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D 2010, R: Herbert Fritsch, Alexander Khuon, Gitta Schweighöfer, Adolfo
Assor, Dimiter Gotscheff, Alexander Scheer, Jule Böwe, digital, 100 Min |
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Seit 2000 arbeitet Herbert Fritsch an seinem intermedialen hamlet_X-
Kosmos, der in seinen ersten Jahren fester Bestandteil des
Volksbühnenprogramms war. Das Besondere an Herbert Fritsch und hamlet_X
ist das Ausufernde: In 111 Teile hat Fritsch Shakespeares Text zerlegt,
222 Filme sollen es einmal werden, 58 gibt es schon und jetzt ist mit
„ELF ONKEL“ ein abendfüllender Spielfilm hinzugekommen, in dem Herbert
Fritsch höchstpersönlich die elf Titelrolle(n) spielt. Basierend auf den
im 12. Jahrhundert von Mönch Saxo Grammaticus erstmals verfassten
europäischen Mythos „Amled“ ist ein Film entstanden, der nicht auf das
gesprochene Wort, nicht auf die Regeln und Gesetzmäßigkeiten des
Filmemachens, sondern auf eine neue Formsprache setzt und nach
ungewohnten Bildern und vor allem nach außergewöhnlichen Ansätzen der
Narration sucht. Das alles ästhetisch inspiriert durch die Malerei des
Barock. Und wie immer im hamlet_Xschen Kosmos, besticht auch in diesem
Film die herausragende Besetzung, allen voran der Meister(Fritsch)
selbst, als die bösen Onkel um und in einer Hamlet-Familie gespielt von
Alexander Khuon, Gitta Schweighöfer, Adolfo Assor, Dimiter Gotscheff,
Alexander Scheer, Maria Hofstätter, Friedrich Liechtenstein, Werner Eng,
Mira Partecke, Thomas Lawinky, Sven Schlötcke, Maximilian Grill, Yvon
Jansen, Henrike von Kuick, Jule Böwe, Komi Mizrajim Togbonou und Sabrina
Zwach. |