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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
| 4. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2009 | |
| Fr, 27.11. – Sa, 05.12. 2009 | |
Hoch verehrte Filmfreunde, liebe Fans des Weltkinos,herzlich willkommen zur Berlin-Premiere von 14 herausragenden Filmen, vorgestellt von 14 spannenden deutschen Kinoregisseuren als „Paten“. Ab diesem Jahr wird unsere Patenriege durch eine Persönlichkeit erweitert, die nicht aus dem Regiefach kommt: Wir freuen uns, dass der Journalist Knut Elstermann den rumänischen Abschlussfilm präsentieren wird. Auf unserer vierten filmischen Weltreise möchten wir Ihnen, diesmal von Argentinien bis Australien, einen vielfältigen und repräsentativen Ausschnitt des aktuellen Weltkinos präsentieren, das zunehmend nur noch Fachbesuchern auf internationalen Filmfestivals zugänglich ist und leider mehr und mehr den Gesetzen des Marktes zum Opfer fällt. Künstlerisch herausragend und preisgekrönt auf den wichtigsten
Filmfestivals von Cannes, Locarno, Rotterdam oder Venedig, haben die
meisten dieser Werke praktisch keine Chance, je in die deutschen Kinos
zu kommen. Auffällig ist, dass viele internationale Regisseure, in
Reaktion auf die Allgegenwart der fiktionalen Unterhaltung, die Suche
nach filmischer Authentizität antreibt. So verschwimmen die Grenzen
zwischen Fiktionalem und Dokumentarischem, wie in dem armenischen
Grenzdrama BORDER, dem rumänischen
Beziehungsdreieck HOOKED oder dem
drastischen Alltagsbild der Philippinen in
KINATAY. Oft wird die Sinnsuche
von Jugendlichen zum Anlass für hautnahe Realitätsstudien (WEST
OF PLUTO, EVERYBODY DIES
BUT ME). Die Beobachtung der Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“ in
Afrika,
LIVING IN EMERGENCY, lässt uns die Misere eines ganzen Kontinents
erleben, wie es kaum eine Filmfiktion vermögen könnte. Die
Beschleunigung der uns umgebenden Bilder scheint viele Filmemacher zur
„Entdeckung der Langsamkeit“ zu führen. Albert Serras
BIRDSONG provoziert und schafft eine
eigene Form der Mystik, PARQUE VIA
lässt uns den subjektiven Mikrokosmos eines Hausangestellten miterleben,
und VILLALOBOS sucht gar die Transformation in
eine andere Zeitzone. Die ständige Wiederholung erprobter Erzählformen
im Mainstream-Kino weckt im Gegenzug eine lustvolle Kreativität im
Autorenkino. So entführt uns
HISTORIAS
EXTRAORDINARIAS für vier Stunden durch eine neue Form des Erzählens,
wagt DOGTOOTH
ein absurdes Erziehungsexperiment, feiert
SHIRIN die Schönheit von Empfindungen in 113 Frauengesichtern und
öffnet THE SKY CRAWLERS
bildgewaltig eine philosophische Dimension des Animationskinos. Große
humanistische Werke wie TOKYO SONATA,
SAMSON & DELILAH und unser
Eröffnungsfilm GOODBYE SOLO zeugen von
der erzählerischen Kraft des Autorenkinos anhand von kleinen
persönlichen Geschichten. Gute Reise! |
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| Festivalprogramm 2009 | |
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1. Argentinien
2. Mexiko 3. USA 4. Kanada 5. Afrika 6. Spanien 7. Rumänien 8. Griechenland 9. Russland 10. Armenien 11. Iran 12. Japan 13. Philippinen 14. Australien SPEZIAL Deutschland SPEZIAL Anime SPEZIAL Making of Birdsong |
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| Fr, 27.11. | |
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20.00 Goodbye Solo, USA,
Hans-Christian Schmid Vorfilm: meeting Laura |
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| Sa, 28.11. | |
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19.30 Dogtooth,
Griechenland, präsentiert von Stefan Krohmer, Filmnr. 8 Vorfilm: Never Drive A Car When You’re Dead 20.00 Goodbye Solo USA, Filmnr. 3 Vorfilm: meeting Laura 21.30 Border Armenien, präsentiert von Uli Gaulke, Filmnr 10 Vorfilm: Packing 22.00 Shirin, Iran, Filmnr. 11 Vorfilm: Hokus-Pokus 22.30 The Sky Crawlers, Anime Spezial |
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| So, 29.11. | |
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19.30 Birdsong, Spanien,
präsentiert von Veit Helmer, Filmnr. 6 Vorfilm: Spatzen 20.00
Dogtooth,
Griechenland, Filmnr. 8 |
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| Mo, 30.11. | |
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19.30 Historias
Extraordinarias, Argentinien, präsentiert von Florian Borchmeyer
1 20.00 Samson & Delilah, Australien, Filmnr. 14 Vorfilm: Lebensader 22.00 Birdsong, Spanien, Filmnr. 6 Vorfilm: Spatzen |
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| Di, 01.12. | |
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19.30 Everybody dies
but me Russland, präsentiert von Helene Hegemann, Filmnr.
