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| Kino Eintrittspreis: | ||||
| Mo - So | 6,50 Euro | |||
| Jeden Tag | 3,00 Euro | für Freundeskreis-Mitglieder more | ||
| Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50 | ||||
| Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,- | ||||
| Kinderfilm | 4,- Euro | Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro | ||
| Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang) | ||||
11mm – 7. internationales Fußballfilmfestival |
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13. Bis 17. März 2010 |
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Wer
für Fußball auf großer Leinwand nicht auf die zahlreichen
Public-Viewing-Events zur Weltmeisterschaft im Sommer warten möchte,
kann sich auf ein ganz besonders Filmfestival freuen, das vom 13. bis
17. März 2010 in Berlin stattfindet:
11mm - das 7. Internationale Fußballfilmfestival präsentiert im Babylon über 40 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme rund um die schönste Nebensache der Welt. Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika bildet "Fußballkultur in Afrika" den thematischen Schwerpunkt des Festivals und bereits der Eröffnungsfilm Togo - Le Film bietet spannende Eindrücke in den weitgehend unbekannten Fußballkontinent: Die Dokumentation von Pierre Morath & Nicholas Peart nimmt die Fußballbegeisterung im Land des westafrikanischen WM-Teilnehmers von 2006 unter die Lupe. Als Gäste werden neben den Schweizer Filmemachern auch der ehemalige togolesische Nationaltrainer Otto Pfister und Ex-Nationalspieler Bachirou Salou erwartet. Als Novum präsentiert das Festival erstmalig eine eigene Kinder- und Jugendfilmreihe. Dabei ist unter anderem der erst im März in den Kinos startende Film Teufelskicker mit Benno Fürmann, der auch als Gast angefragt ist. Nostalgische Gefühle löst sicherlich der schwedische Kinderfilmklassiker Fimpen aus dem Jahr 1974 bei den Besuchern aus. Zu Gast ist Ronnie Hellström, der in den 1970ern Jahren einer der weltbesten Torhüter war, in der schwedischen Nationalmannschaft und beim 1. FC Kaiserslautern spielte und nicht zuletzt Darsteller in dem wunderbaren Film ist. Das Festival beendet traditionell die Shortkicks Gala am letzen Festivaltag. Am Mittwoch, den 17. März wird in deren Rahmen der Kurzfilmpreis 11mm shortkicks vergeben, um den eingereichte Kurzfilme aus Argentinien, Deutschland, Israel, Italien, Spanien und den USA konkurrieren. Am Abend wird auch der 11mm-Hauptpreis, die „Goldene 11“, an den Film vergeben, der in der Gunst des Festival-Publikums am höchsten stand. Neben zahlreichen Regisseuren und Schauspielern haben viele weitere Gäste aus dem Fußball-Bereich ihr Kommen angesagt. Mit dabei sind unter anderem der erste FIFA-Schiedsrichter Israels, Abraham Klein, mit Uwe Klimaschefski, Ex-Spieler und -Trainer von Hertha BSC Berlin und der heute als Schauspieler tätige Ex-Nationalspieler Jimmy Hartwig. Alle Veranstaltungen werden von der DFB-Kulturstiftung präsentiert, Eurosport und Gravis unterstützen das Festival als Premiumpartner. |
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Samstag, 13. März 2010 |
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Samstag, 13. März 2010 - 17.00 Uhr Fimpen, der Knirps (Fimpen)Regie: Bo Widerberg, Schweden 1973, Darsteller: Johan Bergmann, Magnus Härenstam, u.a., 89min., FSK ab 6. Gast: Ronnie Hellström (einer der weltbesten Torhüter der 70er Jahre und Darsteller in „Fimpen“) Konzert vorm Film: Hirokesen „Fimpen – der Knirps“ ist die Geschichte eines kleinen Fußballgenies. Der Torjäger der schwedischen Nationalmannschaft, der Fimpen auf einem Kinderspielplatz entdeckt, wird von diesem ausgetrickst und verliert sein Selbstbewusstsein. Fimpen nimmt seinen Platz ein und sichert Schweden durch seine Tore die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Doch mit dem Ruhm verändert sich auch sein Leben. Der Leistungssport fordert sein Tribut. Bo Widerbergs komödiantische Variation eines bekannten Themas besitzt zu Recht den Status eines Kinderfilm-Klassikers. |
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Samstag, 13. März 2010 - 20.00 Uhr TogoRegie: Pierre Morath & Nicholas Peart, Schweiz 2008, 78 Min., OmeU In Anwesenheit der Regisseure, des ehem. togoischen Nationaltrainers Otto Pfister und des togoischen Ex-Nationalspielers Bachirou Salou Moderation: Andreas Ulrich (radioeins) Am 8. Oktober 2005 qualifiziert sich Togo zum ersten Mal in seiner Geschichte für die Endrunde einer Fußballweltmeisterschaft, nachdem es sich gegen die hervorragende senegalesische Mannschaft durchsetzen konnte. Für das togoische Volk grenzt dieser Erfolg an ein Wunder. Doch im Hintergrund des Fußballfiebers, der Begeisterung und der Hoffnungen eines ganzen Volkes versteckt sich die harte Realität des afrikanischen Fußballgeschäfts: Vetternwirtschaft, unfähige Funktionäre, Korruption. Während der Weltmeisterschaft 2006 gibt das Auftreten der „Sperber“ aus Togo auf dem Spielfeld und die Intrigen hinter den Kulissen auch Aufschluss über die tiefsitzenden Wunden eines Landes und die Fehlleistungen eines Systems. |
