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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 8,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
  01.08.-02.09.
  BEST OF BERLIN #1: 10 Oscars, 39 Lolas für das Berlin Film Feeling
  Programm          Filme          Pressemitteilung:            Pressekontakt               Timothy Grossman über das Festival
 

Die besten Filme aus 100 Jahre über BERLIN.  The best films from and about Berlin.

Some of the films are with English Subtiltes:
Ich möchte kein Mann sein, M, Die Legende von Paul und Paula, Der Himmel über Berlin, Sonnenallee, Herr Lehmann , Prinzessinnenbad, Go with Le Flo

Some of the films are ENGL OV:
Eins, Zwei, Drei , Cabaret

Das Filmgesicht der Stadt ist weiblich: Ossi, Sally, Paula, Sunny, Lola und Nike

In täglich drei, am Samstag in vier Vorstellungen präsentiert das Babylon vom 1. August bis zum 2. September seine erste Ausgabe von „Best of Berlin“ mit insgesamt 25 großen, auch international ausgezeichneten Filmen über 100 Jahre Berlin. Darin geht es um die einzigartige Geschichte der Stadt, deren Identität und Bewohner: die Freigeister, Grenzgänger, Lebenskünstler, Looser, Underdogs und kleine Leute.

Diese einmalige, umfangreiche Zusammenschau kuratierte Babylon Geschäftsführer Timothy Grossman anlässlich der diesjährigen 20-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Peking. Zuerst zeigte er sie im April auf dem Bejing International Film Festival und nun ab 1. August einen Monat lang im Babylon in Berlin, knapp die Hälfte der Filme mit englischen Untertiteln.

„Best of Berlin“ sind sowohl internationale Filme mit dem Blick von außen auf die Metropole, als auch heimische Produktionen über das Berliner Lebensgefühl aus eigenem Erleben. Dabei lassen sich für die Festivalbesucher Entwicklungen, Querbezüge, Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen.

Liza Minelli wurde durch „CABARET“ (1972) und ihre Paraderolle als lebenslustige Neu-Berlinerin und glamouröse Kit-Kat-Sängerin Sally Bowles zum Weltstar. Als ihre ostdeutsche Schwester kann Renate Krößner in „SOLO
SUNNY
“ (1979) gesehen werden mit ihrer ausgezeichneten Rolle als unangepasster Schlagersängerin vom Prenzlauer Berg. Nicht nur Sunnys Soloauftritt im gleißend-blauen Scheinwerferlicht weist eine große Ähnlichkeit mit einer Cabaret-Szene auf.

Bei den internationalen Produktionen wie „CABARET“ und „EINS, ZWEI, DREI“ (1961) waren auch deutsche Schauspieler beteiligt. Nie sah en Fritz Wepper als bisexueller Baron und Liselotte Pulver als deutsches Fräuleinwunder verführerischer aus. Für Timothy Grossman ist Billy Wilders Komödie von 1961 „ein Geschenk an diese Stadt. Denn auf dem Höhepunkt des Ost-West-Konfliktes bewies der Berliner sein Genie, auf komödiantische Weise beiden Ideologien die Maske vom Gesicht zu reißen.“

Wie publikumswirksam Berliner Komödien sind, lässt sich darüber hinaus von Ernst Lubitschs „ICH MÖCHTE KEIN MANN SEIN“ (1918) über „ALLES AUF ZUCKER“ (2004) bis zu der Premiere von „GO WITH LE FLO“ (2013) nachvollziehen.

Von PRINZESSINNENBAD bis zu OH BOY: Starke, lebensfrohe Berliner Frauenfiguren sind das Gesicht der Stadt: Ossi Oswalda („Ich möchte kein Mann sein“), Sally Bowles(„Cabaret“), Paula (DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA, 1973), Sunny („Solo Sunny“), Lola (LOLA RENNT, 1998), Nike (SOMMER VORM BALKON, 2005) sowie Klara, Mina und Tanutscha („Prinzessinnenbad“, 2007).

Die filmischen Männerfiguren hingegen sind oft gebrochen, manchmal sogar gescheitert. Die Empfehlung des Kurators JAHRGANG 45 (1966), ein Film, der seine männliche Hauptfigur beim Nichtstun und auf der Suche nach
dem Lebenssinn begleitet, hat sein heutiges Pendant in „Oh, Boy“ (2012). Auch HIMMEL ÜBER BERLIN (1987) mit Engel Damiel, HERR LEHMANN (2003) und „Alles auf Zucker“mit Jaecki Zucker gehören in diese Reihe.

Atmosphärisches und Berühmtes vom Filmschauplatz Berlin: Im ersten deutschen Nachkriegsfilm DIE MÖRDER SIND UNTER UNS (1946) erlebt der heutige Zuschauer die beklemmende Berliner Trümmerwüste. Nach dem 13. August 1961 musste Billy Wilder seinen Drehort Brandenburger Tor in München in den Bavaria Studios nachbauen. Ein weiterer „Eins, Zwei, Drei“-Drehort, die Coca Cola Zentrale in Lichterfelde, taucht 40 Jahre später in GOOD BYE, LENIN! (2003) wieder auf.
Spuren in der Berliner Stadtlandschaft hinterließ der legendäre DEFA-Liebesfilm der 70er: Die Rummelsburger Bucht heißt heute Paul- und Paula-Ufer.

Auf filmische Berlin-Entdeckungsreise geht das Babylon, einziges kommunales Kino der Stadt Berlin, nun jeden Sommer. Die erste Ausgabe von „Best of Berlin“ macht mit 10 Oscars, 39 Lolas und noch vielen weiteren Preisen seinem Namen alle Ehre. Auch eingefleischte Berliner werden überrascht sein, was diese Stadt und ihre Filme zu bieten hat.

   
   
  Willkommen, bienvenue, welcome!
Fremde, etranger, stranger.
Gluklich zu sehen, je suis enchanté,
Happy to see you, bleibe, reste, stay.

Willkommen, bienvenue, welcome
Im Babylon, au Babylon, with Cabaret und viele andere Filme
  Meine Damen und Herren, Mesdames et Messieurs,
Ladies and Gentlemen! Guden Abend, bon soir,
We geht's? Comment ca va? Do you feel good?
I bet you do!
Ich bin euer Confrecier; je suis votre confere...
I am you host!

Und sagen
Willkommen, bienvenue, welcome
Im Babylon, au Babylon, with Cabaret and more
   
  Programm     
  FR 01.08.
  18:00 Solo Sunny, DDR,1980, R: Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase mit Renate Krößner, Alexander Lang,
           Heide Kipp, Dieter Montag, Klaus Brasch, 102 min
20:00 Linie 1, BRD, 1988, R: Reinhard Hauff mit Inka Groetschel, Rainer Strecker, Ilona Schulz,
           Dieter Landuris, 99 min, zu  Eröffnung Best of Berlin mit „Linie 1“ und Gästen (und Gespräch)
           mit Drehbuchautor von „Linie 1“ Volker Ludwig, Regisseur Rainer Hauff und Produzent
           Eberhard Junkersdorff.