9 Vorfilm: Lenny 19.30 Historias Extraordinarias, Argentinien, Filmnr. 1 20.00 Waiting for Sancho, Making of Spezial 21.30 The Sky Crawlers Anime Philipp Stölzl, Filmnr. Spezial |
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| Mi, 02.12. | |
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19.30 Parque Via Mexiko,
präsentiert von Christian Schwochow, Filmnr. 2 Vorfilm: Edgar 20.00 Border, Armenien, 10 Vorfilm: Packing 21.30 Tokyo Sonata Japan, präsentiert von Hendrik Handloegten, Filmnr. 12 Vorfilm: Luft 22.00 Everybody dies but me Russland, Filmnr. 9 Vorfilm: Lenny |
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| Do, 03.12. | |
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19.30 Der deutsche Film 2009 Diskussion mit Berliner Filmjournalisten
19.30 Tokyo Sonata, Japan, Filmnr. 12 Vorfilm: Luft 21.15 Villalobos Deutschland Spezial Vorfilm: Betty B. & the The’s 22.00 Parque Via, Mexiko, Filmnr. 2 Vorfilm: Edgar |
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| Fr, 04.12. | |
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19.30
Living in Emergency Afrika, präsentiert von Pepe Danquart, Filmnr. 5 Vorfilm: CHEEESE ... 20.00 Hooked Rumänien, Filmnr. 7 Vorfilm: Amoklove 22.00 Kinatay Philippinen, präsentiert von Christian Klandt, Filmnr. 13 Vorfilm: Morgen früh, wenn Gott will 22.00 West of Pluto Kanada, Filmnr. 4 Vorfilm: Kokon |
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| Sa, 05.12. | |
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18.00 Shirin Iran, präsentiert von Franz Müller, Filmnr. 11 Vorfilm: Hokus-Pokus 19.30
Living in Emergency Afrika, Filmnr. 5 |
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1 ARGENTINIENhistorias extraordinarias Mariano Llinás Ein absolut ungewöhnlicher Film, der an das Lesen eines Romans erinnert, indem er den Geist eines Robert Louis Stevenson, Jorge Luis Borges oder Thomas Pynchon heraufbeschwört, und der weltweit ausverkaufte Kinosäle zum Staunen gebracht hat. Jede der drei Ausgangserzählungen beginnt harmlos, um dann in merkwürdige, faszinierende Welten abzudriften, die wie ein ganzer „Ozean von Geschichten” ein Labyrinth von Mord, Landkarten, Monolithen, Legenden, Betrug, Vertuschung, verschiedenen Identitäten, einem verlorenen Goldschatz und mehr eröffnen. Mit extrem wenig Geld gedreht, sprudelnd vor Erfindung, Witz und Ausdruckskraft, mit ausufernder Liebe zur Erzählung - ein Film, den man einfach gesehen haben muss. (Charlie Cockey, 19. Cinequest Festival, Katalog) Evoking the spirits of Robert Louis Stevenson, Jorge Luis Borges and Thomas Pynchon, the highly unusual ”Historias Extraordinarias“, as much like reading a novel as watching a film, has been astounding sold-out audiences wherever it goes. Each of its three tales starts off innocently, then veers into ever stranger, more fascinating realms, as an “ocean of stories” reveals a labyrinth of murder, maps, monoliths, legends, betrayals, cover-ups, multiple identities, a lost treasure in gold, and much, much more. Made on a shoestring budget, brimming with invention, wit and panache, and overflowing with the sheer love of narration, this one-of-a-kind, must-see film is, quite simply, extraordinary. (Charlie Cockey, adapted from Cinequest 19 Festival Catalog) OT Historias Extraordinarias, 2008 Produktion El Pampero Cine Cast Klaus Dietze, Eduardo Iaccono, Mariano Llinás, Walter Jakob, Agustín Mendilaharzu Format DigiBeta / Farbe Länge 252 min. Sprache span. / engl. UT World Sales Laura Citarella, lauracitarella@gmail.com Dt. Verleih offen Festivals Buenos Aires, Cinequest San José, Turin, Los Angeles, Hamburg, Vancouver u.v.a. Preise Buenos Aires: beste Regie und Zuschauerpreis, Cinequest San José u.a. präsentiert von Florian Borchmeyer am Mo. 30.11. - 19.30 Uhr / Whg am Di. 01.12. - 19.30 Uhr |
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2 MEXIKOparque via Enrique Rivero Eine luxuriöse Stadtvilla in Mexiko City. Hier arbeitet der Hausdiener Beto seit dreißig Jahren. Seitdem sich die Besitzerin aus dem Haus zurückgezogen hat, lebt er abgekapselt in seinem eigenen Kosmos. Eingebunden in einen perfekt organisierten Tagesablauf, hat er seine menschlichen Kontakte auf zwei Personen reduziert. Als das Haus eines Tages verkauft werden soll, droht seine irreale Welt einzustürzen. Zum ersten Mal muss er für sich selbst eine Entscheidung treffen ... Mit minimalistischen Mitteln erzählt Enrique Rivero eine fast sprachlose Parabel von „Herr und Knecht“, basierend auf der authentischen Geschichte des Hauptdarstellers Nolberto Coria, der im Film sein eigenes Leben spielt. Ein Debüt, mit Kritikerlob überschüttet und neben dem Goldenen Leoparden in Locarno 2008 mit mehr als 20 Preisen ausgezeichnet. For 30 years Beto has been caretaker and sole resident of a Mexico City villa owned by a patrician but mostly absent woman, his life a litany of ritual repetition, the house simultaneously his prison and his refuge. Except for occasional trips to shop for food and the regular visits of a friendly hooker, his only contact with the outside world is his nightly viewing of the TV news program’s catalog of the violence and horrors from which he has retreated. Then one day, the owner comes to tell