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Samstag, 13. März 2010 - 22.00 Uhr Looking for EricRegie: Ken Loach, Darsteller: Steve Evets, Eric Cantona, Stephanie Bishop, GB/Frankreich 2009, 117min. Eric arbeitet als Postbote in Manchester und hat schon bessere Zeiten gesehen. Seine Frau hat ihn verlassen, die beiden halbwüchsigen Söhne drohen ihm zu entgleiten. Nun ist er völlig im Arsch und kommt mit seinem Leben nicht mehr zurecht. Hilfe naht von unerwarteter Seite: Beim Kiffen erscheint dem Fußballfan plötzlich Eric Cantona, der legendäre Linksaußen von Manchester United. Sonst eher bekannt für beherzten Körpereinsatz als für philosophische Betrachtungen, weicht der Kicker seinem Namensvetter Eric nicht mehr von der Seite und erklärt ihm, worauf es im Leben wirklich ankommt. Einer der schönsten Fußballfilme der vergangenen Jahre mit Eric Cantona in seiner besten Rolle – als er selbst … |
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Samstag, 13. März 2010 - 22.15 Uhr HOFFENHEIM - Das Leben ist kein Heimspiel D 2009, R: Rouven Rech, Frank Pfeiffer, 100 Min Berlin-Premiere mit Gästen Bundesligafußball in Hoffenheim, das ist der Traum von Fußballfan und Milliardär Dietmar Hopp. Der Unternehmer, Gründer der Softwarefirma SAP, hat sich ein stattliches Vermögen erarbeitet und investiert nun Teile davon in dieses ehrgeizige Vorhaben: mit der TSG 1899 Hoffenheim - seinem Heimatverein - in die erste Fußball-Bundesliga aufzusteigen. Der Dokumentarfilm von Frank Pfeiffer und Rouven Rech über den sensationellen Aufstieg des Vereins von der 2. an die Spitze der 1. Bundesliga erhielt im Wettbewerb des Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken die lobende Erwähnung der Jury und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. |
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Samstag, 13. März 2010 - 22.15 Uhr Au Coeur des Eléphants, Teil 2Regie: Cédric Degruson, Frankreich 2006, Darsteller: Didier Drogba, Yaya Touré (u.a.), 87 Min., OmeU Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Seit Anfang 2003 begleitet der französische Filmemacher Cédric Degruson die aufstrebende Nationalmannschaft der Elfenbeinküste. Im zweiten Teil seiner dreiteiligen Dokumentarfilm-Reihe beobachtet er die „Elefanten“, wie die ivorische Mannschaft in ihrer Heimat genannt wird, während des Africa Cup of Nations 2006. Der Zuschauer bekommt einen Blick hinter die Kulissen einer Mannschaft, die sich mit guter Laune, tollem Fußball und beeindruckenden Charakteren durch das Turnier spielt. Ein ivorisches Sommermärchen. |
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Sonntag, 14. März 2010 |
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Sonntag, 14. März 2010 – 13.00 Uhr TeufelskickerRegie: Granz Henman, Darsteller: Benno Führmann, Armin Rohde, Diana Amft und Reiner Schöne. In Gastrollen: Philip Lahm und Lukas Podolski. Musik: Apollo 3, D 2010, 100min. Nachdem sich Moritz’ Eltern getrennt haben, musste er mit seiner Mutter ausgerechnet zum grummeligen Großvater ziehen. Und nicht nur das erschwert einen neuen Start: Der einzige Verein der Stadt lässt ihn böse abblitzen – für den fußballverrückten Jungen ist ein Leben ohne Fußball nicht lebenswert. Aber, er gibt nicht auf. Mit Hilfe der Rooftop-Gang (Apollo 3), der tollen Catrina und den wunderbaren Brüdern Mehmet und Enes gründet er die Teufelskicker. Sie spielen bei einem großen Turnier gegen den ungeliebten Stadtverein und auch gegen die Mannschaft, die von seinem Vater gecoacht wird… |
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Sonntag, 14. März 2010 – 14.00 Uhr More than Just a Game Regie: Junaid Ahmed, Darsteller: Presley Chweneyagae, Wright Ngubeni, Tshepo Maseko, Südafrika, 2007, 89 Min., OV More Than Just A Game erzählt die wahre Geschichte vom organisierten Fußball auf Robben Island, dem berüchtigtsten Gefängnis Südafrikas zu Zeiten der Apartheid. Erzählt wird die Geschichte von fünf ehemaligen Insassen. Das Doku-Drama zeigt, wie die politischen Gefangenen Widerstand gegen die Haftbedingungen leisteten, indem sie eine Fußballliga gründeten. Die Makana Football Association (Makana FA) diente im Gefängnis nicht nur als Ventil für Leidenschaft und Disziplin, sondern entwickelte sich zu einem Mikrokosmos für Demokratie, weil dabei die Prinzipien von Verhandlung und Dialoge geübt und gefestigt wurden. Durch den Fußball wurde Robben Island im wörtlichsten Sinn zum Trainingsplatz für die zukünftige politische Führung Südafrikas. |
