revenge.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=P5_d0d-9ajU

   
   
  Blade Runner HK/ USA/ UK 1982 R: Ridley Scott mit Harrison Ford, Sean Young, Daryl Hannah, 113 Min, OmU

Wir schreiben das Jahr 2019: Vier gentechnologisch hergestellte Menschen, sogenannte "Replikanten", proben den Aufstand. Sie maßen sich an, ihre auf vier Jahre festgesetzte Lebensfrist verlängern zu lassen.

Ihr Pech, dass Blade Runner Deckard (Harrison Ford) auf sie angesetzt ist. Er ist ein abgebrühter Profi, wenn es darum geht, Replikanten aufzuspüren und zu vernichten. Im verregneten Los Angeles der Zukunft macht er sich auf die Jagd...

„Throughout the eighties and onward through the 90's, many popular science fiction films such as the famed Hollywood thriller Blade Runner and Japanese anime film Ghost in the Shell have depicted sprawling futuristic cityscapes influenced by the city of Hong Kong. Both films, considered to be landmarks of the cyberpunk film movement, chose to feature distinctly “Asian” motifs as the backdrops for their dark, sprawling metropolis’, with a focus on Hong Kong’s uniquely paradoxical aesthetic.” (medium.com)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=KPcZHjKJBnE
   
   
  Police Story HK 1985 R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Maggie Cheung, Brigitte Lin, 102 Min, OmU

19.8. 21:45

Polizist Kevin Chan (Jackie Chan) ist ein rechtsschaffender Beamter, der noch Ideale in sich trägt. Seit Jahren versucht er nun schon den großen Unterwelt- und Drogenboss Chee (Hark-On Fung) dingfest zu machen. Und jetzt steht er kurz vor seinem Durchbruch, denn Chees Sekretärin will gegen ihren Boss aussagen, verschwindet aber kurz vor der Verhandlung spurlos.

Somit kann Chee nicht verurteilt werden und wird freigelassen.

Jedoch schwört er, sich an Kevin zu rächen und so hängt er dem Polizisten den Mord an einem seiner Kollegen an.

Nun steht Kevin nicht nur auf der Abschussliste der Unterwelt, sondern wird auch noch von seinen eigenen Männern verfolgt. Während er versucht, seinen ehemaligen Kollegen zu entkommen und am Leben zu bleiben, will er gleichzeitig seine Unschuld beweisen und Chee ein für alle Mal hinter Gittern bringen.

Der große Erfolg von „Police Story“ bedeutete den endgültigen Durchbruch für Jackie Chan.

„Unglaubliche Stunts. Der ideale Popcorn-Film“ (TV-Spielfilm)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=gk5fZCsm7dU

   
   
   
  Armour of God [Der rechte Arm der Götter] HK/ JUG 1986 R: Jackie Chan und Eric Tsang mit Jackie Chan, Alan Tam, Rosamund Kwan, 98 Min, OmU

Der Abenteurer Jackie (Jackie Chan) stiehlt im finsteren Afrika das Schwert einer mittelalterlichen Rüstung. Als ihm einige Zeit später das Geld ausgeht, bietet er das Stück auf einer Versteigerung an, wo sich eine mysteriöse Schönheit ganz besonders dafür interessiert.

Jackie weiß nicht, dass das Schwert zum obersten Heiligtum einer kriminellen Sekte gehört, zu der legendären fünfteiligen „Rüstung Gottes“. Um in den Besitz der noch fehlenden drei Teile zu gelangen, schrecken die Verbrecher vor nichts zurück – auch nicht vor der Entführung von Jackies Freundin.

Jackie Chans Stunts sind beeindruckend, haben ihm aber zahlreiche Verletzungen zugefügt: Gebrochene Brustrippen durch einen Sturz vom Balkon; bei einem eher einfachen Stunt stürzte er durch einen abbrechenden Ast auf einen Felsen und zog sich eine schwere Schädelverletzung zu. Seitdem ist er auf einem Ohr schwerhörig.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=Qdg1noAv8pM
   
   
  Exiled, 2006, Hong Kong, R: Johnnie To mit Nick Cheung, Anthony Chau-Sang Wong, Francis Ng, 110 Min, OmU

Blaze, Fat, Tai, Cat und Wu waren in ihrer Jugend Freunde und schließlich wurden sie gemeinsam Gangster - nach Jahren kommen sie auf der Insel Macao wieder zusammen. Doch der Anlass der Zusammenkunft ist kein freudiger: Blaze und Fat wurden geschickt, um Wu, der vor Jahren ausgestiegen und seitdem verschwunden ist, zu töten - Tai und Cat haben davon erfahren und wollen den Freund beschützen. Als bei einer ersten Auseinandersetzung keine Seite die Oberhand behält, stimmen Blaze und Fat einem letzten Wunsch von Wu zu: Bevor es zur finalen Konfrontation kommen soll, will er seine Familie versorgt wissen, und der einzige viel Geld bringende Auftrag ist die Liquidierung des gefürchteten Gangsterbosses von Macao.

   
   
  Farewell My Concubine [Lebewohl, meine Konkubine] China 1993, R: Chen Kaige mit Leslie Cheung, Gong Li, Fengyi Zhang, 170 min, DF

„Lebewohl meine Konkubine" erzählt die Geschichte zweier chinesischer Männer in der Zeit von 1925 bis 1977. Der sensible Opernsänger Cheng (Leslie Cheung) verkörpert mit Vorliebe weibliche Rollen und ist in seinen Bühnenpartner Duan (Fengyi Zhang) verliebt.

Dessen Zuneigung gilt jedoch in erster Linie der Konkubine Juxian (Gong Li). Mit der Zeit steigen Cheng und Duan zu umjubelten Stars der Pekingoper auf. Ihr persönliches Schicksal wird von zentralen historischen Ereignissen in China gesäumt. Sie erleben die Besetzung durch Japan sowie die Befreiung von der Armee des asiatischen Gegners, nehmen den Aufstieg Maos war und müssen mit der Kulturrevolution zurecht kommen.

Dabei verbindet der Film die Historie, das Leben der beiden Sänger und den Inhalt der immer wieder innerhalb des Films aufgeführten Pekingoper zu einer Einheit.

Vielfach ausgezeichnet, u.a. 1993 auf dem Cannes Film Festival mit der Palme d'Or (zusammen mit Jane Campions „Das Piano“) und FIPRESCI „Award for Best Film in Competition“.

„one of those very rare film spectacles that deliver just about everything the ads are likely to promise: action, history, exotic color, multitudes in confrontation, broad overviews of social and political landscapes, all intimately rooted in a love story of vicious intensity” (New York Times)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=cC-_SLiRnJE
   
   
  In the Mood for Love F/HK/ TH 2000, R: Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung, Ping Lam Siu, 98 Min, OmeU

Do, 17.8. 20:00;  SO 20.08. 16:00; Di 22.08. 19:30; Sa, 26.8. 20:00;
Mi, 30.8. 19:30

Zeitungsredakteur Chow (Tony Leung) zieht mit seiner Frau in ein Haus der Shanghai-Community, ebenso Li-zehn (Maggie Cheung) mit ihrem Mann. Ihre Ehepartner sind zumeist auf Reisen, und die beiden laufen sich gelegentlich über den Weg.

Doch irgendwann müssen sie den Tatsachen ins Auge blicken: Ihre Angetrauten haben eine Affäre miteinander begonnen. In ihrer Verzweiflung kommen sich die beiden näher. Sie treffen sich regelmäßig in einem Hotelzimmer, wo sie gemeinsam an Martial-Arts-Geschichten schreiben.

Eine seltsame Beziehung beginnt, irgendwo in der Schwebe zwischen Vertrauen, Liebe und Freundschaft.

„Meister der asiatischen ‚Nouvelle Vague‘ … ein Triumph kinematografischer Erzählkunst, bei dem selbst seine Kritiker verstummen“ (Spiegel)

Hong Kong, 1962: Chow Mo-wan (Tony Leung) and Su Li-zhen (Maggie Cheung) move into neighboring apartments on the same day. Their encounters are formal and polite—until a discovery about their spouses creates an intimate bond between them.