22:00 Cabaret, USA 1972, R: Bob Fosse mit Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem, Joel
           Grey, 124 min, digital, engl. OV
   
  SA 02.08.
  17:30 M, D 1931, R: Fritz Lang mit Peter Lorre, Inge Landgut, Ellen Widmann, Gustaf Gründgens, 107 min,
           DF mit engl. UT
19:30 Der Himmel über Berlin, BRD, F, 1987, R: Wim Wenders mit Bruno Ganz, Solveig Dommartin,
           Otto Sander, Curt Bois, 127 min, DF mit engl. UT
22:00 Oh, Boy, D 2012, R: Jan-Ole Gerster mit Tom Schilling, Marc Hosemann Michael Gwisdek, 83 min, digital
   
  SO 03.08.
  16:00  Die Legende von Paul und Paula, DDR, 1973, R: Heiner Carow mit Angelica Domröse,
           Winfried Glatzeder, Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, 105 min, DF mit engl. UT
18:00  Sonnenallee, D 1999, R: Leander Haussmann mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert S
           tadlober, Teresa Weißbach, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, 92 min, DF mit engl. UT
20:00  Herr Lehmann, D 2003, R: Leander Haussmann mit Christian Ulmen, Detlev Buck,
           Katja Danowski, Janek Rieke, 109 min, DF mit engl. UT
   
  MO 04.08.
  17:30  Das Leben ist eine Baustelle, D 1997, R: Wolfgang Becker mit Jürgen Vogel, Christiane
           Paul, Christina Papamichou, Meret Becker, Ricky Tomlinson, Armin Rohde, Martina Gedeck, 115 min
19:30  Mephisto, BRD, Ungarn, 1981, R: István Szabó mit Klaus Maria Brandauer, Krystyna
           Janda, Ildikó Bánsági, Rolf Hoppe, György Cserhalmi, 144 min
22:15  Good Bye, Lenin!, D 2003, R: Wolfgang Becker mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria
           Simon, Tschulpan Chamatowa, Florian Lukas, 121 min
   
  DI 05.08.
  18:00  Jahrgang 45, DDR 1966, R: Jürgen Böttcher mit Monika Hildebrand, Rolf Römer,
           Paul Eichbaum, Holger Mahlich, 94 min
20:00  Eins, Zwei, Drei [One, Two, Three] USA, 1961, R: Billy Wilder mit James Cagney,
           Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Liselotte Pulver, 115 min, engl. OV
22:15  Sommer vorm Balkon, D 2005, R:Andreas Dresen mit Inka Friedrich, Nadja Uhl,
           Andreas Schmidt, Stephanie Schönfeld, 110 min
   
  MI 06.08.
  17:30  Das Leben der Anderen, D 2006, R: Florian Henckel von Donnersmarck mit Ulrich
           Mühe, Sebastian Koch, Martina Gedeck 137 min.
20:00  Alles auf Zucker!, D 2004, R: Dani Levy mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo
           Samel, Golda Tencer-Szurmiej, Steffen Groth, 95 min
22:00  Lola rennt, D 1998, R: Tom Tykwer mit Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Ute Lubosch, Nina Petri, 81 min
   
  Do 07.08.
  18:15 Die Mörder sind unter uns, D 1946, R: Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef,
           E. W. Borchert, Arno Paulsen, Robert Forsch, 91 min
20:00 Das Leben ist eine Baustelle, D 1997, R: Wolfgang Becker mit Jürgen Vogel, Christiane
           Paul, Christina Papamichou, Meret Becker, Ricky Tomlinson, Armin Rohde, Martina Gedeck, 115 min
22:15 Prinzessinnenbad, D 2007, R: Bettina Blümner, mit Klara, Mina, Tanutscha, 92 min, DF mit engl. UT
   
  FR 08.08.
  19:30 Mephisto, BRD, Ungarn, 1981, R: István Szabó mit Klaus Maria Brandauer, Krystyna
           Janda, Ildikó Bánsági, Rolf Hoppe, György Cserhalmi, 144 min
22:15 Eins, Zwei, Drei [One, Two, Three] USA, 1961, R: Billy Wilder mit James Cagney, Horst Buchholz,
           Pamela Tiffin, Liselotte Pulver, 115 min, engl. OV
   
  SA 09.08.
  17:00 M, D 1931, R: Fritz Lang mit Peter Lorre, Inge Landgut, Ellen Widmann, Gustaf
           Gründgens, 107 min, DF mit engl. UT
19:00 Cabaret USA 1972, R: Bob Fosse, mit Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem,
           124 Min, digital, engl. OV
21:30 Der Himmel über Berlin, BRD, F, 1987, R: Wim Wenders mit Bruno Ganz,
           Solveig Dommartin, Otto Sander, Curt Bois, 127 min, DF mit engl. UT
  24:00 Stummfilm um Mitternacht & Best of Berlin
           ÄNDERUNG: Die Austernprinzessin, D 1919, R: Ernst Lubitsch. Mit Victor Janson, Ossi Oswalda,
           Harry Liedtke, s/w, 60 Min.
           Ich möchte kein Mann sein, D 1918, R: Ernst Lubitsch mit Ossi Oswalda, Ferry Sikla und Curt Goetz,
          45 min, mit engl. UT, Live begleitet am Piano von Ekkehard Wölk
   
  SO 10.08.
  16:00 Die Legende von Paul und Paula, DDR, 1973, R: Heiner Carow mit Angelica Domröse, Winfried
           Glatzeder, Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, 105 min, DF mit engl. UT
18:00 Alles auf Zucker!, D 2004, R: Dani Levy mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel,
           Golda Tencer-Szurmiej, Steffen Groth, 95 min
20:00 Oh, Boy D 2012, R: Jan-Ole Gerster, mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Michael Gwisdek, 83 Min,
           digital
   
  MO 11.08.
  18:00  Prinzessinnenbad, D 2007, R: Bettina Blümner, mit Klara, Mina, Tanutscha, 92 min, DF mit engl. UT
20:00  Good Bye, Lenin!, D 2003, R: Wolfgang Becker mit Daniel Brühl, Katrin Sass,
           Maria Simon, Tschulpan Chamatowa, Florian Lukas, 121 min
22:15  Linie 1 BRD 1988, R: Reinhard Hauff, mit Inka Groetschel, Rainer Strecker, Ilona
           Schulz, Dieter Landuris, 99 Min
   
  Di 12.08.
  17:45 Herr Lehmann, D 2003, R: Leander Haussmann mit Christian Ulmen, Detlev Buck,
           Katja Danowski, Janek Rieke, 109 min, , DF mit engl. UT
20:00 Lola rennt D 1998, R: Tom Tykwer, mit Franka Potente, Moritz Bleibtreu,
           Herbert Knaup, 81 Min
21:45 Sommer vorm Balkon, D 2005, R:Andreas Dresen mit Inka Friedrich, Nadja Uhl,
           Andreas Schmidt, Stephanie Schönfeld, 110 min
   
  Mi 13.08.
  18:00 Solo Sunny DDR 1980, R: Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase, mit Renate Krößner, Klaus Brasch, 102 Min
          
20:00 Sonnenallee, D 1999, R: Leander Haussmann mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert Stadlober,
           Teresa Weißbach, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, 92 min, DF mit engl. UT
22:00 Das Leben ist eine Baustelle, D 1997, R: Wolfgang Becker mit Jürgen Vogel, Christiane
           Paul, Christina Papamichou, Meret Becker, Ricky Tomlinson, Armin Rohde, Martina Gedeck, 115 min
   
  DO 14.08.
  18:00 Jahrgang 45, DDR, 1966, R: Jürgen Böttcher mit Monika Hildebrand, Rolf Römer, Paul Eichbaum,
           Holger Mahlich, 94 min
20:00 Alles auf Zucker!, D 2004, R: Dani Levy mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel, Golda
           Tencer-Szurmiej, Steffen Groth, 95 min
22:00 Linie 1, BRD, 1988, R: Reinhard Hauff mit Inka Groetschel, Rainer Strecker, Ilona Schulz, Dieter
           Landuris, 99 min
   