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| Sonntag, 14. März 2010 – 15.00 Uhr Bravo, kleiner Thomas Regie: Jan Fethke, Darsteller: Elise Aulinger, Walther Jung, Rudolf Reiff, Hans Töller, Eva Wagner. Deutschland 1944, 70min. „Bravo, kleiner Thomas“ erzählt die Geschichte des Jungen Thomas (Hans Töller), der als Kleinster in der Jungenbande nicht ganz ernst genommen wird. Dies endet jedoch, als er Mut beweist und das in den Fluss gefallene Mädchen Monika (Eva Wagner) rettet. Zur Belohnung schenkt ihm sein Vater einen Fußball, doch damit fängt der Ärger für Thomas erst an: Anstatt den Ball im Netz des gegnerischen Tors zu versenken, landet dieser im Schaufenster des Bäckers Knoll. Der will den Ball aber erst dann herausgeben, wenn die kaputt gegangene Scheibe ersetzt wurde. So muss sich die Jungenbande aufmachen, die fehlenden 36 Mark aufzutreiben. Und das ist mit einigem Ärger verbunden. Sonntag, 14. März 2010 - 15.30 Uhr (Doppelvorführung) 08397BRegie: Götz Gemeinhardt, Mit: Prof. Dr. Manfred Lämmer (Universität Köln), Uwe Klimaschefski (ehem. Trainer von Hapoel Haifa, Israel), Abraham Klein ehem. (israelischer FIFA-Schiedsrichter). D 2009, 34 Min. Uraufführung in Anwesenheit des Regisseurs und weiterer Teammitglieder sowie Filmprotagonist Franz Anders Im Sommer 1969 reiste der erste deutsche Sportverein zu einem offiziellen Besuch nach Israel: der FC Bayern Hof. Eine außergewöhnliche Idee, nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Versöhnung und Völkerverständigung. 40 Jahre danach rekonstruiert der Dokumentarfilm 08397B den Weg der bayerischen Spieler und Funktionäre durch Israel. Der ehemalige Vorsitzende und Organisator der Reise, Franz Anders, besucht Spielorte und symbolträchtige Plätze und trifft Zeitzeugen. Die Dreharbeiten fanden im Mai 2009 in Deutschland und Israel statt. Mehr unter www.08397b.de |
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We Too Have No Other LandRegie: Jerrold Kessel und Pierre Klochendler, Israel 2007, 61 Min., OV mit engl. UT Der Film der beiden CNN-Reporter Kessel und Klochendler beleuchtet den israelischen Fußballverein Bnei Sakhnin über den Verlauf einer ganzen Saison. Dieser Club im Norden des Landes ist der einzige arabisch-israelische Verein, der in der ersten Liga spielt. Es sind hauptsächlich arabische Israelis, die dort spielen, das Umfeld des Vereins ausmachen und auch die Stadt Sakhnin prägen. Es geht um mehr als nur um Sport. Die Filmemacher begleiten den praktizierenden Moslem und Star-Spieler Abbas Souan, porträtieren Fans und sprechen mit dem jüdischen Trainer Eyal Lachmann und anderen Offiziellen. Sonntag, 14. März 2010 – 17.00 Uhr König der Mittelstürmer Regie: Fritz Freisler, Darsteller: Paul Richter, Aud Egede Nissen, Fritz Alberti, uvm. Deutschland 1927, restaurierte Fassung, 95 Min. Mit musikalischer Live-Begleitung Tull Harper verliebt sich in Mabel. Sein Vater käme gerne mit Mabels Vater ins Geschäft, so dass er Tulls Verbindung mit Mabel herbeisehnt. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Am Ende steht der Mittelstürmer dicht vor dem Double: Tull winkt das Herz von Mabel ebenso wie die Meisterschaft, die sich in einem großen Finale entscheidet. Der König der Mittelstürmer von 1927 ist einer der ersten deutschen Filme, die den Fußball als Leitmotiv einsetzen. Er traf er den Nerv der Zeit, weil sich Fußball damals zu einer der populärsten Sportarten entwickelte und wurde ein großer Erfolg an den deutschen Kinokassen. Bemerkenswert sind die von Artur von Schwertführer gefilmten Fußballszenen, die den Fußball in bis dato nie gesehener Form auf die Leinwand brachten. Fußballerische Vorlage für die Hauptrolle, gespielt von Paul Richter, war Tull Harder, ein bekannter und beliebter Spieler des Hamburger Sportvereins und der Nationalmannschaft. Sonntag, 14. März 2010 – 18.00 Uhr Un sogno serioRegie: Andrea Pellizer, Darsteller: Ivan Del Prato, Elena Peracchi, Cesare Ghezzi, Italien 2009, 90min., OmeU Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs In der Saison 2007/08 schaffte das völlig unbekannte Team von Albinoleffe das schier Unglaubliche. Sie spielten um den Aufstieg in Italiens Serie A. Die Dokumentation ist ein mitreißendes Portrait über eine kleine, leidenschaftliche Gemeinschaft, die zusammen mit ihrem Team den Traum des Aufstiegs lebt. |