At once delicately mannered and visually extravagant, Wong Kar-wai’s In the Mood for Love is a masterful evocation of romantic longing and fleeting moments. With its aching musical soundtrack and exquisitely abstract cinematography by Christopher Doyle and Mark Lee Ping-bin, this film has been a major stylistic influence on the past decade of cinema, and is a milestone in Wong’s redoubtable career.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=yEkyYBRNWdw

   
   
 
  Tiger and Dragon [Crouching Tiger, Hidden Dragon] CH/HK/TW/USA 2000, R: Ang Lee mit Chow Yun-Fat, Zhang Ziyi, Michelle Yeoh, 120 Min, OmU

17.8. 22:00/ 19.8. 19:30/ 25.8. 17:15/ 28.08. 19:45, 1.9. 17:30


Im China der Qing-Dynastie will sich der Schwertkämpfer Li Mu Bai (Chow Yun-Fat) endlich zur Ruhe setzen und ein neues Leben beginnen. Um dies tun zu können, übergibt er sein Schwert vertrauensvoll seiner Weggefährtin Yu Shu Lien (Michelle Yeoh), mit der ihn eine unglückliche sowie heimliche Liebe verbindet.

Sie soll sein Schwert, das als "Grünes Schicksal" bekannt ist, dem ehrenwerten Sir Te (Sihung Lung) überbringen. Dieser willigt ein, als Wächter des legendären Schwertes zu fungieren, aber auch nicht mehr. Als das Schwert eines Abends von einer maskierten Person gestohlen wird, beginnt eine wilde Jagd und mit ihr der Kampf um Gerechtigkeit.

Denn die symbolische Bedeutung des Schwertes ist von einem solch hohen Wert, dass sein Träger ungemeinen Einfluss erlangen könnte. Egal, auf welcher Seite des Gesetzes er steht.

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts erleben wir mit Ang Lees mehrfach ausgezeichneten Film eine Renaissance und Neue Eastern-Welle: „Tiger and Dragon“ erhält vier Oscars, jeder zehnte US-Amerikaner sah den Wuxia-Film.

„Ein spektakulärer Actionfilm von Ang Lee, realisiert in der Tradition klassischer Schwertkämpferfilme. Halb philosophischer Diskurs im Stil von King Hu, halb Stuntextravaganz mit Anleihen an alte Jackie-Chan-Filme, begeistern hier nicht nur die einzigartigen Kampfsequenzen, sondern auch die bewegende Story, die Chow Yun-fat und Michelle Yeoh zu Höchstleistungen antreibt.“ (Blickpunkt: Film)

„Ein faszinierender Martial-Arts-Film, der sich zu einem romantischen Abenteuerfilm von zeitloser Schönheit verdichtet und zugleich die Traditionen gegen ein unbekümmert modernes Lebensgefühl abwägt. Ein Film von ungeheurer Leichtigkeit, der, wie alle großen Märchen, auch vom Verantwortungsbewusstsein des Menschen handelt.“ (Filmdienst)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=4xPC1lEJ6Mg

   
   
  Hero CN 2002, R: Zhang Yimou mit Jet Li, Donnie Yen, Zhang Ziyi, Tony Leung, 105 Min, OmeU

18.08. 19:30; 23.8. 22:00; 25.8. 20:00; 29.8. 20:00

China vor 2000 Jahren: Sieben Königreiche kämpfen erbittert um die Vorherrschaft, allen voran der grausame König Qin (Chen Dao Ming). Er war schon oft das Ziel von Attentaten, töten konnte ihn bisher nie jemand. Das hat auch etwas mit den von ihm befohlenen Sicherheitsvorkehrungen zu tun.

Aus Angst vor weiteren Anschlägen erlaubt er es niemandem, ihm sich mehr als hundert Schritte zu nähern – bis eines Tages ein namenloser Held (Jet Li) an seinem Hofe auftaucht und behauptet, mit Broken Sword (Tony Leung), Flying Snow (Maggie Cheung) und Sky (Donnie Yen) die drei gefährlichsten Feinde des Königs getötet zu haben.

Dem Namenlosen wird erlaubt, sich dem König bis auf zehn Schritte zu nähern, mit ihm Tee zu trinken und ihm seine Geschichte zu erzählen…

Ein außergewöhnlicher, aufwendig inszenierter, historischer Film - Regisseur Zhang Yimou: “What I have done is sell Chinese Culture with the help of the martial arts genre film.” In den USA präsentierte kein Geringerer als Quentin Tarantino den Film. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. Oscar-Nominierung, Hong Kong Film Awards: Beste Action Choreografie, Beste Künstlerische Gestaltung, Beste Kameraführung für Christopher Doyle, Beste Kostüme, Beste Musik, Bester Sound und Beste Visuelle Effekte.

„opulent-opernhafte, fotografisch berauschende Inszenierung … Höhepunkt des Martial-Arts-Genres … eine traumhafte Bilderorgie voller suggestiver filmischer Einfälle, Witz und Stilisierungen.“ (Lexikon des internationalen Films)

„In vier Rückblenden, denen er jeweils eine Farbe als dominierenden Grundton zugeordnet hat, entfaltet Zhang Yimou eine ganz eigene Legende von Pflicht und Verrat, Liebe und Idealismus. Hero entzieht sich dabei jeder eindeutigen Lesart.“ (Sascha Westphal)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=_USDk5jaGek

 
   
   
  Dumplings HK 2004, R: Fruit Chan mit Bai Ling, Miriam Yeung, Tony Leung Kar-fai, 87 min, OmU

18.8. 17:45; 26.8. 22:30; 28.8. 19:45

Der Zahn der Zeit beginnt auch an dem Ex-Starlet Quing Li zu nagen. Das bekommt sie bitter zu spüren, als ihr Mann damit beginnt, sie mit jüngeren Frauen zu betrügen. Doch Quing Li will weder ihren Gatten verlieren noch sich damit abfinden, alt zu werden.

Sie scheut weder Kosten noch Mühe, um mit der mysteriösen Köchin Mei (Bai Ling) in Kontakt zu kommen. Deren sagenumwobene "Dumplings" (Klöße) sollen den Alterungsprozess stoppen. Sofern man sich traut, von den Spezial-Klößen zu essen – denn die Füllung hat es in sich! Für die wundersamen Teigtaschen muss man allerdings sehr viel mehr opfern als nur Geld.

Ein post-feministischer Horrorfilm. "Dumplings" ist Teil der asiatischen Trilogie "Three... Extremes", zu der auch der japanische Regisseur Takashi Miike und der Koreaner Park Chan-Wook Beiträge geliefert haben.

„Regisseur Fruit Chan ist ein verstörender, mit schwarzem Humor getränkter Horrorfilm gelungen, der seine Wirkung gerade aus der Vermeidung gängiger Genre-Klischees gewinnt. Das Grauen wird hier in Bildern von großer Eleganz und Schönheit serviert. … Auch akustisch hebt sich der Film von genretypischen Gepflogenheiten ab.“ (Stern)

„Fruit Chan zeigt in ‚Dumplings‘ auch seine Stadt Hongkong von einer ungewohnten Seite - so, als sei sie im Untergang begriffen.“ (taz)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=5ixdhYr3a6g

   
   
  Fearless, HK/ USA 2006, R: Ronny Yu mit Jet Li, Collin Chou, Masato Harada, Nathan Jones, 105 Min, OmeU

18.8.+21.8+23.8. 22:00; 27.8.+29.8. 18:00


Huo Yuanjia (Jet Li) ist ein besessener Kämpfer. Das war schon 1880 zu Zeiten seiner Kindheit so, als ihm sein Vater (Collin Chou) das Kämpfen verbot und er trotzdem heimlich trainierte. Seine Grundregel lautet, nie mehr einen Kampf zu verlieren.

20 Jahre später ist er zum besten Kämpfer der Gegend avanciert. Doch er kämpft nur für sich selbst. Beseelt von dem Ziel, seine Gegner zu vernichten, vernachlässigt er dabei seine Familie und umgibt sich mit falschen Freunden. Mit seiner Arroganz und seinem ungebrochenen Siegeswillen treibt er es eines Tages zu weit.