him she has sold the house and he will no longer be needed there. Chantal Ackerman’s 1975 film “Jeanne Dielman, 23 Quai du Commerce” created both a genre and a film style in which time stands still, revealing the protagonist through quotidian details. “Parque via“ is one of the best of that film‘s descendants. Winner of Locarno‘s Golden Leopard plus 20 more prizes worldwide. OT Parque Via, 2008 Produktion Una Comunión, mit Estudios Churubusco Azteca Cast Nolberto Coria, Nancy Orozco, Tesalia Huerta Format 35 mm / Farbe Länge 86 min. Sprache span. / engl. UT World Sales Fortissimo Films, info@fortissimo.nl Dt. Verleih offen Festivals Locarno, San Sebastian, Viennale, Tokyo, Rotterdam, Karlovy Vary u.v.a. Preise Locarno: „Goldener Leopard” und FIPRESCI, Göteborg, Havanna, Miami u.v.a. Website www.parquevia.com VORFILM: EDGAR von Fabian Busch, 2009, 12 min. Kontrastfilm GbR, Dirk Wellbrock, info@kontrastfilm.de, www.kontrastfilm.de präsentiert von Christian Schwochow am Mi. 02.12. - 19.30 Uhr / Whg am Do 03.12. - 22.00 Uhr |
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3 USAgoodbye solo Ramin Bahrani TRAILER Nach seinem New-York-Blues „Man Push Cart” von 2007 zeigen wir auch das neueste, gefeierte Werk eines der spannendsten Independent-Regisseure Nordamerikas: Ramin Bahrani. Auf den einsamen Straßen von Winston-Salem, North Carolina, treffen zwei denkbar unterschiedliche Außenseiter aufeinander. Solo, ein senegalesischer Taxifahrer, und der lebensmüde Südstaatler William, dargestellt von Red West, dem ehemaligen Freund und Leibwächter von Elvis Presley. William bittet Solo, ihn binnen zwei Wochen zu einem ominösen Felsen zu bringen; dies scheint sein einziges Ziel zu sein. Die Beziehung der beiden Männer wächst zu einer lyrischen Liebeserklärung an das Leben selbst ... Eine emotionale und spirituelle Reise, eine Feier des Lebens im Angesicht des Todes. FIPRESCI-Kritikerpreis in Venedig 2008. Welcome to Winston-Salem, North Carolina, hometown of director Ramin Bahrani (“Man Push Cart”, Around the World in 14 Films, 2007). Meet two outsiders from totally different worlds: Solo, a Senegalese taxi driver in love with life; and world-weary William (wonderfully played by Red West, once friend and bodyguard for Elvis Presley). William offers Solo $1000 to drive him 10 days from now to the top of a nearby mountain, with its forbidding cliff and winds that make snow fall up. The unspoken reason is the elephant in the room, but the meat of the film is the relationship that develops between the two men. Bahrani, whom Roger Ebert has named “the new great American director”, has crafted a lovely lyrical film that celebrates life and accepts its consequences. Winner of the FIPRESCI Critic’s prize in Venice. OT Goodbye Solo, 2008 Produktion Jason Orans Gigantic Pictures, Noruz Films, Lucky Hat Entertainment Cast Souléymane Sy Savané, Red West, Diana Franco Galindo, Carmen Leyva Format 35 mm / Farbe, Länge 91 min.,Sprache englisch World Sales Memento Films, marion@memento-films.com Dt. Verleih offen Festivals Venedig, Toronto, London, Viennale, Istanbul, Karlovy Vary, Jeonju u.v.a. Preise FIPRESCI Kritikerpreis in Venedig u.a. Website www.goodbyesolomovie.com VORFILM: meeting Laura , Felix Stienz, 2009, 13 min. strangenough pictures, Felix Stienz, info@strangenough.com, www.strangenough.com präsentiert von Hans-Christian Schmid am Fr. 27.11. - 20.00 Uhr (Eröffnungsfilm) Whg am Sa. 28.11. - 20.00 Uhr / Whg am Sa. 05.12. - 22.00 Uhr |
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4 KANADAwest of pluto Henry Bernadet und Myriam Verreault Pluto hat seit 2006 seinen Status als Planet eingebüßt. Nicht länger als der neunte und letzte Planet unseres Sonnensystems betrachtet, fristet er nun ein vergessenes, geheimnisvolles Dasein in der Unendlichkeit des Weltalls. Wie in einer emotionalen Raumkapsel, gefilmt mit traumwandlerischer Poesie, zeigt uns dieses kraftvolle Debüt das intime 24-Stunden-Porträt einer Gruppe Jugendlicher irgendwo im Nirgendwo in einer Kleinstadt in Québec. Ein vielstimmiger Chor junger Menschen am Schnittpunkt zum Erwachsenwerden, offen für die Möglichkeit vieler Leben, gefangen von den eigenen Träumen und Ängsten, verzaubert von einer Naivität und Lust, das Weltall mit sich selbst zu erobern. Das Filmland Québec hat sich in den letzten Jahren zu einer zentralen Region des nordamerikanischen Independent-Kinos entwickelt. Just as distant, mysterious Pluto recently lost its planetary status and became just another bit of orbiting detritus at the far reaches of our solar system, so teenagers graduating high school find themselves losing their special status to become faceless unknowns among the billions of “adults” on the planet. This both highly entertaining and poetic film follows 12 students over a 24-hour period at that bewildering moment of becoming adults, faced with both the limitless possibilities and frightening restrictions of the future and the immediate problems of the present (My friends destroyed my parents’ house! What am I going to DO?). In recent years Québec has quietly emerged as one of the most exciting regions for North American Independent Film. “West of Pluto”, like a Québécoise “American Graffiti” minus the nostalgia and over-romanticisation, is further of the strongest sort. OT À l’ouest de Pluton, 2008, Produktion Vostok Films Québec Cast David Bouchard, Anne-Sophie Tremblay Lamontagne, Yoann Linteau, Alexis Drolet Format 35 mm / Farbe, Länge 95 min., Sprache franz. / engl. UT World Sales E 1 Entertainment, festivals@rogers.com Dt. Verleih offen Festivals Rotterdam, Montréal, Los Angeles, Gent, Zürich, München, Seattle u.v.a. Preise Bermuda International Festival u.a. Website www.alouestdepluton.com, VORFILM: Kokon von Till Kleinert und Tom Akinleminu, 2009, 6 min. dffb GmbH, Jana Wolff, wolff@dffb.de, www.dffb.de Erste Vorstellung am Fr. 04.12. - 22.00 Uhr / präsentiert von Sven Taddicken am Sa. 05.12. - 20.00 Uhr |