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Sonntag, 14. März 2010 – 18.00 Uhr LESUNG: Thilo Thielke „Traumfußball – Geschichten aus Afrika“ Thilo Thielke, der lange Jahre für den Spiegel als Korrespondent im südlichen Afrika unterwegs war, zeigt, dass Fußball auf dem Kontinent allgegenwärtig ist. In Afrika wird an jeder Ecke Fußball gespielt. Dafür braucht es manchmal nicht einmal einen Lederball - es reicht auch ein kunstvoll zusammengeknotetes Bündel Plastiktüten. Thielke hat sich in Afrika auf Entdeckungsreise begeben. Er besuchte Streetfootball - Mannschaften in Mosambik und Liberia während des Präsidentschaftswahlkampfes von George Weah, sah kickende Kinder in den Ruinen Mogadischus und begleitete den Aufstieg eines kenianischen Teams vom Sozialprojekt zum Profiklub. Seine eindrucksvollen Reportagen sowie die dazugehörigen Fotografien vermitteln ein lebendiges Bild einer faszinierenden Fußballkultur. Thilo Thielke liest aus seinem Buch, erzählt von seinen Erlebnissen und zeigt seine Bilder. Präsentiert wird die Lesung vom Fanprojekt Berlin und vom Verlag Die Werkstatt Sonntag, 14. März 2010 – 19.00 Uhr (Doppelvorführung) Fifteen Minutes That Shook The World Regie: Illy, Darsteller: Neil Fitzmaurice, Steven Gerrard, Dietmar Hamann, Jamie Carragher, GB 2009, 45 Min., OmU Deutschlandpremiere Eines der wohlbehütetsten Geheimnisse der Fußballgeschichte wird in dem Film „Fifteen Minutes That Shook The World (The Untold Story of Istanbul)“ gelüftet: Was hat Rafael Benitez seinen Jungs vom FC Liverpool in der Kabine gesagt, dass diese nach dem 0:3 Rückstand gegen den AC Milan das ChampionsLeague-Finale 2006 noch mit einem der wahnsinnigsten Comebacks der Fußballgeschichte umdrehen konnten und so den Pott in die englische Fußballhauptstadt entführten? Ihre Premiere als Schauspieler feiern Steven Gerrard, Jamie Carragher und in der Rolle des vom Fußballgott gesandten Retters: Didi Hamann. Clough Regie: Gabriel Clarke & John McKenna, Darsteller: Geoffrey Boycott, Barbara Clough, Brian Clough, Peter Shilton, ENG 2009, 70min. Sonntag, 14. März 2010 - 19.45 Uhr Kicking It Regie: Susan Koch, Jeff Werner, Mit: Colin Farrell, Jack Davies, Joe Edelman, USA 2008, 98 Min. Deutschlandpremiere Alle vier Jahre bricht weltweit das große Fußball-Fieber aus und alles dreht sich nur noch um eins: Das schöne Spiel. Doch nicht nur Messi & Co. geben alles, um den WM-Pokal ins eigene Land zu holen. 2006 trafen sich rund 500 Spieler aus 48 Nationen in Südafrika zu einem außergewöhnlichen Turnier: Der Weltmeisterschaft der Obdachlosen. „Kicking It“ ist eine Dokumentation über Menschen, die der Fußball zurück ins Leben holte. Regisseurin Susan Koch und ihr Co-Regisseur Jeff Werner begleiten sieben Spieler aus vier Kontinenten hautnah bei ihrem Leben auf der Straße, ihrem leidenschaftlichen Kampf um die WM-Teilnahme und bei ihrer Reise, die ihr Leben für immer verändern wird. Sonntag, 14. März 2010 – 19.45 Uhr The Damned United Regie: Tom Hooper, Darsteller: Michael Sheen, Timothy Spall, Colm Meaney, GB 2009, 94min., OmU Coach Brian Clough, sehr erfolgreicher Trainer bei Derby County, entscheidet sich für den Job seines Rivalen Don Revie, und erklimmt dessen Trainerstuhl bei Leeds United. Er tritt ohne seinen kongenialen Partner und Co-Trainer Peter Taylor an. Was ihm bleibt, ist eine Hand Visionen vom erfolgreichen Fußball und einige neue Ideen, mit denen er bald alleine dasteht. „The Damned United“ erzählt mit typisch schwarzem Humor die wahre Geschichte des legendären englischen Trainers Brian Clough und seinen 44 unglücklichen Tagen als Coach des damals erfolgreichsten englischen Erstligavereins Leeds United. Sonntag, 14. März 2010 - 21.30 Uhr 66/67 Fairplay war gestern Regie: Ludwig & Glaser, Darsteller: Fabian Hinrichs, Christoph Bach, Melika Foroutan, Maxim Mehmet. Deutschland 2009, 118 Min., In Anwesenheit von Gästen aus dem Film Für sechs junge Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, bildet der Fanclub des Fußballvereins Eintracht Braunschweig das Zentrum ihres Lebens und ihrer Freundschaft. 66/67 ist der Name ihres Ultra-Clubs und das Jahr, in dem Eintracht Braunschweig Deutscher Meister wurde. Saufen, Prügeln und die Liebe zum Verein gehören für sie zusammen. Doch hinter der Oberflächlichkeit und der Wut steckt auch der tiefe Wunsch, eine Konstante im Leben zu erhalten, die unantastbar scheint – ihre Freundschaft. Nach und nach entdecken die Jungs, dass ihre individuellen Schwierigkeiten nicht mehr innerhalb der Gruppe zu lösen sind. Nicht ihr Verein, sondern sie selbst stehen vor ihren größten Herausforderungen. Gewinner in der Kategorie „Deutschsprachiger Spielfilm“ beim Züricher Filmfestival 2009. Sonntag, 14. März 2010 - 21.30 Uhr Maradona par KusturicaRegie: Emir Kusturica, Spanien 