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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
Claude Lanzmann Filme |
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| So, 31.1.2010 - Live im BABYLON: VERSCHOBEN: Neuer Termin voraus. 10.Oktober 2010 | |
"Shoah" ist mehr als ein
Film über den Holocaust, es ist ein Film über die menschliche Kultur
schlechthin.In "Pourquoi Israel" porträtiert Lanzmann den noch jungen israelischen Staat Anfang der 70er Jahre im Kampf um seine Existenzberechtigung und Identität. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,673719,00.html |
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| TERMINE | |
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Alle Filme von Claude Lanzmann ab 27. Januar im BABYLON Mi. 27.1. 19:00 Uhr "Shoah" I (OmU) Do. 28.1. 19:00 Uhr "Shoah" II (OmU) Fr. 29.1. 20:00 Uhr "Sobibor, 14. Octobre 1943, 16 heures" (UmO) 22:00 Uhr "Un vivant qui passe" (OmU) So, 31.1.2010 Ab: 15:00 Uhr "Pourquoi Israel" (OmU) 19:00 Uhr "Tsahal" (OmU) |
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| Zusatztermine: Mo. 1.2. 19.00 Shoah Teil 1 (OmU) Di. 2.2. 19.00 Shoah Teil 2 (OmU) Mi. 3.2. 19.00 "Tsahal" (OmU) Do. 4.2. 19:00 "Sobibor, 14. Octobre 1943, 16 heures" (OmU) Fr. 5.2. 19:00 "Un vivant qui passe" (OmU) |
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| Shoah | |
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F 1985; R: Claude Lanzmann; 35mm, 540min, OmU Der französische Filmemacher Claude Lanzmann legte Mitte der 80er Jahre mit SHOAH eine der radikalsten und umfassendsten Filmarbeiten über die Vernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus vor. 12 Jahre Arbeit, 350 Stunden Material, 9 1/2 Stunden Film gegen das Vergessen. Dabei verzichtet dieses epische Großprojekt auf Musik, auch auf jegliche Form des Kommentars und vor allem auf historisches Archivmaterial – auf die Bilder von Massengräbern, Gaskammern, von ausgemergelten Körpern. Im Mittelpunkt stehen nicht die Dokumente der Vergangenheit, sondern die Gegenwärtigkeit des Erinnerns. Lanzmann besuchte die Orte der Vernichtung, die ›Todesfabriken‹ Chelmno, Belzec, Sobibor, Treblinka, Auschwitz und fand Orte vor, über die Gras gewachsen war. Daher die Insistenz, mit der er in Polen, in Israel, in den USA, in Deutschland letzte Augenzeugen der Katastrophe – seltene Überlebende der »Sonderkommandos«, Zuschauer und auch NS-Täter – ausfindig machte und zu Deportation und Lageralltag befragte. Das Erlebte aber drängt mit aller Kraft ins Vergessen. Es bedurfte eines hohen, psychologisch geschulten Aufwands und einer ausgefeilten Fragetechnik, um die Befragten zum Sprechen zu bringen und ihnen zu entlocken, was nicht bewältigt werden kann. Ohne chronologische Anordnung und bewusst fragmentarisch präsentiert, ergeben die Interviews ein subtil gewobenes Geflecht ineinander verschränkter Perspektiven auf das Unbegreifliche. |
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| Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr | |
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F 2001; R: Claude Lanzmann; 35mm, 95min, OmU Wie verlief der einzige erfolgreiche Aufstand in einem Nazi-Vernichtungslager? Claude Lanzmanns Dokumentarfilm "Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr" schildert es, indem er den Erzählungen von Yehuda Lerner, einem der Aufständigen, folgt und sich dabei auf dessen lebendiges Wort verlässt... |
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| Tsahal | |
| F 1994; R: Claude Lanzmann; 290min, OmU Nach SHOAH, dem wohl bedeutendsten Beitrag zum Gedenken an das Undenkbare, und WARUM ISRAEL, einer neugierigen und heiteren Annäherung an die noch junge Nation Israel, folgt nun der letzte und kontroverseste Teil von Lanzmanns jüdischer Trilogie: TSAHAL, ein Film über Israel und die israelische Armee (Tsava Haganah Leisrael = Tsahal, auch Tzahal oder Zahal = Armee zur Verteidigung Israels), entstanden zwischen 1991 und 1994. Wieder sucht sich der engagierte Publizist und epochale Dokumentarist den Zugang zu Geschichte und Gegenwart ausschließlich über die lebendige Stimme ihrer Protagonisten. Er befragt dabei vor allem israelische Militärs, aber auch Politiker, Palästinenser, Siedler und Schriftsteller aus der israelischen Friedensbewegung. Im Laufe der fünfstündigen Bestandsaufnahme entsteht das komplexe Panorama eines anhaltenden Ausnahmezustands vor dem Hintergrund karger Wüstenlandschaften, moderner Städte und geisterhafter Siedlungen in den besetzten Gebieten. |
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| Ein Lebender kommt vorbei (Un vivant qui passe) | |
| F 1997; R: Claude Lanzmann; 65min OmenglUT Im Zuge der über zehnjährigen Dreharbeiten zu SHOAH (F 1985) führte Claude Lanzmann 1979 dieses Interview mit Maurice Rossel, einem Offizier der Schweizer Armee, der während des Zweiten Weltkriegs als Delegierter des Internationalen Roten Kreuz in Berlin stationiert war. Rossel besuchte 1943 das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und 1944 das Konzentrationslager Theresienstadt, über das er später in offiziellen Berichten kaum Kritisches zu berichten hatte. Selbst Jahrzehnte später kann er nicht eingestehen, dass sein positives Urteil fehlgeleitet war und er damals auf unfassbar kalkulierende Weise getäuscht wurde. |
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| Warum Israel (Pourquoi Israel) | |
| F 1973; R: Claude Lanzmann; 185min, OmU Das Filmdebüt des engagierten Publizisten und Sartre-Weggefährten Claude Lanzmann (SHOAH) ist fraglos eines der bemerkenswertesten Zeitdokumente über den Staat Israel und sein Selbstverständnis, seine religiösen und politischen Fundamente und vor allem: seine Bürger. Sie sind es, die im Film zu Wort kommen – Angehörige der ersten Siedlergeneration, Neueinwanderer aus der Sowjetunion, Arbeiter, Intellektuelle, junge Israelis. Ohne belehrenden Kommentar, ohne jede propagandistische Geste, dafür mit großer persönlicher Anteilnahme und viel Humor, spürt Lanzmann den Errungenschaften und Widersprüchen einer entstehenden israelischen Nation nach. So ergibt sich ein lebendiges Panorama der einzigartigen Vielfalt dieses Landes, seiner Paradoxien, Spannungen – und seiner schwierigen »Normalität«: »Dieser Film hat einen roten Faden, nämlich: Was ist das: Normalität? Was ist das: Ein Land, in dem jeder Jude ist? Das ist das Entscheidende vom Standpunkt eines Juden aus der Diaspora – und das waren sie ja letztlich alle. Der ganze Film spielt damit, mit der Normalität und der A-Normalität. Ich zeige in WARUM ISRAEL, dass die Normalität das eigentlich Anormale ist.« Claude Lanzmann |
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