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5 AFRIKAliving in emergency: stories of doctors without borders Mark N. Hopkins Im Kongo, in Malawi, in Liberia und Kenia hat der amerikanische Regisseur Mark N. Hopkins unter Extrembedingungen 500 Stunden Filmmaterial gedreht. Entstanden ist daraus eine atemberaubende Reportage der Arbeit von vier „Ärzten ohne Grenzen” an mehreren Brandherden Afrikas, die weit über das Dokumentarische hinausgeht und tief ins „Eingemachte” der Protagonisten vordringt. Präzise und unnachgiebig bleibt er mit der Kamera auf den Fersen des täglichen Kampfes um Linderung der unmittelbarsten Not vor Ort. Ein einmaliges Unterfangen und ein sensationelles Zeugnis der physischen und psychischen Belastung von „Freiwilligen”, die anderen Menschen helfen wollen und dabei in einen verführerischen und selbstmörderischen Sog geraten. In the maelstrom that is war-torn Liberia and Congo a small group of dedicated volunteer doctors work to perform miracles: they are four members of the Nobel Peace Prize-winning “Doctors Without Borders” on missions to “provide emergency medical care to populations in distress”. With more narrative drive, dramatic power, suspense and emotional involvement than any fictional film, this astonishing documentary received a tearful, heartfelt standing ovation at its Venice Biennale World Premiere. It’s a riveting story of men and women struggling against crushing workloads, dangerously inadequate conditions, chaos and carnage –saving lives while facing “challenges, tough choices, and the limits of their own idealism“. (Charlie Cockey, adapted from Cinequest 19 Festival Catalog) OT Living in Emergency, 2008 Produktion Red Floor Pictures New York Cast Dr. Chris Brasher, Dr. Chiara Lepora, Dr. Tom Krueger, Dr. Davinder Gill Format DigiBeta / Farbe, Länge 93 min., Sprache englisch World Sales Naisola Grimwood, naisola@earthlink.net Dt. Verleih offen Festivals Venedig, Cinequest San José, Palm Springs, Miami, München, Rio, Nashville, Minneapolis u.v.a. Preise Cinequest San José: „Jury Preis“ u.a. Website www.livinginemergency.com VORFILM: CHEEESE ... von Hüseyin Tabak, 2008, 12 min. Filmakademie Wien, Hüseyin Tabak, htabak@yahoo.de, www.cheeese-film.com präsentiert von Pepe Danquart am Fr. 04.12. - 19.30 Uhr / Whg am Sa. 05.12. - 19.30 Uhr |
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6 SPANIENbirdsong Albert Serra Die drei Weisen aus dem Morgenland auf der Suche nach dem Messias. Avantgarde-Kino aus Katalonien, lyrisch, absurd, mystisch und grotesk. Nach seinem aufsehenerregenden Debüt „Honor de Cavalleria” (2006), in dem Don Quijote und sein treuer Diener Sancho Pansa eher von Beckett als von Cervantes erfunden schienen, nun die zweite „Offenbarung” (Olivier Père, Quinzaine des Réalisateurs, Cannes) von Albert Serra, der von sich selber sagt: „Ich kann die moderne Welt nicht leiden”. In unserem diesjährigen SPEZIAL MAKING OF zeigen wir, in Ergänzung zu „Birdsong”, Mark Peransons dokumentarisches Filmessay „Waiting for Sancho”, das einen spannenden Einblick in die Welt und Arbeitsweise von Albert Serra liefert. The story is ancient and beloved: the Three Wise Men, travelling from afar to worship at the feet of the baby Jesus. The film is avant-garde, obscure, shrouded in mystery: the men travel through vague, often fog-shrouded landscapes to prostrate themselves before the infant; returning therefrom, they end up in a dreamlike forest musing on their own dreams. In a strange, lyrical work of art, permeated with slow beauty and “absurdist minimalism”, Albert Serra brings Beckett to the Bible. This year as companion to ”Birdsong“ we present a special extra film
evening featuring the experimental |
