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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 6,50 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
 

CINEMA!ITALIA!

 

12.12.-21.12.

  FILME    PROGRAMM
  Dem deutschen Publikum bietet sich über Cinema! Italia! die einmalige Gelegenheit in den Genuß einer ganzen Reihe neuer italienischer Filme zu kommen, die ansonsten in Deutschland nie auf der Kinoleinwand zu sehen wären. Zudem trägt Cinema! Italia! dazu bei, daß einige dieser Filme es auch schaffen, verstärkt wahrgenommen zu werden und regulär in die deutschen Kinos zu kommen.

Cinema! Italia! präsentiert dem Publikum in Deutschland jährlich auf’s neue italienische Kultur und modernes italienisches Leben. Die Tournee greift über die unterschiedlichen Filminhalte vielfach genau das auf, was aktuell in der italienischen Gesellschaft diskutiert wird, wo Italiener Vorlieben oder alltägliche Sorgen haben. Sie bietet einen leicht zugänglichen, aber erlebnisreichen und spannenden Einblick in die Gegenwart und die Geschichte Italiens, in die Kultur, die mediterrane Lebensart – und zeigt die reizvollen Regionen dieses Landes. Die Originalfassungen (mit deutschen Untertiteln) garantieren ein authentisches und exklusives Erlebnis.
 
  PROGRAMM
 

Sa, 12.12.

  Schicken Sie uns eine Mail an info@babylonberlin.de und Sie bekommen eine Einladung für 2 Personen für die folgende Gala-Vorstellung:
  Gala-Vorstellung und Preisverleihung – Publikumspreis der Cinema!Italia!-Tournee 2009 an:
  19.30 Wir schaffen das schon/Si può fare
  Regisseur Giulio Manfredonia ist zu Gast!
 
 

So, 13.12.

  16.00 Wir schaffen das schon/Si può fare  (gezeigt beim cinemAperitivo)
18.15 Ex
20.30 Ehrenmänner/Galantuomini
 
 

Mo, 14.12.

  20.00 Giulia geht abends nie aus/Giulia non esce la sera
 
 

Di, 15.12.

  18.00 Ehrenmänner/Galantuomini
20.00 Ex
22.15 Giulia geht abends nie aus/Giulia non esce la sera
 
 

Mi, 16.12.

  20.00 Giovannas Vater/Il papà di Giovanna
 
 

Do, 17.12.

  18.15 Das Mädchen vom See/La ragazza del lago
20.00  Ehrenmänner/Galantuomini
 
 

Fr, 18.12.

  20.00 Wir schaffen das schon/Si può fare
22.00 Ex
 
 

Sa, 19.12.

  18.00  Giovannas Vater/Il papà di Giovanna
20.00  Das Mädchen vom See/La ragazza del lago
22.00  Giulia geht abends nie aus/Giulia non esce la sera
 
 

So, 20.12.

  16.00 Das Mädchen vom See/La ragazza del lago   (gezeigt beim cinemAperitivo)
18.00 Ehrenmänner/Galantuomini
20.00 Wir schaffen das schon/Si può fare
 
 

Mo, 21.12.

  18.00 Giovannas Vater/Il papà di Giovanna
20.00 Das Mädchen vom See/La ragazza del lago
22.00 Ex
 
 

FILME

  EX - EX
GALANTUOMINI - EHRENMÄNNER
GIULIA NON ESCE LA SERA - GIULIA GEHT ABENDS NIE AUS
IL PAPÀ DI GIOVANNA - GIOVANNAS VATER
LA RAGAZZA DEL LAGO - DAS MÄDCHEN VOM SEE
SI PUÒ FARE - WIR SCHAFFEN DAS SCHON
 
  Ex
Regie: Fausto Brizzi
Darsteller: Claudio Bisio (Sergio), Nancy Brilli (Caterina), Cristiana Capotondi (Giulia), Cécile Cassel (Monique), Fabio De Luigi (Paolo), Alessandro Gassman (Davide), Claudia Gerini (Elisa), Flavio Insinna (Don Lorenzo), Silvio Orlando (Luca), Martina Pinto (Valentina), Elena Sofia Ricci (Michela), Vincenzo Salemme (Filippo), Carla Signoris (Loredana), Gianmarco Tognazzi (Corrado), Giorgia Wurth (Roberta), Malik Zidi (Marc)

Italien 2009, 120 Minuten, OmU

EX ist eine Komödie mit Starbesetzung mal nicht über den Anfang, sondern über das Ende von Beziehungen, und was danach kommt. Die „Ex“ tauchen immer wieder auf, man wird sie nicht los, sie bringen alles durcheinander. Der Film beginnt mit zahllosen Liebeserklärungen und vielen Küssen, aber dann? Sechs Paare begleiten wir in dramatischen, aber oft auch komischen Beziehungskonstellationen voll aus dem Leben:

