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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 6,50 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
 

ACHTER MAI - EINTRITT FREI

 

Sa, 8.5. ab 18:00

 

FILM, TALK UND MUSIK IN ALLEN RÄUMEN!

  Großer Saal
18:00 Uhr "Vier Panzersoldaten und ein Hund", PL 1966/67
19:30 Uhr Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot
21:00 Uhr Jochen Distelmeyer

Mittlerer Kinosaal
18:00 Uhr "Ein Menschenschicksal", UdSSR 1959
20:00 Uhr "Ballade vom Soldaten", UdSSR 1959
21:45 Uhr "Die Kraniche ziehen", UdSSR 1957
23:30 Uhr "Geh und Sieh", UdSSR 1985

Oval
18:30 Uhr Podiumsdiskussion: "Medien und der 8. Mai"
19:30 Uhr "Die Russen kommen
* Der Singende Tresen
* Markus "Iljitsch" Liske
* Manja "Katjuscha" Präkels
* Karsten "Karamasov" Krampitz
* Michael "Boris" Bootz
* "Polynushka" (russicher Landfrauenchor)

22:00 Uhr Horst Evers
23:00 Uhr Party mit Eastblockmusik

Kleiner Kinosaal
„Panzersoldaten, Panzersoldaten, noch mehr Panzersoldaten
– Die lange Nacht der Panzersoldaten“
19:30 Uhr „Vier Panzersoldaten und ein Hund“ mehrere Folgen
   
  Folgende Filme werden präsentiert:
  Die Kraniche ziehen
Der Film beginnt 1941 in Moskau, kurz vor dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion. Boris und Weronika sind ein Liebespaar, ...
   
  Ballade vom Soldaten
Der 19jährige Soldat Aljoscha hat zwei feindliche Panzer bei einem Einzelkampf abgeschossen. Anstelle eines Ordens wünscht sich der junge Soldat einen Besuch bei der Mutter und erhält sechs Tage Heimaturlaub. Auf seinem weiten Weg durchs Hinterland nach Hause, begegnet er vielen, vom Krieg gezeichneten Menschen.
   
  Ein Menschenschicksal
Mit Ausbruch des Krieges muss der Zimmermann Andrej Sokolow Abschied von seiner Familie nehmen.
Sokolow verkörpert mit seinem Mut, seiner Tapferkeit und unbeugsamen Kraft, aber auch seiner Liebe und Menschlichkeit das Ideal des sowjetischen Menschen und wird damit zur Identifikationsfigur einer ganzen Generation.
   
  Geh und Sieh
Die Handlung spielt in Weißrussland (damals BSSR) im Jahre 1943. Die Hauptfigur des Films, der Jugendliche Florian, genannt Fljora, geht gegen den Willen seiner Mutter zu den Partisanen. Als er sich ihnen anschließt, sind das Leben im Wald und der Kampf gegen die Besatzer für Fljora noch ein großes Abenteuer. Doch im Laufe des Films erlebt der Junge ein Martyrium.
   
  Die Russen kommen!
  Ob Love- oder Obama-Parade, ob WM oder EM - „Deutschland einig Partyland“ (Bild) kommt aus dem Feiern nicht mehr raus. Aber während Politik und Medien sich nun fast geschlossen und ohne Atempause von der „20 Jahre Mauerfall“-Party auf die „20 Jahre Wiedervereinigungs“-Party begeben, gerät zunehmend in Vergessenheit, dass es beide Ereignisse nie gegeben hätte, wären die Deutschen nicht zuvor für Führer, Volk und Vaterland in beispiellosem Blutrausch über die Welt hergefallen.
Die Erinnerung an den 9. November 1989 hat die Erinnerung an den 9. November 1938 inzwischen fröhlich getilgt, und deutschen Schulkinder fällt es – laut aktuellen Umfragen –zunehmend schwer, zwischen Adolf Hitler und Erich Honecker zu unterscheiden, zwischen NS-Deutschland und der DDR und nicht zuletzt auch zwischen Tätern und Opfern. Die deutsche Teilung erscheint dabei bestenfalls als eine Art Naturkatastrophe, schlimmstenfalls als hässliches Produkt sowjetischer Aggression. Dass es eben diese Sowjets waren, die den Krieg in Europa beendeten und die mit über 20 Millionen Toten die meisten Opfer brachten, um die Deutschen von ihrem Wahnsinn zu befreien – das gerät langsam aber sicher zu einer Fußnote in den Geschichtsbüchern.
Dabei war die von ihnen und ihren Verbündeten erzwungene Kapitulation am 8. Mai 1945 letztlich die wahre Geburtsstunde jenes wenigstens partiell zivilisierten deutschen Staates in dem wir heute leben. Daran wollen wir erinnern und in einer Abwandlung des Peter Struckschen Imperativs vom 11. September 2001 fröhlich erklären:

„Heute sind wir alle Russen!“
Die Mitwirkenden:
Der Singende Tresen (Sperrstunden-Chansons für Wodka und Kaviar), Markus „Iljitsch“
Liske (Satiriker), Manja „Katjuscha“ Präkels (Poetin), Karsten „Karamasov“ Krampitz
(Bachmann-Preisträger), Michael „Boris“ Bootz (Kabarettist), Polynushka (russischukrainischer
Landfrauen-Chor), Heiko Werning (Lesebühnen-Zar), Alain Jadot
(Botschafter der DADA-Résistance)

   
  Die Mitwirkenden: 
   
  Horst Evers
(Markenzeichen: Rotes Cordhemd) liest und singt regelmäßig in Soloprogrammen und bei "Der Frühschoppen" und "Mittwochsfazit" in Berlin. Stammt ursprünglich aus Evershorst, bei Diepholz, lebt aber seit 1987 in Berlin und läßt sich vom Wedding und Kreuzberg zu wunderbaren Texten und Liedern inspirieren. "Er schreibt am liebsten Texte" sagt er von sich selbst. Einem Genre ist er kaum zuzuordnen. 2008 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte "Kleinkunst". In der Begründung der Verleihung hieß es: Damit zeichnet die Jury einen Geschichtenerzähler aus, der Menschen und Gegenstände genau wie Ereignisse mit ins Extrem getriebener kindlicher Naivität betrachtet. Wie zufällig entdeckt er im Alltäglichen das Phantastische. Mit seiner grotesken Weltsicht gelingt es ihm immer wieder, die Wirklichkeit auszutricksen. - Man muss ihn auf der Bühne erleben....