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7 RUMÄNIENhooked Adrian Sitaru Ein gemütlicher Sonntagsausflug soll Erholung in Mihais und Sweeties Beziehung bringen. Stattdessen werden beide nach einem bizarren Unfall in eine Ménage-a-trois verwickelt, die tiefe Risse einer posttotalitären Gesellschaft auf Identitätssuche offenbart. Adrian Sitarus subjektive Handkamera zwingt den Zuschauer in die Rolle eines Voyeurs, der den heimlichen Schwächen und Sehnsüchten seiner Figuren beiwohnt und sich dabei auch noch amüsieren darf. Nach „Der Tod von Herrn Lazarescu”, „California Dreamin’ ” und „12.08 East of Bucharest”, die alle bei den vorangegangenen „Around”-Festivals zu sehen waren, beweist das junge rumänische Kino aufs Neue, dass es zu den aufregendsten Kinematographien der Welt gehört. A pleasant Sunday drive in the country is just what Mihai and Sweetie need to mend their slightly tattered relationship. However, an unfortunate accident with the car will involve them first in a crisis of conscience and morality, then in a ménage-a-trois in which honesty is the bait and manipulation the hook, the main question being “Who’s the fisher, who the fish?”. The film features three wonderful actors and a particularly brilliant script that creates a microcosm whose every moment is redolent with super- and sub-text. Along with earlier films such as “The Death of Mr. Lazarescu”, “California Dreamin’ ” and “23.08 East of Bucharest”, “Hooked” is further proof that the new Romanian cinema is among the most exciting and vital in the world today. OT Pescuit Sportiv, 2008 Produktion Movie Partners in Motion Film Paris, 4 Proof Films, ARTE France Cinéma Cast Adrian Titieni, Ioana Flora, Maria Dinulescu, Alexandru Georgescu Format 35 mm / Farbe, Länge 84 min., Sprache rumän. / engl. UT World Sales Rezo Films, festival@rezofilms.com Dt. Verleih offen Festivals Venedig, Toronto, Belgrad, Buenos Aires, Hong Kong, Locarno u.v.a. Preise Palm Springs, Thessaloniki, Mons, Ourense u.a. Erste Vorstellung am Fr. 04.12. - 20.00 Uhr / präsentiert von Knut Elstermann am Sa. 05.12. - 22.00 Uhr (Abschlussfilm) im Anschluss ifa-Preisverleihung und ARTE-Empfang im Kinofoyer Mit freundlicher Unterstützung von VORFILM: Amoklove von Julia C. Kaiser, 2008, 10 min. FA Baden-Württemberg, Eva Steegmayer, eva.steegmayer@filmakademie.de, www.filmakademie.de |
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VORFILM: Never
Drive A Car When You ’re Dead von Gregor Dashuber, 2009, 9’55 min. HFF „Konrad Wolf“ Potsdam, Cristina Marx, distribution@hff-potsdam.de, www.thedrunkenpen.vox.com
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9 RUSSLANDeverybody dies but me Valeria Gaia Germanica Sie macht Filme, seit sie 19 ist. Ihr erster Dokumentarfilm „Infanta’s Birthday” sorgte vor zwei Jahren für Aufsehen, da er ungeschminkt gängige SM-Praktiken im heutigen Moskau zeigt. Mit ihrem ersten Spielfilm „Everybody Dies But Me” ist sie nun in ihrer Heimat zum Star geworden: Valeria Gaia Germanica. Mit fiebriger Hingabe für ihre Figuren und einer drastisch realistischen Gesellschaftssicht schildert sie eine Woche im Leben der 14-jährigen Katya, Vika und Zhanna, die irgendwo am Rande von Moskau leben. Im Fokus ihres Interesses liegen zentrale psychische Verletzungen, die junge Menschen schlagartig erwachsen werden lassen. Dabei strebt sie die totale Identität von Leben und Kunst an und zwingt ihre Schauspieler zu einer atemberaubenden, „ungeschützen” Performance. „Prix Jeunes” und „lobende Erwähnung“ als bestes Erstlingswerk in Cannes 2008. She is Valeria Gaia Germanica and she’s been making films since she was 19 years old. Two years ago her first documentary film, “Infanta’s Birthday”, caused a sensation with its raw depiction of S&M practitioners in today’s Moscow. Now, with her first feature film and its starkly realistic story of one week in the lives of three 14-year old girls from the outskirts of Moscow, she has become a star in her homeland. She has crafted an intense portrait of these young people and the psychic traumas caused by their abrupt coming of age, in the process pushing her young actresses to breathtaking, daring performances. At Cannes in 2008 the film was the winner of the “Prix Jeunes” award and received Special Mention as Best Debut film. OT Vse umrut, a ja ostanus, 2008 Produktion Igor Tolstunov Film Production Company Cast Polina Philonenko, Agnia Kuznetsova, Olga Shuvalova Format 35 mm / Farbe Länge 80 min. Sprache russ. / engl. UT World Sales Rezo Films, festival@rezofilms.com Dt. Verleih offen Festivals Cannes, Moskau, Athen, Istanbul, Karlovy Vary, Toronto, Helsinki u.v.a. Preise Cannes: „Lobende Erwähnung Caméra d’Or“ und „Prix Jeunes“, London, Brüssel, München u.a. VORFILM: Lenny von Cyril Amon Schaublin, 2009, 15 min. dffb GmbH, Jana Wolff, wolff@dffb.de, www.dffb.de präsentiert von Helene Hegemann am Di. 01.12. - 19.30 Uhr / Whg am Mi. 02.12. - 22.00 Uhr |
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10 ARMENIENborder Harutyun Khachatryan TRAILER Ein Post-Kriegsszenario, irgendwo im Grenzgebiet zwischen Aserbaidschan und Armenien, nach dem Zerfall der Sowjetunion. Ein Büffel hat sich über die Grenze verlaufen und strandet auf armenischem Gebiet. AlsNutztier in Gewahrsam genommen, fristet es von nun an ein Dasein als Fremder in einem fremden Land. Alle verzweifelten Versuche zurück nach Hause zu finden enden an der Staatsgrenze. Basierend auf einer wahren Geschichte komponiert Harutyun Kachatryan, aus der Sicht dieser einsamen Kreatur, ein fast stummes visuelles Gedicht, ein Plädoyer für die Verletzlichkeit des Individuums jenseits von Grenzen und Nationalitäten. Fast wie nebenbei schaut er auch tief in die Gesichter der Menschen und liefert eine poetische Hommage an seine geschichtsgeplagte Heimat. Words, by defining, limit. The purest forms of expression, beyond definition, are those of the artists, the composers, the poets. This is the world of Harutyun Khachatryan’s ”Border”, a film neither