homehomehomehome

Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

13. Cinebrasil

 

25.01.2017 – 29.01.2018

   
 

Do, 25.01.2018

 
  Eröffnungsfilm!   20:00 Redemoinho
   
 

Fr, 26.01.2018

  20:00 BR-716
22:00 A Hora e Vez de Augusto Matraga
   
 

Sa, 27.01.2018

  16:00 As Duas Irenes
18:00 Menino 23
20:00 Curumim
22:00 Redemoinho
   
 

So, 28.01.2018

  16:15 Pitanga
18:15 Maresia
20:00 A Hora e Vez de Augusto Matraga
   
 

Mo, 29.01.2018

  18:00 As Duas Irenes

20:00 BR-716
22:00 Glória e Graça
   
 

Do, 25.01.2018

  (Wiederholung am Samstag 27.01., 22:Uhr)

Festival Eröffnungsfilm
REDEMOINHO (Wirbelwind)
Brasilien 2017, 100 Min, OmeU
R: José Luiz Villamarim
mit: Irandhir Santos, Júlio Andrade, Dira Paes
Nach langer Zeit treffen sich Luzimar und Gildo, zwei Freunde aus Kindheitstagen, wieder. Vom Alkohol gelöst öffnen die beiden Freunde sich ihren Erinnerungen und Entscheidungen, die sie auf unterschiedliche Lebenswege gebracht haben und stellen sich einem geteilten Trauma aus der Kindheit...
Der Film basiert auf der Geschichte "O Mundo Inimigo – Inferno Provisório Vol. II" (Die feindliche Welt – Vorläufige Hölle Teil II) von Luiz Ruffato

Der Regisseur: JOSÉ LUIZ VILLAMARIM
Villamarim (geboren 1963) studierte zunächst Wirtschaft und arbeitete als Ökonom, bevor er in den 90er Jahren als Regie-Assistent, später als Regisseur, für verschiedene TV-Serien arbeitete. Die für den Emmy nominierte Serie “Paraíso Tropical” entstammt bspw. seiner Regie. REDEMOINHO ist sein erster Kinofilm.
   
 

Fr, 26.01.2018

  20:00 Uhr  BR-716   (Wiederholung am Montag, 29.01., 20:00Uhr )

Brasilien 2016, 90 Min, OmeU
R: Domingos Oliveira
mit: Caio Blat, Sophie Charlotte, Maria Ribeiro
Rio de Janeiro in den ausschweifenden 60er Jahren. Der Ingenieur und angehende Schriftsteller Felipe führt ein Leben, das hauptsächlich aus Alkohol und exzessiven Partys besteht.
Es gilt, in vollen Zügen die Freiheit der Bohemiens zu leben, während sich das politische Klima draußen zuspitzt.
Der Film ist eine Ode an das Lebensgefühl der 60er Jahre - von der Lust am Zersprengen des Bestehenden und der Hoffnung auf ein besseres Morgen gezeichnet.

Der Regisseur: DOMINGOS OLIVEIRA
1936 geboren kann Domingos Oliveira inzwischen auf eine fast 50jährige Karriere als Autor, Schauspieler, Produzent und Regisseur blicken. Wie viele große Regisseure, agiert auch Oliveira in seinen Filmen gern als Autor, Darsteller und Regisseur gleichzeitig.

22:00 Uhr
(Wiederholung am Sonntag 28.01. 20:00Uhr )

A HORA E VEZ DE AUGUSTO MATRAGA
( Die Stunden der Wende des Augusto Matraga)
Brasilien 2011, 106 Min, OmeU
R: Vinícius Coimbra
mit: João Miguel, José Wilker, José Dumont
Der stolze und brutale Gutsherr Esteves wird von seiner Frau verlassen, verliert Hof und Familie – und bei einem versuchten Rachezug fast das Leben. Ein Paar rettet und pflegt ihn gesund. Fünf Jahre später verlässt er das Haus seiner Retter – anscheinend vollkommen verändert und inzwischen gottesfürchtig. Die grandiosen Bilder dieses archaischen Westerns im brasilianischen Minas Gerais – Kamera führte Lula Carvalho („Tropa da Elite“) – erzählen von Ehre und Rache, Vergebung und Erlösung.
Der Film beruht auf einer Novelle des berühmten brasilianischen Autors João Guimarães Rosa. Er gewann 2011 auf dem Festival do Rio den Hauptpreis als Bester Film, den Publikumspreis, sowie mehrere Preise für die Haupt- und Nebendarsteller.

Der Regisseur: VINÍCIUS COIMBRA
Coimbras Arbeit beim Film begann 1998 als Regie-Assistent bei Central do Brasil (von Walter Salles). Anschließend drehte er viele eigene Kurzfilme und Fernsehserien.
A HORA E A VEZ DE AUGUSTO MATRAGA ist sein erster Langder auf vielen nationalen und internationalen Festivals lief und mehrfach ausgezeichnet wurde.