2008, Darsteller: Emir Kusturica und Maradona, 90min., OmU Maradona hat die Fußballwelt verzaubert. Klein, lockig, wie von Gott modelliert, tanzte er sich durch die gegnerischen Verteidigungsreihen, holte 1986 im Alleingang - mit der «Hand Gottes» - für Argentinien den Weltmeisterpokal und für Neapel - gegen die Agnelli-Truppe aus Turin - den nationalen Titel. Zweimal ermöglichte der charismatische Wirbelwind den Triumph des Südens über den Norden, der Armen über die Reichen, der Unterdrückten über die Unterdrücker. Für einen kurzen Moment sorgte ein Fußballer auf der Erde für Gerechtigkeit. Die Strafe folgte gnadenlos, der Teufel forderte seinen Tribut. Er, der auf dem Rasen traumwandlerisch jedes Hindernis umdribbelte, er stolperte auf dem Weg von den Arenen in den Alltag und kam zu Fall. Aufgedunsen von Alkohol, Drogen und Tabletten, blickte Maradona dem Tod ins Auge. Keine Frage, ein solches Leben bietet Stoff für ganz großes Kino. Emir Kusturica, der selbsterklärte Maradona der Filmemacher, hat darum einen Dokumentarfilm über die fußballerische Jahrhundert-Ikone gedreht. Sonntag, 14. März 2010 – 21.45 Uhr Yellow CardRegie: John Riber, Darsteller: Leroy Gopal, Lazarus Boora, Simbabwe 2001, 90 Min., engl. OV Mädchenschwarm Tiyane ist ein Star auf dem Fußballfeld. Der Schüler träumt davon, einmal als Profi-Fußballer nach Europa fliegen zu können. Und er hat Glück bei den Frauen. Mit seiner Mitschülerin Linda schläft er, aber dann verliebt er sich in Juliet, die aus einem der besseren Viertel der Stadt stammt. Tiyane wittert seine große Aufstiegschance. Und als Linda ihm verrät, dass sie schwanger ist, will er damit nichts mehr zu tun haben. Doch ganz so einfach ist das Leben nicht, Tiyane muss erfahren, dass man die Gelbe Karte nicht nur auf dem Fußballplatz verpasst bekommen kann. Der amüsante Liebesfilm Yellow Card wurde zu einem der größten afrikanischen Filmhits des vergangenen Jahrzehnts und hat mit seinem Charme im Nu die Herzen der afrikanischen Jugend erobert. |
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Montag, 15. März 2010 |
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Montag, 15. März 2010 - 17.30 Uhr Football’s Greatest: 50/60er Jahre Regisseure: Stephen Adamson, Julian Horbury & David Tryhorn, Produzent: Ian Brackley, ENG 2009, 4 x 23min., OV Die hochwertigen Dokumentarfilme aus der Reihe „Football’s Greatest“ bieten eine wunderbare Mischung aus Interviews und Spielszenen. Im ersten Teil werden vier der größten Spieler der 50er und 60er Jahre präsentiert. Angefangen von den zwei Spielern, die den Mythos Real Madrid geschaffen haben, Alfredo di Stéfano und Ferenc Puskás, über den tragischen Helden Garrincha bis hin zu Englands WM Held von 1966, Bobby Charlton. Den zweiten Teil über Spieler der 60er und 70er Jahre zeigen wir am Dienstag, den 16.3. um 17.00 Uhr. Montag, 15. März 2010 – 18.00 Uhr (Doppelvorführung) Mapi Liberia Regie: Loraine Blumenthal & Michael Schmitt, Ghana 2009, 43min., OmU Fußballspielen ist Luci’s große Leidenschaft. Das hat sie von Ihrem Vater geerbt. Wenige Monate nach seinem Tod beginnt sie ein Auslandsstudium in Ghana. Dort erfährt sie vom liberianischen Flüchtlingslager Buduburam und beschließt eine Frauenfußballmannschaft zu gründen. Mapi tauft Luci ihr Team, so wie sie ihren Vater genannt hat. Der Zirkus kommt vorbeiRegie: Tom Theunissen, Doku, D 2009, 32 min. Die WM 2010 soll wieder ein Fußballfest werden. An den Bedürfnissen der fußballbegeisterten Einheimischen gehen die Planungen aber oft vorbei. Tom Theunissen versucht, einen Eindruck vom südafrikanischen Fußball-Alltag zu bekommen und hat dabei festgestellt, dass der mit den Ansprüchen der FIFA und der südafrikanischen Organisatoren noch nicht überall vereinbar ist. Montag, 15. März 2010 – 19.00 Uhr (Doppelvorführung) 1.FC UNION BERLIN-ABEND Eisern vereint Regie: Andreas Gräfenstein und Fabian Daub, Darsteller: Fans & Mitarbeiter des 1. FC Union Berlin, Deutschland 2010, 82min. In Anwesenheit des Regisseurs Ein Jahr lang bauten die Fans des 1. FC Union Berlin eisern an ihrem Stadion, ob bei Hitze oder minus 20 Grad. Sie kamen im Urlaub, am Wochenende und oft auch nach der Arbeit. Denn sie hatten nur ein Ziel: ihren neuen Fußballtempel an der Alten Försterei fertigzustellen. „Eisern vereint“ begleitet das weltweit einmalige Bauvorhaben und seine Helden bis zum großen Eröffnungsspiel gegen den Berliner Rivalen Hertha BSC. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen Fans, Stadionbauer und die Verantwortlichen des Vereins. Der Film zeigt ihre Mühen und ihre Glücksmomente auf der Baustelle Alte Försterei. Das RudelRegie: Alexander Schimpke, Darsteller: Carlo Jelavic, Jan Bormann, Stefan Kochert, Deutschland 2009, 47min. In Anwesenheit des Regisseurs Regionalliga Nord, am 34. Spieltag tritt der 1. FC Union Berlin gegen SG Dynamo Dresden an. Die Doku „Das Rudel“ begleitet die Ultras des 1. FC Union Berlin an diesem Tag, erzählt aus dem Fanblock und von einem Spiel, bei dem es um nicht viel und doch um alles geht. Ein Film, der die Perspektive wechselt und nicht vom Spielfeld, sondern von den Rängen berichtet. Montag, 15. März 2010 - 19.30 Uhr Goal Dreams – A Story About A Team Like No Other Regie: Maya Sanbar & Jeffrey Saunders, Darsteller: Morad Farid, Roberto Ketlun, Alfred Riedl, u.a., USA 2006, 84 Min., OmeU Der Dokumentarfilm von Maya Sanbar und Jeffrey Saunders zeigt die Probleme der palästinensischen Fußballnationalmannschaft. Das Team hat keine anerkannte Heimat, keine Trainingsplätze und keine heimische Liga. Die Spieler sind in aller Welt verstreut. Auf der anderen Seite ist der 1928 gegründete Palästinensische Fußballverband einer der ältesten in der arabischen Welt. Doch seit seiner Aufnahme in die FIFA 1998 hat die Mannschaft noch kein einziges Heimspiel austragen können. Der Film verfolgt die Bemühungen des österreichischen Trainers Alfred Riedle, das Team für die Qualifikation zur WM 2006 zusammen zu stellen. Dabei wird er auch immer wieder mit den alltäglichen Problemen in Palästina konfrontiert. Montag, 15. März 2010 - 21.00 Uhr (Doppelvorführung) Au Coeur des Eléphants, Teil 2 Regie: Cédric Degruson, Frankreich 2006, Darsteller: Didier Drogba, Yaya Touré (u.a.), 87 Min., OmeU Seit Anfang 2003 begleitet der französische Filmemacher Cédric Degruson die aufstrebende Nationalmannschaft der Elfenbeinküste. Im zweiten Teil seiner dreiteiligen Dokumentarfilm-Reihe beobachtet er die „Elefanten“, wie die ivorische Mannschaft in ihrer Heimat genannt wird, während des Africa Cup of Nations 2006. Der Zuschauer bekommt einen Blick hinter die Kulissen einer Mannschaft, die sich mit guter Laune, tollem Fußball und beeindruckenden Charakteren durch das Turnier spielt. Ein ivorisches Sommermärchen. Girl Dreams Regie: Antje Grothe, Deutschland 2010, 7min. Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Barfuß, zwischen Tieren ohne Wasser trainieren die Mädchen aus dem Mathare Slum in Nairobi/Kenia euphorisch auf dem staubigen Bolzplatz. Sie träumen davon, entdeckt zu werden. Die Chance ist gering, dennoch ist es oftmals ihre einzige Möglichkeit ihre Lebenssituation und die ihrer Familien zu verbessern. Die Mädchen spüren im Spiel die Kraft, die ihnen dabei hilft, erwachsen zu werden und zu überleben. Fußball bedeutet Halt und Hoffnung. Montag, 15. März 2010 - 21.30 Uhr The Damned United Regie: Tom Hooper, Darsteller: Michael Sheen, Timothy Spall, Colm Meaney, GB 2009, 94min., OmU Coach Brian Clough, sehr erfolgreicher Trainer bei Derby County, entscheidet sich für den Job seines Rivalen Don Revie, und erklimmt dessen Trainerstuhl bei Leeds United. Er tritt ohne seinen kongenialen Partner und Co-Trainer Peter Taylor an. Was ihm bleibt, ist eine Hand Visionen vom erfolgreichen Fußball und einige neue Ideen, mit denen er bald alleine dasteht. „The Damned United“ erzählt mit typisch schwarzem Humor die wahre Geschichte des legendären englischen Trainers Brian Clough und seinen 44 unglücklichen Tagen als Coach des damals erfolgreichsten englischen Erstligavereins Leeds United. Montag, 15. März 2010 - 21.45 Uhr (Doppelvorführung) Der Traum der schwarzen AntilopeRegie: Christoph Goldmann & Leif Karpe, Deutschland 2006, 64 Min. Die Teilnahme an der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland war ein historischer Moment für Angola. Vier Jahre nach Beendigung eines fast 30-jährigen Bürgerkrieges qualifizierte sich das afrikanische Land zum ersten Mal für eine WM. Der angolanische Fußballfan Tito nimmt ein Vielfaches seines Jahreseinkommens als Kredit auf, um seinen „schwarzen Antilopen“ nach Deutschland zu folgen. Im niedersächsischen Celle, wo sich das Hauptquartier der angolanischen Nationalmannschaft befindet, werden wir Zeugen einer überraschenden Begegnung und erleben, wie eine deutsche Stadt angolanisch wird. |
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One GoalRegie: Sergi Agusti, Sierra Leone/Spanien, 2008, 26 Min., OmeU Es heißt, dass von allen Konflikten Bürgerkriege am brutalsten sind. In den 90er Jahren musste die Bevölkerung von Sierra Leone erleben, wie wahr diese Aussage ist. Ungefähr 100.000 Menschen kamen ums Leben. Ein grausames Markenzeichen der Kriegsführenden war die Abtrennung von Gliedmaßen von Zivilisten. Der spanische Filmemacher Sergi Agusti dokumentiert wie einige von Sierra Leones 20.000 Amputees versuchen, durch Fußball, einen Weg zurück ins normale Leben zu finden. Durch ihr Engagement beim Single Leg Amputee Sports Club zeigen sie was sie am Ball können – und das ist einiges. |