fiction, documentary, nor experimental, rather one that exists as pure cinema, a symphony of image and sound, yet firmly grounded in reality. Near the Armenia-Azerbaijan border, with its high wire fences, sentry towers and armed guards, a young buffalo has wandered across and gotten mired in the mud. Rescued and taken to a brick barn, it is silent witness, frightened outsider, captive; a lone buffalo surrounded by cows, goats and humans. To return home is all it wants, but forever there is … the border. Impeccably edited, stunningly shot, with a haunting soundtrack, ”Border“ is a brilliantly conceived and executed visual poem-parable. It is the latest child of Armenian cinema, the cinema of Paradjanov and Peleshian, and it does them proud. OT Sahman, 2008 Produktion Harutyun Khachatryan Golden Apricot Yerevan, International Film Festival Cast Liparit Liparitian, Manvel Mkhitaryan, Davit Gasparyan, Nvard Gasparyan Format 35 mm / Farbe Länge 82 min. Sprache armen. / engl. UT World Sales Golden Apricot Yerevan, khachatryan@gaiff.am Dt. Verleih offen Festivals Rotterdam, Karlovy Vary, Antalya, Warschau, Pusan, Tokyo, Tiflis u.v.a Preise Kinoshok Anapa: „Bester Regisseur“, Syracus u.a. Website www.border.am VORFILM: Packing von Behrooz Karamizade, 2008, 4’20 min. Filmgruppe NUR, Behrooz Karamizade, berulonet@yahoo.de präsentiert von Uli Gaulke am Sa. 28.11. - 21.30 Uhr / Whg am Mi. 02.12. - 20.00 |
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11 IRANshirin Abbas Kiarostami „Shirin” ist ein altpersisches Poem aus dem 12. Jahrhundert. Doch die tragische Liebesgeschichte zwischeneinem persischen König, einer armenischen Königin und einem Bildhauer ist nur Gegenstand der Betrachtung von Zuschauerinnen eines Historienfilms. Und sie sind Gegenstand der Betrachtung von uns. Wir sehen 112 berühmte iranische Schauspielerinnen (und als Gast Juliette Binoche!) und erleben ihre Emotionen, werden verzaubert von ihren Gesichtern. Einer Installation gleich, mit der all seinen Arbeiten innewohnenden Einfachheit, schafft Meisterregisseur Abbas Kiarostami ein politisches Sinnbild gegen die Verhüllung von Gefühlen. Er feiert in 113 Frauengesichtern die Kraft menschlicher Empfindungen und hält uns Zuschauern gleichzeitig einen Spiegel vor. In a dark room several women (noted Iranian actresses, plus Juliette Binoche) are watching a film. It is the ancient story of Shirin, as beloved to Iranians as Romeo and Juliet is to the west. In a series of leisurely closeups we watch the women, we see their reactions, we hear the soundtrack, but we do not see the film. We sit in our theatre and watch them in theirs, watching. It is simplicity itself, and yet … What is really going on? Are they reacting to a film, or are they merely acting? Is there a film there at all? In the end, it is the act of observing that matters, an act simultaneously aesthetic (faces of all sorts, beauty), empathetic (our reacting to their reactions), political (close-up observation of Iranian women), and philosophical (reality/unreality). It is a celebration, a conundrum, a hall of mirrors. It is Kiarostami. OT Roonevesht barabar asl ast, 2008 Produktion Abbas Kiarostami Cast Juliette Binoche, Niki Karimi, Golshifteh Farahani, Mahnaz Afshar, Taraneh Alidoosti Format DigiBeta / Farbe Länge 91 min. Sprache farsi / engl. UT World Sales MK 2, manlin.sterner@mk2.com Dt. Verleih offen Festivals Venedig, Rotterdam, Hong Kong, Buenos Aires, Edinburgh, Sydney u.v.a. Preise Venedig: „Glory to the Filmmaker Award” u.a. VORFILM: Hokus -Pokus von Anna Samo, 2009, 4’12 min. HFF „Konrad Wolf“ Potsdam, Cristina Marx, distribution@hff-potsdam.de, www.hff-potsdam.de Erste Vorstellung am Sa. 28.11. - 22.00 Uhr / präsentiert von Franz Müller am Sa. 05.12. - 18.00 Uhr |
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12 JAPANtokyo sonata Kiyoshi Kurosawa Eine gewöhnliche Mittelstandsfamilie im heutigen Tokyo. Das Leben funktioniert in perfekt organisierten Tagesabläufen. Die Arbeit, die Schule, das Zuhause. Präzise und mit feinem Witz porträtiert Kiyoshi Kurosawa, vor allem bekannt als Meister des subtilen Horrors, das moderne Leben in perfekten Sozialsystemen. Bis der Vater abrupt seine Arbeit verliert, einer der Söhne für Amerika in den Irak ziehen will, der andere in der Schule den Lehrer blamiert und von seinem Vater Klavierunterricht fordert, und die Mutter anfängt von einem anderen Leben zu träumen. Erzählerisch sensibel und schauspielerisch vom Tragischen bis ins Skurrile geführt, wird uns die Zerbrechlichkeit des sozialen Halts in einer postmodernen Informationsgesellschaft vorgeführt. Der kongeniale Film zur gegenwärtigen „Krise”, leichthändig vom kleinen Sozialdrama zum großen Kino entwickelt. Gefeiert und ausgezeichnet in Cannes 2008. Meet a seemingly typical middle-class Tokyo family, in a film as seemingly calm and orderly as a modern-day Ozu. But all is not well. The father, a mid-level executive, loses his job. Like Vincent in Laurent Cantet’s “Time Out” he cannot bring himself to tell his family, and every day leaves dressed for work as usual. As his fortunes slide, and he privately suffers the humiliation of unemployment – and worse, employment of the most menial sort – the family suffers as