Im Rausch des Triumphes tötet er einen beliebten Meister und provoziert damit seine Gegner so sehr, dass sie in einem Racheakt Huos Frau und Tochter ermorden. Trotz unbändigen Schmerzes ist Huos Wille zu kämpfen damit aber nicht gebrochen. In einem Turnier nie gekannter Ausmaße bekommt er die letzte Chance, einem ganzen Land zu beweisen, was er aus der Vergangenheit gelernt hat...

Die legendäre Geschichte des einstmals kleinen und schwächlichen Huo Yuanjia, der Jahre später zur bedeutendsten Martial Arts-Legende seiner Zeit aufsteigen wird.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=42NWMluhlfk

   
   
  Curse of the Golden Flower  [Der Fluch der goldenen Blume] CN/HK 2006, R: Zhang Yimou mit Gong Li, Chow Yun-Fat, Liu Ye, 114 Min, OmU

China vor mehr als 1000 Jahren: Am Hofe des Kaisers hat sich eine Atmosphäre des Misstrauens und der Gier nach Macht gebildet. Intrigen und Komplotte haben gegenseitiges Vertrauen undenkbar gemacht. Nachdem er erfahren musste, dass seine Gattin (Gong Li) eine Affäre mit seinem Sohn aus erster Ehe, dem Kronprinzen Wan (Liu Ye), begonnen hat, trifft der König (Chow Yun Fat) Vorbereitungen, die Königin mit Hilfe eines schwarzen Pilzes in ihrer Medizin langsam zu vergiften.

Doch diese hat keinesfalls vor, ihrem Tod untätig ins Auge zu sehen. Sie selbst schmiedet ein ebenso grausames Komplott. Am Tag des Chrysanthemen-Festes, wenn die Palastwache sich zum Festmahl zurückzieht, soll ihr gerade von seiner Militärausbildung zurückgekehrter Sohn Prinz Jai (Jay Chou) mit ihrer Unterstützung einen Putschversuch wagen und den König von seinem Thron stoßen.

Das Filmbudget betrug 45 Mio. Dollar und war damit die bis dahin teuerste, chinesische Produktion. Hong Kong Film Awards: Beste Schauspielerin, Beste Filmausstattung, Bestes Kostüm- & Make-Up-Design und Bester Filmkomponist.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=QBFi6LqYswI
   
   
  My Blueberry Nights, CN/HK/F 2007, R: Wong Kar-Wai mit Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman, Rachel Weisz, 95 Min, OF

20.8. 17:30; 23.8. 20:00; 25.8. 17:30; 27.8. 17:30; 30.8. 17:30

Eine gescheiterte Beziehung liegt hinter Elizabeth (Norah Jones), die seither an einigen Abenden Trost bei einem Blaubeermuffin in einem Café sucht und sich dabei mit Jeremy (Jude Law), dem Besitzer, anfreundet. Einige Nächte lang verbringen Elizabeth und Jeremy bei Gesprächen und Kuchen. Doch dann kommt Elizabeth plötzlich nicht mehr.

Sie ist zu einer Reise quer durch die USA aufgebrochen, um zu vergessen. Ihr Trip führt sie zuerst nach Memphis. Dort arbeitet sie tagsüber in einem Diner und nachts in einer Bar. Der alkoholkranke Cop Arnie (David Strathairn) ist einer ihrer Stammkunden. Sie wird Zeuge, wie ihn die Liebe zu seiner untreuen Frau Sue Lynne (Rachel Weisz) langsam zu Grunde richtet.

Das nächste Ziel liegt im Westen. In Nevada lernt sie die Spielerin Leslie (Natalie Portman) kennen. Auch sie besitzt ein trauriges Geheimnis. Während ihrer ganzen Reise hält Elizabeth mit Jeremy Kontakt, dem sie regelmäßig Postkarten mit ihren Gefühlen und Gedanken schickt.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=zFWEWwE-hjc

   
   
  Sparrow, HK 2008, R: Johnnie To mit Hsi Lei Kelly Lin, Da Wah Simon Yam, Ka Tung Lam, Xue Lin, 87 Min, OmeU

21.8. 21:45

„Sparrow“, Spatz, ist ein geläufiges Wort im Hongkonger Straßenslang – so werden dort die Taschendiebe genannt. Der Ausdruck spielt an auf die besondere Fingerfertigkeit, die man benötigt, um sich Portemonnaies aus fremder Leute Taschen herauszupicken … und möglicherweise auch auf die Notwendigkeit, im Falle der Entdeckung rasch auf und davon zu fliegen.

Kei ist einer dieser „Spatzen“, und ein sehr professioneller. Zusammen mit drei Partnern lebt er ganz gut davon, im Straßengewühl von Hongkong tief in die Taschen ahnungsloser Passanten zu greifen. Für Kei reicht es jedenfalls zu einem sorgenfreien Leben. Wenn er nicht gerade seinem Broterwerb nachgeht, fährt er gern mit seinem Fahrrad durch die Stadt, um mit seiner alten Rolleiflex-Kamera Straßenszenen zu fotografieren.

Eines Tages taucht dabei die umwerfend schöne Chun Lei in seinem Sucher auf. Kei ist fasziniert. Doch hinter Chun Leis attraktivem Äußeren liegt eine geheimnisvolle Vergangenheit verborgen. Nachdem sich nicht allein Kei in sie verliebt hat, sondern es ihr auch gelingt, seinen drei Kollegen den Kopf zu verdrehen, offenbart sie ihre wahren Absichten.

Die „Spatzen“ sollen einen Schlüssel stehlen, der für sie von größter Wichtigkeit ist. Zunächst scheint das ganz einfach zu sein, doch dann kommt mit dem öffentlichkeitsscheuen Tycoon Mr. Yen ein weiterer Interessent ins Spiel…

(berlinale.de)

Kei (Simon Yam) is an experienced "sparrow". He enjoys a carefree lifestyle taking photos with his vintage Rolleiflex. One day a dashing beauty, Chun Lei (Kelly Lin), suddenly appears in Kei's viewfinder. The sparrow is mesmerized... But behind Chun Lei's attractive facade lies a mysterious past and a mission to set herself free...

“a beautifully made, deliberately puzzling thriller in which a team of Hong Kong pickpockets (led by the handsome Simon Yam) are taken for a painful ride by a beautiful femme fatale working for an ageing big-time criminal” (The Guardian)

“At a time when Hong Kong is searching for a role in an evolving Greater China, ‘Sparrow’ turns the clock back to a time of simpler values. … ‘Sparrow’ almost has the feel (and certainly spirit) of a ’50s Cantonese movie plonked down in contempo Hong Kong.” (Variety)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=CelOAYji8NM

   
   
  A Simple Life [Tao Jie - Ein einfaches Leben] HK 2011, R: Ann Hui mit Andy Lau, Anthony Wong, Deanie Ip, 118 Min, OmU

Ann Hui (* 1947), vielbeschäftigte und renommierte Regisseurin des neorealistischen Hong Kong Kinos, erzählt die Geschichte von Ah Tao, die bereits als Kind in den Haushalt der wohlhabenden Familie Leung kam, um dort zu arbeiten. In 60 Jahren hat sie drei Generationen der Familie, vor allem als Mädchen für alles und Köchin betreut und den Nachwuchs aufgezogen.

Inzwischen sind fast alle Angehörigen der Leungs emigriert. Übrig geblieben ist nur noch der erfolgreiche Filmproduzent Roger, um den sie sich kümmern muss, da er noch nicht verheiratet ist. Als Ah Tao einen Schlaganfall erleidet, kann der vielbeschäftigte Roger sie nur ins Altenheim geben. Misstrauisch beäugt sie die neue, unkomfortable Umgebung und die merkwürdigen Mit-Insassen, aber trotz ihrer Krankheit hält sie auch hier an der perfekten Organisation ihres Alltags fest.

Roger ist jetzt gezwungen, sich jetzt um das Wohl seiner Dienerin zu kümmern, und erkennt bald, wieviel Tao Jie (= Fräulein Jie) ihm bedeutet.