   
 

Sa, 27.01.2018

  16Uhr
(Wiederholung am Montag 29.01., 18:00Uhr)

AS DUAS IRENES (Die beiden Irenes)
Brasilien 2017, 89 Min., OmeU
R: Fabio Meira
mit: Priscila Bittencourt, Isabela Torres, Marco Ricca u.a.
Irene entdeckt, dass ihr Vater eine außereheliche Tochter hat, die ebenfalls Irene heißt und genauso alt wie sie ist. Nach anfänglichem Schock nähert sich Irene langsam ihrer Halbschwester und deren Mutter an ohne ihre wahre Identität preiszugeben. In einem kunstvollen Mosaik entspinnt sich ein Geflecht aus Identitätsfragen, aufrichtiger Freundschaft und den ersten Schritten ins Erwachsenwerden.

Der Regisseur: FABIO MEIRA
Fabio Meira ist Autor, Produzent und Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen.
Er begann seine Filmkarriere als Assistent von Ruy Guerra. AS DUAS IRENES ist sein erster, von Kritikern hochgelobter, Spielfilm.

Samstag 27.01., 18Uhr

MENINO 23 (Kind 23)
Dokumentarfilm, Brasilien 2016, 79 Min.
R: Belisario Franca
“Menino 23” (Kind 23) so wurde Aloisio Silva in seiner Kindheit in den 1930er Jahren genannt. Damals wurden er und 49 andere schwarze Weisenkinder 10 Jahre lang auf einer Farm als Sklaven im Dienst von rassistischen Nazi-Sympathisanten gehalten.
Der Historiker Sydney Aguilar begibt sich auf Spurensuche der brasilianischen Nazi-Ideologien und trifft einen weiteren Überlebenden. Der Film ist eine historische Spurensuche und ein Dokument darüber wie tief die Überzeugung der weißen Vorherrschaft die brasilianische Gesellschaft prägt.

Der Regisseur: Belisário Franca
Geboren 1960, aufgewachsen unter der brasilianischen Militätdiktatur entstand Belisarios Wunsch den Menschen eine Stimme über ihre Geschichte zu geben, ohne die Zwischenschaltung von Macht oder Ideologien. Seit den 80er Jahren dreht er Dokumentarfilme mit zumeist sozialkritischen Themen -wie indigene Stämme oder den Amazonas - die vielfach ausgezeichnet wurden.

Samstag 27.01. 20:Uhr
CURUMIM
Dokumentarfilm, Brasilien 2016, 106 Min, OmeU
R: Marcos Prado
Das Leben von Marco „Curumim“ Archer änderte sich schlagartig, als die Polizei auf dem internationalen Flughafen von Jakarta 13,5 Kilo Kokain in seinem Drachensegler sicherstellte. Zunächst gelang ihm die Flucht. 16 Tage hielt er sich in Indonesien versteckt, bevor er verhaftet und zum Tode verurteilt wurde.
Mit einer versteckten Kamera hielt Marco seinen Gefängnisalltag fest und bat Regisseur Marcos Prado um Unterstützung für diese Dokumentation. Fehlende familiäre Bindungen, seine Suche nach Halt in Freundschaften, die Begeisterung fürs Paragleiten, Abenteuerlust – kritisch reflektiert Marco stellvertretend für eine ganze Generation junger Brasilianer die Achterbahnfahrt seines Lebens.



Der Regisseur: MARCOS PRADO
Marcos Prado wurde 1961 in Rio de Janeiro geboren. Seine Laufbahn begann als Fotograf. Später wurde er als Produzent und Regisseur für Dokumentar- und Fernsehfilme tätig.
1997 gründete er mit José Padilha seine eigene Produktionsfirma: Zazen Produções, die u.a. den vielprämierten Tropa de Elite, von José Padilha rausbrachten.

Samstag 27.01., 22:Uhr
REDEMOINHO (Wirbelwind)
Brasilien 2017, 100min, OmeU
R: José Luiz Villamarim
mit: Irandhir Santos, Júlio Andrade, Dira Paes
Nach langer Zeit treffen sich Luzimar und Gildo, zwei Freunde aus Kindheitstagen, wieder. Vom Alkohol gelöst öffnen die beiden Freunde sich ihren Erinnerungen und Entscheidungen, die sie auf unterschiedliche Lebenswege gebracht haben und stellen sich einem geteilten Trauma aus der Kindheit...
Der Film basiert auf der Geschichte "O Mundo Inimigo – Inferno Provisório Vol. II" (Die feindliche Welt – Vorläufige Hölle Teil II) von Luiz Ruffato
   
 

So, 28.01.2018

  16.15Uhr
PITANGA
Dokumentarfilm Brasilien 2017, 100min
R: Beto Brant, Camila Pitanga
Antônio Pitanga ist einer der größten brasilianischen Schauspieler der 60er/70er Jahren, der mit Regisseuren wie Glauber Rocha, Cacá Diegues und Walter Lima Jr. zusammengearbeitet hat. Der Film zeigt Pitangas Leben, seinen Aufstieg als Schauspieler, sein politsches Engagement und vor allem seine unglaubliche Energie und Lebensfreude.