well. And as the suffering increases, this seemingly “well-behaved” film changes, at first subtly, then more and more crazily, culminating in a wild ride both comic and macabre. Yet, in what is easily Kiyoshi Kurosawa’s best film in years, there are quiet moments of extreme poignancy along the way, magnificent acting and a finale as sublime and transcendent as it is surprising and unexpected. OT Tôkyô sonata, 2008 Produktion Entertainment Farm, Fortissimo Films, Hakuhodo dy Media and Pix Cast Teruyuki Kagawa, Kyoko Koizumi, Haruka Igawa, Yu Koyanagi, Kai Inowaki Format 35 mm / Farbe Länge 119 min. Sprache japan. / engl. UT World Sales Fortissimo Films, info@fortissimo.nl Dt. Rechte Telepool, telepool@telepool.de Festivals Cannes, Toronto, Rio, New York, Rotterdam, Istanbul, Sao Paolo u.v.a. Preise Cannes: „Un Certain Regard“-Hauptpreis, Mar del Plata, Chicago, Asian Film Awards u.a. VORFILM: Luft von Natalia Stürz, 2008, 1 min. Natalia Stürz, natalia_stuerz@yahoo.de präsentiert von Hendrik Handloegten am Mi. 02.12. - 21.30 Uhr / Whg am Do. 03.12. - 19.30 Uhr |
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13 PHILIPPINENkinatay TRAILER Brillante Mendoza Der vielleicht umstrittenste und meistdiskutierteste Film des diesjährigen Festivals von Cannes, dort ausgezeichnet mit dem Hauptpreis für die beste Regie. Um seine Hochzeit zu finanzieren, muss der Polizeistudent Peping nebenher auch illegale „Jobs” annehmen. Eines Nachts wird er für eine Spezialoperation angeheuert, die ihn mit den tiefsten Abgründen menschlichen Handelns konfrontiert und ihn an die Grenze seiner eigenen Identität zwingt. Ein alptraumhafter Thriller, der ins Herz der Finsternis eines der korruptesten Staaten der Erde vordringt und dessen Anliegen zutiefst humanistisch bleibt. Nach „Tirador“, 2007 ausgezeichnet beim Forum der Berlinale, und „Serbis“, 2008 im Wettbewerb von Cannes, liefert Brillante Mendoza einen erneuten Beweis für die Kompromisslosigkeit des philippinischen Kinos. “Kinatay”, which in Tagalog means “Butchered” or “Slaughtered,” was the most hotly debated and controversial film in this year’s Cannes Film Festival. Both admired and detested, it won the award for Best Director. Peping is a cadet in the Police Academy, father of a 7-month old baby, and as of today a married man. Needing extra money for his family he reluctantly accepts a friend’s offer to go along with a gang squad on a special operation. ”If you lose your integrity once, you lose it forever“ is a lesson that Peping will learn in the most horrifying fashion, on an excruciating journey to a despicable evil in which director Mendoza skillfully if gruesomely involves us as well, if not as participants in the acts then in Peping’s dilemma as he realizes he has fallen into a soulless abyss from which there is no return. There is a hell, and he like Lucifer has found it. OT Kinatay, 2009 Produktion Swift Productions Paris, Centerstage Productions Mandaluyong Cast Coco Martin, Julio Diaz, Mercedes Cabral, Maria Isabel Lopez Format 35 mm / Farbe Länge 110 min. Sprache filipino / engl. UT World Sales The Match Factory, festivals@matchfactory.de Dt. Verleih offen Festivals Cannes, Helsinki, München, London, Vladivostok, Pusan u.v.a. Preise Cannes: „Beste Regie“ u.a. VORFILM: Morgen fr üh, wenn Gott will von Maria-Anna Rimpfl, 2009, 5’25 min. dffb GmbH, Jana Wolff, wolff@dffb.de, www.dffb.de präsentiert von Christian Klandt am Fr. 04.12. - 22.00 Uhr |
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14 AUSTRALIENsamson & delilah Warwick Thornton Eine isolierte Aborigine-Community im roten Herz Australiens. Die Zeit scheint hier völlig stillzustehen. Sprachloser Alltag, entwurzelt und vergessen vom Rest der Welt, ohne Perspektive, beherrscht das Leben von Samson und Delilah. Als beide eines Tages aus der Gemeinschaft ausgestoßen werden, beginnt ihre Reise in ein fremdes Leben ... Eine sozialrealistische Außenseiterballade, die zu einem Roadmovie ins Leben selbst wird, indem sie den Mut zu einer zauberhaften Liebesgeschichte findet. Stark geprägt von autobiographischen Erfahrungen, berückend fotografiert und inszeniert von Warwick Thornton, ausgezeichnet in Cannes 2009 als bestes Erstlingswerk. In a tiny Australian outback Aborigine settlement with only one telephone, one automobile and no hope, live two young people in total isolation and abject poverty: Delilah, who cares for her aged grandmother; and Samson, who cares only for the next breath of gasoline fumes from the tin always in his hand. Yet even here there is hope. There is beauty. There is love. Blending visual poetry, passionate political imperative and philosophical ecstasy with a love story of profound proportions, this miraculous, emotionally overwhelming debut film immediately establishes Warwick Thornton as a powerful new voice and vision in world cinema, heir to such disparate film masters as Luis Bunuel and Robert Bresson. With a quiet, almost wordless elegance, honesty and stark beauty, this is a film that, once seen, cannot be forgotten. OT Samson & Delilah, 2009 Produktion Scarlett Pictures & CAAMA Productions Cast Rowan McNamara, Marissa Gibson, Mitjili Gibson, Scott Thornton Format 35 mm / Farbe Länge 101 min. Sprache warlpiri/engl. / engl. UT World Sales Elle Driver, Julie@elledriver.eu Dt. Verleih offen Festivals Cannes, Adelaide, Karlovy Vary, Toronto, London, Telluride, Durban u.v.a. Preise Cannes: „Caméra d’Or“, Teplice, Melbourne, Gold Coast u.a. Website www.samsonanddelilah.com.au VORFILM: Lebensader von Angela Steffen, 2009, 6 min. FA Baden Württemberg, Eva Steegmayer, eva.steegmayer@filmakademie.de, www.lebensader-film.com präsentiert von Maria Schrader am So. 29.11. - 22.00 Uhr / Whg am Mo. 30.11. - 20.00 Uhr |
