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Schauspielnovizin
Laura erhält überraschend die weibliche Hauptrolle in einem historischen
Liebesfilm. Wie das Leben so spielt, verliebt sie sich bald in den
Kino-Star Stefano, der die männliche Hauptrolle spielt. Wie auch in der
Story der Schmonzette wird die Beziehung der beiden immer wieder auf
Proben gestellt...Italien 2004 - ital. O.m.U. - 125 Minuten - Regie:
Giuseppe Piccioni - Mit Luigi Lo Cascio Stefano/Frederico
und Sandra Ceccarelli Laura/Eleonora - Buch: Giuseppe Piccioni, Linda
Ferri - Kamera: Arnaldo Catinari - Musik: Michele Fedrigotti
Die Schauspielerin Laura Conti (Sandra Ceccarelli) macht Probeaufnahmen
für die weibliche Hauptrolle in einem Kostümfilm (Titel: La vita che
vorrei - Das Leben wie ich es immer wollte). Regisseur Luca ist, unter
anderem, von der Melancholie begeistert, die sie ausstrahlt und gibt ihr
die Rolle.
Ihr Filmpartner Stefano (Luigi Lo Casio) ist einerseits erbost darüber,
dass nicht Chiara (Galatea Ranzi), eine langjährige Freundin von ihm,
für die Rolle ausgewählt wurde, auf der anderen Seite aber ist auch er
von Laura fasziniert. Die beiden verlieben sich in einander.
Aber Stefano bleibt kühl, introvertiert und eifersüchtig. Er verurteilt
Laura wegen ihrer warmherzigen, offenen Natur und ist überzeugt, dass
sie mit jedem Mann, der ihr von Nutzen ist, ins Bett geht. Laura ist
tief verletzt, und die Beziehung zerbricht nach einigen Berg und
Talfahrten. Sie sagt Stefano nicht, dass sie ein Kind von ihm erwartet.
Bei den Dreharbeiten sorgt das Auf und Ab in der Beziehung zwischen
Laura und Stefano für zusätzliche Spannung. Mal entsprechen die
Gefühlslagen, die sie als melodramatisches Paar Leonora und Frederico zu
spielen haben genau ihrem derzeitigen Gefühlszustand und ein anderes mal
dem exakten Gegenteil.
In jedem Fall aber wirken die Spielszenen für beiden Schauspieler
befreiend, denn in ihren Kostümen oder Rollen können sie endlich Gefühle
zeigen. Gefühle, die sich beide in ihrem normalen Leben aus Unsicherheit
verbieten.
Nach Abschluss der Dreharbeiten verlieren sich die beiden aus den Augen,
aber Stefano kann Laura nicht vergessen und versucht, sie zu finden.
Chiara erzählt ihm, dass Laura ein Kind von Ihm erwartet.
Stefano besucht Laura nach der Geburt seines Sohnes im Krankenhaus.
Zaghaft kommen sich die beiden wieder näher.
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