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Dienstag, 16. März 2010 |
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Dienstag, 16. März 2010 – 17.00 Uhr Football’s Greatest: 60/70er Jahre Regisseure: Stephen Adamson & David Tryhorn, Produzent: Ian Brackley, ENG 2009, 4 x 23min., OV Die hochwertigen Dokumentarfilme aus der Reihe „Football’s Greatest“ bieten eine wunderbare Mischung aus Interviews und Spielszenen. Im zweiten Teil von „Football’s Greatest“ werden vier der größten Spieler der 60er und 70er Jahre hautnah gezeigt: der Musterprofi Pelé, der fünfte Beatle George Best, Portugals (und Mozambiques) Stürmersensation Eusébio und der unbekannte aber grandiose Rivellino. Den ersten Teil über Spieler der 50er und 60er Jahre zeigen wir am Montag, den 15.3. um 17.00 Uhr. Dienstag, 16. März 2010 – 16.45 Uhr Die Champions Regie: Christoph Hübner und Gabriele Voss, D 2003, 124 Min. In Anwesenheit des Regisseurs. Die Nachwuchsfußballer von Borussia Dortmund wurden mehrere Male Deutscher Meister, mit der A-Jugend sogar fünfmal hintereinander. Die jungen Spieler kommen aus Ghana, Chile, Spanien, aus der Ukraine und allen Ecken Deutschlands. Sie wurden von Talentspähern gesichtet und aus den Besten ihres Jahrgangs ausgewählt. Die meisten leben in einer eigenen Jugendvilla des Vereins und träumen von einer Karriere als Profi. Christoph Hübner und Gabriele Voss haben vier von ihnen beim Versuch, den Traum von einer Profikarriere zu verwirklichen, begleitet. Ein dokumentarischer Kinofilm über Nachwuchsstars, den Kampf im Profigeschäft, über Siege und Niederlagen, über persönliche Tragödien und Rückschläge, über drei nicht ganz alltägliche Jahre als Nachwuchsfußballer bei Borussia Dortmund. „Hübner ist dem Profifußball wohl so nahe gekommen, wie kein Journalist es kann.” FA Dienstag, 16. März 2010 – 18.30 Uhr (Doppelvorführung) Clough Regie: Gabriel Clarke & John McKenna, Darsteller: Geoffrey Boycott, Barbara Clough, Brian Clough, Peter Shilton, ENG 2009, 70min. Heimspiel Regie: Bogdana Vera Lorenz, Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Isabel Schosnig, Kai Malina, Deutschland 2009, 22 Min. Berlin-Premiere Andreas Vossen ist Gymnasiallehrer für das Fach Ethik. Und Hooligan. In der Meute prügelt er, bis sein Kopf leer ist und das Adrenalin durch seine Adern pumpt. Seine Frau hat sich mit seinem dunklen Hobby arrangiert. Als jedoch ein neuer Schüler in die Klasse kommt und sein Doppelleben erkennt, drohen die sauber getrennten Welten zusammenzufallen. Dienstag, 16. März 2010 – 19.00 Uhr HalbZeit Regie: Christoph Hübner und Gabriele Voss, D 2009, 101 Min. In Anwesenheit des Regisseurs. Der Film macht dort weiter, wo 2003 die Dokumentation von Christoph Hübner und Gabriele Voss „Die Champions“ aufgehört hat: Er wirft einen Blick hinter die Fassaden des Profi-Fußballs mit der Faszination auf der einen und dem ernüchternden Alltag der unteren Ligen auf der anderen Seite. Aus dem ursprünglichen Projekt über jugendliche Fußballtalente bei Borussia Dortmund wird so eine Lebensgeschichte von jungen Männern auf der Suche nach Glück, Erfolg und sicherer Existenz. Für die meisten aber bedeutet das den Abschied von einem Kindheitstraum. Einzig der jetzige Herthaner Florian Kringe scheint am Ziel zu sein und träumt heute sogar von einer Karriere in der Nationalelf… Dienstag, 16. März 2010 – 19.00 Uhr Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fussball D 2009, R: Aljoscha Pause Aufführung mit Regisseur, Filmgespräch mit weiteren Gästen Im Frühsommer 2008 stellte die preisgekönte Dokumentation „Das große Tabu – Homosexualität & Fußball“ die Frage nach dem Status Quo von gleichgeschlechtlicher Liebe im deutschen Volkssport Nummer 1. Die Resonanz war erstaunlich. Währnd sowohl beim DFB, als auch beim verschiedenen Protagonisten der deutschen Fußballszene eine durchaus fortschrittliche und offenen Haltung erkennbar war, brachten anderen Aussagen die Erkenntnis, dass es noch ein langer Weg sein würde, bis zu einem unaufgeregten, weltoffenen Umgang mit Homosexualität – in einem der letzten Reservate archaischer Männlichkeit. Filmautor Aljoscha Pause hat die brisante Thematik weitere zwölf Monate beobachtet und bringt seine ebenso informative wie unaufgeregt gehaltene Reportage „Tabubruch“ mit nach Berlin. Zum anschließenden Filmgespräch erwartet 11mm überaus interessante Gäste, die über diese gesellschaftlich relevante Dokumentation diskutieren. Präsentiert wird die Lesung vom Fanprojekt Berlin und vom Verlag Die Werkstatt