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Eine
der intensiveren täglich genießbaren Freude besteht im feinen Genuss vor
dem Mittag- oder Abendessen einige Minuten zu zögern und mit einem
leichten Getränk und kleinen Delikatessen zu verhindern, dass das
Leergefühl im Magen Hunger wird. Obwohl die schon für das Abendessen
vorbereitete Gaumen und Magen keine gesuchte Befriedigung finden, sind
sie so aufnahmefähig worden, dass sie alles intensiver als normal
genießen können.
Diese ist die Seele des Aperitifs, das sich seit Jahrzehnten in den
italienischen Kneipen und Plätzen täglich wiederholende Ritual, bei dem
Tausenden von Leuten sich treffen, um sich für eine Stunde vor einigen
Delikatessen und einem Glass Spritz (das typische Getränk mit Weisswein,
Campari oder Aperol, Selterswasser und Eis) miteinander zu unterhalten.
Man kann Spuren dieses Brauches mit verschiedenen Varianten schon am
Ende 1800 finden, es ist aber erst mit den 20ern, dass der Aperitif
definitiv in die italienische Geschichte als Alltagsphänomen eingetreten
ist. |
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Das Babylon in Zusammenarbeit mit dem
stellt CinemAperitivo: vi raccontiamo l’Italia
vor, eine italienische Filmreihe, die jeden Sonntag ab 16.00 Uhr
stattfinden wird. Das Publikum wird nach jeder
Vorführung zu einem typischen italienischen Aperitif eingeladen.
Uno dei piaceri piú intensi che si possano provare nel corso di una
giornata qualunque é quello estremamente sottile di indugiare qualche
minuto prima di recarsi a cena e impedire che il languore si tramuti in
fame, sorseggiando una bevanda fresca e leggera e assaporando piccole
prelibatezze. Il palato e lo stomaco, giá predisposti per la cena, non
trovano l´appagamento che attendevano, ma sono cosí ricettivi da gustare
in modo piú intenso del normale ció che viene loro somministrato.
E´ questa l´anima dell´aperitivo, un rito che si ripete quotidianamente
da decenni nei locali e nelle piazze Italienische, dove migliaia di
persone si incontrano per trascorrere assieme un´ora raccontandosi le
vicende e le impressioni di giornata davanti a qualche tartina e ad uno
Spritz (la tipica bevanda dell´aperitivo a base di vino bianco, campari
o aperol, selz e ghiaccio). È una consuetudine di cui, nelle sue diverse
varianti, si ha notizia giá a partire dall´800, e che é definitivamente
entrata a far parte della storia del costume Italiano dagli anni 20.
Il cinema Babylon in collaborazione con l´Istituto italiano di
Cultura presenta "Cinemaperitivo: vi raccontiamo l´Italia" una rassegna
di proiezioni seguite da aperitivo all´interno del cinema. Minimo comun
denominatore della rassegna é la storia: quella dell´Italia passata e
presente narrata attraverso i film classici e le nuove produzioni, e
quella delle impressioni e delle vicende personali degli spettatori che
dopo le proiezioni saranno stimolati a raccontarsi e scambiarsi
mangiando le tartine e sorseggiando lo Spritz compresi nel prezzo del
biglietto.
L´alternanza di proiezioni di film vecchi e nuovi consente di leggere
la storia d´Italia senza scordare le tendenze attuali e gettando uno
sguardo verso il futuro. Grazie alla collaborazione dell´ Istituto per
il commercio estero verranno infatti presentati al pubblico, ed
eventualmente agli addetti del settore distributivo interessati, anche
alcuni titoli non ancora distribuiti in Germania, che potrebbero cosí
trovare qui al di fuori dei grandi festival una nuova possibilitá di
farsi conoscere e di trovare mercato. |
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mit freundlicher Unterstützung
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I 1985; R: Giuseppe Tornatore; mit Ben Gazzera, Leo Gullotta, Merzio
Honorato; DVD, 164 min, OmenglUT
Tornatore kommt zum Film als Standbild-Photograph und da gehört er bald
zu den besten seiner Zunft, erlangt hohes Ansehen, gewinnt Preise.
Später geht er zum Fernsehen und dreht eine ganze Reihe von
Dokumentarfilmen. bevor er 1986 mit Ben Gazzara in der Titelrolle seinen
ersten Spielfilm dreht.
"Der Professor" ("Il camorrista") erzählt die Geschichte eines
Gangsterbosses, der zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt wird und aus der
Zelle heraus ein Gangstersyndikat aufbaut, das selbst von der mächtigen
Camorra geduldet werden muss. Der Film, der starke authentische Züge
hat, bedeutet für Tornatore einen großen künstlerischen Erfolg. |
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Hundert
Nägel, Italien 2007, 92 Minuten, R: Ermanno Olmi, Mit: Raz Degan, Luna
Bendandi, Amina Syed, Michele Zattara, OmU
Ungeheurer Aufruhr in einer ehrwürdigen Bibliothek: Eines Morgens findet
man im Lesesaal einhundert wertvolle Bücher mit Zimmermannsnägeln am
Boden festgenagelt vor. Ins Visier der Polizeiermittlungen gerät bald
ein junger Philosophieprofessor, der seit jener Nacht spurlos
verschwunden ist: Sein Auto wird an der Straße gefunden, Jacke und
Ausweis liegen im Fluss. Doch der Professor ist nicht tot, er beginnt
nur ein neues Leben in einer verfallenen Hütte am Ufer des Po. Die
einfachen Menschen der Gegend verehren ihn bald wie einen Heiligen.
Der neue Film von Regie-Altmeister Ermanno Olmi ("Der Holzschuhbaum")
beginnt wie ein furioser Mystery-Thriller und stellt sich dann die
Frage, wie ein moderner Jesus-Nachfolger im Italien von heute handeln
würde. CENTOCHIODI ist auch ein flammender Protest gegen eine seelenlose
Bürokratie und eine erstarrte Religion, die beide das Wichtigste
vergessen haben: Mitmenschlichkeit. Zugleich gelingt es Olmi, den Zauber
der Landschaft und den Lebensrhythmus der Menschen in der Poebene in
einzigartigen Bildern einzufangen.
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I/GB 2003; R: Ferzan Ozpetek; mit Giovanna Mezzogiorno, Raoul Boca,
Massimo Girotti; 35mm, 106min, OmU
Giovanna ist mit ihrem Alltag nicht glücklich. Die Arbeit in der
Fabrikerschöpft sie, ihrem Mann und ihren Kindern gegenüber ist sie
unfreundlich. Jeden Abend beobachtet sie ihren Nachbarn Lorenzo von
gegenüber durch das Fensterund fühlt sich zu ihm hingezogen. Als ihr
Mann einen alten Mann von der Straßeaufliest und ihn aufnimmt, wendet
sich Giovannas Leben. |
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