Paolo ist mit Monique zusammen, wird aber von deren eifersüchtigen Ex-Lover David bedroht, der nicht bereit ist, sie aufzugeben. Filippo und Caterina sind gerade dabei, sich scheiden zu lassen und kämpfen erbittert um das Sorgerecht für ihre Kinder. Auch die Scheidung von Luca und Loredana erinnert quasi an einen Rosenkrieg: Luca zieht demonstrativ in die Studentenbude seines Sohnes ein und beginnt mit 50, sich richtig auszutoben. Der früh geschiedene Sergio, der jahrelang ein zügelloses Single-Leben geführt hat, wird nach dem plötzlichen Tod seiner Ex-Frau auf einmal mit der Vaterrolle und zwei wild pubertierenden Töchtern konfrontiert. Elisa stellt fest, dass der Pfarrer, der ihre Hochzeit mit Corrado zelebrieren wird, ausgerechnet dessen heimlich schwuler Ex ist. Giulia und Marc leben zusammen in Paris, aber eine unerwartete Versetzung nach Neuseeland gefährdet das verliebte Paar. Werden auch sie bald nur „Ex“ füreinander sein?
 
  Galantuomini
Ehrenmänner


Regie: Edoardo Winspeare
Darsteller: Donatella Finocchiaro (Lucia), Fabrizio Gifuni (Ignazio), Gioia Spaziani (Laura), Marcello Prayer (Barabba), Beppe Fiorello (Infantino), Giorgio Colangeli (Carmine Zá), Lamberto Probo (Fabio)
Italien 2008, 100 Minuten, OmU
Italiens tiefster Süden: Der noch junge Untersuchungsrichter Ignazio kehrt nach Jahren im Norden in die Provinzstadt Lecce zurück. Hier trifft er seine Jugendliebe Lucia wieder. Mittlerweile hat Lucia ein Kind von Infantino, einem stadtbekannten Drogendealer, und betreibt einen Parfümladen. Was Ignazio nicht ahnt: Dieser Laden ist nur eine Tarnung. In Wirklichkeit ist Lucia die rechte Hand des rücksichtslosen Mafiapaten Carmine Zà, dessen Organisation „Sacra Corona Unita“ mit Anschlägen und Auftragsmorden versucht, die kriminelle Unterwelt Apuliens zu beherrschen. Ignazio soll die Verbrecherorganisation bekämpfen, nimmt aber auch die leidenschaftliche Beziehung mit Lucia wieder auf. Eine explosive Situation entsteht…
Die Geschichte einer unmöglichen Liebe und zugleich ein knallharter, brillant inszenierter Mafiathriller. Ungewöhnlich, dass hier einmal eine Frau als „Patin“ im Mittelpunkt steht, für die ihre kriminelle Karriere auch einen sozialen Aufstieg aus ärmlichsten Verhältnissen bedeutet. Für ihre intensive Darstellung der Lucia wurde Donatella Finocchiaro beim Festival von Rom als beste Schauspielerin ausgezeichnet.
 
  Giulia non esce la sera
Giulia geht abends nie aus


Regie: Giuseppe Piccioni
Darsteller: Valerio Mastandrea (Guido), Valeria Golino (Giulia), Sonia Bergamasco (Benedetta), Pietra Degli Esposti (Attilia), Domiziana Cardinali (Costanza), Jacopo Bicocchi (Enrico)

Italien 2009, 105 Minuten, OmU

Als Schriftsteller hat es Guido endlich geschafft: er ist unter den fünf nominierten Kandidaten eines wichtigen Literaturpreises. In der Zeit vor der Preisverleihung begleitet er seine Tochter Costanza ins Schwimmbad, wo sie Schwimmunterricht bei Giulia erhält, einer attraktiven jungen Frau, die im Wasser in ihrem Element zu sein scheint. Giudo verliebt sich Hals über Kopf in sie, doch die beginnende Beziehung gestaltet sich schwierig. Beispielsweise geht Giulia abends nie aus, denn Giulia verbirgt ein Geheimnis...
Regisseur Giuseppe Piccioni ist in Deutschland bekannt geworden durch seine beiden Filme „Luce dei miei occhi/Licht meiner Augen“ und „La vita che vorrei/Das Leben das ich immer wollte“. Sein neuer Film ist eine dramatische Liebesgeschichte mit unerwarteten Wendungen.
 
  Il papà di Giovanna
Giovannas Vater


Regie: Pupi Avati
Darsteller: Silvio Orlando (Michele Casali), Francesca Neri (Delia), Alba Rochrwacher (Giovanna), Ezio Greggio (Sergio Ghia), Serena Grandi (Lella Ghia), Paolo Graziosi (Andrea Traxler), Sandro Dori (Belletti), Edoardo Romano (Pradelli), Chiara Santi (Amabile)

