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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
Di, 18.5. 19:30 |
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Beneath Everest - Nepal Reborn |
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Nepal
2009, R: Tulsi Bhandari, Kamera + Schnitt: Christina Voigt, digital,
93 Min, nepali / englische UTBerlin-Premiere mit Christina Voigt Weitere Aufführungen: 19. – 22.5. 19:30 Nepal: Nach zehn Jahren blutigen und brutalen Bürgerkriegs wird 2006 ein Friedensvertrag zwischen der Regierung und den Rebellen geschlossen. Am 29. Mai 2008 schmückt sich das Land mit dem Titel „Jüngste Republik der Welt”. Fast 240 Jahre Monarchie werden damit beendet. Insbesondere für die unterdrückte und von Ausbeutung gezeichnete Landbevölkerung erfüllt sich damit eine Hoffnung, die für die meisten nur mit quälender Resignation oder im bewaffneten Kampf zu träumen war. Doch das Erwachen als Republik bedeutet keineswegs das Ende des ihre Rechte verachtenden Alptraums. Regisseur Tulsi Bhandari ist gebürtiger Nepalese und lebt inzwischen in Berlin. Von 2005 bis 2008 gedreht, dokumentiert BENEATH EVEREST – NEPAL REBORN die Aufstände, Höhepunkte und das Alltagsleben vor, während und nach dem historischen Umschwung. Der Alltag der Bevölkerung ist geprägt von Furcht, Trauer, Unverständnis, Unwissenheit, Verbitterung und Aggression. Friedliche Demonstrationen werden von der Polizei gewaltsam aufgelöst. Tausende werden getötet, gefoltert, entführt und missbraucht. Gegengewalt scheint die einzige Lösung für die vielen unterschiedlichen Gruppierungen im Kampf gegen das korrupte System zu sein. In Interviews und Beobachtungen eingefangene Aussagen über Organisation, Rekrutierungstaktiken und Vorgehen der größten rebellischen Gruppierung (Maoisten und Sympathisanten) geben einen Einblick in diesen Kampf. Verarmte Bauern und geächtete Frauen und Kinder erzählen ihre Geschichten und klagen nicht nur das Regime an. Kommentare von Menschenrechtsaktivisten und einem Professor für Politik an der Universität in Kathmandu versuchen darüber hinaus, Aufschluss über die Lage im Land zu geben. Bhandari hinterfragt kritisch und von allen Seiten die Legitimation der andauernden gewalttätigen Auseinandersetzungen. Er liefert ein teilweise verstörendes Portrait seines Heimatlandes im historischen Umbruch. Auf beeindruckende Weise wird die nahezu undurchschaubare Komplexität der alltäglichen und politischen Verhältnisse gezeigt. Dabei bleibt immer klar: Nepal hat den Weg zum Frieden gerade erst beschritten. |
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