  FR 15.08.
  17:30 Prinzessinnenbad, D 2007, R: Bettina Blümner, mit Klara, Mina, Tanutscha, 92 min, DF mit engl. UT
19:30 Eins, Zwei, Drei [One, Two, Three] USA, 1961, R: Billy Wilder mit James Cagney,
           Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Liselotte Pulver, 115 min, engl. OV
22:00 Cabaret USA 1972, R: Bob Fosse, mit Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem,
           124 Min, digital, engl. OV
   
  SA 16.08.
  17:30 Die Legende von Paul und Paula, DDR, 1973, R: Heiner Carow mit Angelica Domröse,
           Winfried Glatzeder, Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, 105 min, DF mit engl. UT
19:30 Mephisto, BRD, Ungarn, 1981, R: István Szabó mit Klaus Maria Brandauer, Krystyna
           Janda, Ildikó Bánsági, Rolf Hoppe, György Cserhalmi, 144 min
22:15 Der Himmel über Berlin, BRD, F, 1987, R: Wim Wenders mit Bruno Ganz,
           Solveig Dommartin, Otto Sander, Curt Bois, 127 min, DF mit engl. UT
24:00 Stummfilm um Mitternacht & Best of Berlin Berlin – Die Sinfonie der Großstadt, D 1927,
           R: Walther Ruttmann, 72 min, Live an der Babylon Orgel: Florian C. Reithner
   
  So 17.08.
  15:30 Das Leben der Anderen, D 2006, R: Florian Henckel von Donnersmarck mit Ulrich
           Mühe, Sebastian Koch, Martina Gedeck 137 min.
18:00 Good Bye, Lenin!, D 2003, R: Wolfgang Becker mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria
           Simon, Tschulpan Chamatowa, Florian Lukas, 121 min
20:15 Oh, Boy D 2012, R: Jan-Ole Gerster, mit Tom Schilling, Marc Hosemann,
           Michael Gwisdek, 83 Min, digital
   
  Mo 18.08.
  17:45 Die Mörder sind unter uns, D 1946, R: Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef, E. W.
           Borchert, Arno Paulsen, Robert Forsch, 91 min
19:30 Sommer vorm Balkon, D 2005, R:Andreas Dresen mit Inka Friedrich, Nadja Uhl,
           Andreas Schmidt, Stephanie Schönfeld, 110 min
21:45 Herr Lehmann, D 2003, R: Leander Haussmann mit Christian Ulmen, Detlev Buck,
           Katja Danowski, Janek Rieke, 109 min, DF mit engl. UT
   
  Di 19.08.
  18:00 Solo Sunny DDR 1980, R: Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase, mit Renate
           Krößner, Klaus Brasch, 102 Min
20:00 Lola rennt D 1998, R: Tom Tykwer, mit Franka Potente, Moritz Bleibtreu,
           Herbert Knaup, 81 Min
21:45 Das Leben ist eine Baustelle, D 1997, R: Wolfgang Becker mit Jürgen Vogel, Christiane
           Paul, Christina Papamichou, Meret Becker, Ricky Tomlinson, Armin Rohde, Martina Gedeck, 115 min
   
  MI 20.08.
  18:15 Oh, Boy D 2012, R: Jan-Ole Gerster, mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Michael Gwisdek, 83 Min, digital
20:00 Sonnenallee, D 1999, R: Leander Haussmann mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert
           Stadlober, Teresa Weißbach, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, 92 min, DF mit engl. UT
22:00 Linie 1, BRD, 1988, R: Reinhard Hauff mit Inka Groetschel, Rainer Strecker, Ilona Schulz, Dieter
           Landuris, 99 min
   
  DO 21.08
  17:45 Prinzessinnenbad, D 2007, R: Bettina Blümner, mit Klara, Mina, Tanutscha, 92 min, DF mit engl. UT
19:45 Good Bye, Lenin!, D 2003, R: Wolfgang Becker mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria Simon,
           Tschulpan Chamatowa, Florian Lukas, 121 min
22:00 Lola rennt D 1998, R: Tom Tykwer, mit Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, 81 Min
   
  Fr 22.08.
  17:00 Das Leben der Anderen, D 2006, R: Florian Henckel von Donnersmarck mit Ulrich Mühe, Sebastian Koch,
           Martina Gedeck 137 min.
19:30 Cabaret USA 1972, R: Bob Fosse, mit Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem, 124 Min, digital, engl. OV
22:00 Mephisto, BRD, Ungarn, 1981, R: István Szabó mit Klaus Maria Brandauer, Krystyna Janda, Ildikó
           Bánsági, Rolf Hoppe, György Cserhalmi, 144 min
   
  SA 23.08.
  17:30 Die Legende von Paul und Paula, DDR, 1973, R: Heiner Carow mit Angelica Domröse, Winfried Glatzeder,
            Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, 105 min, DF mit engl. UT
19:30 Eins, Zwei, Drei [One, Two, Three] USA, 1961, R: Billy Wilder mit James Cagney, Horst Buchholz,
           Pamela Tiffin, Liselotte Pulver, 115 min, engl. OV
21:45 Der Himmel über Berlin, BRD, F, 1987, R: Wim Wenders mit Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto
           Sander, Curt Bois, 127 min, DF mit engl. UT
24:00 Stummfilm um Mitternacht & Best of Berlin – Anna Vavilkina Live an der Babylon KinoOrgel:
           Menschen am Sonntag
, D 1929, R: Robert Siodmak mit Erwin Splettstößer, Brigitte Borchert,
           Wolfgang von Waltershausen, Christl Ehlers, 74 min, DF mit engl. UT
   
  So 24.08.
  16:00 Prinzessinnenbad, D 2007, R: Bettina Blümner, mit Klara, Mina, Tanutscha, 92 min, DF mit engl. UT
18:00 Sommer vorm Balkon, D 2005, R:Andreas Dresen mit Inka Friedrich, Nadja Uhl, Andreas Schmidt,
            Stephanie Schönfeld, 110 min
20:15  Herr Lehmann, D 2003, R: Leander Haussmann mit Christian Ulmen, Detlev Buck, Katja Danowski,
            Janek Rieke, 109 min, DF mit engl. UT
   
  MO 25.08.
  17:30 Das Leben der Anderen, D 2006, R: Florian Henckel von Donnersmarck mit Ulrich Mühe, Sebastian
            Koch, Martina Gedeck 137 min.
20:00 Alles auf Zucker!, D 2004, R: Dani Levy mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel, Golda
            Tencer-Szurmiej, Steffen Groth, 95 min
22:00 Das Leben ist eine Baustelle, D 1997, R: Wolfgang Becker mit Jürgen Vogel, Christiane Paul,
            Christina Papamichou, Meret Becker, Ricky Tomlinson, Armin Rohde, Martina Gedeck, 115 min
   
  DI 26.08.
  18:00 Solo Sunny DDR 1980, R: Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase, mit Renate Krößner, Klaus Brasch, 102 Min
20:00 Sonnenallee, D 1999, R: Leander Haussmann mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert
            Stadlober, Teresa Weißbach, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, 92 min, DF mit engl. UT
22:00 Linie 1 BRD 1988, R: Reinhard Hauff, mit Inka Groetschel, Rainer Strecker, Ilona Schulz, Dieter Landuris,
            99 Min
   
  MI 27.08.
  17:30 M, D 1931, R: Fritz Lang mit Peter Lorre, Inge Landgut, Ellen Widmann, Gustaf Gründgens, 107 min,
            DF mit engl. UT
19:30 Der Himmel über Berlin, BRD, F, 1987, R: Wim Wenders mit Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto
            Sander, Curt Bois, 127 min, DF mit engl. UT
22:00  Lola rennt D 1998, R: Tom Tykwer, mit Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, 81 Min
   