Dienstag, 16. März 2010 – 20.30 Uhr (Doppelvorführung) United We Stand Regie: Toby Reisz, ENG 2009, 30 Min., OV Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Die Dokumentation „United we stand“ dokumentiert die Verdrängung alteingesessener Fans aus den Stadien Englands durch die irrwitzig steigenden Ticketpreise und die zunehmende Kapitalisierung des Ligafußballs. Zu Wort kommen Fans, die „eigene“ Vereine wie den FC United of Manchester gegründet haben, Soziologen, Journalisten und Kenner des englischen Fußballs wie Ken Loach, Sir Alex Ferguson und Eric Cantona. Looking for Eric Regie: Ken Loach, Darsteller: Steve Evets, Eric Cantona, Stephanie Bishop, GB/Frankreich 2009, 117min. Eric arbeitet als Postbote in Manchester und hat schon bessere Zeiten gesehen. Seine Frau hat ihn verlassen, die beiden halbwüchsigen Söhne drohen ihm zu entgleiten. Nun ist er völlig im Arsch und kommt mit seinem Leben nicht mehr zurecht. Hilfe naht von unerwarteter Seite: Beim Kiffen erscheint dem Fußballfan plötzlich Eric Cantona, der legendäre Linksaußen von Manchester United. Sonst eher bekannt für beherzten Körpereinsatz als für philosophische Betrachtungen, weicht der Kicker seinem Namensvetter Eric nicht mehr von der Seite und erklärt ihm, worauf es im Leben wirklich ankommt. Einer der schönsten Fußballfilme der vergangenen Jahre mit Eric Cantona in seiner besten Rolle – als er selbst … Dienstag, 16. März 2010 – 20.45 (Doppelvorführung) Sold Out – Von der Straße ins StadionRegie: John Buche, Österreich 2002, 52 Min. Viele jugendliche Fußballtalente aus afrikanischen Ländern wie Ghana, Nigeria oder Senegal eifern bekannten Vorbildern wie Abedi Pele oder George Weah nach: Sie wollen Profi-Fußballspieler in Europa werden. Auch ihre zumeist armen Familien wollen, dass ihre Söhne eine Fußballkarriere machen und damit die Chance auf ein besseres Leben nutzen. Doch ihre Hoffnungen werden oft nicht erfüllt. Das können auch Aufklärungskampagnen nicht verhindern, die regelmäßig die Fragwürdigkeit des Handels mit jungen Talenten anprangern und darauf hinweisen, dass nur die wenigsten Karriere machen werden. „Sold out“ erzählt am Beispiel von vier afrikanischen Fußballspielern vom Erwartungsdruck, dem sie ausgesetzt sind, von ihren Hoffnungen und den unerwarteten Schwierigkeiten, auf die zwei von ihnen bei der Ankunft in Europa stoßen.
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Mittwoch, 17. März 2010 - 17.45 Uhr Fan-Demanium D 2007, R: Matthias Visser, 90 Min FAN-DEMANIUM ist ein Dokumentarfilm über zehn Fussballfans aus zehn verschiedenen Ländern und zeigt auf unterhaltsame Weise, wie diese die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschalnd miterlebten, wie sie trauerten und wie sie feierten. Von dem selbst-bewussten Italiener, der von den Franzosen behauptet sie sind „Italiener mit schlechter Laune“, bis hin zu dem Australischen Journalisten, der auf das erste WM-Tor seiner Mannschaft hofft, über den Ost-Berliner, der seit seiner Kindheit dem deutschen Fussball Leib und Seele opfert bis zu dem Angolaner, für den die WM-Beteiligung seines Landes eine politische Emanzipation bedeutet. Fan-Demanium erfasst den Kern der Fussball Weltmeisterschaft und erlaubt dem Zuschauer, das Wechselbad der Gefühle noch einmal hautnah mitzuerleben. Mittwoch, 17. März 2010 – 18.00 Uhr (Doppelvorführung) Die schönste Nebensache der Welt Regie: Tanja Bubbel, Doku, D 2009, 56 Min. Premiere Im Jahr 2011 findet bekanntlich die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland statt und die deutschen Kickerinnen sind inzwischen die erfolgreichsten der Welt. Aber bis dahin war es ein weiter Weg. In „Die schönste Nebensache der Welt“ erzählen Fußballerinnen aus drei Generationen die ebenso so kuriose wie spannende Geschichte des deutschen Frauenfußballs, untermalt von vielen historischen Ereignissen und wunderbaren Erzählungen aus dem Ost- und Westteil des Landes. WAGsBuch & Regie: Evi Goldbrunner & Joachim Dollhopf, Darsteller: Vesela Kazakova, Sonja Gerhardt, Gordon Schmidt, Alen Hebilovic, uvm., D 2009, 40min. Sie sind beide neu in Berlin: Judith, die Freundin des hoffnungsvollen Fußball-Jungprofis Ronny, und Dina, die dem bulgarischen Topspieler Ivo zu Hertha BSC gefolgt ist. Samstags beobachten sie zusammen mit den anderen WAGs (wifes and girlfriends) das Spiel ihrer Männer, ansonsten sind sie beschäftigungslos. Für Judith ist dieses Leben im Abseits neu, Dina hat ihr Dasein als Spielerfrau längst satt. Sie erkennt sich in dem naiven Provinzmädchen wieder und nimmt sich vor, Judith zu retten – und damit auch sich selbst.
Mittwoch, 17. März 2010 – 20.00 Uhr
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