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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
UNFERTIG SCHÖN - ANDREAS DRESEN |
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FILME UND GESPRÄCHE AB 19.6.09 |
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| Die Filme - Programm - Filme Beschreibungen - Sa, 20.6. Andreas Dresen LIVE | |
Wenn
die Katzen streunen, wenn sich der laszive Mond wieder über die lauen
Sommernächte Berlins erhebt und die Lindenblüten ihren betäubenden Duft
verströmen, dann ist sie wieder da: Die Zeit der Sehnsucht, der
Erfüllung und der Fragen. Kein besserer Ort als draußen auf’m Balkon:
Sommer vorm Balkon! Das ist der
Film, mit dem sich der Nichtberliner Andreas Dresen in die Herzen der
Bewohner dieser Stadt eingespielt hat. Wohl kaum ein anderer deutscher
Regisseur kann derzeit dieses besondere Etwas der kleinen Leute so
überzeugend alltäglich widerspiegeln. Und gerade in Berlin - der Hauptstadt der mittellosen und liebenswerten Lebenskünstler - ist dieses Unfertige und Schöne präsent wie nirgendwo. So beobachten wir in Nachtgestalten die Suche von zwei Obdachlosen nach einer Nacht in einem richtigen Bett. Ein Mann, dem es schwer fällt Nein zu sagen, hilft einem verlassenen, afrikanischen Kind zu etwas temporärer Geborgenheit. Was für eine Tragödie, wenn die obdachlose Frau ihre BVG Karte ausgerechnet in einem Taxi verliert und einem genervten Polizisten die Situation zu erklären
versucht. Dieser wird von Axel Prahl gespielt, welcher Andreas Dresen
hier seine erste Leinwandpräsenz verdankt. In der tragenden Nebenrolle
von Dresens nächstem Film Die Polizistin,
kann er dann seine ganze Knorrigkeit entfalten, die ihn so
unverwechselbar macht. Ein Stehaufmännchen, das pragmatisch durchs Leben
stapft und nichts anbrennen lässt. Mit der Polizistin beweist Dresen bei
seiner Heldenwahl wiederholt Mut. Denn Anne (Gabriela Maria Schmeide)
ist eine Antiheldin, die gern mal Gnade vor Recht ergehen lässt – ganz
im Gegensatz zu ihren unzähligen, attraktiven, männlichen Leinwand
Kollegen, die nur zu gern das Gesetz zum Vorwand nehmen, um ihren
inneren Schweinehund von der Leine zu lassen. Es ist absolut anrührend,
wie Anne umgeben von verheirateten Kollegen und Kleinkriminellen nach
Erfüllung und ein bisschen Wärme sucht. Bezeichnend ist auch, wie Dresen
mit seiner Koautorin Laila Stieler von Sender zu Sender geschickt wurden
und jahrelang keine Gegenliebe fanden.
Dieses Suchen nach der brüchigen, unerwarteten, flüchtigen Schönheit
nimmt Dresen nicht nur als Regisseur gefangen. Erlebt man ihn, wie er
von seinen Filmen spricht und dabei oft Persönliches preisgibt, erkennt
man schnell den verblüffenden Gleichklang von Regisseur und Werk. Das
macht die Begegnungen mit ihm so wertvoll. Wenn er am Samstag,
den 20. Juni im Babylon ab 16.30 über seine Arbeit spricht,
erwartet uns keine Inszenierung eines medialen Stars, sondern die
Begegnung mit einem suchenden Regisseur, der sich auf seine Zuhörer
einstellt und sie ernst nimmt.