Italien 2008, 104 Minuten, OmU

Der Kunstlehrer Michele Casali führt im Bologna der 30er Jahre ein unauffälliges Leben mit seiner Frau und seiner 18jährigen schüchternen Tochter Giovanna, die er über alles liebt. Dann ereignet sich eine schockierende Tat - in der Turnhalle der Schule wird Giovannas beste Freundin ermordet aufgefunden. Im Zuge der Polizeiermittlungen stellt sich bald heraus: Täterin ist niemand anders als Giovanna, die ihre Freundin in einem Akt plötzlicher Eifersucht umgebracht hat. In der bürgerlichen Gesellschaft, zu der die Casalis gehören, löst der Mord einen ungeheuren Skandal aus. Der jungen Frau bleibt dennoch das Gefängnis erspart, aber sie wird als psychisch gestört in eine Nervenheilanstalt verbracht. Der einzige Mensch, der sich weiter um sie kümmert, ist ihr Vater.
Die Geschichte eines Mannes, dem seine scheinbar gesicherte Existenz von einem Tag auf den anderen wegbricht, erzählt vor dem Hintergrund des italienischen Faschismus. Silvio Orlandos grandiose schauspielerische Leistung in der Titelrolle wurde beim Festival von Venedig mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet.
 
  La ragazza del lago
Das Mädchen vom See


Regie: Andrea Molaioli
Darsteller: Toni Servillo (Kommissar Sanzio), Anna Bonaiuto (Signora Sanzio), Fabrizio Gifuni (Corrado Canali), Nello Mascia (Alfredo) ,Omero Antonutti (Vater Mario), Valeria Golino (Chiara Canali), Fausto Maria Sciarappa (Inspektor Siboldi)

Italien 2007, 95 Minuten, OmU

Ein idyllisches Städtchen in der Bergwelt der italienischen Dolomiten. Hier kennt jeder jeden, und doch hat jeder seine Geheimnisse. Eines Tages findet ein kleines Mädchen am See die Leiche einer jungen Frau. Ein erfahrener Ermittler reist an, Kommissar Sanzio aus Neapel, der sich dennoch anfangs im fremden Milieu der Kleinstadt nicht leicht tut. Und je mehr er über die Hintergründe des Falles herausfindet, umso weniger gefällt ihm, was er sieht…
Eine spannende und psychologisch eindringliche Kriminalgeschichte, die überzeugende Porträts der Menschen in dieser typischen Provinzstadt zeichnet. In der Rolle des melancholischen Kommissars Sanzio brilliert einmal mehr Toni Servillo („Gomorrha“, „Il divo“), der wohl interessanteste Charakter-Darsteller des gegenwärtigen italienischen Kinos. LA RAGAZZA DEL LAGO wurde mit insgesamt zehn italienischen Filmpreisen ausgezeichnet, darunter „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Bester Hauptdarsteller“.
 
  Si può fare
Wir schaffen das schon


Regie: Giulio Manfredonia
Darsteller: Andrae Bosca (Gigio), Anita Caprioli (Sara), Claudio Bisio (Nello), Giovanni Calcagno (Luca), Giuseppe Battiston (Doktor Federico Furlan), Giorgio Colangeli (Doktor Del Vecchio), Bebo Storti (Padella), Michele De Virgilio (Vicky)

Italien 2008, 111 Minuten, OmU

Mailand in den bewegten 1980er Jahren: Der aufmüpfige Gewerkschaftler Nello wird von der Leitung seiner Organisation zu einer Spezialaufgabe verdonnert: er soll sich um eine Gruppe von Ex-Psychiatrie-Patienten kümmern, die nach der Auflösung aller psychiatrischen Anstalten in Italien (das berühmte „Gesetz 180“) eine Kooperative gegründet haben. Dennoch stehen sie unter der Fuchtel eines Arztes, der sie mit Medikamenten ruhigstellt und sie stumpfsinnig Briefe frankieren lässt. Nello ist überzeugt, dass eine richtige Arbeit ihnen eine neue Würde geben könnte. Es gelingt ihm, die Gruppe zu motivieren und sie zum professionellen Verlegen von Parkettböden auszubilden. Mit erstaunlichen Erfolgen. Die einstigen Patienten blühen regelrecht auf, doch es sind noch jede Menge Schwierigkeiten zu meistern…

Mit viel Situationskomik und einem Schuss Tragik zeigt der Film die turbulenten Abenteuer dieser ungewöhnlichen Kooperative auf ihrem Weg zurück ins Leben. Auch dank der hervorragenden Darsteller beginnt man die einzelnen Charaktere schnell zu mögen, trotz ihres oft bizarren Verhaltens. Oder wie es der junge Luca im Film ausdrückt: „Wir sind vielleicht verrückt, aber dumm sind wir nicht. Wir schaffen das schon!“
 
  Si può fare è un film del 2008 diretto da Giulio Manfredonia, scritto dal regista con Fabio Bonifacci, autore anche del soggetto, ispirato alle storie vere delle cooperative sociali nate negli anni ottanta per dare lavoro ai pazienti dimessi dai manicomi in seguito alla Legge Basaglia, in particolare a quella della cooperativa "Noncello" di Pordenone. Il film è dedicato alle oltre 2.500 cooperative sociali esistenti in Italia e ai 30.000 soci diversamente abili che vi lavorano.
  PREMI: David di Donatello 2009: Premio David Giovani