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SPEZIAL DEUTSCHLANDvillalobos Romuald Karmakar Wie denkt und hört Ricardo Villalobos, einer der wichtigsten DJs der elektronischen Musik? Wie kommen Herbert von Karajan und die Hörner von Mussorgsky in das Studio des chilenischen Musikers aus Darmstadt? Was passiert mit seinen Modulen und Maschinen, wenn Sie längst abgeschaltet sind? Wie reagieren die Menschen auf seine Auflegekunst im Berliner Berghain, dem Technotempel der Gegenwart? Was wollen die Menschen auf den internationalen Bühnen von Ibiza für ihr Geld? Haben wir eigentlich mehr Sex als unsere Eltern? Und wie gehen wir um mit der Macht unseres Glücks? Nach seinen Filmen „196 bpm“ (Berlinale 2003) und „Between the Devil and the Wide Blue Sea” (Locarno 2006) ist „Villalobos” der letzte Teil einer freien Trilogie, die sich mit Aspekten der elektronischen Musik und der Clubkultur in der ersten Dekade unseres Jahrhunderts beschäftigt. (Pantera Film) How does Ricardo Villalobos, one of the most acclaimed DJs of electronic music, think? How does he hear? How do Herbert von Karajan and Mussorgsky’s horns end up in the studio of this Chilean musician from Darmstadt, Germany? What happens inside his machines and modules long after they are switched off? How do people react to his art of DJ-ing at Berlin’s famous club Berghain, the temple of techno? What do people expect for their money when they go to the international stages of Ibiza? Do we actually have more sex than our parents? And how do we handle the power of our luck? After his film “196 bpm” (Berlinale 2003) and “Between the Devil and the Wide Blue Sea” (Locarno 2006), “Villalobos” is the last part of a free trilogy about aspects of electronic music and club culture in the first decade of our new century. (Pantera Film) OT Villalobos, 2009, Produktion Pantera Film, Cast Ricardo Villalobos Format DigiBeta / Farbe, Länge 120 min., Sprache deutsch / engl. UT World Sales Pantera Film, villalobos@romuald-karmakar.de Dt. Verleih offen Festivals Venedig, Viennale, Duisburger Filmwoche, Kopenhagen, Soundtrack Cologne, Gijón Website www.romuald-karmakar.de VORFILM: Betty B. & the The ’s, Felix Stienz, 2009, 13 min. strangenough pictures, Marcus Forchner, info@strangenough.com, www.strangenough.com moderiert von Rüdiger Suchsland am Do. 03.12. - 21.15 Uhr |
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SPEZIAL ANIMEErste Vorstellung am Sa. 28.11. - 23.30 Uhr / präsentiert von Philipp Stölzl am Di. 01.12. - 21.30 Uhr the sky crawlers Mamoru Oshii Die Geschichte spielt in einem anderen „heute“, in einer Welt, in der es keine Kriege mehr gibt. Scheinbar. Denn der Bedarf am „täglichen Krieg“ wird durch Stellvertreter gedeckt: Jugendliche, die einen Krieg als Unterhaltung in den Lüften führen. Fritz Göttler hat der philosophischen Dimension, die in dem neuesten Werk des japanischen Meisters des Animationsfilms Mamoru Oshii („Ghost in the Shell“, 1995) steckt, großartige Worte gegeben: „In unendlich betörenden Bildern beschwört der Film diesen Krieg, die Pirouetten der Maschinen, die wartenden Blicke der Zurückgebliebenen, die abendlichen Feste im Kasino, die unbeantworteten Fragen nach der eigenen Herkunft, der Aufgabe, des Lebenssinns. (...) Wo alles Fatalität ist und Fatalismus, kann nicht wirklich was passieren. Ein Hawks-Film, der am Ende wie purer Antonioni aussieht.“ The tale unfolds in the present, a different present, one with no more wars. Or so it would seem. In the latest film by anime master Mamoru Oshii (“Ghost in the Shell”, 1995) the world appears comfortably at peace, while two corporate armies wage a never ending proxy aerial “war as entertainment” fought by eternally youthful pilots known as Kildren. They never age, but they can die. Yuichi, a newly arrived young pilot, has no past, or at least no memory of one, and yet as a pilot he seems the ace of aces. The film is partly giddy aerial dogfights, partly the quest to remember the past. Anime action meets philosophical reflection. Or, as German film critic Fritz Göttler said, it‘s a Howard Hawks film that ends up seeming pure Antonioni. OT Sukai Kurora, 2008 Produktion Production I.G., Nippon Television Network Corporation Format 35mm / Farbe Länge 122 min. Sprache japan. / engl. UT World Sales Elle Driver, Julie@elledriver.eu Dt. Verleih offen Festivals Venedig, Toronto, Helsinki, Stockholm, Durban, München, Locarno u.v.a. Preise Venedig: „Future Digital Award”, Sitges, Mainichi u.a. |
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| MEETING LAURA R: Felix Stienz, 2009, 13 min. | |
| Als Vorfilm: 27. / 28. November um 20:00 und 5. Dezember um 22:00 | |
| TRAILER web: http://www.strangenough.com | |