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Das andere Leben des Herrn
Kreins (D 1994, 55 Min) |
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Fr. 19.6. |
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20.00
Halbe Treppe 22.00 Nachtgestalten |
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16:30 Live: Selbstauskunft
Andreas Dresen I (bis 18.00) 18.30 Live: Selbstauskunft Andreas Dresen II (bis 20:00) 20.15 Wolke 9 22.00 Sommer vorm Balkon |
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So. 21.6. |
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16.00 Herr Wichmann von
der CDU 17.30 Willenbrock 19.30 Das andere Leben des Herrn Kreins |
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Mo. 22.6. |
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18.15 Raus aus der Haut 20.00 Wolke 9 21.45 Die Polizistin |
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Di. 23.6. |
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18.00 So
schnell es geht nach Istanbul und
Stilles Land 20.00 Nachtgestalten 22.00 Willenbrock |
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Mi. 24.6. |
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18.00 Mein unbekannter
Ehemann 19.45 Sommer vorm Balkon 21.45 Herr Wichmann von der CDU |
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Do. 25.6. |
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18.15 Kuckuckskinder 20.00 Halbe Treppe 22.00 Die Polizistin |
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Fr. 26.6. |
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18.00 Wolke 9 20.00 Sommer vorm Balkon 22.00 Nachtgestalten |
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Sa. 27.6. |
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18.15 Polizeiruf 110 - Tausch
20.00 Halbe Treppe 22.00 Sommer vorm Balkon |
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So. 28.6. |
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14.15 Wolke 9 20.00 Halbe Treppe |
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Mo. 29.6. |
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18.15 Herr Wichmann von
der CDU 19.45 Willenbrock 21.45 So schnell es geht nach Istanbul und Stilles Land |
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Di. 30.6. |
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18.15
HFF
Kurzfilme 20.00 Wolke 9 22.00 Die Polizistin |
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Mi. 01.7. |
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18.00 Willenbrock 20.00 Sommer vorm Balkon 22.00 Halbe Treppe |
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(D 1994, Drama, Literaturverfilmung, 55 Min, R: Andreas Dresen
,Drehbuch: Ulrich Plenzdorf , mit Simone von Zglinicki als Martha,
Sekretärin, Dietrich Körner als Lukas Laban, Reimar Johannes Baur als
Theo Kreins)Verfilmung eines Theaterstückes des serbischen Autors Dusan Kovacevic. Ein Schriftsteller, der sich Jahrzehnte lang dem Kampf gegen die inzwischen überwundene Diktatur gewidmet hat, und ein Mitläufer, der den Schriftsteller im Auftrag des Regimes bespitzelt hat, ziehen jeder auf seine Weise eine ernüchterte Bilanz ihres Daseins unter den gewandelten Verhältnissen. (zweitausendeins.de) |
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(D 2000, R: Andreas Dresen, mit Axel Prahl, Katrin Saß, Horst Krause, 97 Min) |
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Die junge Polizistin Anne verschlägt es nach ihrer Ausbildung
ausgerechnet in den Rostocker Problembezirk Lütten-Klein. Doch die
Ostsee ist nah und die Hoffnung auf einen beruflichen und privaten
Neuanfang groß. Von ihrem Kollegen Mike fühlt sie sich angezogen,
während ihr gleichzeitig bewusst ist, dass er als gestandener
Familienvater kaum der Richtige für sie ist. Als Anne den 10jährigen
Benny trifft, der in seinem familiären Umfeld keinen Halt findet,
beschließt sie, sich um ihn zu kümmern. Dabei lernt sie Bennys
leiblichen Vater Jegor kennen, einen russischen Kleinkriminellen, zu dem
sie sich auf eigenartige Weise hingezogen fühlt. - Nach Motiven aus dem
Tagebuch "Meine Nachtgestalten" der Ex-Polizistin Annegret Held. Erste
Filmrolle für die am Bremer Theater arbeitende Hauptdarstellerin
Schmeide. Regisseur Dresen hat zuvor "Stilles Land" (1992) und
"Nachtgestalten" (1999) gedreht. Der Film, der im Oktober 2000 in der
ARD ausgestrahlt wurde, erhielt den Adolf Grimme Preis mit Gold.
Nebendarstellerin Katrin Saß ist zur Zeit auch in dem Film "Heidi M."