  DO 28.08.
  17:45 Jahrgang 45, DDR, 1966, R: Jürgen Böttcher mit Monika Hildebrand, Rolf Römer, Paul Eichbaum,
            Holger Mahlich, 94 min

19:45 Sommer vorm Balkon, D 2005, R:Andreas Dresen mit Inka Friedrich, Nadja Uhl, Andreas Schmidt,
            Stephanie Schönfeld, 110 min

22:00 Good Bye, Lenin!, D 2003, R: Wolfgang Becker mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria Simon,
            Tschulpan Chamatowa, Florian Lukas, 121 min
   
  FR 29.08.
  18:00 Die Legende von Paul und Paula, DDR, 1973, R: Heiner Carow mit Angelica Domröse, Winfried
            Glatzeder, Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, 105 min, DF mit engl. UT
20:00 Premiere mit DarstellerInnen und Regisseur + Konzert mit Brightbluegorilla
            Go with le Flo
USA/D 2014 R: Michael Glover mit Denis Aubert, Marina Senckel, Leslie Dubreuil,
            Roberta Bianchini. Digital, Deutsch-Franz./OmenglU, 81 min
22:15 Eins, Zwei, Drei  USA, 1961, R: Billy Wilder mit James Cagney, Horst Buchholz,
            Pamela Tiffin, Liselotte Pulver, 115 min, engl. OV
   
  SA 30.08.
  16:45 Alles auf Zucker!, D 2004, R: Dani Levy mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel, Golda
            Tencer-Szurmiej, Steffen Groth, 95 min
18:45  Mephisto, BRD, Ungarn, 1981, R: István Szabó mit Klaus Maria Brandauer, Krystyna Janda, Ildikó
            Bánsági, Rolf Hoppe, György Cserhalmi, 144 min
20:00 Go with le Flo USA/D 2014 R: Michael Glover mit Denis Aubert, Marina Senckel, Leslie Dubreuil,
            Roberta Bianchini. Digital, Deutsch-Franz./OmenglU, 81 min
21:00  Cabaret USA 1972, R: Bob Fosse, mit Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem, 124 Min, digital, engl. OV
   
  SO 31.08.
  16:15  Sonnenallee, D 1999, R: Leander Haussmann mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert Stadlober,
            Teresa Weißbach, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, 92 min, DF mit engl. UT
18:00  Go with le Flo USA/D 2014 R: Michael Glover mit Denis Aubert, Marina Senckel, Leslie Dubreuil,
             Roberta Bianchini. Digital, Deutsch-Franz./OmenglU, 81 min
20:00  Die Mörder sind unter uns, D 1946, R: Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef, E. W.
            Borchert, Arno Paulsen, Robert Forsch, 91 min
   
  MO 1.09.
  20:00  Go with le Flo USA/D 2014 R: Michael Glover mit Denis Aubert, Marina Senckel, Leslie Dubreuil,
            Roberta Bianchini. Digital, Deutsch-Franz./OmenglU, 81 min
   
  DI 2.09.
  20:00  Go with le Flo USA/D 2014 R: Michael Glover mit Denis Aubert, Marina Senckel, Leslie Dubreuil,
            Roberta Bianchini. Digital, Deutsch-Franz./OmenglU, 81 min
   
   
   
  Filme in Best of Berlin
   
  Die Austernprinzessin
D 1919, R: Ernst Lubitsch. Mit Victor Janson, Ossi Oswalda, Harry Liedtke, s/w, 60 Min.
Die junge Millionärstochter Ossi tobt, ihr Vater: „Das beeindruckt mich gar nicht!“ Um sie trotzdem zu beruhigen, verspricht er ihr einen adligen Gatten und findet ihn in der Gestalt des mittellosen Prinz Nucki. Der schickt jedoch seinen Diener vor, welcher sich als der gewünschte Ehemann ausgibt und sofort mit Ossi verheiratet wird. Sei es der Damenboxkampf, das plötzliche „Foxtrott-Fieber“ oder die Parade der Diener, in "Die Austernprinzessin" liefert Lubitsch ein nicht enden wollendes Feuerwerk brillanter Einfälle.
   
  Ich möchte kein Mann sein, D 1918, R: Ernst Lubitsch mit Ossi Oswalda, Ferry Sikla und Curt Goetz, 45 Min, mit engl. UT

– Live begleitet am Piano von Ekkehard Wölk
09.08. 24 Uhr „Stummfilm um Mitternacht“ EINTRITT FREI

Die kokette Ossi mit ihrer Leidenschaft für Zigaretten, Alkohol und Pokern will die Privilegien der Männerwelt genießen. Mit einem Frack auf dem Kudamm kommt sie bei der Frauenwelt bestens an. Nachts trifft sie unerkannt ihren Hauslehrer. Aus dem Verbrüderungskuss wird heftiges Küssen...

Die zeitgenössische Kritik merkte an, dass man mit hohen Erwartungen ins Kino gehe, wenn ein Lubitsch-Lustspiel auf dem Programm stehe: „Diese Erwartung wurde bei der neuen Ossi-Oswalda-Komödie nicht enttäuscht.“ Im Film sei „sehr, sehr viel Drolliges zu sehen und in den Titeln zu lesen. Das Köstlichste ist natürlich die blonde Ossi in ihrer ‚tragikomischen‘ Hosenrolle. Es gab dann auch starke Lachsalven.“

   
   
  Berlin – Die Sinfonie der Großstadt, D 1927, R: Walther Ruttmann, 72 min

16.08. 24 Uhr „Stummfilm um Mitternacht“ Live an der Babylon KinoOrgel: Florian C. Reithner

Ruttmann konzipierte seinen Film als dokumentarisches Kunstwerk, das die Großstadt Berlin als lebenden Organismus darstellen soll. Im langsamen Erwachen der Stadt, in der Hektik des Tages und im langsameren Ausklingen am Abend sah er eine Analogie zu einer Sinfonie und unterstrich dies im Filmschnitt. Für die damalige Zeit ungewöhnlich, setzte Ruttmann zahlreiche kurze Schnitte ein, um die Lebendigkeit und Hektik der Stadt plastischer werden zu lassen. Als einer der ersten sinfonischen Filme nutzte Berlin – Die Sinfonie der Großstadt die Ende der 1920er Jahre entwickelte technische Möglichkeit, Filme exakt und in vielen kleinen Schnitten zu schneiden und wieder zu kleben. Auf diese Weise konnte auf die Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Filmmusik mit filmischen Mitteln reagiert werden – und umgekehrt.

Friedemann Beyer, über den ultimativen Berlin-Film der 1920er Jahre: „Die Hauptdarsteller des Films sind die Verkehrsmittel. Sie sind wie Blutbahnen im städtischen Kreislauf. Nie sind die Urbanität und Dichte Berlins, die Größe und das pulsierende Leben im Film besser dargestellt worden.“

   
   
  Menschen am Sonntag, D 1930, R: Robert Siodmak mit Erwin Splettstößer, Brigitte Borchert, Wolfgang von Waltershausen, Christl Ehlers, 74 min, DF mit engl. UT, Live begleitet Am Piano: Ekkehard Wölk

23.08. 24 Uhr „Stummfilm um Mitternacht“ - EINTRITT FREI

Berlin ist jung anno 1929. Vier junge Leute verbringen ein erotisches Wochenend-Abenteuer am Nikolassee. Schon vor der Hollywood-Karriere leuchten die Qualitäten von Billy Wilder, Robert Siodmak und Fred Zinnemann: Ironische Zwischentitel, ungewöhnliche Kameraeinstellungen und Nouvelle Vague, lange bevor diese als Genre aufkam.