Hoch emotionaler, mehrfach ausgezeichneter Film der Regisseurin Ann Hui mit Hongkonger Schauspielerin-Legende Deanie Yip. U.a. Venedig 2011: Beste Schauspielerin, Hong Kong Film Awards: Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Darsteller (Andy Lau) und Beste Darstellerin (Deanie Ip).

„Ein einfaches Leben. Ein einfacher Film. Ein großer Film. … Taschentücher mitnehmen!“ (NDR)

„Ein glasklar komponierter Film über das Altern in Würde und die Fürsorge als Essenz eines gelungenen Lebens.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Die 1947 in Hongkong geborene Regisseurin Ann Hui ist genauso alt wie ihre Hauptdarstellerin Deanie Yip, die für ihre Rolle in „Tao Jie“ 2011 in Venedig ausgezeichnet wurde. Und die ist auch privat die Patentante von Andy Lau. Dass zudem viele Hongkonger Kollegen wie der legendäre Tsui Hark oder Sammo Hung – mehr oder weniger sich selbst spielend – als Gastdarsteller auftreten, macht ‚Tao Jie‘ auch zur einer leicht wehmütigen Hommage an diese einzigartige, nun in Groß-China untergehende Filmwelt.“ (Tagesspiegel)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=LGerZCQwvjE
   
   
  The Grandmaster, CN/ HK 2013, R: Wong Kar-wai mit Tony Leung, Zhang Ziyi, Chang Chen, 123 Min, OmU

17.8. 21:30 + 18.8. 17:00/ 21.8. 17:15 / 22.8. 21:15 + 30.8. 17:30

China 1936: Der aus dem Süden Chinas stammende Kung-Fu-Meister Ip Man (Tony Leung) trifft in seinem Heimatort Foshan erstmals auf Gong Er (Zhang Ziyi), eine Kung-Fu-Meisterin aus dem Norden des Landes. Gong Ers Vater Gong Baosen (Wang Qingxiang), ein sehr bekannter Großmeister, ist ebenfalls dort. Dieser soll in Foshan mit einer Zeremonie im berühmten Bordell Gold Pavillon als Kämpfer verabschiedet werden.

In einem letzten Kampf will Baosen noch einmal gegen einen Jüngeren antreten. Die Wahl fällt auf den bisher unbesiegten Ip Man, der auch diesen Kampf für sich entscheidet. Gong Er leidet sehr unter der Niederlage ihres Vaters und fordert den Sieger direkt zum Duell heraus.

Beim gemeinsamen Kampf erwachen die Gefühle füreinander, die beiden Kontrahenten verlieben sich. Doch dann bricht der Krieg aus und China droht in eine Nord- und Südhälfte auseinanderzubrechen. Das Paar wird getrennt und sieht sich erst viele Jahre später wieder. Gong arbeitet als Ärztin, während Ip Man eine Kampfschule leitet. Einer seiner Schüler trägt den Namen Bruce Lee.

Eröffnungsfilm der Berlinale 2013.

„Leung fesselt die Kamera. Sein Gesicht ist geradezu ein eigener Film.“ (film.com)

„eine faszinierende Enzyklopädie chinesischer Kampfkunst … Unglaublich, wie Tony Leung allen Widrigkeiten zum Trotz seine Würde, seine Unnahbarkeit bewahrt, unbewegten Gesichts. In sieben seiner Filme hat Wong Kar-Wai es zu einem der schönsten des modernen Kinos gemacht.“ (Süddeutsche Zeitung)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=uC5amKLgnFU

   
   
  Man of Tai Chai, CN/HK/USA 2013, R: Keanu Reeves mit Keanu Reeves, Iko Uwais, Tiger Hu Chen, Simon Yam, Karen Mok, 105 Min, OmU

Chen Lin-Hu (Tiger Hu Chen) ist ein gelehriger "Tai Chi"-Schüler. Eines Tages weckt er bei einem Turnier das Interesse des zwielichtigen Geschäftsmannes Donaka Mark (Keanu Reeves). Donaka ist von Chens ungewöhnlichem Kampfstil begeistert. Er hat eine Arena und bietet Chen Lin-Hu an, dort für eine ordentliche Gage anzutreten.

Der lehnt die lukrative Offerte zunächst entrüstet ab, erst als Donaka Mark Chens Meister Yang (Yu Hai) in finanzielle Schwierigkeiten bringt, willigt er notgedrungen ein und gewinnt jeden seiner Kämpfe. Was er jedoch nicht weiß: Donaka lässt die Kämpfe aufzeichnen und verkauft sie weltweit als eine extreme Form von Reality-Show.

Er will zeigen, wie ein eigentlich gutherziger Mann mehr und mehr dem Blutdurst verfällt. Also wird Chen mit immer brutaleren Kämpfen konfrontiert, die ihn stetig weiter von der ausgeglichenen Lehre des Tai Chi abweichen lassen.

Der Film basiert auf Tiger Chens Lebensgeschichte, der in Keanu Reeves Regiedebüt auch die Hauptrolle spielt. Beide kennen sich aus Matrix 2 und 3.

„Bemerkenswert ist, dass der Film nicht nur auf Action setzt, er befasst sich auch mit der Spiritualität des Tai Chi, den Lehren dieser Kampfsportart, die nicht nur Kontrolle über die eigenen, inneren Dämonen ausüben.“ (gamona.de)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=HIKQCZDYfEI
   
   
  So Close, HK 2002, R: Corey Yuen mit Qi Shu, Wei Zhao, Karen Mok, 111 Min, OmeU

Die Computerfirma der Brüder Chow Nunn und Chow Lui wird von einem Computervirus attackiert. In letzter Sekunde schaltet sich Lynn, eine Cyber-Bekanntschaft der beiden, ein. Sie schafft es, den Virus zu bekämpfen und die Firma zu retten.

Es stellt sich heraus, dass Lynn eine Auftragsmörderin ist, die es auf Chow Lui abgesehen hat. Der junge Polizist Kong Yat Hong wird auf den Fall angesetzt. Schon bald muss er erkennen, dass Lynn keine gewöhnliche Gegnerin ist.

Der Titel des Action Films um drei Martial Arts Frauen ist angelehnt an den Song „Close to You“ von The Carpenters.

Get ready the dynamic, action-packed film! Directed by famed action choreographer Cory Yuen (The Transporter, Jet Li's The Enforcer), SO CLOSE is a thrill-a-minute shootout, with lightning-quick action sequences and great performances by Shu Qi (The Transporter), Zhao Wei (Shaolin Soccer) and Karen Mok (Black Mask).

When a gang of assassins murders their parents, two sisters inherit the family business - a state-of-the-art computer surveillance system. Armed with the ability to see around corners and disappear into thin air, the sisters become the most accomplished killers-for-hire in Hong Kong.

But when the sisters fulfill a contract and take out a wealthy computer magnate, a beautiful undercover detective is suddenly hot on their tail. Now - loyalties are tested, alliances are questioned and survival becomes the extremest sport of all. With some of the best action scenes to appear on film in year 2002, SO CLOSE is a high-octane hit!

“Hong Kong has never been shy of casting women in leading action roles. Lately, this trend has spread west, with characters like Trinity in ‘The Matrix’ or the 3 Charlie’s Angels. … The director here, Corey Yuen Kwai, was one of the first to afford women equal footing in the action stakes giving actresses such as Cynthia Rothrock, Michelle Yeoh and more recently Bruce Lee’s daughter” (fareastfilms.com)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=r4eGJ6DqAg4
Uncensored femme fatale Trailer: www.youtube.com/watch?v=kM2BbsP-7Og
   
   
  Full Contact, [Xia dao Gao Fei] HK 1992, R: Ringo Lam mit Yun-Fat Chow, Simon Yam, Ann Bridgewater, 96 Min, OmeU

Jeff, ein Meister der Schusswaffen, ist Rausschmeißer in einem Nachtclub in Bangkok. Als das Leben seines Freunds Sam, der große Schulden bei einem Kredithai hat, bedroht ist, hat Jeff keine andere Wahl, als ihn unter Gewalteinsatz zu retten.