(2001) zu sehen. |
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(D 2001, R: Andreas Dresen, mit Axel Prahl, Steffi Kühnert, Thorsten Merten, Gabriela Maria Schmeide, 110 Min) |
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HFF Kurzfilmprogramm ca.90' |
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KONSEQUENZEN
- Peter 25 Jahre (DDR 1987, HFF "Konrad Wolf", 7 Min) Der letzte Arbeitstag eines Industriearbeiters in der DDR zwischen lauten Maschinen, Duschräumen und Lebensplänen gegen die Vernunft. |
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WAS
JEDER MUSS (DDR 1988, HFF "Konrad Wolf", 19 Min) Susanne und Dieter sind 20. Sie haben gerade ein Baby bekommen. Das Familienleben könnte beginnen, aber Dieter muss zur Armee. Der Film begleitet ihn die ersten sechs Wochen, zeigt Zweifel, Einsichten und Zustände, die kaum zu akzeptieren sind. Ein kleiner realistischer Blick in die NVA vor der Wende. |
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NACHTS
SCHLAFEN DIE RATTEN(DDR 1988, 10 Min, HHF "Konrad Wolf"mit Werner Dissel) Ein kleiner Junge in einer extremen Situation. Ein alter Mann versucht zaghaft zu helfen, zwei Menschen finden zwischen überstandenen und drohenden Katastrophen zueinander. |
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ZUG
IN DIE FERNE (DDR 1990, HHF "Konrad Wolf", 20 Min) Ein trostloser Provinzbahnhof und sechs Personen, die auf den verspäteten Anschlusszug zum Hauptbahnhof warten. Über das Fernweh und die Sehnsucht der Eingeschlossenen im Oktober 1989, als den November noch keiner vermutete. Quelle: Filmgalerie 451 |
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JENSEITS
VON KLEIN WANZLEBEN (DDR 1989, HHF "Konrad Wolf", R: Andreas Dresen, 41 Min) Alltag einer kleinen DDR-Brigade, die im Busch von Simbabwe junge Afrikaner ausbildet. Flucht vor geordneten Verhältnissen,, aus der Provinz in die Welt - was ist daraus geworden? Ansprüche und ihre Verwirklichung. Schrankwände und Klopapier im Dschungel sind nur ein Indiz dafür, was enge Grenzen aus uns machen. Die Begegnung zweier Kulturen wird zur Begegnung verschiedener Welten - jenseits von Klein Wanzleben in der DDR, südlich des Äquators in Simbabwe. |
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SO
SCHNELL ES GEHT NACH ISTANBUL (DDR 1990, HHF "Konrad Wolf", 45 Min, R: Andreas Dresen, nach der Erzählung „Romeo“ von Jurek Becker, mit Yüksel Yolcu, Jana Mattukat) Eine ungewöhnliche Begegnung, kurz nach der Öffnung der Mauer und ein Plan, der dann doch nicht ganz verwirklicht wird. Der einfache, schwierige Weg, ein reicher Mann zu werden: Ein Türke im kalten, nassen Berlin braucht Geld, um möglichst schnell in die Türkei zurückzukehren. Er findet heraus, daß man eine Menge sparen kann, wenn man in Ostberlin billig legt und im Westen nur arbeitet - für das bessere Geld. Das einzige, was man dazu braucht, ist ein Mädchen mit einem großen Zimmer..."Eine Beobachtung aus den späten Tagen der DDR, gut gesehen und mit leichter Hand hingeworfen, mit Witz und ironischer Distanz in Szene gesetzt" (Tagesspiegel Berlin 1991) |
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| (D, 1994, 90 Min, Dokumentarfilm) | |
Die
14-jährige Berlinerin Fanny sucht nach einem Halt im Leben.
TV-DokumentarfilmBerlin im Dezember 1993: Fanny hat in ihren 14 Lebensjahren schon mehr durchgemacht als mancher Erwachsener. Nach dem Bruch mit ihren Eltern, einem Jahr auf der Straße und einer Odyssee durch verschiedene Heime, soll sie im offenen Kinderhaus Hohenschönhausen einen Neuanfang wagen. Aber auch hier hält sie es nur vier Wochen aus. Dann ist Fanny wieder einmal spurlos verschwunden... Der Dokumentarfilm von Andreas Dresen ("Nachtgestalten") beschließt den B-1-Themenabend über "Berliner Kinderschicksale". Ihm gelang eine bedrückende Zeitaufnahme über das oft totgeschwiegene Thema Armut. (tvspielfilm.de) |
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(D