„Eine halbdokumentarische Collage aus Spielszenen und Sozialreportage, durch Bildverismus, Darstellung und Vermittlung sozialer Realität eines der herausragenden Werke der deutschen Stummfilm-Avantgarde. Die präzisen und authentischen Beobachtungen aus dem Milieu der Angestelltenkultur, beispielhaft für die gesellschaftliche Entwicklung der späten 20er Jahre, haben den Charakter eines historischen Dokuments; der Inszenierungsstil des Films, der seine Episoden aus dem Flair der Originalschauplätze und der spontanen Selbstdarstellung seiner Laienschauspieler entwickelt, beeinflusste den poetischen Realismus im Frankreich der 30er Jahre und wirkte stilbildend für den italienischen Neorealismus.“ – Lexikon des Internationalen Films

   
   
  M, D 1931, R: Fritz Lang mit Peter Lorre, Inge Landgut, Ellen Widmann, Gustaf Gründgens, 107 min, DF mit engl. UT

02.08. 17.30 Uhr, 09.08. 17 Uhr, 27.08. 17.30 Uhr

Berlin, Stadt des Verbrechens. Nicht nur die Polizei, auch die Unterwelt ist auf der Jagd nach einem Kindermörder. In der Großstadt mit 4 ½ Mio. Einwohnern breiten sich Angst und Hysterie aus, meisterhaft auch durch die Musik in Fritz Langs erstem Tonfilm symbolisiert. Peter Lorre als Täter und Opfer zugleich in seiner Paraderolle.

„Langs erster Tonfilm gehört zu den Meisterwerken des deutschen Vorkriegskinos. Verweise auf das gesellschaftliche Klima der Weimarer Republik am Vorabend des Nationalsozialismus sind augenfällig: Obrigkeit und Unterwelt erscheinen als gleichartige Organisationen, die den „Abartigen“ im Namen des „gesunden Volksempfindens“ gemeinsam zur Strecke bringen. Langs sarkastische Schilderungen von Menschenjagd und Massenhysterie sowie Peter Lorres geniale Interpretation des Mörders als Täter und Opfer zugleich wurden von den Nationalsozialisten später nicht ohne Grund als subversiv empfunden.“
– Lexikon des Internationalen Films[41]

   
   
  Cabaret, USA, 1972, R: Bob Fosse mit Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem, Joel Grey, 124 min, engl. OV

01.08. 22 Uhr, 09.08. 19 Uhr, 15.08. 19:30 Uhr, 22.08. 22.15 Uhr, 30.08. 18:45 Uhr

Was für ein Kontrast im Berlin von 1931! Das Leben draußen auf der Straße beherrschen die Nazis. Aber im Kit Kat Club genießt das Publikum die Dekadenz und Erotik. Star des Cabarets ist die amerikanische Sängerin Sally Bowles, die vor Lebenslust brennt und mit ihren Verehrern spielt. Nur der attraktive Brite Brian verhält sich distanziert, so dass Sally ihn erobern will. Acht Oscars. Ein filmisches Geschenk an Berlin!

   
   
  Mephisto, BRD, Ungarn, 1981, R: István Szabó mit Klaus Maria Brandauer, Krystyna Janda, Ildikó Bánsági, Rolf Hoppe, György Cserhalmi, 144 min

04.08. 19.30 Uhr, 08.08. 19.30 Uhr, 16.08. 19.30 Uhr, 22.08. 22 Uhr, 30.08. 22 Uhr

Sein Leben ist die Bühne, seiner Karriere ordnet er alles unter. Der eitel-exzentrische Hendrik Höfgen steigt unter den Nazis vom Provinzschauspieler auf zum Intendanten des Berliner Staatsschauspiels. Anfänglich betrachtet er den „österreichischen Kabarettisten“ mit Argwohn. Bald aber geht er ein Bündnis mit der Macht ein. Die Rolle seines Lebens, der diabolische „Mephisto“, wirkt für ihn über die Bühne hinaus. –Paraderolle und Oscar für Klaus Maria Brandauer.

   
   
  Die Mörder sind unter uns, D 1946, R: Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef, E. W. Borchert, Arno Paulsen, Robert Forsch, 91 min

07.08. 18:15 Uhr, 18.08. 17.45 Uhr, 31.08. 20 Uhr

Berlin 1945 - Die Stadt hat kapituliert. Häuserskelette ragen in den Himmel, unter dem Schutt liegen Leichen, im Staub spielen die Kinder. Susanne Wallner kehrt aus dem KZ heim. Ihre Wohnung ist von Hans Mertens besetzt, der sein Kriegstrauma in Alkohol ertränkt. Langsam entwickelt sich eine zarte Liebe, bis Mertens seinem tot geglaubten Hauptmann, einem Kriegsverbrecher, begegnet.

Die Mörder sind unter uns isLot der erste deutsche Spielfilm der Nachkriegsgeschichte und der erste deutsche Trümmerfilm. Die Dreharbeiten begannen im März 1946 (zwei Monate vor Gründung der DEFA).

   
   
  Eins, Zwei, Drei USA, 1961, R: Billy Wilder mit James Cagney, Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Liselotte Pulver, 115 min, engl. OV

05.08. 20 Uhr, 08.08. 22.15 Uhr, 15.08. 19.30 Uhr, 23.08. 19.30 Uhr, 29.08. 22:15 Uhr

Coca Cola & Kommunismus: MacNamara, cholerischer US-Topmanager in Westberlin, will aus Karrieregründen mit Coca Cola hinter dem Eisernen Vorhang expandieren. Einziges Hindernis: Die nicht folgenlosen Liebesescapaden der Tochter des Konzernchefs. In 24 Stunden muss er deren wilden Kommunistenfreund aus Ostberlin in einen Bilderbuch-Kapitalisten verwandeln. Geniale Screwball Comedy

  Der Film [...] war eine Screwball Comedy im besten 30er-Jahre Stil: frech, dialogsicher, eine süffisante Aufbereitung aller nur denkbaren Vorurteile und Klischees. Kapitalisten und Kommunisten, Amerikaner, Russen, Deutsche, Männer und Frauen - jede vermeintlich nationale, ideologische oder geschlechterspezifische Eigenart und Verhaltensweise wurde karikiert und persifliert.
   
   
  Jahrgang 45, DDR, 1966, R: Jürgen Böttcher mit Monika Hildebrand, Rolf Römer, Paul Eichbaum, Holger Mahlich, 94 min

05.08. 18 Uhr, 14.08. 18 Uhr, 28.08. 17.45 Uhr

23 Jahre jung ist Al und seit zwei Jahren mit Li verheiratet. Gemeinsam wohnen sie im Prenzlauer Berg. Aber Al will nicht weiterleben wie bisher und reicht die Scheidung ein, obwohl er Li liebt. Er lässt sich durch die Stadt treiben, flirtet mit Mädchen. Aber das, was er sucht, das eigentliche Leben, das kann er nicht finden… Einer der schönsten DEFA-Filme.

Jahrgang 45 wurde im Frühjahr und Sommer 1966 an Originalschauplätzen in Berlin gedreht. Er beschreibt in seiner poetisch leichten Art das Lebensgefühl Jugendlicher in Ostberlin Mitte der 60iger Jahre. Einer der schönsten DEFA Filme überhaupt. Der Verbotsfilm wurde 1990 fertig gestellt und erlebte am 11. Oktober 1990 im Berliner Babylon seine Kino-Erstaufführung.

