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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
    9,00 Euro Kino 1 Film + Gespräch  
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
  Fr, 3.2.2017 20:00
  Frontstadt Donezk – Die unerwünschte Republik
  D 2016, R: Mark Bartalmai, Donezk. Sommer 2016

In Anwesenheit des Regisseurs Mark Bartalmai

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Anschließend: Diskussion

Die Republiken bestehen seit 2 Jahren.
Und seit 2 Jahren bestimmt der Krieg diese Region.
Der Donbass ist ein Mysterium für viele. Ein blinder Fleck, wenn es um die alltägliche Realität geht. Man weiß von Artilleriebeschuss und von Heldengeschichten, man weiß von humanitärer Katastrophe und Leid, man weiß von „militärischer Lage“. Man weiß von Sensationen und Emotionen. Was sonst weiß man?

Nichts!
Niemand kennt die wirklichen Details. Sie werden nicht thematisiert in den Abendnachrichten oder in Reportagen zur besten Sendezeit. Also existieren sie nicht.
Im Westen hält sich der Narrativ einer Region unter „pro-russischer separatistischer Kontrolle“, beherrscht von „maskierten Terroristen“, die von „Russland unterstützt, wenn nicht sogar gesandt wurden“, um im Auftrag des Kreml die Ukraine zerstören.

Was ist dran an dieser These? Was ist Realität und was ist Paranoia der meisten Medien und Politiker im Westen? Dieser Film wirft einen Blick in das Innere der Republiken. 12 Monate Dreharbeiten in Donezk und Umgebung gehen der Frage nach: Was ist die Donezker Volksrepublik? Wie ist sie und wie lebt es sich dort?
Dieser Film zeigt in 13 thematischen Blöcken die Sicht von der „anderen Seite“.
Es ist der persönliche Blick eines Deutschen, der seit 2 Jahren in der Konfliktzone lebt und von dort die Ereignisse verfolgt.
„Frontstadt Donezk“ ist der Nachfolgefilm der in Berlin und Moskau mehrfach ausgezeichneten Dokumentation „Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg“ (2014/15) von Mark Bartalmai und Nelja Oystrakh.