In Folge muss er sich einer Gang anschließen, die einen Transporter mit geschmuggelter Munition überfallen will. Kopf der Bande ist Judge, ein intelligenter, aber erbarmungsloser Mann. Jeff misstraut dieser Situation, aber es gibt kein Zurück mehr für ihn.

Der gnadenlose Action Film von Regisseur Ringo Lam mit einem der bekanntesten Hongkong-Schauspielern Chow Yun-Fat („Tiger and dragon“, „Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“, „The Assassins“) ist auch berühmt durch die Nutzung der Bullet cam. Ringo Lams „City on Fire“ von 1985 inspirierte Quentin Tarantino in seiner Arbeit an seinem Debütfilm „Reservoir Dogs“.

Jeff (Chow Yun Fat) agrees to take part in a weapons' heist with Judge (Simon Yam), in the belief that it will extricate a friend from a gambling debt. However, the operation goes disastrously wrong, and Jeff is left to plot his revenge on the double-crossing Judge.

„Ringo Lam’s Full Contact is a There’s No Honor Among Thieves Movie” (beyondhollywood.com)

“Chow-Yun Fat; he’s almost inhumanly cool in this movie and goes through absolute hell too. … Full Contact is a work of deranged brilliance with plenty of stylish action, insane characters and a gripping story to keep action fans entertained.” (theactionelite.com)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=oICHP1cTMgs
   
   
  Kung Fu Hustle, [Kung fu] USA 2004, R: Stephen Chow mit Stephen Chow, Wah Yuen, Qiu Yuen, 99 Min, OmeU

20.8. 14:00/ 21.8. 18:00/ 22.8. 20:00/ 29.08. 21:30

Im Shanghai der 1940er Jahre hat der glücklose Möchtegern-Gangster Sing (Stephen Chow) einen großen Traum: Er möchte Mitglied der berühmt-berüchtigten und mächtigen „Axe Gang“ werden. Denn böse Jungs sind einfach cooler! Doch ehe der Boss der Gang Sing als neues Mitglied akzeptiert, muss dieser erst einen harten Test bestehen.

Er soll die unausstehliche wie rabiate Vermieterin des heruntergekommenen Häuserblocks Schweinestall und deren schwächlichem Mann aus dem Weg räumen. Doch alle Einschüchterungsversuche gegen das ältere Ehepaar und ihre Mieter, die alle nicht das sind, was sie scheinen, schlagen fehl. Denn die Underdogs entwickeln plötzlich außerordentliche Fähigkeiten, wenn es darum geht, ihr Hab und Gut zu verteidigen.

Und auch Sing findet bald heraus, dass er über ungeahnte Kräfte verfügt...

Nach „Shaolin Soccer“ der zweite Box Office Hit von Hongkong Star-Schauspieler und Star-Regisseur Stephen Chow (*1962), choreografiert von Martial Arts Legende Yuen Woo-Ping (*1945, „Tiger and Dragon“, „The Matrix“, „Kill Bill“). Sechs Auszeichnungen auf den Hong Kong Film Awards 2004.

„Diese Mischung aus extremem Stilwillen und selbstreflexivem Augenzwinkern, maximaler Artistik und feixendem Humor macht ‚Kung Fu Hustle‘ im besten Sinne zum Spektakel.“ (Der Spiegel)

„Es geht um Kung Fu – und um ein großes, heilloses Durcheinander. Chows Werk ist dabei zugleich Hommage und liebevolle Parodie auf die Kung-Fu-Filme aus dem Hongkong der 70er Jahre, welche den asiatischen Schauspielstar und Filmemacher seinerzeit nach eigener Aussage selbst begeistert und geprägt haben. … spaßige(s), opulente(s) und rasante(s) Kinoerlebnis“ (filmstarts.de)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=-m3IB7N_PRk
From wildly imaginative kung fu showdowns to dance sequences featuring tuxedoed mobsters, you've never seen action this outrageous and characters this zany! With jaw-dropping fight sequences by Yuen Wo Ping (famed action choreographer of Crouching Tiger, Hidden Dragon and The Matrix), KUNG FU HUSTLE will blow you away!

In a town ruled by the Axe Gang, Sing (Stephen Chow) desperately wants to become a member. He stumbles into a slum ruled by eccentric landlords who turn out to be kung fu masters in disguise.

„Stephen Chow has thrown everything he loves about movies into his new film. It has music, it's got action, and most importantly, it has kung fu. … As well as being his personal wish fulfilment, though, Kung Fu Hustle is Chow's tribute to his elders; the action stars of his youth, but also previous generations in general. Behind the knockabout slapstick and almost non-existent plot, there's a genuine respect, even nostalgia, for the past” (The Guardian)

Kung Fu Hustle has already become something of a phenomenon in Asia, punching up box-office records across the continent. That this is largely down to one man, the agonisingly multi-talented Stephen Chow, is nothing short of heroic. Writer, director, producer and star, on-screen he's the heir apparent to Jackie Chan,” (Empire)

   
   
  Project A, ['A' gai wak/ Der Superfighter] HK 1983, R: Jackie Chan mit Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, 105 Min, ENGLISH VERSION

18.8. 22:00/ 21.8. 19:45/ 24. 22:15+28.08. 21:30

Hongkong um die Wende zum 20. Jahrhundert. Jahrelang haben Dragon Ma und seine Freunde der Marineeinheit "Coast Guard" verzweifelt gegen eine Horde von Piraten gekämpft, die Handelsschiffe ausrauben und anschließend versenken. Als ihre gesamte Flotte den Piraten zum Opfer fällt, wird die "Coast Guard" aufgelöst und als reguläre Polizeieinheit im Stadtgebiet eingesetzt.

Doch Dragon Ma kann sich schwer damit abfinden und macht mit zwei Kumpels eigenständig Jagd auf die Piraten.

Jackie Chan nennt den Stummfilm und konkret Buster Keaton und Harold Lloyd als Beispiele seiner Vorbilder. In der Martial Arts Komödie „Project A“ ehrt er Harold Lloyds „Safety Last“ (USA 1923) und dessen schwindelerregenden Einsatz an der Uhr eines Hochhauses. Als Perfektionist hat er sieben Drehtage daran gearbeitet.

„Eine perfekte Mischung aus brillanten Actionszenen und trockenem Humor“ (Lexikon des internationalen Films)

Teaser: www.youtube.com/watch?v=SBFYTXeVhB4

After struggling to break into the US market with a The Big Brawl (1980) and The Cannonball Run (1980), Jackie Chan returned to Hong Kong to team-up with Yuen Biao and Sammo Hung for the period spectacle of Project A.

Set in the 1800s, it follows the efforts of Chan’s marine police officer to stop ship-raiding pirates at a time when the British rule the land but nefarious bandits are very much in control of the waters. It’s not particularly accurate with regards to Hong Kong history, but Chan deftly balances action and slapstick comedy against the background of handsomely mounted sets.

Many of the humorous set-pieces reference Buster Keaton and Harold Lloyd, with a clock tower stunt by Chan paying homage to Lloyd’s silent classic Safety Last! (1923). Also included is a hysterical bike chase with Chan navigating the increasingly narrow city streets, and an explosive climax involving some wayward grenades.

“’Project A’ is an action-comedy masterpiece … one of the most creative films Jackie’s ever made during his long career behind and in front of the camera … Jackie really shows off his creativity in the bicycle chase through the alleys of old Hong Kong. The tight spaces and labyrinthine streets provide opportunities that are as brutal as they are hilarious for Jackie to take down the pursuing gangsters … ‘Project A’ must feature highly on any action fan’s list of ‘must see’ films, regardless of what language you speak!” (kungfukingdom.com)

   
   
  Drunken Master, [Zui quan] HK 1978, R: Woo-Ping Yuen mit Jackie Chan, Siu Tin Yuen, Jng Lee Hwang, 111 Min, OmeU

24.8. 19:30/ 26.8.15:15 + 28.08. 22:00 + 30.8. 19:15

Won Fei Hung (Jackie Chan) ist der übermütige Sohn eines Martial Arts-Meisters, der ständig irgendwelche neuen Streiche ausheckt, statt sich der hohen Kunst des Kung Fu zu widmen. Nachdem der Sohn eines mächtigen Mannes im Dorf durch einen seiner Scherze verletzt wird, bittet sein Vater einen sadistischen Meister, dem missratenen Sprössling endlich ein wenig Disziplin einzutrichtern.