1995, Komödie, 85 Min, R: Andreas Dresen, mit Sabine Urig, Ade Sapara, Jeanette Arndt, Dirk Glodde, Rade Radovic, Horst Schäfer)
Großherzig geht Britta eine Scheinehe mit dem Afrikaner Farouk ein. Das
hat ungeahnte Folgen für ihr Gefühlsleben. TV-Komödie von Andreas Dresen |
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(Krimi,
D 1997, 90 Min, R: Andreas Dresen, mit Günter Naumann, Manfred Möck,
Ulrike Krumbiegel, Sophie Rois, Peter Wilczynski, Ernst Georg Schwill)TV-Krimi. Die Polizei sucht ein entführtes Baby. Während Katja Kratz (Ulrike Krumbiegel) einkaufen ist, wird ihr Baby Marius aus dem Kinderwagen entführt. Dafür liegt dort nun Ben, der Sohn der Alkoholikerin Evelin Friedau (Sophie Rois). Zeugen für den Tausch gibt es keine. Für den besonnenen Hauptkommissar Beck (Günther Naumann) und seine Kollegen von der Erfurter Kriminalpolizei beginnt nun ein Fall mit unerquicklichen Wendungen…Regisseur Dresen nutzt die oft konstruierte Story der Entführung (ist es überhaupt eine?), um den Konflikt zwischen der alten und der neuen Schnüfflergeneration ins Bild zu setzen. Hier der alternde, menschelnde Beck, dort sein junger Assistent Lindemann (Manfred Möck), dem der Ehrgeiz das Urteilsvermögen trübt. Gottlob helfen die durchweg anständigen Darstellerleistungen über die Ecken der Geschichte hinweg. Kantige Geschichte rund gespielt. (tvspielfilm.de) |
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(D
2005, Regie: Andreas Dresen, mit: Inka Friedrich, Nadja Uhl, Andreas
Schmidt, Stephanie Schönfeld, Christel Peters, Kurt Radeke, Hannes
Stelzer, Vincent Redetzki, FSK: ab 12, 107 Min)Ein Sommer in Berlin. In einem alten Mietshaus wohnen die Freundinnen Katrin (Inka Friedrich) und Nike (Nadja Uhl). Nike hat einen Balkon, Katrin hat einen Sohn, Ronald fährt einen Truck, Tina ist Kellnerin, Oskar und Helene sind alt und allein. Ob mitten im Leben oder fast am Ende, sie alle fragen sich das Gleiche: Dauert die Liebe über die Jahreszeiten? Oder ist sie nur ein Botenstoff im Hirn, der kommt und geht? Es wird gelebt und geliebt, und es ist immer noch Sommer in Berlin. Mit präzisem Blick und großer Liebe zu den Figuren hat Regisseur Andreas Dresen die Geschichte von zwei Freundinnen verfilmt. Zwischen Himmel und Erde sitzen sie auf dem Balkon und blicken auf das bunte, schwierige Dasein, in dem die richtigen Männer oft die falschen sind und in dem man besser durchkommt, wenn man nicht nur schön ist, sondern auch stark. Der Autor Wolfgang Kohlhaase, ein Spezialist für lakonische Dialoge, erzählt davon mit Leichtigkeit, und der Film hält ohne Mühe die Balance zwischen Komik und Tragik. Nicht zuletzt dank eines großartigen Darsteller- Ensembles (Inka Friedrich, Nadja Uhl, Andreas Schmidt u.a.) ist Andreas Dresen mit SOMMER VORM BALKON eine bezaubernde Komödie gelungen, getragen von Wärme, Herzlichkeit und hinreißendem Humor. So ist das Leben. Aber wirklich! Text & Foto: X Verleih |
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(D
2008, R: Andreas Dresen, mit Ursula Werner, Horst Westphal, Horst
Rehberg, Steffi Kühnert, FSK: ab 12, 98 Min)Inge (Ursula Werner) geht auf die 70 zu, aber fühlt sich wie 17. Sie hat sich verliebt. Karl (Horst Westphal) wird bald 80. Es ist Leidenschaft. Es ist Sex. Dass ihr das noch einmal passiert, hätte sie nicht gedacht. Inge ist mit Werner (Horst Rehberg) verheiratet. Seit 30 Jahren. Sie liebt ihren Mann. Er war immer gut zu ihr. Liebe braucht Zeit. Die haben alle drei nicht mehr ... Andreas Dresen erzählt mit WOLKE 9 eine ebenso wunderbare wie kompromisslose Liebesgeschichte fernab gesellschaftlicher Klischees. Mit dem Team von "Halbe Treppe", digitaler Technik und einem einzigartigen Schauspielerensemble hat er improvisiert und einen radikalen, ungewöhnlichen Film über Sehnsüchte, Liebe und Sexualität im Alter inszeniert. |
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