   
   
  Die Legende von Paul und Paula, DDR, 1973, R: Heiner Carow mit Angelica Domröse, Winfried Glatzeder, Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, 105 min, DF mit engl. UT

03.08. 16 Uhr, 10.08. 16 Uhr, 16.08. 17.30 Uhr, 23.08. 17.30 Uhr, 29.08. 18 Uhr

Zwei Männer hat Paula schon zum Teufel gejagt. Nun lebt sie allein mit ihren beiden Kindern in einer Friedrichshainer Hinterhofwohnung. Zwar wartet täglich ein älterer Verehrer vor ihrer Tür, doch tatsächlich hat Paula ein Auge auf ihren Nachbarn Paul geworfen. Der wohnt scheinbar glücklich gegenüber in einer Neubauwohnung. Doch in einem Tanzlokal trifft die beiden die Liebe wie eine Himmelsmacht.

   
   
  Solo Sunny, DDR, 1980, R: Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase mit Renate Krößner, Alexander Lang, Heide Kipp, Dieter Montag, Klaus Brasch, 102 min

01.08. 18 Uhr, 13.08. 18 Uhr, 19.08. 18 Uhr, 26.08. 18 Uhr

Sunny lebt in einem schäbigen Hinterhof im Prenzlauer Berg. Kompromisslos ist sie auf der Suche nach dem Glück. Als Schlagersängerin tingelt sie durch die Provinz und lernt den Philosophen Ralf kennen. Auf der Stelle verliebt sich Sunny in den stillen Mann, aber ihr Hinterhofglück ist nicht von langer Dauer. Auch ihre Band wirft sie raus. Doch Sunny lässt sich nicht verbiegen…

   
   
  Der Himmel über Berlin, BRD, F, 1987, R: Wim Wenders mit Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto Sander, Curt Bois, 127 min, DF mit engl. UT

02.08. 19.30 Uhr, 09.08. 21.30 Uhr, 16.08. 22.15 Uhr, 23.08. 21.45 Uhr, 27.08. 19.30 Uhr

Der Himmel über dem kriegsversehrtem, geteilten Berlin ist voll sanfter Engel in Trenchcoats, die den gequälten Gedanken der Sterblichen lauschen und versuchen, sie zu trösten. Einer von ihnen, Damiel, verliebt sich in die Trapezkünstlerin Marion, eine Sterbliche. Internationaler Filmerfolg, der die Sehgewohnheiten veränderte.

   
   
  Linie 1, BRD, 1988, R: Reinhard Hauff mit Inka Groetschel, Rainer Strecker, Ilona Schulz, Dieter Landuris, 99 min

Eröffnung von BEST OF BERLIN 01.08. 20 Uhr – Drehbuchautor Volker Ludwig, Produzent Eberhard Junkersdorff, Regisseur Rainer Hauff zu Gast
11.08. 22.15 Uhr,  14.08. 22 Uhr,  20.08. 22 Uhr,  26.08. 22 Uhr

„Wahnsinn, das isse, die Luft von Berlin.“ Schwanger und etwas verloren kommt Sunny aus der Provinz am Bahnhof Zoo mit seinen Obdachlosen und Drogenabhängigen an. Sie ist auf der Suche nach Johnnie, dem Kindsvater und ihrem Traumprinzen. Beruf Rockstar, wohnhaft in Kreuzberg. Die junge Ausreißerin lernt im Berliner Untergrund in der U-Bahn Linie 1 die schillerndsten und abgedrehtesten Typen der Metropole kennen…

Schräg und abgefahren – mitreißende Verfilmung des Kult-Musicals mit Hits wie „Wilmersdorfer Witwen“, „Fahr mal wieder U-Bahn“ und „Gegenüber“.

Der „Exportschlager der Halbstadt“ (Der Spiegel, 1988) eröffnete 1988 die Berlinale. Das Musical ist eine reine Studioproduktion.

 

   
   
  Das Leben ist eine Baustelle, D 1997, R: Wolfgang Becker mit Jürgen Vogel, Christiane Paul, Christina Papamichou, Meret Becker, Ricky Tomlinson, Armin Rohde, Martina Gedeck, 115 min

04.08. 17.30 Uhr, 07.08. 20 Uhr, 13.08. 22 Uhr, 19.08. 21.45 Uhr, 25.08. 22 Uhr

Berlin und seine Bewohner sind in den 90er Jahren im Umbruch: Jan verliert seine Arbeit und seinen Vater. Zudem befürchtet er, dass seine Exfreundin HIV-positiv ist. Auf ungewöhnliche Weise lernt er die Musikerin Vera kennen, hat mit ihr eine Affäre und fragt sich, ob er wieder auf dem Verliererposten ist oder ob es nicht doch Liebe ist.

   
   
  Lola rennt, D 1998, R: Tom Tykwer mit Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Ute Lubosch, Nina Petri, 81 min

06.08. 22 Uhr, 12.08. 20 Uhr, 19.08. 20 Uhr, 21.08. 22 Uhr, 27.08. 22 Uhr

Lola und Manni, Anfang 20, sind ein Liebespaar. Manni jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber. Doch heute läuft alles schief: Er hat die Geldübergabe komplett vermasselt, aber gleich will sein Boss das Geld abholen. Geld oder Leben. Verzweifelt ruft Manni Lola an. Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. Da kommt ihr eine Idee und LOLA RENNT... Atemberaubender, international erfolgreicher Berlin-Film.

„‚Lola rennt‘ ist wahrscheinlich ‚der‘ deutsche Film der späten 90er Jahre. Schnell, pulsierend, dynamisch ist der Thriller, der auf herausragende Weise das Lebensgefühl dieser Zeit einfängt. Tom Tykwer schaffte es mit ‚Lola rennt‘, die deutsche Filmindustrie aus ihrem Schneewittchenschlaf zu wecken und auf dem internationalen Parkett zu beweisen, dass auch Filme ‚made in Germany‘ durch Originalität und Experimentierfreudigkeit glänzen können.“ – Filmstarts.de[14]

   
   
  Sonnenallee, D 1999, R: Leander Haussmann mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert Stadlober, Teresa Weißbach, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, 92 min, DF mit engl. UT

03.08. 18 Uhr, 13.08. 20 Uhr, 20.08. 20 Uhr, 26.08. 20 Uhr, 31.08. 16.15 Uhr

Ostberlin in den 70ern. Mischa ist 17, liebt Pop-Musik und Coca-Cola, aber noch viel mehr die unerreichbare Miriam. Mischa wohnt in der Sonnenallee, deren längeres Ende im Westen und deren kürzeres Ende im Osten liegt. Die Sonnenallee - das sind junge Leute. verbotene Songs und Träume. Und eine große Liebe, die die Welt verändert. Publikumshit.

   
   
  Herr Lehmann, D 2003, R: Leander Haussmann mit Christian Ulmen, Detlev Buck, Katja Danowski, Janek Rieke, 109 min, DF mit engl. UT

03.08. 20 Uhr, 12.08. 17.45 Uhr, 18.08. 21.45 Uhr, 24.08. 20.15 Uhr

HERR LEHMANN heißt eigentlich Frank, aber alle nennen ihn „Herr Lehmann“. Er ist der Schutzpatron aller Tresenkräfte, Bierkonsumenten und Liebhaber sinnloser Gespräche im Biotop Kreuzberg 1989, kurz vor Mauerfall. Während sich in Ostberlin große Umbrüche ankündigen, hat HERR LEHMANN alle Hände voll zu tun mit viel Unerwartetem. Und ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag fällt auch noch die Mauer…

   
   
  Good Bye, Lenin!, D 2003, R: Wolfgang Becker, mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria Simon, Tschulpan Chamatowa, Florian Lukas, 121 min

04.08. 22.15 Uhr, 11.08. 20 Uhr, 17.08. 18 Uhr, 21.08. 19.45 Uhr, 28.08. 22 Uhr

Kurz vor dem Fall der Mauer fällt Alex‘ Mutter, eine selbstbewusste Ostberlinerin, ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Nach acht Monaten erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. So lässt Alex auf 79 Quadratmetern die DDR für seine Mutter wieder auferstehen…

Der Film wurde in Ost und West zu einem ungeahnten Publikumserfolg und zum erfolgreichsten deutschen Film des Jahres 2003. Er wurde von mehr als sechs Millionen Kinobesuchern gesehen. Damit gehört er zu den 15 erfolgreichsten deutschen Filmen in deutschen Kinos seit Beginn der Zuschauerzählung in deutschen Kinos 1968.