Dieser Fremde, der Gerüchten zufolge seine Schüler auch schon mal zu Krüppeln macht, bringt Fei Hung eine besonders seltene Kung Fu-Technik bei. Zunächst wehrt sich Fei Hung, doch nachdem er im Kampf gegen den Auftragskiller, der seinen Vater töten soll, unterliegt, sieht er ein, dass er den „Drunken Master“-Stil um jeden Preis erlernen muss.


Nach „Snake in the Eagle’s Shadow“ ist diese ungewöhnlich komödiantische Verfilmung über das Leben des chinesischen Nationalhelden und Arztes Won Fei Hung (1847-1924) die zweite erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Regisseur Yuen Woo Ping („Tiger and Dragon“, „Matrix“, „Kill Bill“) und Jackie Chan.

Mit der Mischung aus komplexen Martial Arts-Szenen und den für Jackie Chan so typischen Slapstick-Einlagen läutete „Drunken Master“ das neue Genre der Kung Fu-Comedy ein und etablierte Jackie Chan als seinen unumstrittenen Meister. Yuen Siu-tien (1912-1979) interpretierte unter der Regie seines Sohnes Yuen Woo Ping und ein Jahr vor seinem Tod eine weitere Martial Arts Legende, den Bettler So-Can.

Seit Ende der 1940er Jahre gibt es eine riesige Anzahl an Verfilmungen über Won Fei Hung. Unser Festival zeigt mit „Last Hero of China“ eine weitere: Star ist dort Jet Li.

Für Anime- und Mangafans: Der japanische Mangazeichner Akira Toriyama ließ sich von „Drunken Master“ für seine berühmte Reihe „Dragonball“ inspirieren.

Loosely based on the early years of legendary martial artist Wong Fei-hung, this Hong Kong classic has a mischievous and undisciplined young man nicknamed Naughty Panther (Jackie Chan) learning Drunken Fist Kung Fu from the demanding Beggar So (Simon Yuen).

In contrast with most portrayals of the sifu (master) figure, the cantankerous Beggar So appears to be a borderline-alcoholic geriatric. However, he is also a martial arts master who has been known to cripple his students with an overly-rigorous training regime.

Drunken Master takes the main plot elements and principal players from “Snake in the Eagle’s Shadow” (1978), which was released just a few months earlier, and imbues them with the comedic sensibility that would become the key ingredient for Chan’s superstardom. Although it provides a steady stream of laughs, “Drunken Master” is also respectful to its martial arts legacy.

About Jackie Chan: “the film that made him the King of Hong Kong Action Movies” “if you’re a newcomer to Jackie Chan movies, there’s no better place to get started than with Jackie’s pioneering and most influential classic “Drunken Master”!” (kunfgukingdom.com)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=KQMNllz6aE0

   
   
  Ip Man, [Yip Man] HK/CN 2008, R: Wilson Yip mit Donnie Yen, Simon Yam, Siu-Wong Fan, 106 Min, OmU

Im China der Vorkriegszeit – Foshan, 1938. Ip Man ist der berühmteste Vertreter der Martial-Arts-Kampfkunst "Wing Chun". Doch als die Japaner ins Land einmarschieren und seine Heimatstadt Foshan gewaltsam einnehmen, kann er nicht mehr für seine Familie sorgen und sieht sich gezwungen, im Bergwerk zu arbeiten.

Als die Japaner nach Kampfpartnern unter den Arbeitern fragen - gegen einen Sack Reis im Falle des Siegs – rät Ip Man einem alten Freund dringend ab. Als dieser nicht mehr ins Bergwerk zurückkehrt, meldet sich auch Ip Man von Gerechtigkeit beflügelt am nächsten Tag ebenfalls zum Kampf. Es kommt zu einem alles entscheidenden Duell zwischen ihm und General Miura...

Der international bekannteste Wing Chung Kämpfer ist Donnie Yen, der mit seiner Darstellung des Ip Man einen regelrechten (Film-) Boom über das Leben des Lehrers von Bruce Lee ausgelöst hat. Das Babylon Hong Kong Festival zeigt auch Wong Kar-Wais Verfilmung „The Grandmaster“ von 2013.

Die vierte Zusammenarbeit zwischen Regisseur Wilson Yip und Martial Arts Star Donnie Yen. Die Kampfchoreografie stammt von Sammo Hung. Mehrfach ausgezeichnet: u.a. Hong Kong Film Awards 2009 (Bester Film, Beste Action Choreographie), Sitges Festival 2009 (Orient Express Award - Bester Film), Shanghai Film Critics Awards 2009 (Film of Merit Award)

Über Donnie Yen: „die Kampfakrobatik des Multi-Genre-Talents fasziniert in jeder Hinsicht. So ist er auch die Idealbesetzung für das aufwändige Historien-Actiondrama über Ip Man.“ (Fantasy Filmfest)

„It’s exceedingly easy to see why Donnie Yen has become Hong Kong’s reigning action king of the 21st century after seeing “Ip Man”. It’s an even more impressive feat when one considers just how new he was to Wing Chun before this film. Coming primarily from a background of Tai Chi, Wushu, and Taekwondo, the fighting style he displays in the film stands in stark contrast with the kind of action he’s been known for in the past. His kicking skills have always been among the sharpest and most precise of anyone working in Hong Kong and have served as his major calling card throughout most his career.” (kungfukingdom.com)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=nhz4Jl6nf58
Best fight scenes of Ip Man: www.youtube.com/watch?v=R2qHKXL-_vw
   
   
  Last Hero of CHina, [Wong Fei Hung V: Tit gai dau ng gung] HK 1993, R: Jing Wong, Woo-Ping Yuen mit Jet Li, Man Cheung, Dicky Cheung, 103 Min, OmU

China gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Kampfsport-Experte, Heilpraktiker und Nationalheld Wong Fei-Hung eröffnet sein neues Kung-Fu-Dojo in direkter Nachbarschaft zu einem stadtbekannten Luxusbordell. Die Konfrontation seiner Schüler mit den leichtlebigen Damen schafft zunächst allerhand pikante Probleme, doch als Wongs Kampfkunstschule später von einem undurchsichtigen Mönchsorden bedroht wird, wird es erst wirklich ernst.

Im Dickicht von Korruption und Betrug stellt er sich mit seinen Schülern den kaltblütigen Killern und skrupellosen Mönchen in den Weg. Mit seiner unvergleichlichen Kampfkunst räumt Wong gnadenlos auf. Er kennt nur ein Ziel: Fighten und siegen!

„In a way, ‘Last Hero in China’ … is to Jet Li what ‘Never Say Never Again’ is to Sean Connery: both a loving homage and a cheeky send-up of the character that made him a superstar. … a hybrid of parody and homage” (asianfilmstrike.com)

Teaser: www.youtube.com/watch?v=QiA488SdkDE
   
   
  Ashes of Time, [Dung che sai duk/ Die verlorene Zeit] HK/TW 1994, R: Wong Kar-Wai mit Brigitte Lin, Maggie Cheung, Leslie Cheung, 100 Min, OmU

18.8. 20:00 + 26.08. 17:30

Im alten China, am Rande einer kargen Wüste, lebt der Schwertkämpfer Ouyang Feng das Leben eines Vagabunden: Nach Jahren des Kämpfens hat er sich zurückgezogen und leitet ein kleines Gasthaus, in dem er Kunden anbietet, ihre Probleme zu "lösen". Er arbeitet als Killer. Lange von der Frau verlassen, führt er diese Auftragsmorde erbarmungslos und kaltblütig durch. Die schicksalhaften Begegnungen mit Freunden und Feinden machen ihm seine Einsamkeit jedoch mehr und mehr bewusst.