Die Regisseure: Beto Brant und Camila Pitanga
Beto Brant ist Autor, Schauspieler und Regisseur für viele Film und Fernsehproduktionen.
Camila Pitanga, die Tochter Antonio Pitangas, ist Schauspielerin, die u.a. in Brants Filmen spielte. Zusammen strukturieren sie unzählige Gespräche und Filmausschnitte des Schauspielers Pitanga, um den Schauspieler, den Schwarzen, den Liebhaber und den Familienvater herauszustellen.


18:15Uhr,
MARESIA (Seeluft)
Brasilien 2016, 90min.
R: Marcos Guttmann
mit: Júlio Andrade, Pietro Mario, Vera Holtz u.a.

Der Kunstexperte Gaspar Dias ist besessen von Arbeit und Person des Künstlers Emilio Vega, der vor Jahren verschwunden ist. Eines Tages bekommt er Besuch von einem Mann, der behauptet den Künstler persönlich zu kennen. Die Begegnung beginnt Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Fiktion zu vermischen.

Der Regisseur: Marcos Guttmann
Guttmann begann seine Arbeit als Regie-Assistent, drehte Kurzfilme und später Serien.
MARESIA ist sein erster Kinofilm, der auf vielen Festivals lief und u.a. Preise für Schauspiel und Regie erhielt.

20:00 Uhr A HORA E VEZ DE AUGUSTO MATRAGA
( Die Stunden der Wende des Augusto Matraga)
Brasilien 2011, 106min, OmeU
R: Vinícius Coimbra
mit: João Miguel, José Wilker, José Dumont
Der stolze und brutale Gutsherr Esteves wird von seiner Frau verlassen, verliert Hof und Familie – und bei einem versuchten Rachezug fast das Leben. Ein Paar rettet und pflegt ihn gesund. Fünf Jahre später verlässt er das Haus seiner Retter – anscheinend vollkommen verändert und inzwischen gottesfürchtig. Die grandiosen Bilder dieses archaischen Westerns im brasilianischen Minas Gerais – Kamera führte Lula Carvalho („Tropa da Elite“) – erzählen von Ehre und Rache, Vergebung und Erlösung.
Der Film beruht auf einer Novelle des berühmten brasilianischen Autors João Guimarães Rosa. Er gewann 2011 auf dem Festival do Rio den Hauptpreis als Bester Film, den Publikumspreis, sowie mehrere Preise für die Haupt- und Nebendarsteller.
   
 

Mo, 29.01.2018

  18:00Uhr   AS DUAS IRENES (Die beiden Irenes)
Brasilien 2017, 89Min., OmeU
R: Fabio Meira
mit: Priscila Bittencourt, Isabela Torres, Marco Ricca u.a.
Irene entdeckt, dass ihr Vater eine außereheliche Tochter hat, die ebenfalls Irene heißt und genauso alt wie sie ist. Nach anfänglichem Schock nähert sich Irene langsam ihrer Halbschwester und deren Mutter an ohne ihre wahre Identität preiszugeben. In einem kunstvollen Mosaik entspinnt sich ein Geflecht aus Identitätsfragen, aufrichtiger Freundschaft und den ersten Schritten ins Erwachsenwerden.

20:00Uhr  BR-716
Brasilien 2016, 90min, OmeU
R: Domingos Oliveira
mit: Caio Blat, Sophie Charlotte, Maria Ribeiro
Rio de Janeiro in den ausschweifenden 60er Jahren. Der Ingenieur und angehende Schriftsteller Felipe führt ein Leben, das hauptsächlich aus Alkohol und exzessiven Partys besteht.
Es gilt, in vollen Zügen die Freiheit der Bohemiens zu leben, während sich das politische Klima draußen zuspitzt.
Der Film ist eine Ode an das Lebensgefühl der 60er Jahre - von der Lust am Zersprengen des Bestehenden und der Hoffnung auf ein besseres Morgen gezeichnet.

22:00Uhr  GLORIA E GRAÇA
Brasilien 2017, 93 min.
R: Flávio R. Tambellini
mit: Carolina Ferraz, Sandra Corveloni, Carol Marra
Nachdem der alleinerziehenden Mutter Graça ein Aneurisma im Gehirn diagnostiziert wird, sucht sie verzweifelt nach jemandem, der sich im Falle ihres Todes um die Kinder kümmern könnte. Sie sucht ihren Bruder auf, mit dem sie 15 Jahre keinen Kontakt hatte, und stellt fest, dass dieser inzwischen zu Gloria geworden ist: ein erfolgreicher, unabhängiger Transvestit, der zunächst nichts mit der Familie zu tun haben will. Nach einer Weile nagen jedoch Schuldgefühle an Gloria und vielleicht könnte das Mutter-Dasein ja eine Erfüllung ihrer weiblichen Seite sein?

Der Regisseur: Flávio R. Tambellini
Drehbuchschreiber, Produzent und Regisseur sowie Sohn des bekannten Kritikers und Regisseurs Flávio Tambellini. Er begann seine Karriere als Schauspieler und Produzent und dreht seit nun über 15 Jahren selbst Filme, z.B. den preisgekrönten “Bufo e Spalanzani” (2001)