   
   
  Alles auf Zucker!, D 2004, R: Dani Levy mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel, Golda Tencer-Szurmiej, Steffen Groth, 95 min

06.08. 20 Uhr, 10.08. 18 Uhr, 14.08. 20 Uhr, 25.08. 20 Uhr, 30.08. 16.45 Uhr

Dem schlitzohrigen Zocker Jaeckie Zucker steht das Wasser bis zum Hals. Letzte Hoffnung des Ex-DDR-Sportreporters: das Erbe seiner Mutter. Doch die verlangt im Testament, dass Jaeckie sich mit seinem Bruder versöhnt. Bei der Beerdigung der Mutter auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee prallen Welten aufeinander. Doch die beiden verfeindeten Sturköpfe haben keine Wahl: Sie müssen sich zusammenraufen...

„Die in den deutschen Kinos mit großem Erfolg laufende Komödie um die alltäglichen Sorgen und Nöte eines jüdischen Zockers stellt nach jahrzehntelanger Abstinenz eine Wiederbelebung des deutsch-jüdischen Lustspiels dar, das mit Ernst Lubitsch in den 10er- und 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts seine Blüte erlebt hatte.“ Verleihung Ernst Lubitsch Preis

   
   
  Sommer vorm Balkon, D 2005, R:Andreas Dresen mit Inka Friedrich, Nadja Uhl, Andreas Schmidt, Stephanie Schönfeld, 110 min

05.08. 22.15 Uhr, 12.08. 21.45 Uhr, 18.08. 19.30 Uhr, 24.08. 18 Uhr, 28.08. 19.45 Uhr

Ein Sommer in Berlin. In einem alten Mietshaus in Prenzlauer Berg wohnen Katrin und Nike. Auf Nikes Balkon, zwischen Himmel und Erde, blicken die beiden auf das bunte, schwierige Dasein. Doch eines Tages macht sich der Trucker Ronald mit großer Selbstverständlichkeit auf dem Balkon breit.

   
   
  Das Leben der Anderen D 2005, R.: Florian Henckel von Donnersmarck mit Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme, Hans-Uwe Bauer, Volkmar Kleinert, Herbert Knaup, FSK: ab 12, 137 Min

06.08. 17.30 Uhr, 17.08. 15.30 Uhr, 22.08. 17 Uhr, 25.08. 17.30 Uhr

Ostberlin, November 1984. Die Wohnung des Künstlerpaars Georg und Christa-Maria wird systematisch verwanzt. Auf dem Dachboden des Mietshauses richtet Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler seine Überwachungszentrale ein. Als er den wahren Grund für die Operation erfährt, verändert das intime Eindringen in die Welt der Observierten auch den Spitzel. Oscarprämierter Welterfolg eines Regiedebüts.

Ost-Berlin, November 1984. Fünf Jahre vor seinem Ende sichert der DDR-Staat seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) den linientreuen Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem „operativen Vorgang“.

Womit er nicht gerechnet hat: Das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel. Das Eintauchen in DAS LEBEN DER ANDEREN – in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden – macht Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusst und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann.

Doch das System ist nicht mehr zu stoppen – ein gefährliches Spiel beginnt, das die Liebe zwischen Dreyman und Christa-Maria Sieland in den Abgrund reißt und Wieslers bisherige Existenz vernichtet. Bis die Mauer fällt, haben alle einen hohen Preis gezahlt. Danach beginnt eine andere Welt.

Ein Aufsehen erregendes Regie-Debüt: Florian Henckel von Donnersmarck, der bereits mit preisgekrönten Kurzfilmen auf sich aufmerksam gemacht hat (u.a. DOBERMANN, DER TEMPLER), schrieb nach intensiven Recherchen in Archiven und bei Historikern und Zeitzeugen das Drehbuch und präsentiert mit DAS LEBEN DER ANDEREN seinen ersten abendfüllenden Spielfilm. Dabei wagt er etwas Außergewöhnliches, erzählt kompromisslos und mit großer Wahrhaftigkeit eine Geschichte aus dem Innersten der DDR – aber nicht in der bisher so beliebten Form der „DDR-Komödie“. DAS LEBEN DER ANDEREN ist ein intensiver, packender Thriller und eine ergreifende Liebesgeschichte zugleich.
Text: Buena Vista

   
   
  Prinzessinnenbad D 2007, R.: Bettina Blümner  mit (Mitwirkende) Klara, Mina, Tanutscha,  FSK: ab 12, 92 Min, DF mit engl. UT

07.08. 22.15 Uhr, 11.08. 18 Uhr, 15.08. 17.30 Uhr, 21.08. 17.45 Uhr, 24.08. 16 Uhr

Klara, Mina und Tanutscha sind 15, haben einen unverfälschten Charme und verschaffen sich mit ihrer ruppigen und frühreifen Art Respekt. Aufgewachsen bei ihren Müttern in Kreuzberg kennen sie sich seit ihrer Kindheit. Sie sind beste Freundinnen und teilen dieselben Interessen: Parties, Jungs und das Prinzenbad. An der Schwelle zum Erwachsenwerden, fangen die drei Mädchen an, ihre eigenen Wege zu suchen.

KLARA, MINA und TANUTSCHA sind fünfzehn. Aufgewachsen bei ihren Müttern in Berlin-Kreuzberg kennen sie sich seit ihrer Kindheit. Sie teilen dieselben Interessen, gehen zusammen auf Parties, stehen auf ähnliche Jungs oder verbringen die Tage mit Freunden im Prinzenbad.

Eigentlich sind sie unzertrennlich. Doch an der Schwelle zum Erwachsenwerden fangen die drei Mädchen an, ihre eigenen Wege in der Welt zu suchen: Klara wechselt die Schule, Mina möchte mit ihrem Freund zusammen sein, und Tanutscha fordert von ihrer Mutter mehr Freiheit.

BETTINA BLÜMNERs Film ist eine einfühlsame Langzeitbeobachtung der drei Mädchen, die auf Interesse, Zuneigung und Ausdauer beruht. In teilweise jahrelangen Vorgesprächen entstand ein Kontakt zu den Protagonistinnen, der es ermöglicht, KLARA, MINA und TANUTSCHA auf eine Art nahe zu kommen, die einen nachhaltig in den Bann zieht.
Text & Foto: Reverse Angle

   
   
  Oh Boy D 2012, R.: Jan Ole Gerster mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Katharina Schüttler, Arnd Klawitter, Martin Brambach, Andreas Schröders, 88 Min

02.08. 22 Uhr, 10.08. 20 Uhr, 17.08. 20.15 Uhr, 20.08. 18.15 Uhr

Niko ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit sein Studium hingeworfen. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und ein Psychologe attestiert ihm „emotionale Unausgeglichenheit“.

Niko (Tom Schilling) ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens.

Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater (Ulrich Noethen) dreht ihm den Geldhahn zu, und ein Psychologe attestiert ihm "emotionale Unausgeglichenheit". Eine sonderbare Schönheit namens Julika (Friederike Kempter) konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit, sein neuer Nachbar schüttet ihm bei Schnaps und Buletten sein Herz aus, und in der ganzen Stadt scheint es keinen "normalen" Kaffee mehr zu geben.

Sollte Niko nach diesem Tag wirklich seine "Komfortzone" verlassen und sein Leben ändern? Kriegt er am Ende vielleicht Julika? Und sogar die heißersehnte Tasse Kaffee?

OH BOY ist das selbstironische Portrait eines jungen Mannes und der Stadt, in der er lebt - Berlin. In eindringlicher Schwarz-Weiß-Ästhetik changiert der Film zwischen Melancholie und Humor und zeigt die Suche des Protagonisten nach seinem Platz in der Welt, in der eigentlich alles möglich ist. OH BOY ist das Spielfilmdebut von Jan Ole Gerster, der ebenfalls das Drehbuch zum Film schrieb, und kann neben dem großartigen Tom Schilling mit einem herausragenden Cast auftrumpfen, zu dem Friederike Kempter, Marc Hosemann, Ulrich Noethen, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Frederick Lau u.v.m gehören.
Text: X Verleih

   
   
  Go with le Flo
   Deutsch                 English                    TRAILER 
  TICKETS ONLINE- BUY TICKETS OR MAKE A RESERVATION
   
  Fr, 29.8. 20:00 PREMIERE mit DarstellerInnen, Regisseur und Produzent
                          + Konzert mit Brightbluegorilla
   
  Sa, 30.8. 20:00, So, 31.8. 18:00
  Mo, 1.9. und  Di, 2.9.  20:00
   
  Go with Le Flo
  Go with Le Flo - Pull Quotes.pdf           Go with Le Flo - One Sheet.pdf 
  Deutsch
USA/D 2014 R: Michael Glover mit Denis Aubert, Marina Senckel, Leslie Dubreuil, Roberta Bianchini. Digital, Deutsch-Franz./OmenglU, 81 min

Premiere mit DarstellerInnen und Regisseur + Konzert mit Brightbluegorilla (Fr 29.8. 20:00)

Florian, Berliner mit deutsch-französischen Wurzeln, unterhält einen kleinen französischen Laden mit dem nüchternen Namen “Le Flo”. Der hoffnungslose Romantiker verliebt sich in die attraktive Tochter eines französischen Regisseurs und übersieht dabei die Zuneigung der schönen Bäckerei-Inhaberin Jenny von gegenüber. Berlin zeigt sich von seiner romantischsten Seite, wenn dieses deutsch-französische Beziehungsdreieck für Verwechslungen, kleine und große Szenen und vor allem ganz viel Gefühl sorgt.

Laut dem Kinohistoriker Max Alvarez “haben Michael Glover und seine Co- Drehbuchautorin Mea Machrowiak das vermeintlich Unmögliche geschafft: eine Komödie des 21. Jahrhunderts zu realisieren, die zugleich spannend, charmant, ehrlich und, was man am wenigsten erwarten würde, durch das Zusammenwirken von Lubitsch, Wilder und Sturges außergewöhnlich lustig ist.”

Der Spielfilm von Michael Glover und Robyn Rosenkrantz wurde auf mehreren Filmfestivals gezeigt und erhielt den Preis für den besten ausländischen Film auf dem Festival von Myrtle Beach.

   
  SYNOPSIS:
How do you find true love?
Go With Le Flo!
Florian is half-German, half-French and owns "Le Flo",
a French delicatessen in Berlin that specializes in salami. When he meets Camille, the daughter of a French director, it's love at first sight. Florian is going to ask her to marry him, but doesn't know she's already engaged to a movie star. Florian's best friend, Jenny, is German and owns a bakery just down the street. She's in love with him but doesn't know how to tell him.

Go With Le Flo
explores what true love is, with plenty of twists and turns (some on a Vespa), and lots of salami!

FILM PRODUCTION:
Go With Le Flo
is a romantic comedy in German and French. It was shot in Berlin by the award winning film-team (and music group), Bright Blue Gorilla. The film is an international labor of love with cast & crew from 20 different countries, starring fresh new faces, many from the legendary Bertolt Brecht theater, Berliner Ensemble. It was as if all Berlin conspired to get this movie shot: Berlin designers gave their original clothing designs and Berlin businesses offered beautiful locations for filming.

 Go With Le Flo
is a charming story about finding true love and taking chances.

THE PRIMATES BEHIND GO WITH LE FLO:
Bright Blue Gorilla
is all about taking chances. In 1990, Robyn Rosenkrantz and Michael Glover quit their L.A. jobs, sold everything they had (except their guitars), and bought one-way tickets to Europe.
After landing a deal with Virgin Records, they launched their own company and began making CDs and touring the world. They acted and sang in the Matthew Broderick/Alec Baldwin film "The Last Shot" and started writing-directing-producing their own features.
5 feature films, 11 CDs and over 3000 live performances to date, BBG is still going strong, charming audiences around the world with their music & movies!
www.brightbluegorilla.com

   
 
   
  TRAILER
 
   
  TICKETS
  Fr, 29.8. 20:00 Eintritt 8,- Euro (Konzert inkl.) TICKET-ONLINE
  Sa, 30.8. 20:00  TICKET-ONLINE
So, 31.8. 18:00  TICKET-ONLINE
Mo, 1.9.  20:00   TICKET-ONLINE
Di, 2.9.   20:00   TICKET-ONLINE
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  Timothy Grossman über das Festival
  Was oder Wer ist ein, Berliner? Best of BERLIN!
  Es ist der 1. Oktober 1918.

Deutschland befindet sich im 1. Weltkrieg. In Berlin wird gehungert, viele Familien beklagen gefallene Väter, Ehemänner, Söhne und Brüder.

Ernst Lubitsch (26 Jahre und kein Soldat) bringt seine Komödie mit dem Titel "Ich möchte kein Mann sein" in die Kinos. Die Kritik feiert den Film als "umwerfende berlinerische Komödie". Ernst Lubitsch - bald der bedeutendste deutsche Filmregisseur, ist in Berlin geboren. Fünf Wochen nachdem Ossi Oswalda in Lubitschs Film als minderjährige Göre in Männerkleidern, Zigarre rauchend und Alkohol trinkend, auf einer Party ihren preußisch, strengen Vormund auf den Mund küsst, wird der Deutsche Kaiser abgesetzt! Willkommen in der Berliner Republik.

Berlin als die Stadt der Kunst und Partys ist geboren und verbreitet seinen Ruf mittels des neuen Mediums: Film! Was wird die Stadt in den nächsten 100 Jahren nicht alles erleben! Die Goldenen Zwanziger, ein Tausendjähriges Reich, eine Mauer und das Ende des kalten Krieges. Im Kern aber vermitteln diese vierundzwanzig Filme immer ein ähnlich frivoles und nachdenkliches Bild seiner oft „normalen“ Bewohner.

  Die kleinen Leute auf der Suche nach ihrem bisschen Glück, im Schatten von Geld und Ideologie. Trotz aller Fehltritte kommt die Stadt immer wieder zurück zu ihrer eigenen Identität. Und dafür ist Berlin nun auch in der Welt anerkannt. Ob zu Recht oder Unrecht - das muss jeder selbst entscheiden. Die Filme sprechen ihre eigene Sprache.

So merkwürdig wie in den Filmen, so sind wir - Berliner.
   
   
   
  Pressekontakt:
  Barbara Löblein, 030/278 919 19, loeblein@babylonberlin.de
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