   
   
  4K RESTAURIERUNG A Touch of Zen, [Xia nü/ Ein Hauch von Zen] TW 1971, R: King Hu mit Feng Hsu, Chun Shih, Ying Bai, 180 Min, OmU

20.8. 18:00/ 22.8. 18:00 +27.08. 14:15; 30.8. 21:30

Der junge Portraitmaler und Kalligraf Gu lebt in der Nähe eines heruntergekommen Herrenhauses, das verflucht sein soll. Eines Tages begegnet er der mysteriösen Schönheit Yang, die sich im Herrenhaus versteckt. Die beiden kommen einander näher und nach einer leidenschaftlichen Nacht offenbart sie ihm, dass ihr Vater, ein ehrenhafter Offizier, vom machtvollen Eunuchen Wei auf grausame Weise ermordet wurde.

Wei und seine Männer sind auf der Suche nach ihr, mit einem einzigen Ziel: Ihre gesamte Familie auszulöschen. Gu findet sich plötzlich inmitten von Yangs Überlebenskampf wieder, denn Wei ist den beiden dicht auf der Spur. Ein Kampf von epischen Ausmaßen zwischen Gut und Böse entbrennt.

Der Film gilt als einer der einflussreichsten chinesischen Filme überhaupt. Das epische Format und die dynamischen Kampfszenen waren seinerzeit ohne Beispiel. Besonders die berühmte Actionszene im Bambuswald wurde in späteren Wuxia-Filmen immer wieder als Inspiration benutzt. „A Touch of Zen“ ist der erste chinesische Action-Film, der auf dem International Film Festival Cannes mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Einen unübersehbaren Einfluss hatte er z.B. auf „Tiger and Dragon“.

King Hus Meisterwerk „A Touch of Zen“ ist nun in hervorragender 4K-Restaurierung zu erleben, die das Taiwan Film Institute mit Unterstützung des taiwanesischen Kulturministeriums im Filmkopierwerk L’immagine ritrovata in Bologna anfertigen ließ.

Während der Restaurierung sollte der originale Zustand des Materials so gut wie möglich erhalten bleiben bzw. wiederhergestellt werden. „A Touch of Zen“ wurde von L’immagine Ritrovata Film Labor remastered, das Material bestehend aus 35 mm Farbnegativen und Tonnegativen erhielt das Labor vom Taiwan Film Institut.
Die Kopien waren sehr gut erhalten und wiesen minimale Schäden auf. Staub und Verfärbungen wurden während des Restaurierungsprozesses behoben.

„Einzigartiger Klassiker: ein Meilenstein des Genres.“ (Cinema)

„Der Verblüffungseffekt, den ‚Ein Hauch von Zen‘ mit seiner Kombination von akrobatischen Kämpfen, wunderbar komponierten Bildern und buddhistischer Philosophie seinerzeit auf die atemlos gebannte Jury von Cannes ausübte, wirkt mit ungebrochener Kraft weiter. Kein Wunder, dass der Film Kultstatus erlangt hat!“ „Seine Vorbilder sind offensichtlich Akira Kurosawas Filmepen und deren Nachahmungen in Europa (Sergio Leone) und den USA (Sam Peckinpah).“ (Arte)

„Nach allen Standards der Filmtheorie muss der chinesische Regisseur King Hu als „Auteur“ gelten. … Seinen Filmen prägte er … eine unverwechselbare Handschrift auf, die ihn als großen Stilisten auszeichnete und zu einem der ästhetisch einflussreichsten Regisseure des Hongkong-Kinos werden ließ. … Anstatt sich auf die getreue Repräsentation echter, aber oft wenig photogener Kampfkunststile zu verlassen, begann er Elemente verschiedener Kampftechniken mit Aspekten des Tanztheaters und der Pekingoper zu kombinieren, da diese auf einen Show-Effekt hin entwickelt worden waren.“ (critic.de)

„A Touch of Zen is an unparalleled work in Hu’s formidable career and an epic of the highest order, characterized by breathtaking action choreography, stunning widescreen landscapes, and innovative editing.” (Criterion)
Trailer: www.youtube.com/watch?v=ccYoSiMHYUM

   
   
  PREVIEW: Mr. Long, [Ryu san] JP/HK/TW/D 2017, R: SABU mit Chen Chang, Runyin Bai, Yiti Yao, Sho Aoyagi, 129 Min, OmU

Ein kühler Killer wird von der Liebe seiner Mitmenschen überrannt und muss sich ihr ergeben...

Mr. Long: „Why is all this happening?“
Jun: „Because you act cool and don’t say anything.“

Ein taiwanesischer Auftragskiller (Chen Chang) strandet in einer japanischen Vorstadt. Seine Mission ist missglückt und ihm bleiben fünf Tage, um Geld für die geplante Rückreise aufzutreiben. Unvermittelt erhält er dabei Hilfe: Der kleine Jun (Runyin Bai) weicht nicht von seiner Seite und ahnungslose Anwohner zeigen sich von seinen Kochkünsten so begeistert, dass sie ihm ein berufliches Standbein schaffen wollen.

Eifrig organisieren sie ihrem schweigsamen „Mr. Long“, wie sie den Killer nennen, eine fahrbare Garküche, mit der er, gemeinsam mit Jun seine chinesischen Spezialitäten unter die Leute bringen kann. Unheil droht, als Juns Mutter (Yiti Yao) von ihrem ehemaligen Dealer aufgesucht wird und dieser Mr. Longs Fährte aufnimmt.

Der japanische Regisseur SABU ist Routinier für das Aufeinandertreffen von Abwegigem und Normalitäten. Mit schelmischem Genuss schickt er seine Helden in fremde Gefilde, die deren Horizont erweitern.

MR. LONG zeigt uns auf diese Weise, wie auch im Einfachen das Glück zu finden ist. Für seinen zweiten Berlinale-Wettbewerbsbeitrag nach CHASUKE’S JOURNEY im Jahr 2015 bedient sich SABU meisterhaft unterschiedlicher Genres und bringt ein ganzes Spektrum an Emotionen zum Klingen.

Als betörend cooler Mr. Long ist der Schauspieler Chen Chang zu sehen, der international vor allem durch die Zusammenarbeit mit Wong Kar-wai (THE GRANDMASTER) und Ang Lee (TIGER AND DRAGON) bekannt wurde.

Das Festival zeigt „Mr. Long“ als Preview, noch vor dem Kinostart am 14. September.

„‘Mr Long‘ glänzt durch eine im Westen unbekannte Kombination von drastischer Härte und Komik. … die inhaltliche Achterbahnfahrt durch fünf Tage, die Long bis zur erhofften Rückkehr in Japan bleiben muss, ist atemraubend sowohl durch Gelächter wie Entsetzen“ (FAZ)

„Was ‚Mr. Long‘ zu einem wild-unterhaltsamen Film macht, ist der typische SABU-Touch. … Die Extravaganz des asiatischen Kinos, der Fokus auf das Bildliche und Filmische, all das bietet „Mr. Long“ in Reinform.“ (programmkino.de)

„a hitman fable that's like Charlie Chaplin meets Takeshi Miike. The weird thing is, it works.“ (Variety)
   
   
  Kitchen, HK/JP 1997, R: Ho Yim mit Jordan Chan und Yasuko Tomita, 124 Min, DF

Der Frisör Louie lebt in einem bemerkenswerten Umfeld. Sein Vater möchte lieber seine Mutter sein. Also lebt Louie mit einem Transvestiten zusammen. Diese Wohngemeinschaft wird plötzlich durch Aggie ergänzt. Denn nach dem Tod ihrer Großmutter hat sie kein Zuhause mehr und der Schmerz über ihren Verlust hat die junge Frau stumm werden lassen. Vater und Sohn versuchen ihr Bestes, um Aggie ein neues Heim zu bieten. Schon bald offenbart sich, dass sie eine Leidenschaftliche Köchin ist. Vielleicht kann sie so ihre Trauer überwinden. Doch kaum geht es Aggie besser, muss Louie einen gewaltigen Schicksalsschlag verkraften. Denn sein Vater, der Transvestit, wird eines Tages ermordet. Louies Welt gerät aus den Fugen und er flüchtet sich in die Einsamkeit. Dieser Film basiert auf dem Erfolgs-Roman der Autorin Banana Yoshimoto und zeichnet ein sehr realistisches Bild der asiatischen Generation X. "Kitchen" ist ein Meisterwerk der Poesie und Bildsprache, wobei Regisseur Ho Yim das Spiel mit Licht und Schatten bis zur Perfektion beherrscht. Jetzt schon ein Klassiker der asiatischen Moderne.

   
   
  Infernal Affairs, HK 2002, R: Wai-Keung Lau mit Andy Lau, Tony Chiu-Wai Leung, Anthony Chau-Sang Wong, 131 Min, OmU

Lau, ein junger aufstrebender Cop, hat bei seinen Vorgesetzten die besten Karten. Er ist an den Ermittlungen gegen Kriminalität in den eigenen Reihen beteiligt. Yan ist ein abgebrühter Gangster, der mehr Vertrauen bei den großen Bossen genießt als jeder andere. Er soll den Polizeispitzel enttarnen, der die Bande unterwandert hat. Aber, was keiner weiß, Lau ist der Kriminelle in den eigenen Reihen und Yan ist der Spitzel der Polizei!

   
   
  Monster Hunt, [Zhuo yao ji] CN/HK 2015, R: Raman Hui mit Baihe Bai, Boran Jing, Wu Jiang, 121 Min, OmU

21.8. 17:45 / 23.8. 17:15 / 24.8. 17:15 + 26.8. 21:00

Vom ehemaligen Dreamworks Animationszeichner und Regisseur Raman Hui (Shrek der Dritte, Der gestiefelte Kater, Madagascar)

In einer längst vergangenen Welt im alten China waren die Reiche der Monster und der Menschen streng voneinander getrennt. Im Reich der Monster herrschen riesige Tyrannen, die jede Rebellion unterdrücken. Alle Hoffnungen liegen auf einer Versöhnung mit den Menschen und einem neuen Königssohn, den die vertriebene Königin bald zur Welt bringen soll.

Sie flieht in das Reich der Menschen, um das erwartete Neugeborene zu schützen. Dort gerät sie in die Hände menschlicher Monsterjäger, doch mit einem magischen Trick gibt sie dem ungeborenen Prinzen die Chance, leben zu können, indem sie ihn einem Menschen übergibt.

Song Tianyin ist der Nachkomme einer Dynastie von Jägern. Doch er selbst ist mit einem gelähmten Bein und friedfertigen Herzen ausgestattet und kümmert sich lieber sorgenvoll um die ihm anvertraute Dorfgemeinschaft. Viele machen sich deshalb lustig über ihn, so zunächst auch die Monsterjägerin Hua Xiaolan.

Als sie heraus findet, dass Tianyin ein Monsterbaby unfreiwillig bei sich versteckt, wittert sie ein gutes Geschäft, denn Monsterbabys gelten unter Menschen als essbare Delikatesse und erzielen auf Märkten hohe Preise. Als der Monsterprinz Wuba schließlich das Licht der Welt erblickt, ändern sich die Pläne und die beiden Menschen beschließen, es zu beschützen. Doch die Welt ist voller geldgieriger Monsterjäger und auch die Tyrannen aus der Monsterwelt schicken ihre Jäger aus, den künftigen König zu verhindern…

Trailer: www.youtube.com/watch?v=FbhsvxqoCG4

   
   
  Come drink with me, HK 1966, R: King Hu mit Pei-Pei Cheng, Hua Yueh, Hung Lieh Chen, 95 min, DF

24.8. 18:00./ 26.8. 14:30/ 27.8. 13:45/ 28.08. 21:45 + 30.8. 17:15

Chang Pu-Ching, ein Gefängnisdirektor, wird von "JadeFaceTiger" von der berüchtigten "FiveTigerGang" entführt, um den Anführer der Gang, der im Gefängnis sitzt, freizupressen. Die Schwester von Chang, genannt "Golden Swallow", schleicht sich als Mann getarnt in die Gang ein, um ihren Bruder zu befreien. Doch sie wird erkannt und mit einer giftigen Nadel schwer verwundet. "Golden Swallow" entkommt im letzten Moment in die Wälder und wird dort von einem mysteriösen Mann, dem "Bettler", gefunden, der sie gesund pflegt und ihre Verfolger allesamt tötet. Mit einer List bereitet er den Austausch der Geseln vor und hilft, Chang Pu-Ching zu befreien und verschwindet dann, so wie er gekommen ist.

   
   
  Setfoto von „A BETTER TOMORROW 3“, links von Ralph Umard: Tony Leung Kar-fei („In the Mood for Love“, „Hero“, „The Grandmaster“, „Dumplings“), rechts Regisseur Tsui Hark und die Hauptdarstellerin Anita Mui Yim-fong, 2003 noch jung an Krebs verstorben.

Hongkong – Das aufregendste Kino der Welt - Lecture mit Ralph Umard: Film ohne Fesseln und Q&A

Sa, 26.8. 18:00  Eintritt 8,- Euro

Der Filmkritiker Ralph Umard ist DER deutsche Experte des Hongkong-Kinos. Sein Buch „Film ohne Grenzen“ ist das Standardwerk zum neuen Hongkong-Kino. Als Koautor hat er zudem die Biografie „Woo: Leben und Filme“ über den erfolgreichen Regisseur John Woo geschrieben. Im Babylon gibt Ralph Umard Insider-Einblicke in das Filmschaffen und zeigt seine Dokumentation „Film ohne Fesseln – Das Neue Hongkong Kino“. Im Anschluss stellt er sich den Fragen des Publikums.

Hongkong Kino – das sind Lichtspiele ohne Grenzen: Alles geht, nichts ist unmöglich in den Filmen der Kinozauberer aus der CineMagie-City Hongkong. Charakteristisch für Hongkong-Produktionen ist ihre extreme Kinetik, in Martial-Arts-Movies wie Come Drink With Me oder The Last Hero in China sind Choreographie, Realisation und Montage von körperbetonten Kampfszenen zur Kunstform entwickelt worden. Das Hongkong Kino zeichnet sich durch eine schöpferische Unbefangenheit und Urwüchsigkeit aus, die Hollywood längst verloren hat. Komödien, Krimis und Martial-Arts-Movies machen die Masse der Filmproduktion aus. Dabei ist zu bemerken, dass Genres selten in Reinkultur vorkommen, typisch ist die Kombination von Figuren, Stil- und Inhaltselementen aus verschiedenen Genres oder Subgenres.

Bruce Lee sorgte mit nur vier Filmen dafür, das Hongkong Filme schlagartig weltweit populär wurden. King Hus Meisterwerk A Touch of Zen, 1975 in Cannes mit dem „Grand Prix de Technique Supérieur“ preisgekrönt, sorgte für Anerkennung des chinesischen Filmschaffens auch in westlichen Cineastenkreisen. Der Autorenfilmer Wong Kar-wai konnte sich mit Werken wie In the Mood for Love, ein melancholisches, eigentümlich faszinierendes Kammerspiel mit hautnahen Bildern, als feste Größe im internationalen Art House Kino etablieren. Die Handlung in seinen Filmen verläuft nicht gradlinig, sondern collagenhaft segmentiert. Wongs visuelle Ästhetik verbindet Einflüsse aus Nouvelle Vague und Werbeclip, aus Genrefilm und Avantgarde-Kino. Kasseneschlager wie Jackie Chans Project A bieten volkstümliche Unterhaltung pur.

Nach der Wiedereingliederung der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong in die Volksrepulbik China wird Johnnie To ein Garant für gutes Genrekino, mit originellen Krimis wie The Sparrow. Die Filmemacher aus Hongkong beleben das Kino in China mit neuen Impulsen, Techniken und Ideen, Topstars wie Stephen Chiau oder Andy Lau werden auch auf dem chinesischen Festland zu Kassenmagneten.

Der Berliner Filmkritiker Ralph Umard ist Autor von „Film ohne Grenzen“, dem Standardwerk zum Neuen Hongkong Kino, und Ko-Autor von „Woo“, der Biografie des international erfolgreichsten chinesischen Regisseurs John Woo. 1993 sendete das ZDF Umards TV-Feature Film ohne Fesseln – Das Neue Hongkong Kino.

   
   
  Pressekontakt:
  Barbara Löblein, 030/278 919 19, loeblein@babylonberlin.de
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